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	<title>Berlin-London-Express - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-London-Express&amp;diff=2226843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: End-Tag fehlt kursiv nicht beidseitig geschlossen</title>
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		<updated>2026-03-13T08:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werner Hubert, L112 Berlin-London-Express, 78 479, Hannover 1924oder1925.jpg|mini|Berlin-London-Express hinter Lokomotive 78 479 in Hannover, um 1924/25]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berlin-London-Express&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Berlin]] nach [[Hoek van Holland]] war ein von 1922 bis 1925 verkehrender [[Luxuszug (Zuggattung)|Luxuszug]]. Er war einer von drei Luxuszügen, die von der [[MITROPA]] ab [[1922]] in Deutschland betrieben wurden. 1925 wurde er in einen [[Fernschnellzug]] (FD) umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1916 gegründete MITROPA übernahm von der [[Compagnie Internationale des Wagons-Lits]] (CIWL) den Betrieb fast aller im Machtbereich der [[Mittelmächte]] verkehrenden [[Schlafwagen]] und [[Speisewagen]]. Die von der CIWL betriebenen Luxuszüge wurden dagegen kriegsbedingt nicht weiter geführt. Nach 1919 verlor die MITROPA zwar wieder die meisten Wagenläufe, sie behielt aber dennoch den früher ebenfalls durch die CIWL betriebenen innerdeutschen Verkehr sowie die Wagenläufe in einige Nachbarstaaten, unter anderem die [[Niederlande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Situation heraus ergab sich eine heftige Konkurrenz zwischen beiden Gesellschaften, da trotz der grundsätzlichen Aufteilung der durch MITROPA und CIWL zu bedienenden Länder auf einigen Relationen Angebote beider Gesellschaften genutzt werden konnten. Die Konkurrenz gipfelte 1928 in der Einrichtung der zwischen den Niederlanden und der [[Schweiz]] verkehrenden [[Pullmanzug|Pullmanzüge]] [[Rheingold (Zug)|&amp;#039;&amp;#039;Rheingold&amp;#039;&amp;#039;]] (Zug der MITROPA, über Köln–Mainz–Mannheim fahrend) und [[Edelweiss (Zug)|&amp;#039;&amp;#039;Edelweiss&amp;#039;&amp;#039;]] (Zug der CIWL, über Brüssel–Luxemburg–Straßburg fahrend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Verkehr war auch der Zubringerverkehr zu den verschiedenen Kanalhäfen entlang des [[Ärmelkanal]]s als Zubringer zu den Fähren nach [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]]. Die MITROPA richtete daher ab dem 2. Dezember 1922 den &amp;#039;&amp;#039;Berlin-London-Express&amp;#039;&amp;#039; unter den Zugnummern L&amp;amp;nbsp;111/112 ein, um einen Teil des Verkehrs zwischen Großbritannien und dem Kontinent über das deutsche Eisenbahnnetz zu leiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühl-200&amp;quot;&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Luxuszüge.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg im Breisgau 1991, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Fritz Stöckl, Claude Jeanmaire: &amp;#039;&amp;#039;Komfort auf Schienen.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1970, S. 96, soll der Zug erst ab 1924 gefahren sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war damit einer von drei durch die MITROPA formell in der Zuggattung „Luxuszug“ betriebenen Zugläufen. Zuvor hatte am 4. Februar der L&amp;amp;nbsp;91/92 &amp;#039;&amp;#039;[[Skandinavien-Schweiz-Express]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sassnitz]] und [[Warnemünde]] nach [[Basel]] als erster Luxuszug der MITROPA den Dienst aufgenommen. Während der L&amp;amp;nbsp;91/92 nur einmal pro Woche und mit Schlafwagen verkehrte,&amp;lt;ref&amp;gt;Laut [[Fritz Stöckl]] (F. Stöckl, C. Jeanmaire: &amp;#039;&amp;#039;Komfort auf Schienen.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1970, S. 96) soll der Zug sich insgesamt nicht von einem normalen Schlafwagenzug unterschieden haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der täglich fahrende Berlin-London-Express als reiner Tageszug ausschließlich mit komfortablen Salonwagen der [[Wagenklasse|1. Klasse]] betrieben. Die Wagen waren bereits im gleichen Jahr zuvor im vom 30. Juni bis 5. September einmal pro Woche verkehrenden L&amp;amp;nbsp;191/198 &amp;#039;&amp;#039;London-Holland-München-Express&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühl-200&amp;quot; /&amp;gt; Nach Abfahrt in Berlin am frühen Nachmittag erreichte der Zug auf dem Laufweg über Hannover, Osnabrück, Oldenzaal und Utrecht gegen Mitternacht Hoek van Holland. Er stellte mit dem dortigen Anschluss an die Nachtfähre nach [[Harwich]] (wo morgens Anschluss an einen „[[Boat train]]“ nach [[London]] bestand) die schnellste Verbindung zwischen Berlin und London dar. In der Gegenrichtung startete der Zug morgens in Hoek van Holland und erreichte Berlin am späten