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	<title>Berlin-Gatow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Gatow&amp;diff=33787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-05T07:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Berliner Ortsteil Gatow. Zum gleichnamigen Ortsteil der brandenburgischen Stadt Schwedt/Oder siehe [[Gatow (Schwedt/Oder)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME=Gatow&lt;br /&gt;
|BEZIRK=Spandau&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER=0505&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG=1920-10-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=10.113&lt;br /&gt;
|EINWOHNER={{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Gatow|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND={{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG=52 |LAT_MIN=29 |LAT_SEC=20&lt;br /&gt;
|LON_DEG=13 |LON_MIN=10 |LON_SEC=54&lt;br /&gt;
|HÖHE=&lt;br /&gt;
|HÖHE-BIS=&lt;br /&gt;
|HÖHE-PRÄFIX=&lt;br /&gt;
|PLZ1=14089&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE=&lt;br /&gt;
* Alt-Gatow&lt;br /&gt;
* Hohengatow&lt;br /&gt;
* Siedlung Habichtswald&lt;br /&gt;
* Siedlung Havelblick&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gatow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|ˈgaːtoː|Tondatei=De-Gatow.ogg}}) ist ein [[Berlin]]er Ortsteil im Süden des [[Bezirk Spandau|Bezirks Spandau]]. Gatow ist mit {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Gatow|ohneTz}} Einwohnern (Stand: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|Ortsteil}}) einer der am geringsten bevölkerten Ortsteile Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gatow grenzt im Süden an [[Berlin-Kladow|Kladow]], im Norden an die [[Berlin-Wilhelmstadt |Wilhelmstadt]], im Osten verläuft die [[Havel]] und im Westen die Stadtgrenze von Berlin, die Gatow von den angrenzenden Gemeinden [[Potsdam]] (Ortsteil [[Groß Glienicke]]) und [[Dallgow-Döberitz]] (Ortsteil [[Seeburg (Dallgow-Döberitz)|Seeburg]]) trennt. Geologisch liegt Gatow auf den Ausläufern der [[Glaziale Serie|glazial]] geprägten [[Nauener Platte]] zur Havelniederung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatow wird auch als „[[Dorf]] in der [[Großstadt]]“ beschrieben. So gibt es viele Einfamilienhäuser mit Gärten und nur wenige Mehrfamilienwohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich kurz nach 1200 gründeten [[Deutsche Ostsiedlung|deutsche Siedler]] das [[Straßendorf]] Gatow. Archäologisch konnte bisher keine [[Wenden|slawische Vorbesiedlung]] festgestellt werden. Das Dorf wird urkundlich fassbar 1258 durch dortige [[Abgabe|Hebungen]] des [[Benediktinerinnenkloster Spandau|Klosters Spandau]]. Als urkundliche Ersterwähnung gilt das Jahr 1272: &amp;#039;&amp;#039;Gatho&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Landbuch Karls&amp;amp;nbsp;IV.]] (1375) ist &amp;#039;&amp;#039;Gatow&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Gotow&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Gothow&amp;#039;&amp;#039; mit 50 [[Hufe]]n verzeichnet, davon vier Pfarrhufen; es wohnten dort vier [[Kossät]]en. Im Jahr 1450 wird ein [[Krugrecht|Krug]] erwähnt; die Kossätenstellen liegen [[Wüstung|wüst]]. Seit 1590 wird ein [[Schultheiß|Schulze]] erwähnt, mit einem Hof von sechs Lehnhufen, der sich im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum [[Rittergut]] wandelte. Die 1375 durch die Pfarrhufe fassbare [[Dorfkirche Gatow|Dorfkirche]] (Ortsmitte, westliche Straßenseite, mit Friedhof) war zunächst Mutterkirche, später des Öfteren nur [[Filialkirche]] von Nachbardörfern. Die [[Dorfherrschaft]] lag von 1258 bis 1558 beim Kloster Spandau, nach dessen vollzogener [[Reformation]] beim Amt Spandau (bis 1872).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Gatow aus dem [[Landkreis Osthavelland]] nach [[Groß-Berlin]] in den [[Bezirk Spandau]] eingemeindet. Vor 1930 bestanden im Ort vier landwirtschaftliche Betriebe, von 29 bis 221 [[Hektar]]. Die größte Fläche mit 400 Hektar, an eine Adelsfamilie von Brandis verpachtet, gehörten der [[Berliner Stadtgüter]] GmbH, welche zudem mehrere Rittergüter am Rand von Berlin betreute.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. (1929).