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	<title>Berlichingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlichingen&amp;diff=887118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: /* Weblinks */ wiktionary</title>
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		<updated>2025-07-12T14:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; wiktionary&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Berlichingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schöntal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Berlichingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Berlichingen vor der Eingemeindung&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/19/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/29/22/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 221 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 690&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoental.de/de/rathaus/zahlen-fakten/einwohnerzahlen |titel=Gemeinde Schöntal – Einwohnerzahlen |werk=Gemeinde Schöntal |abruf=2021-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 74214&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07943&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Berlichingen-2015-001.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Berlichingen&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berlichingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Schöntal]] im [[Hohenlohekreis]] ([[Baden-Württemberg]]) und Stammsitz des [[Berlichingen (Adelsgeschlecht)|gleichnamigen Adelsgeschlechts]]. Die in der Literaturgeschichte [[Eiserne Hand (Götz von Berlichingen)|zitierte Person]] hat nicht nur mit dem Ortswappen zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Berlichingen wurde im Jahr 800 erstmals im [[Lorscher Codex]] urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0200 |titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3478, 23. Februar 800 – Reg. 2687 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=194 |zugriff=2018-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte zum Einflussbereich der Edelherren von [[Burg Krautheim|Krautheim]]-[[Burg Boxberg|Boxberg]]. Deren Ministerialen, die [[Berlichingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Berlichingen]], hatten die Ortsherrschaft und besaßen im Ort eine kleine Turmburg als Stammsitz. Über Schenkungen und Verkäufe der Berlichingen erlangte das [[Kloster Schöntal]] noch im hohen Mittelalter Besitz von ungefähr der Hälfte des Ortes und einiger damit verbundener Rechte. Bis zur Aufhebung der reichsritterschaftlichen und klösterlichen Herrschaften im frühen 19. Jahrhundert teilten sich die Herren von Berlichingen und das Kloster den Besitz, danach kam Berlichingen an Württemberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung lebte vom Feldbau und vom Weinbau, wobei der Grundbesitz jedoch sehr zerstückelt war und kaum ein Einkommen bot, so dass der Ort zwischen 1834 und dem Ersten Weltkrieg rund ein Drittel seiner Einwohner durch Ab- und Auswanderung verlor. 1899/1900 wurde Berlichingen mit dem Bau der [[Jagsttalbahn]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Im frühen 20. Jahrhundert bot vor allem die örtliche Ziegelei Arbeitsplätze, dennoch hielt die starke Abwanderung aus dem Ort bis zum [[Zweiter Weltkrieg| Zweiten Weltkrieg]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 1918 fand in Berlichingen das erste Bundestreffen des damals bedeutendsten jüdischen Jugendverbandes, des zionistischen Wanderbundes [[Blau-Weiß (jüdischer Wanderbund)|Blau-Weiß]], statt, an dem etwa 450 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/titleinfo/3181722 &amp;#039;&amp;#039;Blau-Weiss-Blätter. Monatsschrift für jüdisches Jugendwandern&amp;#039;&amp;#039;], hrsg. von der Bundesleitung des Blau-Weiss, Heft 2, September 1918&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 verursachten die vorrückenden amerikanischen Truppen starke Zerstörungen im Ort. 1939 wurden 753 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 834.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 1: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordwürttemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit galt es zunächst, die Kriegsschäden am alten Baubestand zu beheben. Ab 1958 wurden dann auch Neubaugebiete ausgewiesen. Mit dem Blechbearbeitungsbetrieb LTI-Metalltechnik GmbH und dem Ventilatorenhersteller DLK siedelten sich zwei größere Industriebetriebe im Ort an.&lt;br /&gt;
[[Datei:1849 wurde die neugebaute Kirche St. Sebastian geweiht. 04.jpg|mini|Blick in das Innere von St. Sebastian.]]&lt;br /&gt;
Am 1. März 1972 wurde Berlichingen in die Gemeinde Schöntal eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=451}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlichingen pflegt freundschaftliche Beziehungen mit [[Beichlingen]], einem Ortsteil der Stadt [[Kölleda]] in Thüringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:1623 wird der jüdische Friedhof Berlichingen erstmals erwähnt. 13.jpg|mini|Der jüdische Friedhof von Berlichingen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Landgemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer Friedhof Berlichingen Gedenktafel.jpg|thumb|upright|Gedenktafel auf dem jüdischen Friedhof]]&lt;br /&gt;
