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	<title>Berlin-Heiligensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Heiligensee&amp;diff=99376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: /* Öffentlicher Personennahverkehr */ Linkfix</title>
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		<updated>2025-12-25T14:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Öffentlicher Personennahverkehr: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME= Heiligensee&lt;br /&gt;
|BEZIRK= Reinickendorf&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 1204&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE= Berlin Reinickendorf Heiligensee.png&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BREITE= 300px&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1920-10-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 10.7&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Heiligensee|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 52&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 37&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 00&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 13&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 14&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 00&lt;br /&gt;
|HÖHE-VON= 30&lt;br /&gt;
|HÖHE-BIS= 65&lt;br /&gt;
|HÖHE-PRÄFIX= &lt;br /&gt;
|PLZ1= 13503&lt;br /&gt;
|PLZ2= 13505&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE= &lt;br /&gt;
* [[Berlin-Schulzendorf|Schulzendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Heiligensee Karte.png|mini|hochkant=1.3|Übersichtskarte Heiligensee]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiligensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der westlichste [[Ortsteil]] des [[Berlin]]er Bezirks [[Bezirk Reinickendorf|Reinickendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Heiligensee in seiner aktuellen Form befindet sich im Nordwesten des Bezirks Reinickendorf. Das ursprüngliche Dorf liegt auf einer [[Halbinsel]] zwischen der [[Havel]] und dem namensgebenden [[Heiligensee (See)|Heiligensee]]. Im Lauf der Entwicklung dehnte sich der Ortsteil längs der Havel weiter nach Süden bis zum Ortsteil [[Berlin-Konradshöhe|Konradshöhe]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördliche und westliche Grenze sind zugleich Grenzen von Berlin zu [[Brandenburg]]: Hier schließt sich der [[Landkreis Oberhavel]] mit den Städten [[Hennigsdorf]] (Wohnplätze [[Nieder Neuendorf]] und [[Stolpe-Süd]]) und [[Hohen Neuendorf]] (Ortsteil [[Stolpe (Hohen Neuendorf)|Stolpe]]) an. Auf der östlichen Seite grenzt Heiligensee an die Berliner Ortsteile [[Berlin-Tegel|Tegel]] (im Südosten) und [[Berlin-Frohnau|Frohnau]] (im Nordosten). Im Süden an der Havel gibt es noch eine kurze Grenze mit Konradshöhe. Heiligensee beinhaltet die kleine Ortslage [[Berlin-Schulzendorf|Schulzendorf]]. Der [[Tegeler Forst]] und der [[Nieder Neuendorfer See]] bilden jeweils eine natürliche Grenze im Osten und Süden sowie im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Baumberge (Berlin)|Baumberge]] (früher auch als &amp;#039;&amp;#039;Der Bumberg&amp;#039;&amp;#039; bekannt) sind eine Besonderheit in Heiligensee. Es ist eine [[Binnendüne]]nlandschaft, die zum Ende der letzten [[Weichsel-Kaltzeit|Eiszeit]] entstand. In der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Baumberge bis in die 1980er Jahre als [[Frankreich|französisches]] [[Militärmanöver|Manövergebiet]] benutzt. Die Franzosen waren damals [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierte Schutzmacht]] in Reinickendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Berlin-Heiligensee.png|mini|hochkant=0.5|links|Wappen von Heiligensee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste nachweisliche Besiedlung Heiligensees fand etwa 2000&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. durch [[Germanen|germanische]] [[Semnonen]] statt. Sie wurden um 700&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. durch [[Slawen|slawische]] [[Wenden]] abgelöst. Um 1230 errichteten deutsche Siedler das [[Straßenangerdorf]] Heiligensee, in dem spätestens seit 1352 ein Hof deren [[von Bredow]] mit anfangs zehn abgabenfreien [[Hufe]]n dokumentiert ist (1450: 16&amp;amp;nbsp;Hufe); die von Bredow hatten dafür dem Markgrafen [[Vasall]]endienst zu leisten. Im Jahr 1308 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Hyelegense&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Landbuch Karls&amp;amp;nbsp;IV.]]