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	<title>Berlin-Falkenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Falkenberg&amp;diff=160724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vergessenes Wissen: /* Falkenberg im 20. Jahrhundert */</title>
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		<updated>2025-11-16T19:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Falkenberg im 20. Jahrhundert&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME= Falkenberg&lt;br /&gt;
|BEZIRK= Lichtenberg&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 1104&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1920-10-01&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 3.06&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Falkenberg|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 52&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 34&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 10&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 13&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 32&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 19&lt;br /&gt;
|PLZ1= 13057&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falkenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil im [[Bezirk Lichtenberg]] in [[Berlin]]. Die Ortschaft liegt am nordöstlichen Stadtrand, umgeben von weiten Feldern – den früheren [[Berliner Rieselfelder|Rieselfeldern]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgleich innerhalb Berlins sind der [[Falkenberg (Berlin-Bohnsdorf)|Falkenberg]] und die [[Gartenstadt Falkenberg]], beide in [[Berlin-Bohnsdorf|Bohnsdorf]] im [[Bezirk Treptow-Köpenick]], nahe dem [[Bahnhof Berlin-Grünau|S-Bahnhof Grünau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von der Gründung bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirchhof Berlin-Falkbg 106-157.JPG|mini|Überreste der Dorfkirche Falkenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Falkenberg-Dorffriedhof-01.jpg|mini|Begräbnisstätte Humboldt und [[Holwede (Adelsgeschlecht)|Holwede]] auf dem Dorffriedhof]]&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] wurde im 13. Jahrhundert durch bäuerliche Siedler auf dem [[Barnim]] angelegt. Die erste schriftliche Erwähnung folgte am 26.&amp;amp;nbsp;Juni 1370 in einer Urkunde Markgraf [[Otto V. (Bayern)|Ottos des Faulen]]. Von dem Wappen der Landgemeinde Falkenberg sind keine bildlichen Darstellungen erhalten geblieben. Nach Beschreibungen wurde es nach dem Siegel der Gemeinde gestaltet und zeigt eine Getreidegarbe mit aufrecht gekreuzten Dreschflegel, Sense und Rechen. Dieses Wappenbild ist nicht [[mittelalter]]lichen Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1791 wurde Falkenberg von [[Marie-Elisabeth von Humboldt]] –&amp;amp;nbsp;der Mutter von [[Wilhelm von Humboldt|Wilhelm]] und [[Alexander von Humboldt]]&amp;amp;nbsp;– erworben. Sie kaufte das Gut von einem Oberstleutnant von Lochau. Frau von Humboldt ließ 1795 die alte [[Dorfkirche Falkenberg (Berlin)|Dorfkirche]] durch den Berliner Baumeister [[Paul Ludwig Simon]] im Stil des [[Klassizismus]] umgestalten und mit einem steinernen Turm in [[Ägyptomanie|ägyptisierenden]] Formen versehen. In ihr fand sie nach ihrem Tod im Jahr 1796 mit knapp 55&amp;amp;nbsp;Jahren auch ihre letzte Ruhe – zusammen mit ihrem Gatten [[Alexander Georg von Humboldt]] und ihrem ersten Ehemann Friedrich Ernst [[Holwede (Adelsgeschlecht)|von Holwede]] (1723–1765) sowie einer früh verstorbenen Tochter aus erster Ehe. Das Gut Falkenberg erbte Ferdinand von Holwede, der Sohn aus erster Ehe. Dieser verkaufte es 1804 an ein Mitglied der Familie [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|von Alvensleben]]. Im Jahre 1843 erwarb der preußische Geheimrat [[Friedrich Ludwig von Arnim]] Falkenberg für 100.000 Taler. Nach dessen Tod im Jahr 1866 erbte sein jüngster Sohn Friedrich Adolph von Arnim (1836–1871) Falkenberg und nach dessen Tod 1871 war sein älterer Bruder Georg Friedrich Graf von Arnim-Zichow (1832–1881) der nächste Erbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1:&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=B. Eckelt |url=http://www.mehrow.de/Presse_und_Literatur/Heimat_und_Welt/HUW_1935_30_Blumberg.html |titel=Wilhelm Wolff – Wensickendorf: Das „Städtlein“ Blumberg |werk=mehrow.de |datum=1935 |abruf=2025-04-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1875 erwarb der Magistrat der Stadt Berlin das ehemalige [[Rittergut]] zur Anlage von [[Rieselfeld]]ern, zu dem seit den 1880er Jahren das Vorwerk [[Neu-Ahrensfelde]] im Südosten gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Falkenberg im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Falkenberg 1920.jpg|mini|Gemeinde und Gutsbezirk Falkenberg in den Grenzen von 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Falkenberg-Kath-Kirche-01.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche [[St. Konrad (Berlin-Falkenberg)|St.&amp;amp;nbsp;Konrad]]]]&lt;br /&gt;