Nachmittag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühl-200&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des gebotenen Luxus und der attraktiven Reisezeiten war der Zug kein wirtschaftlicher Erfolg. Bereits 1925 wurde der L&amp;amp;nbsp;111/112 in einen [[Fernschnellzug]] (FD) auf gleichem Laufweg umgewandelt. Als FD&amp;amp;nbsp;111/112 verkehrte er auf dem Weg zwischen Berlin und Hoek van Holland bis zum Kriegsausbruch 1939, wobei noch bis 1934 ein Salonwagen des ursprünglichen Luxuszuges eingestellt wurde und gegen Zuschlag für Fahrgäste der 1. Klasse nutzbar war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühl-200&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb und Wagenpark ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-01341A, Berlin, Schlesischer Bahnhof, Dampflokomotive 17 1105.jpg|mini|Dampflok der Baureihe 17.10 im [[Berlin Ostbahnhof|Schlesischen Bahnhof]] in Berlin, Startbahnhof des Berlin-London-Express]]&lt;br /&gt;
Der Berlin-London-Express war nach seiner Einführung 1924 der schnellste fahrplanmäßige Zug in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Stöckl, Claude Jeanmaire: &amp;#039;&amp;#039;Komfort auf Schienen&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1970, S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten]] und [[Hannover Hauptbahnhof|Hannover]] erreichte er eine Reisegeschwindigkeit von 78,2 km/h, zwischen Hannover und [[Osnabrück Hauptbahnhof|Osnabrück]] sogar 78,6 km/h. Eingesetzt wurden zwischen Berlin und Hannover Schnellzuglokomotiven der [[Preußische S 10|Baureihe 17.10]] der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]]. Zwischen Hannover und [[Bahnhof Oldenzaal|Oldenzaal]] (dem niederländischen Grenzbahnhof) reichten angesichts des relativ leichten Zuges die immerhin für 100 km/h zugelassenen Personenzugtenderlokomotiven der [[Preußische T 18|Baureihe 78]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wurden im Berlin-London-Express Salonwagen, die durch Umbauten von Wagen aus dem [[Hofzug Kaiser Wilhelms II.]] entstanden waren. Verwendet wurden dazu mehrere „Gefolgewagen“, in denen vor 1918 das kaiserliche [[Gefolge]] untergebracht worden war. Diese wurden als Salonwagen umgebaut, in denen sogenannte [[Abteilwagen|Halbabteile]] mit bequemen Sesseln für zwei Personen sowie einem Waschtisch und einem kleinen Schreibtisch eingerichtet wurden. Im Unterschied zu den [[Pullmanwagen]] der CIWL, in denen das Essen am Platz serviert wurde, und bei denen deshalb jeder zweite Wagen eine Kücheneinrichtung erhielt, wurde im Berlin-London-Express ein separater, ebenfalls zuvor im kaiserlichen Hofzug verwendeter Speisewagen mitgeführt. Zunächst wurden die ursprünglich wie der gesamte Hofzug beige-blau lackierten Wagen für die Verwendung im Berlin-London-Express wie normale [[Schnellzug]]-Wagen grün angestrichen, später wurde das typische MITROPA-Rot verwendet. Die Züge bestanden in der Regel aus bis zu drei Salonwagen, einem Speisewagen sowie einem [[Gepäckwagen (Eisenbahnwagen)|Gepäckwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umwandlung des Zuges in einen Fernschnellzug verblieb ein Salonwagen im Zuglauf zwischen Berlin und Hoek van Holland, die übrigen Wagen wurden in den neu eingerichteten FD-Zügen 23/24 und 25/26 zwischen Berlin und Hamburg eingesetzt. 1934 wurden die Salonwagen aus diesen Zügen zurückgezogen, nachdem angesichts der [[Weltwirtschaftskrise]] die Nachfrage stark zurückgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch bei den Luxuszügen der CIWL war für die Salonwagen ein Zuschlag zusätzlich zur Fahrkarte 1. Klasse erforderlich, gestaffelt nach der Entfernung. Zwischen Berlin und Hannover waren bspw. fünf [[Reichsmark]] zu zahlen, für die Gesamtstrecke bis Hoek waren 12,50 RM fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://trains-worldexpresses.com/500/505.htm Historisches Foto des Berlin-London-Express]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Luxuszüge&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg im Breisgau 1991, ISBN 3-88255-673-0&lt;br /&gt;
* [[Fritz Stöckl]], Claude Jeanmaire: &amp;#039;&amp;#039;Komfort auf Schienen: Schlafwagen, Speisewagen und Salonwagen der Europäischen Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Eisenbahn- und Strassenbahnliteratur, Basel 1970.&lt;br /&gt;
* Helmut Schönrock: &amp;#039;&amp;#039;Der Berlin-London-Express L111/112 - Ein Luxuszug mit planmäßigem Halt in Bentheim.&amp;#039;&amp;#039; In: Bentheimer Jahrbuch 2024 - Das Bentheimer Land 238/2023, Nordhorn 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berlinlondonexpress}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Fernzug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luxuszug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MITROPA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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