&amp;#039;&amp;#039; Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band VII, 4. Auflage (Letztausgabe), Stadtkreis Groß-Berlin, Selbstverlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1929, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatow gehörte von 1945 bis zum [[Mauerfall]] zum [[Vier-Sektoren-Stadt|britischen Sektor]] von [[West-Berlin]]. Die [[Britische Besatzungszone|britische Besatzungsmacht]] betrieb dort den 1935 errichteten [[Flugplatz Gatow]] als [[Militärflugplatz]]. Um dessen Gleichwertigkeit mit den Flughäfen [[Flughafen Berlin-Tegel|Tegel]] (französischer Sektor) und [[Flughafen Berlin-Tempelhof|Tempelhof]] (amerikanischer Sektor) zu betonen, achteten die Briten darauf, dass Königin [[Elisabeth&amp;amp;nbsp;II.]] in Gatow landete und wieder startete, wenn sie West-Berlin besuchte. Am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1994 wurde der Flugbetrieb eingestellt. Auf dem Gelände befinden sich heute das [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow]] sowie die General-Steinhoff-Kaserne, der Dienstsitz des [[Inspekteur der Luftwaffe|Inspekteurs der Luftwaffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde auch ein [[Golfplatz]] angelegt und &amp;#039;&amp;#039;The British Golf Club Gatow&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1871–1919 Gross-Berlin: Geographie der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedrich Leyden]] 1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 381&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 399&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 440&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 565&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 735&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || 610&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;1930–1987 &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Jahre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || {{0}}841&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938 || 1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2747&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2619&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 2383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 3826&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 4837&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=25 |format=PDF |abruf=2024-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 3919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3745&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4086&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 3469&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3520&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3603&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3561&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3530&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Gatow Dorfkirche 05-2014.jpg|mini|links|hochkant=0.85|[[Dorfkirche Gatow]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche Gatow ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Gatow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinkern]] der [[Dorfkirche Gatow|Dorfkirche]] wurde zu Beginn des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erbaut. Damit ist sie das älteste noch erhaltene Bauwerk in Gatow und hat den Status eines Baudenkmals. Zunächst entstand eine [[Feldsteinkirche]]. Über die Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder erweitert. Die letzten großen Restaurierungen erfuhr die Kirche in den Jahren 1935 (Fertigstellung am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1935) und 1953. Im Inneren hängt über dem Altar ein auf Holz gemaltes Gemälde: die um 1495 entstandene &amp;#039;&amp;#039;Beweinung Christi&amp;#039;&amp;#039;, die der Werkstatt des [[Nürnberg]]er Malers [[Michael Wolgemut]] zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villa Lemm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaLemm.jpg|mini|[[Villa Lemm]], Bedienstetenhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Lemm.JPG|mini|Villa Lemm, Garten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Villa Lemm]] liegt am [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Gatow#Rothenbücherweg*|Rothenbücher Weg]] 2–4 direkt an der [[Havel]]. Das Anwesen hat eine Größe von rund 24.000&amp;amp;nbsp;m². In den Jahren 1907 und 1908 ließ sich der Schuhputzmittelfabrikant [[Otto Lemm (Fabrikant)|Otto Lemm]] die Villa von dem Berliner Architekten [[Max Werner (Architekt, 1877)|Max Werner]] erbauen, 1913 wurde die Gartenanlage erweitert. Die Villa entspricht dabei dem Stil [[Vereinigtes Königreich|englischer]] Landhäuser, der Terrassengarten dagegen ist im [[italien]]ischen Stil gestaltet. Von 1945 bis 1990 wurde die Villa vom [[Kommandant des Britischen Sektors von Berlin|britischen Stadtkommandanten]] bewohnt, der hier jährlich am Geburtstag von Königin [[Elisabeth&amp;amp;nbsp;II.]] ein großes Fest veranstaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] ging die Villa Lemm in den Besitz des Landes Berlin über. Zu dieser Zeit wurde der Garten unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Das Grundstück stand zeitweise als Residenz des [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlers]] zur Diskussion. Die Villa Lemm wurde 1995 von dem Unternehmer und Kunstsammler [[Hartwig Piepenbrock]] gekauft und saniert. Insbesondere der Garten wurde wieder in seine ursprüngliche Form gebracht. Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carsten Schanz |url=http://248gsu.de/index.php/das-tagebuch/372-die-villa-lemm-tr%C3%A4gt-halbmast |titel=Die Villa Lemm trägt Halbmast |hrsg=Internetseite der Kameradschaft 248 German Security Unit e.&amp;amp;#8239;V.|datum=2013-08-23 |zugriff=2018-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jaczo-Schlucht ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Berlin-Wilhelmstadt#Jaczo-Schlucht|titel1=Jaczo-Schlucht (Jaczoturm in Berlin-Wilhelmstadt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsfriedhof Gatow ===&lt;br /&gt;
Der [[Landschaftsfriedhof Gatow]] wurde 1982 eröffnet. Auf ihm befindet sich seit 1988 ein [[islam]]isches Grabfeld, auf dem die Grabstellen in Richtung [[Mekka]] ausgerichtet sind. Seit 1994 können auch Verstorbene des [[Orthodoxe Kirchen|griechisch-orthodoxen]] Glaubens in einem weiteren abgetrennten Teil bestattet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Örtlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Badewiese ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Havel Gatow.jpeg|mini|Die [[Havel]] an der Badewiese neben der Villa Lemm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatow hat drei Havelbadewiesen. Die beiden bekanntesten sind die &amp;#039;&amp;#039;Große Badewiese&amp;#039;&amp;#039; in Höhe der [[Ortslage]] [[Hohengatow]] gegenüber vom [[Grunewaldturm]] und die &amp;#039;&amp;#039;Kleine Badewiese&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe des alten Gatower Dorfkerns. Eine weitere kleinere Badewiese befindet sich neben der Villa Lemm (in Richtung [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]]). Die Einheimischen nennen diese idyllische Badestelle an der Villa Lemm „Uferpromenade“ oder „Appelwiese“. Die Jugend Gatows nennt sie auch „Obstwiese“, weil hier mitunter Obst in Form von Alkohol konsumiert wird. In den 1970er Jahren war dort ein Bauwagen des [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]] aufgestellt, um bei kleineren Badeunfällen [[Erste Hilfe]] zu leisten. Nach dem [[Mauerfall]] verlor Gatow aber als Badeort für die Berliner zunehmend an Bedeutung, die [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|DLRG]] zog sich von der Appelwiese zurück. Gatow und Kladow waren&amp;amp;nbsp;– vor dem Mauerfall&amp;amp;nbsp;– neben dem [[Großer Wannsee|Wannsee]] &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Badestellen in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Rieselfelder}}&lt;br /&gt;
==== Rieselfelder Gatow ====&lt;br /&gt;
Die teilweise auch im Ortsteil [[Berlin-Wilhelmstadt|Wilhelmstadt]] liegenden [[Berliner Rieselfelder |Rieselfelder]] sind ein [[Hinterlassenschaft|Relikt]] aus den früheren Zeiten der Abwasserentsorgung. Früher wurden hier die Abwässer aus einem größeren Teil von (West-)Berlin im Sandboden versickert. Obwohl die Schlämme abgeschöpft wurden, ist der Boden bis heute mit unzähligen Rückständen verseucht. Seit vielen Jahren sind die Rieselfelder außer Betrieb und haben sich zu einer [[Heide (Landschaft) |Heidelandschaft]] entwickelt ([[Landschaftsschutzgebiet]]). Die [[Berliner Wasserbetriebe]] führten bis 2010 [[Elution]]sstudien durch, in denen untersucht wurde, inwieweit [[Schwermetalle]] aus dem Boden herausgewaschen werden und sich der Boden erholt. Zu diesem Zweck wurden fertiggeklärte Abwässer des [[Klärwerk Ruhleben|Klärwerks Ruhleben]] versickert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Groß Glienicker See ====&lt;br /&gt;
Gatow grenzte entlang der Potsdamer Chaussee an die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Verbliebene Teile der ehemaligen Grenzanlagen im Originalzustand befinden sich im Ortsteil [[Berlin-Kladow|Kladow]] am nördlichen Ende des [[Groß Glienicker See]]s (am Ende der Gutsstraße ist ein kleines Segment der [[Berliner Mauer]] noch vorhanden), an dem ein Fuß- und Fahrradweg [[Groß Glienicke]] mit Kladow verbindet und die ehemalige Grenze überquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturschutzgebiet Windmühlenberg ====&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet [[Windmühlenberg (Berlin)|Windmühlenberg]] mit dem gefährdeten und in Berlin inzwischen seltenen