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	<title>Berlin-Blankenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MothMeetsMagpie am 19. Januar 2026 um 15:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-19T15:37:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME= Blankenburg&lt;br /&gt;
|BEZIRK= Pankow&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 0303&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 6.08&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Blankenburg|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 52&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 36&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 00&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 13&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 27&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 00&lt;br /&gt;
|HÖHE= &lt;br /&gt;
|PLZ1= 13129&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blankenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil des [[Bezirk Pankow|Bezirks Pankow]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Blankenburg liegt im [[Berliner Urstromtal]] auf dem [[Höhenzug|Höhenrücken]] des [[Barnim]]. Benachbarte Ortsteile sind [[Berlin-Französisch Buchholz|Französisch Buchholz]], [[Berlin-Heinersdorf|Heinersdorf]], [[Berlin-Karow|Karow]] und [[Berlin-Malchow|Malchow]]. Einige Flächen des Ortsteils gehören zum Berlin-Brandenburger [[Naturpark Barnim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Berlin-Blankenburg (2016).jpg|mini|hochkant=1.5|Luftaufnahme, 2016]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Norddeutschland|Niederdeutsche]] Siedler, wahrscheinlich vom nordöstlichen [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;rand stammend, worauf die Namensübertragung von [[Blankenburg (Harz)]] hindeutet, gründeten Blankenburg um 1230 auf dem [[Barnim]]. Die erhaltene [[Dorfkirche Blankenburg|Dorfkirche]] entstand um 1250 und weist [[Spätromanik|spätromanische]] Züge auf. Eine in [[Liebenwalde]] ausgestellte [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Urkunde]] von 1309 erwähnt einen &amp;#039;&amp;#039;Henningus de Blanckenborch&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Seyer |Titel=Berlin im Mittelalter: die Entstehung der mittelalterlichen Stadt |Verlag=VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften |Ort=Berlin, [DDR] |Datum=1987 |ISBN=978-3-326-00075-6 |Seiten=102 |Abruf=2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine andere Urkunde des [[Liste der Bischöfe von Brandenburg|Bischofs von Brandenburg]] von 1271 erwähnte einen Urkundenzeugen &amp;#039;&amp;#039;Anselm de Blanckenborch&amp;#039;&amp;#039;, der aber auch aus [[Blankenburg (Oberuckersee)|Blankenburg]] gestammt haben könnte. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Landbuch Karls IV.|Landbuch Kaiser Karls&amp;amp;nbsp;IV.]]&amp;#039;&amp;#039; von 1375 enthält die erste eindeutige urkundliche Erwähnung des Dorfs. Es bestand aus 42&amp;amp;nbsp;[[Hufe]]n, davon vier Pfarrhufen. In der Ortschaft lebten 24&amp;amp;nbsp;[[Kossäte]]n und ein [[Krugrecht|Krüger]]. Der Ritterhof des Tamme von Röbel umfasste acht Hufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schultze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375&amp;#039;&amp;#039;. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Barnym. Districtus Berlin. Blankenburg, S.&amp;amp;nbsp;112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Niederadeligen waren auch in [[Berlin-Buch#Anfänge des deutschen Dorfs|Buch]] ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schultze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375&amp;#039;&amp;#039;. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Barnym. Districtus Berlin. Wentzschenbůk, S.&amp;amp;nbsp;118–119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blankenburg war ursprünglich ein [[Angerdorf]]. Die Anlage des [[Rittergut]]s ließ einige Bauernhöfe sowie den Westteil des Dorfangers verschwinden. Dadurch wurde der Westteil der Dorfstraße zu einer [[Stichstraße|Sackgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1436 war [[Wilhelm von Blankenfelde]] Erbherr zu Blankenburg. Den von Röbels folgten 1664 die von Fuchs und später die von [[Barfus]], die 1688 17&amp;amp;nbsp;Ritterhufen besaßen. Im Jahr 1710 erwarb [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] das Gut und unterstellte es dem Amt [[Berlin-Niederschönhausen|Niederschönhausen]]. Seit 1818 wieder in Privatbesitz, kaufte die Stadt Berlin im Jahr 1882 das Gut und legte auf dem Gelände ein [[Berliner Rieselfelder|Rieselgut]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Blankenburg 1920.jpg|mini|Gemeinde und Gutsbezirk Blankenburg in den Grenzen von 1920]]&lt;br /&gt;
