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	<title>Berlin-Fennpfuhl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;44Pinguine: anf.zeichen nur für zitate / bei der &quot;Planung&quot; entstand ein &quot;Plan&quot; ist sehr unschönes deutsch; kein &quot;sogenanntes&quot; +kram</title>
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		<updated>2026-03-17T12:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;anf.zeichen nur für zitate / bei der &amp;quot;Planung&amp;quot; entstand ein &amp;quot;Plan&amp;quot; ist sehr unschönes deutsch; kein &amp;quot;sogenanntes&amp;quot; +kram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME= Fennpfuhl&lt;br /&gt;
|BEZIRK= Lichtenberg&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 1111&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1920-10-01&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 2.12&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Fennpfuhl|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 52&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 31&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 42&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 13&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 28&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 27&lt;br /&gt;
|PLZ1= 10367 und 10369&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Fennpfuhl-01.jpg|mini|hochkant=1.2&amp;lt;!-- in breite der IB reicht --&amp;gt;|Blick auf den Fennpfuhlpark, in der Mitte das Doppel-Hochhaus am [[Anton-Saefkow-Platz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fennpfuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] im [[Bezirk Lichtenberg]] in [[Berlin]]. Der Name leitet sich vom &amp;#039;&amp;#039;Wohngebiet am Fennpfuhl&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise dem dortigen Fennpfuhl ab. Erst nach der Verwaltungsreform 2001 wurde das Wohngebiet zu einem eigenen Ortsteil, zuvor gehörte es zu Lichtenberg mit dem Zusatz &amp;#039;&amp;#039;(Nord)&amp;#039;&amp;#039;. Fennpfuhl ist nach [[Berlin-Friedenau|Friedenau]] der am zweitdichtesten besiedelte Ortsteil Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteilgrenzen ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&amp;amp;center=30158,22236&amp;amp;width=500&amp;amp;height=500&amp;amp;mapId=k5@senstadt FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5)] mit dem Zugang über {{Webarchiv |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/geoinformation/geodateninfrastruktur/de/geodienste/rbs_adressauskunft.shtml |text=Lage der Adresse in der Karte im Geoportal anzuzeigen |wayback=20150518072248}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird vom [[Weißenseer Weg]] (bis vor die Kreuzung ohne dessen Straßenland) und der [[Landsberger Allee]] (Nordwestseite, einschließlich Straßenland) und weiter von der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Vulkanstraße*|Vulkanstraße]] zur [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Josef-Orlopp-Straße*|Josef-Orlopp-Straße]] (deren beider Straßenland zum Ortsteil Lichtenberg gehört) begrenzt. Der weitere Grenzverlauf über die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Möllendorffstraße*|Möllendorffstraße]] in die Storkower Straße liegt ebenfalls am Nordrand (ohne das Straßenland). 65 Meter westlich der Paul-Junius-Straße wechselt er an den südlichen Straßenrand, um vor der Storkower Straße 128 (südwestwärts) zum [[Berliner Ringbahn|Ringbahngraben]] hin mit der Bezirksgrenze zusammenzufallen. An der Nordseite der Bahntrasse über die [[Liste der Brücken in Berlin/T|Thaerstraßenbrücke]] hinweg unter Ausschluss der [[Liste der Brücken in Berlin/L#Landsberger-Allee-Brücke|Landsberger Allee-Brücke]] und am Südrand der Landsberger Allee entlang grenzt der Bezirk Pankow an den Ortsteil. Von der Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Karl-Lade-Straße*|Karl-Lade-Straße]] bleibt der Ortsteil an der (südlich verlängerten) Ostseite der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Oderbruchstraße*|Oderbruchstraße]] (mithin ohne deren Straßenland). An der Kreuzung mit Maiglöckchen-/[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Herbert-Tschäpe-Straße*|Herbert-Tschäpe-Straße]] wechselt die Ortsteilgrenze zum Nordrand der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Hohenschönhauser Straße*|Hohenschönhauser Straße]] einschließlich deren Straßenland und der Wohnbebauung östlich des [[Volkspark Prenzlauer Berg|Volksparks Prenzlauer Berg]]. Vor der Bezirksreform 2001 gehörte zu Lichtenberg die von der Oderbruchkippe