Die Eingemeindung der Landgemeinde und des Gutsbezirks Falkenberg, die bis dahin zum [[Kreis Niederbarnim]] gehörten, folgte 1920 durch das [[Groß-Berlin-Gesetz]]; Falkenberg war nunmehr ein Ortsteil des neu geschaffenen [[Bezirk Weißensee|Bezirks Weißensee]] und umfasste eine Fläche von 10,2 km².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=4. Fläche, Wohnbevölkerung, Bevölkerungsdichte und mittlere Bevölkerung der Bezirke und Kreise 1963 |TitelErg=Stadtbezirk Weißensee |Sammelwerk=Statistisches Jahrbuch der DDR |Verlag=Staatliche Zentralverwaltung für Statistik |Ort=Berlin |Sprache=de |ISSN=0323-4258 |Band=9 |Datum=1964 |Seiten=8 |Online=https://digi.bib.uni-mannheim.de/urn/urn:nbn:de:bsz:180-digsj-1106 |Abruf=2025-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er und 1940er Jahren gab es nur geringfügige Erweiterungen im Gebiet des alten Dorfes, so wurden lediglich einige Siedlungen in Richtung [[Ahrensfelde]] sowie die katholische Kirche [[St. Konrad (Berlin-Falkenberg)|St.&amp;amp;nbsp;Konrad von Parzham]] neu gebaut. Am 21.&amp;amp;nbsp;April 1945, wenige Tage vor dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] sprengten [[Wehrmacht]]sangehörige die über 700&amp;amp;nbsp;Jahre alte Dorfkirche. Anders als in den umliegenden Ortschaften betraf die Sprengung nicht nur den Turm, der oftmals als Orientierung diente. Die Familiengruft von Marie Elisabeth von Humboldt auf dem alten Kirchhof –&amp;amp;nbsp;nahe dem Gutspark&amp;amp;nbsp;– wurde 1969 neben den Resten der zerstörten [[Feldsteinkirche]] zugemauert und mit einer Gedenkmauer versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-falkenberger-kirche-wurde-zerstoert--um-die-rote-armee-aufzuhalten--eine-stele-erinnert-daran-kaputt-gekriegt,10810590,10607840.html &amp;#039;&amp;#039;Kaputt gekriegt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erhalten gebliebenen Sargtafeln der Gruft und die Kirchenfahne von 1795 sind in dem 2000 errichteten Neubau der [[Dorfkirche Wartenberg|evangelischen Kirche zu Wartenberg]] im heutigen Ortsteil [[Berlin-Neu-Hohenschönhausen|Neu-Hohenschönhausen]] untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museum-lichtenberg.de/141.0.html Gedenktafeln für Kirchen in Malchow und Falkenberg.] Museum Lichtenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der großstädtischen Entwicklung wurden die Rieselfelder hier und in der Umgebung 1968 durch ein modernes [[Klärwerk]] ersetzt. Das Klärwerk Falkenberg im heutigen [[Bezirk Marzahn-Hellersdorf]] diente neben seiner Hauptfunktion als Wasserreinigungsanlage auch als Wasserspender für den kleinen Fluss [[Wuhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Bau von [[Großwohnsiedlung]]en in [[Ost-Berlin]] begann, trat Falkenberg 1979 mit dem gesamten Gebiet südöstlich der Linie [[Liste der Straßen in Berlin-Falkenberg#Hohenschönhauser Straße*|Hohenschönhauser Straße]] – [[Liste der Straßen in Berlin-Falkenberg#Ahrensfelder Chaussee*|Ahrensfelder Chaussee]] mehr als die Hälfte seiner Fläche an den neuen [[Bezirk Marzahn]] ab. In diesem Gebiet, in dem auch der [[Bahnhof Ahrensfelde]] sowie das Klärwerk lagen, entstand ein großer Teil der neuen Großwohnsiedlung Marzahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Falkenberg war davon kaum betroffen, da es außerhalb des Interesses der städtischen Entwicklung lag. Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1985 wurde der verbliebene Ortsteil Falkenberg zusammen mit den Ortsteilen [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen|Hohenschönhausen]], [[Berlin-Malchow|Malchow]] und [[Berlin-Wartenberg|Wartenberg]] aus dem Bezirk Weißensee herausgelöst und zu dem neuen [[Bezirk Hohenschönhausen]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ortsteil ab 1990 und im 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Tierheim in Falkenberg asv2022-07.jpg|mini|[[Tierheim Berlin]], Luftaufnahme]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 konnte der Schulneubau des [[Barnim-Gymnasium Berlin|Barnim-Gymnasiums]] eröffnet werden. Am 1. Januar 2001 kam Falkenberg durch die Bezirksreform wie die anderen Ortsteile Hohenschönhausens zum [[Bezirk Lichtenberg]]. Im gleichen