Vegetationstyp der [[Trockenrasen|Sand-Trockenrasenflora]]. Die in den Jahren 2007–2008 erbaute [[Bockwindmühle]] an der Buchwaldzeile wurde 2008 vom damaligen Spandauer Bürgermeister [[Konrad Birkholz]] und dem [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister]] [[Klaus Wowereit]] feierlich eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Militärhistorisches Museum ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-11639, Gatower Berge, Studenten beim Segelfliegen.jpg|mini|Gatower Berge: Studenten beim Segelfliegen, 1931]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen [[Flugplatz Gatow|Flugplatzes Gatow]] befindet sich das [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow]]. Es liegt vollständig im benachbarten Ortsteil Kladow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Nitsch |url=https://www.kladower-forum.de/?p=352 |titel=2003 – Der Ortsteil Kladow ist größer geworden |werk=Kladower Forum|zugriff=2023-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Straßenzug ist der Straßenzug Alt-Gatow&amp;amp;nbsp;– Kladower Damm. Zudem tangiert die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]] zwischen [[Berlin-Spandau]] und [[Groß Glienicke]] den Ortsteil im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatow ist mit drei [[Busverkehr in Berlin#StadtBus|Buslinien]] der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] (Linie 134, 135, N34) und einer des [[Verkehrsbetrieb Potsdam|ViP]] (Linie 638) an das Spandauer Zentrum und an Kladow beziehungsweise Potsdam angebunden. Die Linie X34 verbindet Gatow ebenfalls mit Kladow und der [[City West (Berlin)|City West]]. Außerdem verkehrt die Linie 334 als [[ÖPNV-Sonderformen|RufBus]]. Sie verbindet Alt-Gatow mit Hohengatow und der Siedlung Habichtswald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Holger Orb, Tilo Schütz |Titel=Straßenbahnen für ganz Berlin |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1 |Verlag=Jaron Verlag GmbH |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-89773-024-3 |Seiten=178&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Gatow gibt es eine Grundschule, die Grundschule am Windmühlenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulen-nach-ortsteilen-und-schulformen-526890.php |titel=Schulen nach Ortsteilen und Schulformen |datum=2020-06-22 |abruf=2020-11-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationen und Vereine ===&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]]: Von den [[ehrenamt]]lichen Mitgliedern der am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 1909 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Gatow wird der [[Notfallrettung]]sdienst sowie die technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung im Rahmen der Aufgaben der [[Berliner Feuerwehr]] in Gatow und in den benachbarten Ortsteilen [[Berlin-Kladow|Kladow]], [[Berlin-Staaken|Staaken]] und [[Berlin-Wilhelmstadt|Wilhelmstadt]] sichergestellt.&lt;br /&gt;
* Förderverein Historisches Gatow im Museumsdorf Gatow e.&amp;amp;#8239;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* [[SC Gatow|Sportclub Gatow 1931]] (Fußball)&lt;br /&gt;
* Ruderverein Collegia 1895&lt;br /&gt;
* Paddel-Club Wiking&lt;br /&gt;
* Deutscher Segler-Club&lt;br /&gt;
* Motor-Yacht-Club Preußen&lt;br /&gt;
* Standort Gatow von [[Pro Sport Berlin 24]] (Tennis, Segeln, Rudern)&lt;br /&gt;
* Tennisclub Hohengatow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Lemm (Fabrikant)|Otto Lemm]] (1867–1920), Unternehmer, lebte in Gatow in der [[Villa Lemm]]&lt;br /&gt;
* [[Carows Lachbühne|Erich Carow]] (1894–1956), Komiker, lebte in Gatow&lt;br /&gt;
* [[Emmy Zehden]] (1900–1944), versteckte in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] Kriegsdienstverweigerer in ihrer Laube in Gatow&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Scheibe]] (1939–2011), Bildhauer und Zeichner, lebte in Gatow&lt;br /&gt;
* [[Ulli Zelle]] (* 1951), Fernsehmoderator, lebt in Gatow&lt;br /&gt;
* [[Harald Potempa]] (* 1963), Offizier der [[Bundeswehr]], Leiter des Luftwaffenmuseums Gatow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Gatow]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Gatow]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Gatow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Spandau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104233-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Gatow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Gatow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1272]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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