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	<title>Berkefeld-Filter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:40:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Feierfrosch: /* Funktion */</title>
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		<updated>2025-10-14T06:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktion&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TWA 6 front view.jpg|mini|Berkefeld TWA 6 mit einer Filterleistung von 6&amp;amp;nbsp;m³/h.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berkefeld-Filter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Anlage zur [[Wasseraufbereitung]] mittels [[Anschwemmfilter]]. Der von [[Wilhelm Berkefeld]] 1891 erfundene Filter war ein [[Hohlzylinder]] aus Porzellan mit Filterkerzen aus gebrannter [[Kieselgur]]. Filter dieser Art  wurden erstmals erfolgreich 1892 bei der [[Cholera]]-[[Epidemie]] in Hamburg eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute werden nach dem von Wilhelm Berkefeld erfundenen Verfahren Filteranlagen hergestellt, wenngleich auch mit modernen Materialien. Die Filter sind, aufgrund ihrer Robustheit, besonders in der internationalen Katastrophenhilfe beliebt. Sie werden unter anderem in den [[Emergency Response Unit]]s des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|internationalen Roten Kreuzes]] oder dem [[EU-Zivilschutz-Mechanismus]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TWA 6 left view.jpg|mini|Filterdom von der Seite]]&lt;br /&gt;
Die Anlagen reinigen das Wasser mithilfe eines Anschwemmfilters. Dieser Filter besteht aus Berkesil, einer [[Granulare Materie|Granulatmischung]] aus Sand und Aktivkohle, die von der Firma Berkefeld hergestellt und vertrieben wird. Zu Beginn des Reinigungsprozesses wird dieses Granulat in den Filter eingebracht, indem es zusammen mit dem zu reinigenden [[Wasseraufbereitung|Rohwasser]] durch den Filterdom gepumpt wird. Dabei wird der Dom mit Ventilen in einen Kreislauf mit einer Pumpe geschaltet und diese auf der langsamsten Drehzahl betrieben. In dem Filterdom befinden sich mehrere [[Filterkerze]]n, zylindrische Röhren aus einem engmaschigen Metallgitter, an welchem sich das Granulat anlegt und einen sogenannten Filterkuchen bildet. Dieser Ablauf wird auch als „Anschwemmen“ bezeichnet. Ist der Filterkuchen vollständig aufgebaut, umschließt das Granulat die Filterkerzen und bildet so den eigentlichen Filter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der Kreislauf geöffnet, und das Rohwasser kann gefiltert und in einem Reinwassertank aufgefangen werden. Dabei bleiben alle Partikel und Schwebstoffe in dem Filterkuchen hängen und bilden dort eine immer dickere Schicht, bis sie den Filter komplett verstopfen. Ist dies geschehen, muss man den Filter rückspülen. Dabei wird sauberes Wasser rückwärts durch den Filter gepumpt, so dass es den Filterkuchen und Schmutz von den Filterkerzen absprengt. Dieser Schmutz wird verworfen, und zum weiteren Filtern muss ein neuer Filterkuchen aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel Wasser in einem solchen Zyklus gefiltert werden kann, ist abhängig vom Verschmutzungsgrad des Rohwassers. Um das Wasser möglichst rein zu bekommen und eine hohe Filterkapazität zu erreichen, wird das Wasser in Becken vorbehandelt. Dabei werden Chlor, zum Abtöten von Bakterien, und ein [[Flockung|Koagulant]] in das Rohwasser eingebracht. Dieses bewirkt ein Zusammenklumpen der Schwebstoffe im Wasser, welche dann durch ihr höheres Gewicht auf den Boden des Beckens absinken. Um diese Schmutzpartikel beim Pumpen nicht anzusaugen, wird das Wasser knapp unter der Wasseroberfläche abgesaugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Berkefeld gründete 1892 die Firma &amp;#039;&amp;#039;Berkefeld-Filter&amp;#039;&amp;#039; in [[Celle]], die bis heute dort Anlagen zur Prozesswasseraufbereitung und [[Trinkwasseraufbereitung]] für Industrie, Gebäudetechnik, Kommunen, Armeen und Katastrophenschutzorganisationen in aller Welt herstellt. Die Produktpalette reicht von komplexen Industrieanlagen über mobile Filteranlagen (Container, Fahrzeugeinbauten, Anhänger) bis zu kleinen handbetriebenen Filtern und Tropffiltern für den Heimgebrauch. Technisch werden die mobilen Anlagen zur Trinkwassererzeugung unter anderem nach dem Prinzip der Anschwemmfiltration, der [[Umkehrosmose]] und der keramischen [[Ultrafiltration]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1978 war die Firma im Familienbesitz und wurde danach Teil der [[Sterling Fluid Systems|SIHI-Gruppe]] (Siemen &amp;amp; Hinsch) aus Itzehoe. Berkefeld ist seit dem Jahr 2004 Teil der [[Veolia Water|Veolia-Water]]-Gruppe und firmierte danach als &amp;#039;&amp;#039;ELGA Berkefeld GmbH&amp;#039;&amp;#039;, ab 2009 als &amp;#039;&amp;#039;VWS Deutschland GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2015 treten die einzelnen Unternehmensteile als umfirmierte &amp;#039;&amp;#039;Veolia Water Technologies Deutschland GmbH&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.veoliawatertechnologies.de/ueber_uns/historie/ |titel=Wasseraufbereitung seit 1892 {{!}} Veolia Water Technologies |sprache=de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170611164021/http://www.veoliawatertechnologies.de/ueber_uns/historie/ |archiv-datum=2017-06-11 |zugriff=2017-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesellschaft hat aktuell rund 500 Mitarbeiter und weitere Standorte in [[Bremen]], [[Ratingen]] ([[Nordrhein-Westfalen]]), [[Crailsheim]] ([[Baden-Württemberg]]), [[Leipzig]] ([[Sachsen]]) und [[Bayreuth]] ([[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.veoliawatertechnologies.de/kontakt/standorte/ |titel=Standorte von Veolia Water Technologies in Deutschland |sprache=de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170721090449/http://www.veoliawatertechnologies.de/kontakt/standorte/ |archiv-datum=2017-07-21 |zugriff=2017-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Firma ist heute in [[Celle]] ([[Niedersachsen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.veoliawatertechnologies.de/impressum |titel=Impressum |sprache=de |abruf=2023-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Filter der Firma&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TWA 6 right view.jpg|Berkefeld TWA 6&lt;br /&gt;
Berkefeld Wasserfilter BomannMuseum@20150903 01.JPG|Wasserfilter (20. Jahrhundert) Einsatz mit drei Filterkerzen aus gebrannter Kieselgur&lt;br /&gt;
Berkefeld Tropffilter BomannMuseum@20150903 01.JPG|Tropffilter um 1920&lt;br /&gt;
Berkefeld Feldfilter BomannMuseum@20150903 01.JPG|Transportabler Feldfilter (Armee-Filter) 1940er Jahre&lt;br /&gt;
Berkefeld-Filter Ges. m.b.H. Celle Wittinger Straße Wohnpark Berkefeld.jpg|Die historischen Gebäude der Gesellschaft sind heute Teil des „Wohnparks Berkefeld“ an der Wittinger Straße in Celle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasseraufbereitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filter (Fluidtechnik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feierfrosch</name></author>
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