&amp;#039;&amp;#039; (1375) finden sich die Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Heyligense, Heyligensee, Hilgensey&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hilgense&amp;#039;&amp;#039;, in dem insgesamt 61&amp;amp;nbsp;Hufe genannt sind. Davon sind vier Pfarrhufe und sechs abgabenfreie Hufe des Lehnschulzen, der ein Lehnspferd zu halten hatte. Das Dorf hatte einen [[Krugrecht|Krug]], auch eine [[Fähre]] wurde ausdrücklich erwähnt. Heiligensee erlangte seit dem Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zunehmend Bekanntheit, weil es am damals stark frequentierten [[Pilgerweg Berlin–Wilsnack]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1544 erwarb Bertram [[Pfuel|von Pfuel]] den Großteil des Dorfes Heiligensee. Ein kleinerer Teil gehörte (vorher) dem Kaland in Spandau bzw. später dem Heilig-Geist-Hospital in [[Berlin-Spandau|Spandau]]. Mit der [[Säkularisation]] dieser beiden Institutionen kam der Besitztitel an das [[Bezirk Spandau|Amt Spandau]]. Bei der Auflösung des Amtes Mühlenbeck kam Heiligensee ganz an das Amt Spandau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bildung der Gemeinde [[Groß-Berlin]] wurde Heiligensee am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 aus dem [[Landkreis Niederbarnim]] in der preußischen [[Provinz Brandenburg]] in den Berliner [[Bezirk Reinickendorf]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 gehörte Heiligensee zum [[Forces Françaises à Berlin|französischen Sektor Berlin]]s. Nach dem [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] zogen die [[Viermächte-Status|alliierten]] Schutzmächte aus Berlin ab. Auf einem Teil früherer Militärflächen entwickelten sich Gewerbe und Landwirtschaft. Der Standort um den Bahnhof Heiligensee, auf dem sich &amp;#039;&amp;#039;[[Tetra Pak]]&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt hatte, wurde nach einem im Jahr 2018 veröffentlichten Stadtentwicklungsplan als Gewerbe aufgegeben und soll zu einem Wohnquartier werden. 2025 wurden die Tetra Pak-Gebäude abgerissen, 2026 soll dort gebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://entwicklungsstadt.de/tetra-pak-gelaende-in-heiligensee-gebaeude-abgerissen-platz-fuer-neue-wohnungen/&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Underberg]] stellte seine Produktion in Heiligensee bereits ein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20250114162732/https://semper-idem-underberg.com/de/underberg-gruppe/standorte/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem sechs Hektar großen Areal ist der Bau von mindestens 600 Wohnungen vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Paul: &amp;#039;&amp;#039;Auf Feld und Flur. Wo Berlin wächst: Der Senat plant elf neue Wohngebiete. Die Berliner sollen mitreden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Mai 2018, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August/September 2008 beging Heiligensee sein 700-jähriges Jubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1871–1919 Gross-Berlin: Geographie der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedrich Leyden]] 1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || {{0|00}}324&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || {{0|00}}340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || {{0|00}}511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0|00}}668&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || {{0|00}}945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0}}1.475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || {{0}}2.049&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;1930–1987 &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Jahre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || {{0}}6.780&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938 || 14.879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 19.930&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 15.237&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 14.491&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 