Jahr eröffnete das [[Tierheim Berlin]] hier einen kompletten Neubau. Durch seinen architektonisch reizvollen Bau ist die Anlage immer wieder auch für Filmregisseure von Interesse. Der bis dahin südliche Teil von Falkenberg, der sich spitzwinklig bis an den S-Bahnhof Gehrenseestraße erstreckte, kam 2002 zu Neu-Hohenschönhausen. Das davon mitbetroffene Neubauviertel wird im [[Volksmund]] dennoch weiterhin als Neubaugebiet Falkenberg bezeichnet. Auch die benachbarten Falkenberger Krugwiesen gehören seitdem nicht mehr zu dem namensgebenden Ortsteil. Im neugestalteten [[Wappen des Bezirks Lichtenberg]] (siehe unten) ist der Ortsteil durch eine der drei goldenen Ähren symbolisiert, die für die drei historischen Dorfkerne von Malchow, Wartenberg und Falkenberg stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurde die Kläranlage geschlossen und die Abwässer aus ihrem Einzugsgebiet werden von den moderneren Klärwerken in [[Waßmannsdorf]] und [[Schönerlinde]] gereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bwb.de/de/pressemitteilungen-2000-2004_2126.php &amp;#039;&amp;#039;Klärwerk Falkenberg schließt&amp;amp;nbsp;– Abwasser fließt in modernste Anlagen&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;#039;&amp;#039;bwb.de&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung, 27. März 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker befürchteten, dass die Wuhle daraufhin austrocknen könnte, was bis zum Jahr 2012 nicht passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2016 wurde zwischen dem [[Gehrensee]] und der Ahrensfelder Chaussee von den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften [[Howoge]], [[Gewobag]] und [[Gesobau]] ein Neubauviertel mit 1200 neuen Wohnungen errichtet. Es erhielt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mein Falkenberg&amp;#039;&amp;#039;. Dadurch hat sich die Bevölkerungszahl des Ortsteils binnen weniger Jahre mehr als verdoppelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.howoge.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/artikel/mein-falkenberg-neubauprojekt-der-drei-kommunalen-wohnungsbaugesellschaften-gewobag-gesobau-und.html |titel=„Mein Falkenberg“: Neubauprojekt der drei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften Gewobag, GESOBAU und HOWOGE |hrsg=HOWOGE |datum= |sprache=de |abruf=2018-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es an sozialer Infrastruktur wie Konzentration von Einkaufsmöglichkeiten, Kinder-, Bildungs- oder Freizeiteinrichtungen mangelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Statistik des Regierungsbezirks Potsdam&amp;#039;&amp;#039;. Richard Boeckh, Berlin 1861, S. 70; [https://books.google.de/books?id=LiKSOOM2kjUC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA70#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1871–1910 Gross-Berlin: Geographie der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Leyden, 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 295&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 358&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 434&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 602&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || 699&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 653&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;1919–1946 &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Jahre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1950 und 1963 &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch der DDR 1964&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || {{0}}973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || {{0}}897&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || {{0}}980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1963 || 1106&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || {{0}}455&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || {{0}}501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || {{0}}684&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 1152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1215&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2700&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3045&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3079&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3095&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle ab 2007: &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 5. Einwohnerregisterstatistik Berlin. Bestand – Grunddaten. 31. Dezember.&amp;#039;&amp;#039; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (jeweilige Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=26 |format=PDF |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen bis 1919 umfassen die Landgemeinde und den Gutsbezirk Falkenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Alle Baudenkmale liegen entlang der Dorfstraße.&lt;br /&gt;