=== Seit dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das 1920 vom Berliner Magistrat beschlossene „[[Groß-Berlin#Das Groß-Berlin-Gesetz|Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin]]“ führte zur Entstehung von 20&amp;amp;nbsp;Verwaltungsbezirken, in die zahlreiche umliegende Städte und Dörfer eingemeindet wurden. Blankenburg wurde Teil des 19. Berliner [[Bezirk Pankow|Bezirks Pankow]]. Das Gesetz ließ den neuen Verwaltungen die Möglichkeit, ihr Territorium in Ortsbezirke zu untergliedern. Laut Ratsprotokoll des Bezirks Pankow vom 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 schlossen sich die vorherige Landgemeinde und der [[Gutsbezirk]] Blankenburg zum Ortsbezirk Blankenburg zusammen. So wies Blankenburg zum 1.&amp;amp;nbsp;September 1920 insgesamt 1436 Einwohner auf. Nach Wahl der ersten besoldeten Ortsvorsteher, der Auswahl und Einrichtung von Verwaltungsstellen und der Einstellung weiterer Personen nahm das Bezirksamt Pankow mit seinen Ortsbezirken am 18.&amp;amp;nbsp;März 1921 endgültig seine Arbeit auf.&amp;lt;ref&amp;gt;A Rep 049-08 Nr. 4 im [[Landesarchiv Berlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Niederschrift über die Besprechung mit den Vertretern der Gemeinde bzw. Gutsbezirke des zukünftigen Bezirksamts vom 19. und 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1920&amp;#039;&amp;#039;; Protokoll vom 2. September 1920; &amp;#039;&amp;#039;Beschluss des Berliner Magistrats&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht im Gemeindeblatt Nr. 18 vom 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1921; eingesehen am 22. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zusammenschluss wurde die Infrastruktur Blankenburgs verbessert. So wurde der Lauf der [[Panke]] reguliert und eine [[Leichenhalle]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;A Rep 049-08 Nr. 4 im [[Landesarchiv Berlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Niederschrift über die Besprechung mit den Vertretern der Gemeinde bzw. Gutsbezirke des zukünftigen Bezirksamts vom 19. und 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1920&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 22. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 wechselte Blankenburg im Rahmen der Verwaltungsreform zur Bildung des [[Bezirk Hohenschönhausen|Stadtbezirks Hohenschönhausen]] gemeinsam mit den benachbarten Ortsteilen [[Berlin-Heinersdorf|Heinersdorf]] und [[Berlin-Karow|Karow]] zum damaligen [[Bezirk Weißensee|Stadtbezirk Weißensee]]. Mit der Verwaltungsreform im Jahr 2001 wurde Blankenburg wieder Ortsteil des damals neu gebildeten [[Bezirk Pankow|Bezirks Pankow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Statistik des Regierungsbezirks Potsdam&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1861, S. 68; [https://books.google.de/books?id=LiKSOOM2kjUC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA68#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1871–1910 Gross-Berlin: Geographie der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Leyden, 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || {{0}}334&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || {{0}}362&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || {{0}}397&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0}}546&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || {{0}}647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0}}704&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || 1316&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1699&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 5633&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;1919–1946 &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Jahre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1950 und 1963 &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch der DDR 1964&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 5651&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 6357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1963 || 5882&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || 4353&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 5005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 6093&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 6576&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 6503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 6784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 6913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 7017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6921&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle ab 2007: &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 5. Einwohnerregisterstatistik Berlin. Bestand – Grunddaten. 