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	<title>Beringter Zirben-Röhrling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:21:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beringter_Zirben-R%C3%B6hrling&amp;diff=440110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CactusBot: Bot: Systematik entsprechend zentraler Definitionsseite, Taxobox angepasst</title>
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		<updated>2025-10-30T16:51:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Systematik entsprechend &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Taxoboxen/Taxobot/Systematik/Fungi&quot; title=&quot;Wikipedia:Taxoboxen/Taxobot/Systematik/Fungi&quot;&gt;zentraler Definitionsseite&lt;/a&gt;, Taxobox angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Beringter Zirben-Röhrling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Suillus sibiricus &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; helveticus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Rolf Singer|Singer]]&amp;lt;!--1951--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schmierröhrlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Suillus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schmierröhrlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Suillaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Suillineae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Steinpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boletales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Suillus sibiricus 72212.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beringte Zirben-Röhrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Suillus sibiricus&amp;#039;&amp;#039; subsp.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;helveticus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helvetischer Körnchen-Röhrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Pilze|Pilz]] aus der Familie der [[Schmierröhrlingsverwandte]]n. Er wächst in [[Symbiose]] ([[Mykorrhiza]]) vor allem mit [[Zirbelkiefer]]n, oft zusammen mit dem verwandten [[Zirben-Röhrling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Suillus sibiricus 72213.jpg|mini|Unterseite des Beringten Zirben-Röhrlings]]&lt;br /&gt;
Der Hut des Beringten Zirben-Röhrlings hat einen Durchmesser von vier bis acht oder maximal zehn Zentimetern. Er ist zunächst halbkugelig, später polsterförmig bis ausgebreitet und stumpf gebuckelt. Manchmal ist der Rand seitlich eingedellt. Die Oberfläche ist glatt. Der Hutrand ist anfangs eingerollt und mit auffälligen weißen [[Velum (Mykologie)|Velumresten]] behangen. Die Färbung reicht von blass- über kräftig gelb bis gelbbraun mit blassbraunen, braunen oder auch rotbraunen Flecken von verschiedener Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röhren sind bis etwa zehn Zentimeter lang. Sie sind am Stiel angewachsen oder laufen manchmal etwas herab. Sie sind schmutzig gelb, später blass ockerlich bis bräunlichgelb und zuletzt bräunlicholiv gefärbt. Die Poren besitzen eine länglich-eckige Form, wobei sie oft über einen Millimeter lang sind. Vor allem zum Rand hin sind sie deutlich radial ausgerichtet und laufen bis zum Ringansatz herab. Die Poren sind erst blassgelb, dann blass ocker bis ocker gefärbt. Auf Druck verfärben sie sich zunächst rotbraun, dann bräunlicholiv. Oft befinden sich an den Poren [[Guttation]]stropfen, die beim Eintrocknen weinrote bis dunkelbraune Flecken hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stiel ist etwa drei bis acht Zentimeter lang und ein bis zweieinhalb Zentimeter breit. Er ist vollfleischig, subzylindrisch geformt und manchmal an der Basis, seltener zur Stielspitze hin, etwas verdickt. Mitunter ist er auch zur Basis hin verjüngt. Die Färbung reicht von weißlichgelb bis blass schwefelgelb, zur Basis hin bräunlich. Die weißen Drüsenpunkte, die sich auf der gesamten Stiellänge befinden, scheiden eine Flüssigkeit aus, durch die sich der Stiel später weinrot, braunrot bis kräftig braun verfärbt. Das wollige, weiße Velum ist nicht schmierig und nach dem Aufschirmen des Hutes als flüchtiger Ring ausgebildet.&lt;br /&gt;