12.680&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 15.490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 17.776&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=26 |format=PDF |abruf=2024-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 17.685&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 17.630&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 17.875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 18.099&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 18.053&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 18.122&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 18.169&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 18.006&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen bis 1946 beinhalten auch [[Berlin-Konradshöhe|Konradshöhe]], das bis dahin immer Teil von Heiligensee war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kirchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Heiligensee|Dorfkirche]] (evangelisch), Alt-Heiligensee 45/47&lt;br /&gt;
* [[Matthias-Claudius-Kirche (Berlin)|Matthias-Claudius-Kirche]] (evangelisch), Schulzendorfer Straße&amp;amp;nbsp;19–21&lt;br /&gt;
* Waldkirche in der Borsigsiedlung (evangelisch), Stolpmünder Weg 35–43&lt;br /&gt;
* [[St.-Marien-Kirche (Berlin-Heiligensee)|St.-Marien-Kirche]] (katholisch), Schulzendorfer Straße 74–78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   02-AltHlgsee-Dorfkirche.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
   Matt. Claudius 22.03.10.JPG|Matthias-Claudius-Kirche&lt;br /&gt;
   Waldkirche Heiligensee.jpg|Waldkirche in der Borsigsiedlung&lt;br /&gt;
   St. Marien 22.3.10.JPG|St.-Marien-Kirche&lt;br /&gt;
   04-AltHlgsee-Pfarrhaus.jpg|Altes Pfarrhaus,&amp;lt;br /&amp;gt; Alt-Heiligensee 45–47&lt;br /&gt;
   05-AltHlgsee-Schulhaus.jpg|Ehemaliges Schulhaus von 1896,&amp;lt;br /&amp;gt; Alt-Heiligensee 56&lt;br /&gt;
   06-AltHlgsee-Gaststaette.jpg|Gaststätte „Dorfaue“ von 1869,&amp;lt;br /&amp;gt; Alt-Heiligensee 67&lt;br /&gt;
   07-AltHlgsee-Amtshaus.jpg|Ehemaliges Amtshaus von 1910,&amp;lt;br /&amp;gt; Alt-Heiligensee 68&lt;br /&gt;
   08-AltHlgsee-Wohngebaeude.jpg|Älteste Wohngebäude aus der Zeit von 1740 bis 1786,&amp;lt;br /&amp;gt; Alt-Heiligensee 71&lt;br /&gt;
   09-AltHlgsee-Stallgebaeude.jpg|Stallgebäude von 1875,&amp;lt;br /&amp;gt; Alt-Heiligensee 77–79&lt;br /&gt;
   Heiligenseer feld 2008.JPG|Heiligenseer Feld&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert lebten die Bewohner Heiligensees größtenteils von den Erträgen der Landwirtschaft. Davon zeugen noch das bewirtschaftete &amp;#039;&amp;#039;Südfeld&amp;#039;&amp;#039; an der Heiligenseestraße und das &amp;#039;&amp;#039;Mittelfeld&amp;#039;&amp;#039; in der Straße Am Dachsbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wurde die [[Borsig-Siedlung]] errichtet, in der die Arbeiter der [[Borsig (Unternehmen)|Borsigwerke]] lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage füllt die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Underberg]]&amp;#039;&amp;#039; an der Hennigsdorfer Straße unter anderem ihren &amp;#039;&amp;#039;[[Boonekamp]]&amp;#039;&amp;#039; ab. Auf dem Nachbargelände stellte die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Tetra Pak]]&amp;#039;&amp;#039; bis Ende 2013 ihre bekannten [[Getränkekarton]]s her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Straßenbahndepot ist das letzte Gewerbegrundstück am historischen Dorfkern von Alt-Heiligensee. Von 1989 bis 2003 hatte dort der Steinrestaurierungs- und Steinmetzbetrieb &amp;#039;&amp;#039;Steinforum&amp;#039;&amp;#039; seinen Sitz. Bis April 2009 war dort die &amp;#039;&amp;#039;Prometheus Projekt GmbH&amp;#039;&amp;#039; ansässig, ein Unternehmen, das innovative [[Informationstechnik|IT]]- und [[Computerized Numerical Control|CNC]]-Technologie mit traditionellem Handwerk verbindet. Im Oktober 2008 wurde das Grundstück vom Liegenschaftsfonds Berlin an eine Immobilienverwaltungsgesellschaft verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Historisches ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Meilenstein Berlin-Heiligensee.jpg|mini|hochkant|Meilenstein in der Ruppiner Chaussee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1840 wurde ein [[Meilenstein]] in der heutigen Ruppiner Chaussee mit der