31. Dezember.&amp;#039;&amp;#039; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (jeweilige Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=24 |format=PDF |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen bis 1919 umfassen die Landgemeinde und den Gutsbezirk Blankenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Blankenburg Dorfkirche asv2023-04.jpg|mini|[[Anger|Dorfanger]] mit [[Dorfkirche Blankenburg|Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Blankenburg Alt-Blankenburg 23 (09040416).JPG|mini|Wohnhaus Alt-Blankenburg&amp;amp;nbsp;23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Der gut erhaltene [[Dorfanger]] samt [[Dorfkirche Blankenburg|Kirche]] sowie die umliegenden Einfamilienhäuser prägen Blankenburg als Vorortsiedlung. Zahlreiche Gebäude rund um die Straße [[Alt-Blankenburg]] stehen einzeln und als [[Bauensemble]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09040412|Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine besondere Bedeutung für den Ortsteil haben die Gebäude des Pflegeheims der Albert-Schweitzer-Stiftung. Auch die ehemalige [[Kleingartenanlage]] Blankenburg, mit 84&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] eine der größten zusammenhängenden Gartensiedlungen Deutschlands, entspricht dem Charakter von Blankenburg. Sie wurde 2005 in eine Erholungssiedlung umgewidmet. Viele der Pächter und Eigentümer sind Mitglieder des 1991 gegründeten Vereins der Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten des Ortsteils liegt der [[Friedhof Blankenburg]], in dessen vorderem Bereich sich ein [[Ehrenhain]] für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nach dem Berliner Gräbergesetz befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1982 und 2001 gab es im Ort ein Hundemuseum in Alt-Blankenburg 33.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsche-museen.de/show.php?myname=index&amp;amp;id=396&amp;amp;show_ref=yes&amp;amp;bundesland_id=4 Übersicht.] Deutsche-Museen.de; abgerufen am 25. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Ehepaar aus dem Ortsteil hatte es gegründet und über mehrere Jahre systematisch aufgebaut. Im Jahr 1992 fand die Einrichtung sogar Erwähnung im &amp;#039;&amp;#039;[[Guinness-Buch der Rekorde]]&amp;#039;&amp;#039;: „Wir bestätigen, daß das Ehepaar Margarete und Gerhard Laske in Berlin-Blankenburg den Rekord ,Gründung und Aufbau eines Hundemuseums’ aufgestellt hat.“ Im Jahr 2020 wurde es aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kampfschmuser.de/t/berliner-hundemuseum-aufgeloest-sa-versteigerung-der-exponate.6940/ &amp;#039;&amp;#039;Berliner Hundemuseum aufgelöst: Sa Versteigerung der Exponate&amp;#039;&amp;#039;.] kampfschmuser.de; abgerufen am 25. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südöstlichen Rand des Ortsteils befand sich eine Zweigstelle der [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin]] (HTW), die 2009 an den Campus [[Berlin-Oberschöneweide|Oberschöneweide]] umzog. Vorgängereinrichtung an diesem Standort war die Ingenieurhochschule Berlin-Wartenberg. Die jahrelang leerstehenden Gebäude wurden 2016 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/download/wohnungsneubau/02_Blankenburger_Pflasterweg_Pankow.pdf |titel=Datenblatt zur neuen Großwohnsiedlung Blankenburger Pflasterweg |hrsg=Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt |format=PDF |abruf=2016-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im östlich gelegenen Gelände schließt sich das &amp;#039;&amp;#039;Golf Resort Berlin-Pankow&amp;#039;&amp;#039; an, einer von drei Berliner [[Golfplatz|Golfplätzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2007 nahmen die [[Berliner Wasserbetriebe]] einen [[Retentionsbodenfilter]] an der Heinersdorfer Straße in Betrieb, der [[Abwasser]] von 560.000&amp;amp;nbsp;m² Straßen am Karower Damm und am Blankenburger Pflasterweg reinigt und damit gereinigtes Regenwasser der [[Panke]] zuleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bwb.de/content/language1/html/2018_318.php |titel=Retentionsbodenfilter in Blankenburg fertiggestellt |hrsg=Berliner Wasserbetriebe |datum=2007-05-08 |abruf=2009-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Blankenburger Süden&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Zwischen Blankenburg und Heinersdorf, auf einem hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Gebiet, soll eine neue Siedlung –&amp;amp;nbsp;der &amp;#039;&amp;#039;Blankenburger Süden&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– entstehen. Geplant sind bis zu 6000 neue Wohneinheiten auf einem rund 430&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großen Gebiet. Auf das Kerngebiet entfallen dabei rund 90&amp;amp;nbsp;Hektar. Das Wohngebiet soll als ein Stadtquartier der Vielfalt entwickelt werden durch&lt;br /&gt;