überdeckte Fortsetzung der Oderbruchstraße direkt zur Südostecke des Jüdischen Friedhofs zum Gelände des Ortsteils. Der geteilte Volkspark kam 2001 vollständig zum [[Bezirk Pankow]] und die Bezirksgrenze knickt gegenüber der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Otto-Marquardt-Straße*|Otto-Marquardt-Straße]] nach Nordwesten entlang der Zufahrtsstraße um die Tennisplätze herum. Die Begrenzung des Ortsteils knickt im rechten Winkel nach Nordost, weiter auf der „Hauptstraße“ zwischen den Kleingärten (im Ortsteil liegt KGA ‚Langes Höhe‘) hindurch verlaufend. Der nördliche Grundstücksstreifen der KGA am Ostabschluss des [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhofs]] ist der weitere Grenzlauf in die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Straße 106*|Straße 106]] (einem Reststück der nicht umgesetzten Oderbruchstraße) zum südwestlichen Gehweg des Weißenseer Wegs, womit die Umrundung des Ortsteils beendet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planungen ===&lt;br /&gt;
Im April 1961 wurde mit dem Entwurf des Wohngebietes Lichtenberg (Nord) begonnen. Die Planung war in drei Bauabschnitte untergliedert. Das insgesamt zu bebauende Gebiet umfasste eine Fläche von 175 [[Hektar]]. In der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Erich-Kuttner-Straße*|Erich-Kuttner-Straße]] am Rande des Gebietes (Bauabschnitt I) wurde das erste Haus des künftigen [[Plattenbau]]-Typs [[P2 (Plattenbautyp)|P2]] errichtet, einer der meistgebauten Wohnungstypen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. 1962 fand darin die Ausstellung „neues leben – neues wohnen“ statt. Das als Muster- und Experimentalbau errichtete Gebäude steht mittlerweile unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09040232| Musterbau P2 an der Erich-Kuttner-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem heutigen Neubaugebiet mussten ab den 1960er Jahren einige Kleingartenanlagen und eine alte Randbebauung um den [[Roederplatz]] herum weichen. Erste Ausschreibungen für die Bebauung des feuchten Gebietes gab es bereits 1956/1957 als gesamtdeutschen Architekturwettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Fennpfuhl&amp;#039;&amp;#039;, die der Hamburger Architekt [[Ernst May]] gewonnen hatte. Die Realisierung wurde wegen der zu erwartenden Probleme mit der Trockenlegung des Gebietes und aus Geldmangel auf unbestimmte Zeit verschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=41120856 |Titel=Ostberlin. Am Fennpfuhl |Jahr=1957 |Nr=17 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde der Mitarbeiter des Büros für Städtebau beim [[Magistrat von Berlin#Der Magistrat in Ost-Berlin 1948–1990|Magistrat von (Ost)Berlin]], der Architekt [[Thorleif Neuer]], vom Chefarchitekten dieses Büros Jochen Näther, mit der städtebaulichen Planung des „Investitionskomplexes Landsberger Chaussee/Weißenseeer Weg“, Arbeitstitel „Fennpfuhl“, beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorleif Neuer hatte zuvor die städtebauliche Planung für die Großplattensiedlung „Wohnkomplex [[Frankfurter Allee Süd]]“ für ca. 15.000 Einwohner abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung für diese Neubaugebiete erfolgte in zwei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Phase erarbeitete das Büro für Städtebau die Gesamtplanung des Siedlungsgebietes, d. h. die strukturelle Gliederung, die Lage der einzelnen Wohngebiete und deren Versorgungszentren, die Baukörpergliederung (Baumassenverteilung), die Stellung dominanter Gebäude (z. B. Wohnhochhäuser) sowie die Einordnung erforderlicher Infrastrukturgebäude wie Kita, Schule, Turnhalle, Kaufhaus, Kaufhalle, Schwimmhalle, Dienstleistungsgebäude, Seniorenwohnheim und Gaststätte. Die Großplattensiedlung Fennpfuhl wurde in drei Wohngebiete unterteilt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtebaulicher Leitplan.jpg|mini|Strukturplan zum Investitionskomplex &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Allee/Weißenseeer Weg&amp;#039;&amp;#039;, Büro für Städtebau, 1969]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thorleif Neuer am Modell.jpg|mini|Thorleif Neuer am städtebaulichen Modell des Wohngebietes 2 des Wohnkomplexes Fennpfuhl, Foto Abteilung Fototechnik Büro für Städtebau ca. 