Aufschrift „II&amp;amp;nbsp;MEILEN bis BERLIN“ errichtet. Mit „Berlin“ bezog man sich seinerzeit auf das [[Oranienburger Tor]], eine [[Alte Maße und Gewichte (Preußen)|preußische Meile]] entsprach einer Strecke von rund 7,53&amp;amp;nbsp;Kilometern. Dieser Meilenstein ist am Aufstellort erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] befuhr eine [[Fähre]] die engste Stelle des Nieder Neuendorfer Sees und verband die Dörfer Heiligensee und [[Nieder Neuendorf]]. Davon zeugt die Namensgebung der beiden Straßen: „Fährweg“ auf Nieder Neuendorfer Seite und „Fährstraße“ auf Heiligenseer Seite. Mit Errichtung einer Brücke in [[Hennigsdorf]] im Jahr 1506 fuhren immer seltener Menschen mit der Fähre. Das Fährrecht an dieser Stelle besteht bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstand unter [[Sowjetunion|sowjetischer]] Besatzung eine Behelfsbrücke, die wenige Jahre später wieder abgetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1913 eröffnete die [[Straßenbahn der Gemeinde Heiligensee an der Havel]] ihren Betrieb und verband das Dorf Heiligensee mit Tegel über die damalige &amp;#039;&amp;#039;Kirschallee&amp;#039;&amp;#039; (Heiligenseestraße). Hiervon zeugen das alte&amp;amp;nbsp;– inzwischen unter [[Denkmalschutz]] stehende&amp;amp;nbsp;– [[Depot (Verkehr)|Depot]] am Dorfanger (Alt-Heiligensee&amp;amp;nbsp;73–75) und der breite Grünstreifen entlang der Heiligenseestraße. 1920 übernahm die [[Große Berliner Straßenbahn]] mit der Eingemeindung des Dorfes nach [[Groß-Berlin]] die Straßenbahn. Nach der Eröffnung der heutigen [[U-Bahn-Linie U6 (Berlin)|U-Bahn-Linie U6]] in Tegel wurde die [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahnlinie]] am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1958 eingestellt. Von diesem Zeitpunkt an übernahmen [[Busverkehr in Berlin|Busse]] die Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befand sich ein kleiner [[Flugplatz]] in Schulzendorf zwischen den Straßen Im Erpelgrund und An der Wildbahn. Die Einweihung erfolgte am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1911. Am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1913 fand eine öffentliche Flugveranstaltung statt. Ende 1914 übernahm das Militär das Gelände, nutzte es aber nur kurze Zeit. 1919 wurde der Flugplatz aufgegeben und zu Siedlungsgebiet umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verkehr zu den Berliner Flughäfen im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Verkehrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;12/2013, S.&amp;amp;nbsp;230&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Personennahverkehr ====&lt;br /&gt;
Die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] der [[Kremmener Bahn]] führt durch Heiligensee, auf dem Gebiet des Ortsteils befinden sich die S-Bahnhöfe [[Bahnhof Berlin-Schulzendorf|Schulzendorf]] und [[Bahnhof Berlin-Heiligensee|Heiligensee]]. Hier verkehrt die [[S-Bahn Berlin#S25|S-Bahn-Linie 25]]. Weiterhin ist Heiligensee tagsüber durch die [[Busverkehr in Berlin|Buslinien]] 124, 133 (Richtung Tegel) und 324 (Richtung Konradshöhe) sowie durch die Nachtbuslinien N22 und N24 erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualverkehr ====&lt;br /&gt;
Nahezu parallel zur Bahntrasse führt seit 1987 die [[Bundesautobahn 111|A&amp;amp;nbsp;111]] als [[Europastraße&amp;amp;nbsp;26]] durch den Ortsteil. Die Anbindung erfolgt über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Schulzendorfer Straße.&amp;#039;&amp;#039; Bis zum [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] befand sich auf Höhe der Polizeikaserne auf dieser Strecke auch der Grenzkontrollpunkt Heiligensee in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kindergärten ====&lt;br /&gt;
* Dachskinder, Am Dachsbau 3–5 (Kindertagesstätte mit naturverbundenem Konzept)&lt;br /&gt;
* EJF (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk)-Kindertagesstätte Kleine Pusteblume, Am Bärensprung 36&lt;br /&gt;
* Elterninitiativ-Kindertagesstätte Regenbogenkinder, Sandhauser Straße 145&lt;br /&gt;
* Evangelischer Dorfkindergarten, Alt-Heiligensee 45–47&lt;br /&gt;
* Evangelische Kita Waldkirche, Stolpmünder Weg 35–43&lt;br /&gt;
* Fröbel-Kindergarten am Südfeld, Heiligenseestraße 63&lt;br /&gt;
* Havelmäuse, Hennigsdorfer Straße 130&lt;br /&gt;