* kleinteilige räumliche Strukturen&lt;br /&gt;
* vielfältige Nutzungen von Wohnen über Arbeiten und Einkaufen bis hin zu Bildung und Freizeit&lt;br /&gt;
* zahlreiche Formen von öffentlichen und privaten Freiräumen&lt;br /&gt;
* verschiedene Besitzstrukturen wie Miete, [[Erbbaurecht]] und Eigentum&lt;br /&gt;
* vielfältige Bau- und Organisationsstrukturen wie Baugruppen, [[Genossenschaft]]en und städtische Wohnungsbaugesellschaften, sodass unterschiedliche Formen des Zusammenlebens möglich sind (neben herkömmlichen Single- und Familienhaushalten auch Wohngemeinschaften und generationenübergreifendes Wohnen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/blankenburger-sueden/ |titel=Blankenburger Süden / Land Berlin |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur besseren Anbindung an das Berliner Straßenbahnnetz soll die zurzeit in [[Berlin-Heinersdorf|Heinersdorf]] endende [[Straßenbahn Berlin|Metrotramlinie]] M2 verlängert werden. Sie soll über das Industriegebiet Heinersdorf nach Norden bis zum Blankenburger Süden und weiter bis zum [[Bahnhof Berlin-Blankenburg|S-Bahnhof Blankenburg]] geführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/netzplanung/de/tram_blankenburger_sueden.shtml |titel=Straßenbahnneubaustrecke Blankenburger Süden |hrsg=Land Berlin |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:S-Bahnhof Berlin-Blankenburg (2009).jpg|mini|S-Bahnhof Blankenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blankenburg besitzt einen [[Bahnhof Berlin-Blankenburg|Bahnhof]], der von den [[S-Bahn Berlin#Linien|S-Bahn-Linien S2, S26 und S8]] bedient wird. Der Ortsteil liegt an der [[Bahnstrecke Berlin–Szczecin|Stettiner Bahn]] und am [[Berliner Außenring]]. An der Grenze zu [[Berlin-Karow|Karow]], am Schnittpunkt beider Bahntrassen, soll der [[Bahnhof Berlin Karower Kreuz|Bahnhof Karower Kreuz]] entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil verkehren mehrere [[Busverkehr in Berlin|Buslinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der westlichen Grenze des Ortsteils wird Blankenburg von der [[Bundesautobahn 114|A&amp;amp;nbsp;114]] tangiert, eine direkte Autobahnanbindung gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* Grundschule unter den Bäumen, Alt-Blankenburg 26&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1607437.php |titel=Grundschule unter den Bäumen in Berlin-Blankenburg eröffnet |werk=Pressemitteilung des Bezirksamts Pankow |datum=2025-10-16 |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Marie Grünberg]] (1903–1986), versteckte in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Verfolgte in ihrer Laube in Blankenburg&lt;br /&gt;
* [[Johannes Maus]] (1916–1985), Schauspieler, in Blankenburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Lakomy]] (1946–2013), Komponist, lebte in Blankenburg&lt;br /&gt;
* [[Monika Ehrhardt]] (* 1947), Schriftstellerin, lebt in Blankenburg&lt;br /&gt;
* [[Claudia Hämmerling]] (* 1954), Politikerin ([[Bündnis 90/Die Grünen Berlin|Bündnis 90/Die Grünen]]), in Blankenburg aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Bastienne Voss]] (* 1968), Schauspielerin und Schriftstellerin, in Blankenburg aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Blankenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Blankenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Blankenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schultze (Historiker)|Johannes Schultze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; [[Landbuch Karls IV.#Editionen|Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375]]&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Landbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band 2; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;VIII,&amp;amp;nbsp;2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Barnym. Districtus Berlin. Blankenburg, S.&amp;amp;nbsp;112 ([http://digital.ub.uni-potsdam.de/content/pageview/214551 Digitalisat] in [[Universitätsbibliothek Potsdam]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Pankow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1076743919|VIAF=16145376518783720553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berlin Blankenburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Blankenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Blankenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1375]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MothMeetsMagpie</name></author>
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