* Nummer 39: Friedhof aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit einer um 1895 errichteten [[Kapelle (Kirchenbau)|Friedhofskapelle]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09045388| BD Friedhofskapelle Falkenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den Überresten der mittelalterlichen [[Dorfkirche Falkenberg (Berlin)|Dorfkirche]] einschließlich der Humboldtgruft.&lt;br /&gt;
* Nummer 1, 4 13, 31–34, 44, 46 und 51: zahlreiche Wohngebäude, Ställe und Scheunen aus der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09045372| BD Dorfstraße 1, Wohnanlage (1850), Scheune, Stall (1900)}}, {{LDLBerlin|09045374 |BD Dorfstraße 4, Gutsarbeiterwohnhaus (1856)}}, {{LDLBerlin|09045384 |BD Dorfstraße 31–34, Landarbeiterwohnhaus (1890)}}, {{LDLBerlin|09045380|BD Dorfstraße 13, Wohnhaus (1875), Stall (1870), Scheune (1900)}} {{LDLBerlin|09045392 |BD Dorfstraße 44, Wohnhaus (1866), Stall (1860)}} {{LDLBerlin|09045393 |BD Dorfstraße 46, (Stall von 1860)}} {{LDLBerlin|09045397 |BD Dorfstraße 51, Wohnhaus und Scheune (1880)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Falkenberg-Dorfkate-01.jpg|mini|Saniertes Gutsarbeiterhaus von 1856 in der Dorfstraße&amp;amp;nbsp;4, einzige erhaltene Lehmkate in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Falkenberg-Barnim-Gymnasium-01.jpg|mini|Barnim-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Gutsarbeiterhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 ließ Graf von Arnim drei einfachste Gebäude abtragen und an dieser Stelle das Gutsarbeiterhaus als eingeschossiges Gebäude mit zwei Giebelstuben errichten. Die Außenmauern bestehen aus [[Hartbrannt|hartgebrannten]] roten Ziegelsteinen und ungebrannten [[Lehmziegel]]n. In dem Haus wohnten unten acht Familien, für jeweils vier gab es jedoch nur eine Küche. In den beiden ausgebauten Dachstuben wurden ledige Arbeitskräfte des Gutes untergebracht. Sicherlich wurden im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die sanitären Möglichkeiten des Hauses verbessert, sodass das Gebäude noch bis 1972 von drei Familien bewohnt wurde. 1978 wurde es als [[Baudenkmal]] gelistet, wurde jedoch nur als Lagergebäude genutzt. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]], im Jahr 1997, kaufte ein neu gegründeter &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Landschaftspark Nordost&amp;#039;&amp;#039; die Lehmkate. Mit vom Förderverein eingeworbenen Mitteln, mit finanzieller Unterstützung des zuständigen Bezirksamts, mit [[ehrenamt]]lichen Helfern und unter der Leitung von &amp;#039;&amp;#039;Baufachfrau Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; erfolgte eine umfassende Sanierung. Für die besonderen [[denkmalpflege]]rischen Verdienste erhielt der Förderverein 2003 die nach dem Kunsthistoriker [[Ferdinand von Quast]] benannte [[Medaille]] durch die Senatsbauverwaltung. Am 11.&amp;amp;nbsp;Oktober 2002 konnte das Haus neu eröffnet werden. Es dient jetzt als Sitz für den Förderverein und als Informationsstelle &amp;#039;&amp;#039;Barnimer Feldmark&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2003 eröffnete die Kanadierin Lynn Densmore hier das &amp;#039;&amp;#039;Café Lehmsofa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ina Ritzmann (Untere Denkmalschutzbehörde): &amp;#039;&amp;#039;Ein ehemaliges Gutsarbeiterhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberger Rathausnachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dorfkate-falkenberg-berlin.de/dorfkate/geschichte.html |text=Detaillierte Geschichte der Dorfkate Falkenberg. |wayback=20160304073739}} dorfkate-falkenberg-berlin.de; abgerufen am 4. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen außerdem&lt;br /&gt;
* Ahrensfelder Chaussee 79/81: Katholische Kirche Sankt Konrad von Parzham (Kulturdenkmal als Gesamtanlage)&lt;br /&gt;
* Hausvaterweg 39: [[Tierheim Berlin]]&lt;br /&gt;
* Hausvaterweg 16: [[Feuerwehrhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ff-falkenberg.de/ |text=Website Freiwillige Feuerwehr Falkenberg |wayback=20150402154403}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ahrensfelder Chaussee 41: Barnim-Gymnasium&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.barnim-gymnasium.net/ Homepage Gymnasium Falkenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Falkenberg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Gehrensee asv2022-07 img1.jpg|mini|Gehrensee]]&lt;br /&gt;