Das Basalmycel ist rostfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch ist zunächst fest, wird jedoch später weich. Im Hut ist es strohgelb bis blass schwefelgelb. Bei Verletzung verfärbt es sich manchmal rötlichbraun. Es besitzt einen leichten säuerlichen Geschmack und einen schwachen Geruch. Mit [[Ammoniumhydroxid|Ammoniakwasser]] verfärbt es sich nur im Hut stärker rosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Spore]]n messen 9,0 bis 12 mal 3,8 bis 4,5 (5,0) Mikrometer. Sie sind elliptisch bis spindelig geformt, glatt und strohfarben bis blass gelblichocker. Die [[Basidie]]n sind 25 bis 35 mal 6 bis 10 Mikrometer groß, keulig geformt und viersporig. Die Cheilo[[zystide]]n sind 75, manchmal 90 Mikrometer lang und 7 bis 12 Mikrometer breit. Sie sind zylindrisch, keulig oder lanzettlich geformt und stehen büschelig. Sie sind jung [[hyalin]], später braun und dunkelbraun inkrustiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hutdeckschicht besteht aus bis zu 5,5 Mikrometer breiten Hyphen von ockerbräunlicher Farbe. Die Stieldeckschicht besteht aus büschelig sitzenden Caulozystiden, die ähnlich wie die Cheilozystiden geformt sind. Dazwischen befinden sich hyaline Elemente, die auch als fertile Basidien ausgebildet werden sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Beringte Zirben-Röhrling ist durch braun oder weinbraun gefleckten Hut, die stark ausgeprägte Velum, die Drüsenpunkte am Stiel, die großen Poren und die Mykorrhiza mit fünfnadligen Kiefernarten gekennzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt; Die Subsp. &amp;#039;&amp;#039;sibiricus&amp;#039;&amp;#039; besitzt dunklere Farben. Sie ist nur aus Russland ([[Altai]]), Tansania und aus den USA ([[Michigan]]) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aletschwald 2012 c.JPG|mini|hochkant|Der Beringte Zirben-Röhrling lebt vor allem zusammen mit Zirbelkiefern in Symbiose.]]&lt;br /&gt;
Der Beringte Zirben-Röhrling ist ein Mykorrhiza-Pilz, der in erster Linie mit der Zirbel-Kiefer eine Symbiose eingeht. Daneben ist er auch unter [[Weymouth-Kiefer|Weymouth-]] und der [[Rumelische Kiefer|Rumelischen Kiefer]] zu finden. Der Pilz wächst neben den natürlichen Vorkommen seiner Mykorrhiza-Partner auch in Pflanzungen und Alleen. Oft ist er an Waldwegrändern und lichten Stellen anzutreffen, wo er auch im Gras wachsen kann. Die Fruchtkörper erscheinen von Juli bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Beringte Zirben-Röhrling ist in Europa im Areal der Zirbel-Kiefer in Höhen von 1700 bis 2300 [[Höhe über dem Meeresspiegel|Metern]] anzutreffen. Vereinzelt wächst er auch in tieferen Regionen. So kommt er vor allem im Bereich der [[Alpen]] in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz vor. Daneben ist er auch in der Slowakei und in Mazedonien zu finden. Vor allem in den zentralasiatischen Gebirgsregionen tritt die Subsp. &amp;#039;&amp;#039;sibiricus&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Beringte Zirben-Röhrling ist essbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz Engel, Aurel Dermek mit Aquarellen von Wolfgang Klofac, Erhard Ludwig, (Thomas Brückner)&lt;br /&gt;
   |Titel=Schmier- und Filzröhrlinge s.&amp;amp;nbsp;l. in Europa&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die Gattungen: &amp;#039;&amp;#039;Boletellus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Boletinus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Phylloporus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Suillus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag H. Engel&lt;br /&gt;
   |Ort=Weidhausen bei Coburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-926470-08-9&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zzgl. 58 Farbtafeln: Aquarelle, Mikro- und Makrofotos, REM-Aufnahmen&lt;br /&gt;
   |Umfang=268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krieglsteiner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0, S. 302.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Suillus sibiricus|Beringter Zirben-Röhrling (&amp;#039;&amp;#039;Suillus sibiricus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beringter Zirbenrohrling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmierröhrlinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CactusBot</name></author>
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