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Planung der Bebauung erfolgte parallel die Planung der Freiflächen und der Verkehrsanlagen sowie der stadttechnischen Ver- und Entsorgung durch die Fachabteilungen des Büros für Städtebau. Begleitet wurde die städtebauliche Planung durch den Hauptauftraggeber Berlin beim Magistrat von Berlin (HAG) als Vertreter des Bauherren. Die Bildung dieses Hauptauftraggebers HAG war 1968 vom Magistrat beschlossen worden, um den Aufbau des Stadtzentrums und den komplexen Wohnungsbau zu begleiten. Der HAG war zuständig für die Investitionen, die Koordinierung der Investitionsvorhaben und die Verlagerungs- und Abrissmaßnahmen zur Schaffung der Baufreiheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.content.landesarchiv-berlin.de/php-bestand/anzeige.php?edit=20503&amp;amp;anzeige=C%20Rep.%20110%20Bezirksbauamt%20Berlin |titel=Beständeübersicht Landesarchiv Berlin |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Ergebnis dieser städtebaulichen Aktion entstand für die Wohngebiete 1 und 2 ein detaillierter Plan mit Darstellung der Bebauung im Maßstab 1:1000, auf einer vermessenen Kartengrundlage. Zu dieser Planzeichnung mit der genauen Positionierung der Gebäude gehörte ein städtebauliches Modell, ebenfalls im Maßstab 1:1000 und ein Textteil als &amp;#039;&amp;#039;städtebauliche Direktive&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell WG 1.jpg|mini|Städtebauliches Modell des Wohnkomplexes Fennpfuhl, im Vordergrund das Wohngebiet 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Unterlagen wurden dann dem Magistrat vom Berlin zur Bestätigung vorgelegt. Damit hatte der Architekt und Planer Thorleif Neuer seinen Auftrag der städtebaulichen Planung der Wohngebiete 1 und 2 abgeschlossen, einschl. des Nachweises der erforderlichen Kennziffern und der Bestätigung durch den Magistrat von Berlin. Der bestätigte Bebauungsplan bildete die Grundlage der Projektierung durch die volkseigenen Baukombinate. Diese Baukombinate waren das [[Volkseigener Betrieb|VEB]] WBK Berlin (volkseigenes [[Wohnungsbaukombinat]] Berlin), das VEB TBK (volkseigenes Tiefbaukombinat Berlin) sowie der VEB Grünanlagenbau, Besondere Gebäude, wie das Kaufhaus, die Gaststätte, die Schwimmhalle und das Dienstleistungsgebäude wurde im IHB ([[Ingenieurhochbaukombinat|Ingenieurhochbau-Kombinat]]) entworfen und projektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Projektierung begann die zweite Phase der Planung. Im Falle des Wohnungsbaus wurden die Typengebäude, die &amp;#039;&amp;#039;Erzeugnisse&amp;#039;&amp;#039; des WBKs, die für die Realisierung der Wohnhäuser zur Verfügung standen, in den städtebaulichen Entwurf eingepasst und die Ausführung der Baumaßnahme auf der Grundlage des vorliegenden städtebaulichen Entwurfs geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnhäuser entstanden in [[Plattenbau|Großplattenbauweise]]. Die Fassadenplatten, oberflächenfertig, komplett mit Fenstern und Balkontüren, und die Innenwandplatten hatten die zum Wohnungsbaukombinat gehörenden Betonwerken hergestellt. Auf der Baustelle montierten sie die Bauarbeiter mit Kränen. Die für einen möglichst effektiven Aufbau der Gebäude ausgelegte Kranbahnbreite war eine der zu berücksichtigenden Vorgaben bei der Ausführungsplanung der Wohngebiete 1 und 2. Danach wurde zur Zeiteinsparung ein drittes Wohngebiet in Gemeinschaftsarbeit der Mitarbeiter des Büros für Städtebau mit Projektanten des WBK Berlin und dem HAG Berlin in einer Arbeitsklausur geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt und Stadtplaner Thorleif Neuer hat in seiner Tätigkeit beim Büro für Städtebau unter Leitung von Jochen Näther und später Roland Korn in den Jahren von 1969 bis 1985 sieben Großplatten-Siedlungen städtebaulich entworfen, bis zum Bebauungsplan und dessen Bestätigung bearbeitet und in der Bauausführung begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauphase von 1972 bis 1986 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-04-01 K-L-Str Fennpfuhlpark Villa fec AMA.B.JPG|mini|[[Villa Looß am Fennpfuhl]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1972 erfolgte mit der [[Grundsteinlegung]] für das Doppel-Hochhaus am [[Roederplatz]] der offizielle Baubeginn für das Gebiet am Fennpfuhl, das die erste zusammenhängende Plattenbau-[[Großwohnsiedlung]] der DDR wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Neubaugebiet wird mehr Einwohner als Greifswald haben&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Berliner Zeitung]], 2. Dezember 1972, S. 8 ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP26120215-19721202-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=8 ZEFYS]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals wurde durch [[Heinz Mehlan]] dabei auch eine elfgeschossige Ausführung des Wohnbautyps [[WBS 70]]-11 