* [[Montessoripädagogik|Montessori]]-Kinderhaus Zwergenstube, Am Bärensprung 42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schulen ====&lt;br /&gt;
* Ellef-Ringnes-Grundschule (bis 1967: 17. Grundschule), bis 2013 im Stolpmünder Weg 45. Nachdem die große Turnhalle 2013 nach Brandstiftung bis auf die Grundmauern abgebrannt war, hat die Schule ihren Sitz in den Räumen der ehemaligen Heiligensee-Grundschule, Im Erpelgrund 11–17.&lt;br /&gt;
* Otfried-Preußler-Grundschule (2010 aus der Heiligensee-Grundschule und der Erpelgrund-Schule zusammengelegt), Schulzendorfer Straße 99–101&lt;br /&gt;
* Albrecht-Haushofer-Oberschule (Sekundarschule), Kurzebracker Weg 40–46&lt;br /&gt;
* [[Demokratische Schule]]&amp;amp;nbsp;X ([[Gemeinschaftsschule#Berlin|Gemeinschaftsschule]] in [[Schule in freier Trägerschaft|freier Trägerschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Justizvollzugsanstalt ====&lt;br /&gt;
In den ehemaligen [[Flugabwehrkanone|Flak]]-Kasernen von 1937 in der Ruppiner Chaussee 268 befindet sich die offene [[Justizvollzugsanstalt]] Heiligensee&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article339927/JVA-Heiligensee-Tag-der-offenen-Tuer-im-Knast-ohne-Gitter.html &amp;#039;&amp;#039;JVA Heiligensee – Tag der offenen Tuer im Knast ohne Gitter&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit über 240&amp;amp;nbsp;Haftplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Feuerwehr ====&lt;br /&gt;
In Alt-Heiligensee steht auf dem historischen Dorfanger die alte Feuerwache der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] von Heiligensee. Hier finden auch die regelmäßigen Übungen statt. Des Weiteren gibt es dort eine Jugendfeuerwehr, die am 24. März 1979 mit neun Mitgliedern und einem Jugendwart gegründet worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.feuerwehr-heiligensee.de/nc/wirueberuns/jugendfeuerwehr.html |text=Die Jugendfeuerwehr Heiligensee. |wayback=20141213022832 |archiv-bot=2022-10-10 06:10:47 InternetArchiveBot}} feuerwehr-heiligensee.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freizeiteinrichtungen ====&lt;br /&gt;
* [[Freibad]] Heiligensee in der Sandhauser Straße 132–140&lt;br /&gt;
* [[Walter May (Politiker)|Walter-May]]-Schullandheim am Elchdamm in den Baumbergen&lt;br /&gt;
* Jugendfreizeitheim auf dem Dorfanger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Pfuel]] (1460–1527), Ritter, Herr auf Heiligensee&lt;br /&gt;
* [[Louis Held (Fotograf)|Louis Held]] (1851–1927), Fotograf, in Heiligensee aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Hannah Höch]] (1889–1978), Malerin, lebte zwischen 1939 und ihrem Tod An der Wildbahn&amp;amp;nbsp;33&lt;br /&gt;
* [[Paul Schiefelbein]] (1894–1975), Polizeioffizier, lebte in Heiligensee&lt;br /&gt;
* [[Petra A. Bauer]] (* 1964), Autorin, lebt in Heiligensee&lt;br /&gt;
* [[Klaus Voormann]] (* 1938), Musiker und Grafiker, wuchs in Heiligensee auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Heiligensee]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Heiligensee]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Heiligensee]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Berlin-Heiligensee]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßenbrunnen im Berliner Bezirk Reinickendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Heiligensee Chronik.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. 1977–1982. Ev. Kirchengemeinde Berlin-Heiligensee (auszugsweise auch unter [https://www.kg-heiligensee.de/ kg-heiligensee.de]).&lt;br /&gt;
* Ralf Schmiedecke: &amp;#039;&amp;#039;Archivbilder Reinickendorf – Berlins grüner Norden.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, ISBN 3-89702-587-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/ueber-den-bezirk/ortsteile/heiligensee/artikel.84985.php Heiligensee] – Chronik auf den Seiten des Bezirksamtes Reinickendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Reinickendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4801046-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Heiligensee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Heiligensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1308]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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