Im Norden des Ortsteils an der Grenze zur brandenburgischen Gemeinde [[Ahrensfelde]] liegen der [[Renaturierung|renaturierte]] [[Gehrensee]] und das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Falkenberger Rieselfelder]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Kitzmann: {{Webarchiv |url=http://www.sozdia.de/Naturschutzgebiet-Falkenberger.1052.0.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Naturschutzgebiet Falkenberger Rieselfelder.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130307094609t}} In: &amp;#039;&amp;#039;sozdia.de&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wartenberger und Falkenberger Feldflur wurde 2023 zum [[Landschaftsschutzgebiet]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1326335.php |titel=Wartenberger und Falkenberger Feldflur als neues Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen |werk=Pressemitteilung |hrsg=Bezirksamt Lichtenberg |datum=2023-05-19 |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Falkenberg-01.jpg|mini|Falkenberger Ortseingang am Anfang der Dorfstraße]]&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsstraße Falkenbergs sind die Dorfstraße und die Ahrensfelder Chaussee als deren östliche Verlängerung. Die Dorfstraße wiederum ist die östliche Verlängerung der aus den Neubaugebieten von [[Berlin-Neu-Hohenschönhausen|Neu-Hohenschönhausen]] kommenden [[Falkenberger Chaussee]] und von alters her die Verbindung nach Berlin. Nach Osten hin geht sie in die Ahrensfelder Chaussee über, deren Südseite die Grenze zu Marzahn bildet und die schließlich weiter in Richtung [[Bad Freienwalde (Oder)]] führt und die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;158]] anbindet. Ein wichtiger Verkehrsweg über Neu- nach [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen|Alt-Hohenschönhausen]] ist, von der Ahrensfelder Chaussee abzweigend, die Hohenschönhauser Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr]] wird Falkenberg durch die gleichnamige Endhaltestelle der [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahnlinien]] M4 und M17 am Westrand des Ortsteils bedient. Zusätzlich durchquert die [[Busverkehr in Berlin|Buslinie]] 197 vom [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Neu-Hohenschönhausen#Prerower Platz*|Prerower Platz]] zum [[Bahnhof Berlin-Mahlsdorf|S-Bahnhof Mahlsdorf]] den Ortsteil in Ost-West-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Straßen in Berlin-Falkenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* [[Barnim-Gymnasium Berlin|Barnim-Gymnasium]], Ahrensfelder Chaussee 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Falkenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Falkenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Falkenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Landbuch_der_Mark_Brandenburg_und_des_Ma/50YJAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Holwede+Falkenberg&amp;amp;pg=PA339&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Falkenberg&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Heinrich Karl Wilhelm Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Adolph Müller, Brandenburg a. H. 1855, S. 338 f. &lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Wanderungen_durch_die_Mark_Brandenburg/56wBTUzIt4oC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Holwede+Falkenberg&amp;amp;pg=PA187&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Falkenberg&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Theodor Fontane]]: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch die Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Spreeland. Beeskow-Storkow und Brnim-Teltow&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Hertz (Bessersche Buchhandlung), Berlin 1882, S. 187 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/derbezirk/falkenberg.html Abriss der Geschichte von Falkenberg.], Hrsg. Bezirksamt Lichtenberg.&lt;br /&gt;
* [http://www.eichfeld.de/eich02d.htm Bilder von der Natur und der Geschichte Falkenbergs.], In: Eichfeld.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Lichtenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4087309-2|VIAF=244557992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Falkenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Falkenberg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1370]]&lt;/div&gt;</summary>
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