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M.B. |Hrsg=Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig |Titel=Mehlan, Heinz |Sammelwerk=Biographisches Handbuch der SBZ/DDR |Verlag=De Gruyter Saur |Ort=München |Datum=1996 |ISBN=3-598-11130-4 |Seiten=526 |DOI=10.1515/9783111699134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1986 entstanden im damaligen Bereich &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberg (Nord)&amp;#039;&amp;#039; Wohnhäuser für 50.000 Einwohner in 15.518 Wohnungen, dazu 13 Schulen, neun Schulsporthallen, zwei Schulmensen, 15 [[Kinderkombination]]en, fünf [[Kaufhalle]]n, zwei Seniorenwohnheime, zwei Schwimmhallen, drei Clubgaststätten und ein Warenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/ueber-den-bezirk/ortsteile/artikel.153033.php |titel=Über den Bezirk |werk=Ortsteil, Chronologie|datum=|abruf=2025-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der sehr dünnen alten Bebauung blieb nur wenig erhalten. Neben einem größeren Komplex von Wohnhäusern aus dem Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zwischen [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Karl-Lade-Straße*|Karl-Lade-]] und Erich-Kuttner-Straße sind lediglich einige Gebäude an der Alfred-Jung-Straße sowie zwischen der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Josef-Orlopp-Straße*|Josef-Orlopp-Straße]] und der [[Herzbergstraße]] auf der Ostseite der [[Möllendorffstraße]] vorhanden. Das älteste Gebäude des Ortsteils ist die 1896 errichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Looß am Fennpfuhl|Villa am Fennpfuhl]]&amp;#039;&amp;#039;, eine ehemalige Hof-Beamtenvilla in der Karl-Lade-Straße 79.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.1166420.php |titel=Auftakt für Jubiläumsreihe „50 Jahre Fennpfuhl“ |werk=Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg |datum=2022-01-12 |abruf=2022-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gibt es an Altbauten noch das 1912 in Betrieb genommene Schulgebäude in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Paul-Junius-Straße*|Paul-Junius-Straße]] (seit dem Ende der 1990er Jahre: [[Musikschule Lichtenberg]] und [[Volkshochschule]]), ein Kinderheim in der Möllendorffstraße sowie Reste eines ehemaligen Leder-Handelskontors in der Franz-Jacob-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mit der Umbenennung der [[Landsberger Allee|Landsberger Chaussee]] im Gebiet in &amp;#039;&amp;#039;Leninallee&amp;#039;&amp;#039; wurden am 11. Juli 1973 nördlich der Landsberger Chaussee sowie östlich des [[Weißenseer Weg]]s sechs neu angelegte Straßen benannt. Ebenso wie fünf weitere Straßen und der Anton-Saefkow-Platz, die am 2.&amp;amp;nbsp;April 1975 im Zentrum und im Süden des Gebietes benannt wurden, erhielten sie Namen von kommunistischen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus]] aus der Gruppe um [[Anton Saefkow]], [[Franz Jacob]] und [[Bernhard Bästlein]]. Am 14. Januar 1976 erfolgten die Umbenennungen des Weißenseer Wegs in &amp;#039;&amp;#039;Ho-Chi-Minh-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach dem ersten (nord)vietnamesischen Präsidenten [[Hồ Chí Minh]] sowie der Möllendorffstraße in &amp;#039;&amp;#039;Jacques-Duclos-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach dem französischen [[Kommunismus|kommunistischen]] Politiker [[Jacques Duclos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung um den als „gesellschaftliches Zentrum“ geplanten Anton-Saefkow-Platz mit Wohnhochhäusern mit Geschäften, einer Schwimmhalle, einer Sporthalle und einem Kaufhaus &amp;#039;&amp;#039;([[Konsument (Warenhaus)|Konsument]])&amp;#039;&amp;#039; sowie die Anlage des [[Fennpfuhlpark]]s dauerte hingegen auf Grund von Bauproblemen wegen des morastigen Untergrunds noch bis in die 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fennpfuhl24.JPG|mini|Gaststättenkomplex Seeterrassen, im Oktober 2008 abgerissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1978 und 1981 wurde der frühere Fennpfuhl mit dem ebenso alten Langpfuhl zu einem zusammenhängenden Gewässer verbunden und eine Brücke über den Verbindungskanal gebaut, die [[Fennpfuhlbrücke]]. Um das Gewässer entstand unter Einbeziehung vorhandener alter Bäume ein Park. Ein zweigeschossiges Gasthaus, die &amp;#039;&amp;#039;Seeterrassen&amp;#039;&amp;#039;, wurde direkt am Fennpfuhl gebaut. Der Name dieses Restaurants war vermutlich eine Anlehnung an die hier um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert vorhandene Vergnügungslokalität &amp;#039;&amp;#039;Seeterrasse&amp;#039;&amp;#039;, die gut besucht war und