In Berlichingen befand sich früher eine große [[Kehillah|jüdische Gemeinde]], die ihren Ursprung in der Ansiedlung von [[Judentum|Juden]] durch die Freiherren von Berlichingen im 16. Jahrhundert hatte. Der [[Jüdischer Friedhof (Berlichingen)|Jüdische Friedhof Berlichingen]] wurden 1586 erstmals erwähnt. Der Friedhof ist der größte jüdische Friedhof in Nordwürttemberg, der zahlreichen jüdischen Gemeinden der Umgebung als Begräbnisplatz diente. 1791 bzw. 1806 erbaute die jüdische Gemeinde eine [[Synagoge]], 1807 wurden 128 jüdische Einwohner gezählt. 1832 wurde Berlichingen Sitz des [[Bezirksrabbinat Berlichingen|Bezirksrabbinats Berlichingen]]. 1854 wurden 249 Juden gezählt. Die Berlichinger Juden waren insbesondere auch von wirtschaftlicher Bedeutung für den Ort, der sich zu einem Mittelpunkt für ein größeres Hinterland entwickelte. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ging die Gemeindegröße durch Abwanderung stetig zurück. Im Jahr 1900 wurden nur noch 89 Juden gezählt. Gleichzeitig sank auch die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes. 1933 gab es noch 68 Juden in Berlichingen, von denen vielen während der NS-Zeit noch die Auswanderung gelang. Während der [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrome]] 1938 wurden die Synagoge und einige Wohnhäuser jüdischer Bürger von einheimischen und auswärtigen [[Sturmabteilung|SA]]-Männern demoliert, einige jüdische Männer wurden in das [[KZ Dachau]] deportiert. Die jüdische Gemeinde wurde 1939 aufgelöst, die Synagoge später abgerissen. Die zurückgebliebenen jüdischen Bürger wurden Ende November 1941 per LKW in das Stuttgarter Sammellager „Auf dem Killesberg“ verbracht und von dort ins [[Ghetto Riga|Ghetto von Riga]] deportiert; Mitte August 1942 wurden die letzten vier Juden in das [[Ghetto Theresienstadt]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/373-berlichingen-baden-wuerttemberg |titel=Berlichingen (Baden-Württemberg) |werk=Jüdische Gemeinde |abruf=2025-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 68 Juden, die 1933 noch in Berlichingen lebten, kamen nach 1938 mindestens 20 Personen durch Deportationen ums Leben. 1985 wurde ein Gedenkstein angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt zur jüdischen Gemeinde nach Paul Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1966 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 18). Beitrag zu Berlichingen S. 49 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1849 wurde die neugebaute Kirche St. Sebastian geweiht. 03.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche St. Sebastian]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Berlichingen]], Stammburg der [[Berlichingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Berlichingen]] aus dem 17. Jahrhundert, heute in Privatbesitz&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Sebastian (Berlichingen)|St. Sebastian]], 1845 erbaut, zuletzt 1992 renoviert&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus&lt;br /&gt;
* Turm am Storchenberg (oberhalb [[Kloster Schöntal]]s)&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Berlichingen)|Jüdischer Friedhof Berlichingen]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Schöntal#Berlichingen|titel1=Liste der Kulturdenkmale in Berlichingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbe ==&lt;br /&gt;
In Berlichingen gibt es mehrere mittelständische Industriebetriebe sowie einige Handwerksbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Hohenlohekreis.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis. Thorbecke, Ostfildern 2006, ISBN 3-7995-1367-1, Band 2, S. 290–293.&lt;br /&gt;
* Simon Berlinger: &amp;#039;&amp;#039;Synagoge und Herrschaft. Vierhundert Jahre jüdische Landgemeinde Berlichingen&amp;#039;&amp;#039;. Regio-Verlag Glock und Lutz, Sigmaringendorf 1991, ISBN 3-8235-6232-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Berlichingen (Schöntal)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schoental.de/index.php?id=338 Informationen zu den Ortsteilen auf der Website Schöntals]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/2645/Berlichingen+-+Altgemeinde%7ETeilort LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Berlichingen&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/berlichingen_synagoge.htm Informationen zur jüdischen Geschichte in Berlichingen] bei alemannia-judaica.de&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/berlichingen_friedhof.htm Informationen zum jüdischen Friedhof in Berlichingen] bei alemannia-judaica.de&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4300221-3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hohenlohekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hohenlohekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Jagst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schöntal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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