auch kulturelle Veranstaltungen ausrichtete, wofür sie sogar über Tribünen verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fennpfuhl17.JPG|mini|Kirche am Fennpfuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1983/1984 errichteten Bauarbeiter aus dem [[Erzgebirge|erzgebirgischen]] [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]] am Rande des Parks das evangelische [[Gemeindezentrum Am Fennpfuhl]] (siehe Bild). Es war das zweite neue Gotteshaus, das auf Basis eines am 6. März 1976 vereinbarten Kirchenneubauprogramms zwischen [[Erich Honecker]] und [[Albrecht Schönherr]] fertiggestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben bereits erwähnte [[Villa Looß am Fennpfuhl|Villa am Fennpfuhl]], die während der Bauzeit für Lichtenberg (Nord) der Bauleitung gedient hatte, wurde nach Bauabschluss vom Bezirksamt renoviert und am 12. Mai 1986 zum neuen Standort des Standesamtes Berlin-Lichtenberg, das zuvor im [[Rathaus Lichtenberg|Lichtenberger Rathaus]] angesiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen und Ergänzungen von 1987 bis 1990 ===&lt;br /&gt;
An der Leninallee Ecke Ho-Chi-Minh-Straße hatten die Planungen eine Sportanlage mit Aschenbahn und Fußballstadion vorgesehen. Die Fläche wurde längere Zeit offen gehalten. Doch nach einer Besichtigung des Neubaugebietes durch Vertreter des damaligen [[Magistrat von Berlin|Berliner Magistrats]] wurde an dieser Stelle eine Wohnbebauung vorgenommen. Es entstanden vier [[Punkthochhaus|Punkthochhäuser]]. Ein kleinerer Sportplatz wurde danach etwas weiter südlich an der &amp;#039;&amp;#039;Ho-Chi-Minh-Straße&amp;#039;&amp;#039; doch noch fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1990 ===&lt;br /&gt;
Die Handels- und Dienstleistungsqualität des Ortsteils wurde durch Um- oder Neubauten erheblich verbessert. So zog das Warenhaus &amp;#039;&amp;#039;[[Horten AG|Horten]]&amp;#039;&amp;#039; in das alte Konsument-Gebäude (später &amp;#039;&amp;#039;[[Kaufhof]]&amp;#039;&amp;#039; bis April 2007), die drei Gebäude des ehemaligen Bauarbeiter-Hotels nordöstlich des Wohngebietes wurden mit einem Neubau zusammengefasst (wofür die Clubgaststätte &amp;#039;&amp;#039;Suhler Eck&amp;#039;&amp;#039; abgerissen wurde) und zu einem neuen Hotelkomplex (seit um 2010: &amp;#039;&amp;#039;Quality Hotels&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holiday Inn&amp;#039;&amp;#039;) mit eigener Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsberg&amp;#039;&amp;#039; aufgewertet. Die Einkaufs- und Bürozentren &amp;#039;&amp;#039;Storkower Bogen&amp;#039;&amp;#039; am [[Bahnhof Berlin Storkower Straße|S-Bahnhof Storkower Straße]], &amp;#039;&amp;#039;City-Point-Center&amp;#039;&amp;#039; am Roederplatz sowie die &amp;#039;&amp;#039;Landsberger Spitze&amp;#039;&amp;#039; an der Landsberger Allee/Ecke Oderbruchstraße entstanden. Unmittelbar westlich des Gebietes wurde am [[Bahnhof Berlin Landsberger Allee|S-Bahnhof Landsberger Allee]] das Einkaufs- und Dienstleistungscenter &amp;#039;&amp;#039;Forum Landsberger Allee&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke Storkower Straße am 5. November 1998 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den Ortsteil querenden großen [[Magistrale]]n, die &amp;#039;&amp;#039;Leninallee&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Ho-Chi-Minh-Straße&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Jacques-Duclos-Straße&amp;#039;&amp;#039;, erhielten 1992 nach Empfehlungen des Senats von Berlin ihre früheren Namen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2001 wurden fast alle Wohnhäuser saniert. Der Besitzer der meisten Wohngebäude im Fennpfuhl-Gebiet war bereits von Anfang an eine Genossenschaft, die [[Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft|AWG]]-[[Elektrokohle]], aus der nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] auf Beschluss der Mitgliederversammlung die [[Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg|Wohnungsbaugenossenschaft Lichtenberg e. G.]] (WGLi) wurde. Diese Genossenschaft sanierte zwischen 1991 und 2001 ihre Wohngebäude, das Umfeld wurde durch Grünanlagen und Parkmöglichkeiten aufgewertet. Ebenso konnte das Altersheim an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Judith-Auer-Straße*|Judith-Auer-Straße]] umfassend saniert werden. Die frühere [[Handelsorganisation|HO]]-Kaufhalle an der Judith-Auer-Straße / Ecke Landsberger Allee, in die kurzzeitig &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser’s Tengelmann|Kaiser’s]]&amp;#039;&amp;#039; eingezogen war, wich einem Neubau, dem &amp;#039;&amp;#039;Castello&amp;#039;&amp;#039;, einem Wohn- und Geschäftskomplex. Das Bauwerk in sehr eigenwilliger Architektur entstand nach Entwürfen des deutschen Architekten [[Hinrich Baller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Sanierung des Fennpfuhl-Gebietes zog die WGLi aus ihren alten provisorischen Baracken an der Paul-Junius-Straße in einen Neubau an der Landsberger Allee, in dem auch attraktive Eigentumswohnungen vorhanden sind. An Stelle der Baracken entstand im Herbst 2007 eine gärtnerische Anlage, die den Fennpfuhlpark erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gaststättenkomplex &amp;#039;&amp;#039;Seeterrassen&amp;#039;&amp;#039; wurde nach einigen Neubewirtschaftungsversuchen um das Jahr 2000 leergezogen. Weil sich kein neuer Betreiber oder Erwerber finden ließ, wurde das Gebäude im Oktober 2008 abgetragen. Die Fläche wurde schrittweise eingeebnet und in den Park integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein &amp;#039;&amp;#039;Junge Tauchpioniere Berlin e. V.&amp;#039;&amp;#039; führte im Jahr 2010 eine umfangreiche Grundreinigung des [[See|Fennpfuhls]] durch. Einmal jährlich treffen sich die Vereinsmitglieder, um ehrenamtlich kleine Seen im Berliner Stadtgebiet von Unrat zu befreien. Dabei holen sie häufig alte Fahrräder, alte Elektrogeräte, Zigarettenautomaten und anderen Schrott &amp;#039;&amp;#039;ans Tageslicht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taucher.net/club-junge_tauchpioniere_berlin_e.v.-gaz12276 Über die &amp;#039;&amp;#039;Jungen Tauchpioniere&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.] Abgerufen am 6. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Förderprogramms [[Stadtumbau#Stadtumbau Ost|Stadtumbau Ost]] wurden im Ortsteil zwischen 2002 und 2020 zahlreiche Projekte realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nachhaltige-erneuerung.berlin/fileadmin/user_upload/Dokumentation/Projektdokumentation/Lichtenberg/WG_Fennpfuhl/PDF/Broschuere20JahreStadtumbau_Lichtenberg_Teil_Fennpfuhl.pdf |titel=20 Jahre Stadtumbau Lichtenberg |werk=nachhaltige-erneuerung.berlin |seiten=55–67 |format=PDF |abruf=2024-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit der Fertigstellung der ersten Neubauten in den 1970er Jahren zogen vor allem junge Familien mit Kindern hierher. Einen geringen Abwärtstrend gab es infolge des [[Mauerfall]]s, als zahlreiche Familien in die alten Bundesländer zogen, in denen ausreichende und meist besser bezahlte Arbeitsplätze vorhanden waren. Erst seit den 2010er Jahren entwickelt sich ein stetiger Zuzugstrend, weil Wohngebäude saniert und weitere Neubauten errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 31.425&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mein.berlin.de/text/paragraphs/1367 |titel=Bisherige Entwicklung |werk=mein.berlin.de |abruf=2025-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 30.883&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 31.287&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 32.489&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 33.751&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 33.690&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 34.209&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 34.530&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 34.484&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle ab 2007: &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 5. Einwohnerregisterstatistik Berlin. Bestand – Grunddaten. 31. Dezember.&amp;#039;&amp;#039; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (jeweilige Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=26 |format=PDF |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Individualverkehr ===&lt;br /&gt;
Das Verkehrsnetz des Ortsteils Fennpfuhl wird im Wesentlichen durch vier Straßenzüge bestimmt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nord-Süd-Richtung ist dies die Verbindung [[Indira-Gandhi-Straße]] – [[Weißenseer Weg]], die zwischen dem Pankower Ortsteil [[Berlin-Weißensee|Weißensee]] und der [[Möllendorffstraße]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bestimmende Ost-West-Straßenzug ist der Abschnitt der [[Landsberger Allee]] zwischen dem [[Platz der Vereinten Nationen (Berlin)|Platz der Vereinten Nationen]] und dem anschließenden Ortsteil [[Berlin-Marzahn|Marzahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen des Ortsteils gehen von der Landsberger Allee (am früheren &amp;#039;&amp;#039;Steuerhaus&amp;#039;&amp;#039;) zwei Straßenzüge nach Nordosten beziehungsweise Südosten ab: die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Oderbruchstraße*|Oderbruchstraße]] (im weiteren Verlauf die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Hohenschönhauser Straße*|Hohenschönhauser Straße]]) und die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl#Karl-Lade-Straße*|Karl-Lade-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südwestlichen Rand verläuft die [[Storkower Straße (Berlin)|Storkower Straße]] parallel zur [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]], die gleichzeitig die Grenze zum Bezirk Pankow (Ortsteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]) darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die relativ zentrumsnahe Lage und das vorgegebene Hauptstraßennetz war das Areal bereits vor dem Bau des Ortsteils gut durch den [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr]] erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßenbahnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 1893 ging eine Straßenbahnlinie der [[Neue Berliner Pferdebahn|Neuen Berliner Pferdebahn-Gesellschaft]] in Betrieb, die zwischen dem Bahnhof Friedrichsberg (ab 1890/91 [[Bahnhof Berlin Frankfurter Allee|Frankfurter Allee]]) über den [[Roederplatz]] und der [[Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge|&amp;#039;&amp;#039;Irren-Anstalt Herzberge&amp;#039;&amp;#039;]] verlief.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Pohl |Titel=Die Neue Berliner Pferdebahn-Gesellschaft. Die Verkehrserschließung Weißensees und Lichtenbergs (Teil 1) |Sammelwerk=Verkehrsgeschichtliche Blätter |Band=Heft 1 |Datum=1986 |Seiten=2–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Straßenbahn Berlin–Hohenschönhausen]], die in einem Teilabschnitt im Ortsteil Fennpfuhl verkehrt, nahm am 22. Oktober 1899 ihren Betrieb auf,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wanja Abramowski]] |Titel=90 Jahre Straßenbahn Berlin–Hohenschönhausen |Ort=Berlin |Datum=1989}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 2. November 1912 folgte die Straßenbahnstrecke durch die Roederstraße (seit 1975 Karl-Lade-Straße) und ihre Verlängerung).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Jung, Wolfgang Kramer |Titel=Linienchronik der Berliner Straßenbahnen 1902–1945. 41. Folge |Sammelwerk=Berliner Verkehrsblätter |Band=Heft 9 |Datum=1967 |Seiten=155–156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linie durch den Weißenseer Weg kam am 2. Juli 1927 hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Jung, Wolfgang Kramer |Titel=Linienchronik der Berliner Straßenbahnen 1902–1945. 4. Folge |Sammelwerk=Berliner Verkehrsblätter |Band=Heft 4 |Datum=1964 |Seiten=50–51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sämtliche Strecken sind nach wie vor in Betrieb, lediglich ihre Nummerierung wurde öfter geändert. Sie werden innerhalb des Ortsteils von den [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahnlinien]] M5, M6, M8, M13, 16 und 21 befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Busverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 14. Januar 1953 verkehrten zusätzlich zur Straßenbahn zwei [[Oberleitungsbus Berlin (1951–1973)|Obuslinien]] durch den späteren Ortsteil. Die Linie O&amp;amp;nbsp;14 führte vom [[Loeperplatz]] über den Roederplatz zum [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg|Bahnhof Lichtenberg]]. Später wurde sie mit der Linie O&amp;amp;nbsp;30 vereint und zu einer Ringlinie erweitert. Als zweite Linie führte der O41 (ab 1960: O37) von der Kreuzung Leninallee/[[Danziger Straße|Dimitroffstraße]] über die [[Landsberger Allee|Leninallee]] nach [[Bürknersfelde]] und später weiter zum Bahnhof Lichtenberg. Bis Anfang 1973 wurde der [[Oberleitungsbus Berlin (1951–1973)|Obusverkehr in Ost-Berlin]] wieder eingestellt und die Linien auf Omnibusbetrieb umgestellt, sie trugen die Nummern 30 und 56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 erhielten die Buslinien die Nummern 240 beziehungsweise 156;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://berliner-linienchronik.npage.de/wendebvb90-91.html |text=Vereinigung Ost/West und BVG/BVB (2. Juni 1991). |wayback=20131004215241}} In &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Linienchronik&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 19. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; der 240er änderte 1993 seine Strecke und endet seitdem am [[Bahnhof Berlin Storkower Straße|S-Bahnhof Storkower Straße]], der 156er fährt seit 1994 auf direktem Wege von der Storkower Straße zum gleichnamigen S-Bahnhof, die Streckenführung über die Landsberger Allee und den Roederplatz wurde aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://berliner-linienchronik.npage.de/bus-1xx17.html |text=Linienverzeichnis 1994/1995 mit Stand 25. September 1994 |wayback=20131004215241}}, abgerufen am 19. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wege beider Linien im Ortsteil sind seitdem weitgehend konstant geblieben (Stand: 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S-Bahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden 1895 und 1881 eröffneten Ringbahnhöfe [[Bahnhof Berlin Landsberger Allee|Landsberger Allee]] und [[Bahnhof Berlin Storkower Straße|Storkower Straße]] liegen bereits außerhalb des Bezirks Lichtenberg. Die S-Bahnstrecke zwischen ihnen tangiert den Ortsteil westlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Fennpfuhl gibt es folgende [[Allgemeinbildende Schule#Deutschland|allgemeinbildende Schulen]] (Stand: 2025):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildung.berlin.de/Schulverzeichnis |titel=Berliner Schulen |werk=bildung.berlin.de |abruf=2025-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans-Rosenthal-Schule ([[Grundschule]])&lt;br /&gt;
* Schlaufuchs-Grundschule&lt;br /&gt;
* Schule am Roederplatz (Grundschule)&lt;br /&gt;
* Sonnenuhr-Schule (Grundschule)&lt;br /&gt;
* Nils-Holgersson-Schule ([[Förderschule (Deutschland)|Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt]])&lt;br /&gt;
* Schule am Fennpfuhl (Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt)&lt;br /&gt;
* May-Ayim-Schule ([[Integrierte Sekundarschule]]), bis 2025 13. Schule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://emag.berliner-woche.de/titles/berlinerwochenblatt/14473/publications/1598/pages/2 |titel=Name als Statement |werk=[[Berliner Woche]], Ausgabe Lichtenberg |datum=2025-06-07 |seiten=2 |abruf=2025-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium (Berlin-Lichtenberg)|Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg|Schostakowitsch-Musikschule]] und die Margarete-Steffin-Volkshochschule Lichtenberg haben ihren Hauptsitz im Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere ausgewählte Straßen, Plätze, Grünanlagen, Gewerbegebiete und Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* [[Anton-Saefkow-Platz]]&lt;br /&gt;
* [[Dong Xuan Center|Dong-Xuan-Center]]&lt;br /&gt;
* [[Fennpfuhlpark]]&lt;br /&gt;
* [[Herzbergstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Roederplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Weißenseer Weg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortsteils ==&lt;br /&gt;
* [[Edgar Külow]] (1925–2012), Kabarettist, lebte in der Bernhard-Bästlein-Straße 20&lt;br /&gt;
* [[Hans Rosenthal]] (1925–1987), Entertainer, überlebte die [[Zeit des Nationalsozialismus]] in einem Versteck in der ehemaligen Kleingartenanlage &amp;#039;&amp;#039;Dreieinigkeit&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe des [[Roederplatz]]es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Fennpfuhl]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Fennpfuhl]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Fennpfuhl]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Berlin-Fennpfuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt der DDR Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Stadtinformationen und Straßenverzeichnis von 1977 und 1978. VEB Tourist Verlag 1977, 1978.&lt;br /&gt;
* Georg Balzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Wohngebiet Fennpfuhl. Vom gesamtdeutschen städtebaulichen Wettbewerb zum Wohnen im Grünen mitten in der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Lukas, Berlin 2023, ISBN 978-3-86732-439-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/derbezirk/fennpfuhl.html Geschichte des Wohngebiets Fennpfuhl] Bezirksamt Lichtenberg.&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtumbau-berlin.de/fileadmin/images/Dokumentation/Dokumentation_Bundeswettbewerb/Fennpfuhl/Texte/Fennpfuhl-Integriertes%20Stadtteilkonzept-Kurzfassung.pdf Vorstellungen für die Zukunft des Ortsteils Fennpfuhl aus dem &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 7,8 MB) stadtumbau-berlin.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Lichtenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Fennpfuhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattenbausiedlung (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Fennpfuhl| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
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