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	<title>Beringia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:08:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beringia&amp;diff=402010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: redundant zu DOI</title>
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		<updated>2026-04-08T18:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;redundant zu DOI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Beringbrücke|Zum geplanten, künstlichen Bauwerk über die Beringstraße siehe [[Beringstraßentunnel]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beringia land bridge-noaagov.gif|mini|hochkant=1.2|Die Entwicklung Beringias beginnend vor 21.000 Jahren bis heute]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beringia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name für die Region zwischen [[Ostsibirien]] und [[Alaska]], die während des [[Pleistozän]]s mehrfach durch [[Eustasie|Rückgang des globalen Meeresspiegels]] trocken fiel und zudem [[Inlandeis|eisfrei]] war. Die entsprechende [[Landbrücke]], die einen Faunenaustausch zwischen der [[Afrika-Eurasien|Alten Welt]] und [[Amerika]] ermöglichte, wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beringbrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Während der [[Letzte Kaltzeit|letzten Kaltzeit]] lebten dort mehrere tausend Jahre lang Menschen. Von dort aus wanderten die Menschen nach Südosten, was die [[Besiedlung Amerikas]] zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Whitehorse]] befasst sich ein eigenes Museum und eine kleine Forschungsabteilung im [[Yukon Beringia Interpretive Centre]] mit Beringia sowie mit dem während der letzten Kaltzeit ebenfalls eisfreien Gebiet im Osten Alaskas und im [[Yukon (Territorium)|Yukon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Beringia&amp;#039;&amp;#039; befand sich an der Stelle der heutigen [[Beringstraße]], dem nördlichen Abschluss des [[Beringmeer]]s, und lag somit zwischen der Westküste des heutigen [[Alaska]]s ([[USA]]) und der Ostküste des heutigen [[Ostsibirien]]s ([[Russland]]). Die Landbrücke war Teil eines umfangreichen [[Inlandeis|eisfreien]] Gebietes, das vom Fluss [[Lena (Arktischer Ozean)|Lena]] in Ostsibirien bis zum [[Mackenzie (Kanada)|Mackenzie River]] in [[Kanada]] reichte und einen Teil des heutigen [[Nordpolarmeer]]s einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wild lebende Mustangs.webm|mini|Video: Die Vorfahren des [[Hauspferd]]es entwickelten sich in Nordamerika und wanderten über die Beringbrücke nach Eurasien und zurück. Nach dem Verschwinden der Beringbrücke starb die nordamerikanische Population schließlich vor ca. 11.000 Jahren aus.]]&lt;br /&gt;
Bis vor ungefähr 11.000 Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;mit Streuung der auf verschiedenen Methoden und Indikatoren basierenden Werte zwischen 13.400 und 10.000 [[Radiocarbon-Jahr|kalibrierten C-14-Jahren]] bei den Minimalwerten und zwischen 13.100 und 10.800 kalibrierten C-14-Jahren bei den Maximalwerten, siehe Martin Jakobsson, Christof Pearce, Thomas M. Cronin und 13 weitere Autoren: &amp;#039;&amp;#039;Post-glacial flooding of the Bering Land Bridge dated to 11 cal ka BP based on new geophysical and sediment records.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Climate of the Past.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;13, 2017, S.&amp;amp;nbsp;991–1005, [[doi:10.5194/cp-13-991-2017]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Kehse: [https://www.wissenschaft.de/astronomie-physik/das-ende-von-beringia/ &amp;#039;&amp;#039;Das Ende von Beringia.&amp;#039;&amp;#039;] Wissenschaft.de, 17. Oktober 2006, basierend auf: Lloyd D. Keigwin, Jeffrey P. Donnelly, Mea S. Cook, Neal W. Driscoll, Julie Brigham-Grette: &amp;#039;&amp;#039;Rapid sea-level rise and Holocene climate in the Chukchi Sea.&amp;#039;&amp;#039; In: Geology. Bd.&amp;amp;nbsp;34, 2006, S.&amp;amp;nbsp;861–864, [[doi:10.1130/G22712.1]] (alternativer Volltextzugriff: [https://www.researchgate.net/publication/241334663 ResearchGate])&amp;lt;/ref&amp;gt; als die [[letzte Kaltzeit]] endete und der Meeresspiegel wegen der kontinentalen Eismassen, die viel Wasser der [[Ozean]]e in sich banden, noch etwas mehr als 50 Meter niedriger lag als heute, befand sich am nördlichen Abschluss des Beringmeers (der heutigen Beringstraße) die durchgängige Landbrücke &amp;#039;&amp;#039;Beringia,&amp;#039;&amp;#039; die Amerika und Asien verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mamut enano-Beringia rusa-NOAA.jpg|mini|Das [[Wollhaarmammut]]kalb „Dima“ am Fundort an der [[Kolyma]] in Nordostsibirien. Den hervorragend erhaltenen Eiskadaver fand ein Arbeiter 1977 bei der Goldgewinnung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Letzteiszeitliches Maximum|Höhepunktes der letzten Kaltzeit]] vor rund 20.000 Jahren lag der Meeresspiegel sogar rund 125&amp;amp;nbsp;m tiefer, so dass eine rund 40 bis 50&amp;amp;nbsp;km breite und bis zu 85&amp;amp;nbsp;km lange, hügelige Landschaft beide [[Kontinent|Festländer]] miteinander verband. Dort entwickelte sich eine Gras[[steppe]], mit den spezifischen Merkmalen einer [[Mammutsteppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese Landbrücke gelangten erste [[Einwanderer]] nach Amerika. Damals war die heutige Beringstraße eine fruchtbare Graslandschaft, die von [[Megafauna|Großtieren]] wie [[Mammuts|Mammut]], [[Wollnashorn]], [[Ren]]tier und [[Moschusochse]] besiedelt wurde. Nach neuesten genetischen, archäologischen und paläoumweltlichen Studien wird angenommen, dass sich die Vorfahren heutiger indigener Völker Amerikas bereits vor etwa 25.000–30.000 Jahren vom asiatischen Genpool abspalteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rasmussen, M. u. a. |Titel=The ancestry and affiliations of Kennewick Man |Sammelwerk=Science |Band=349 |Nummer=6254 |Datum=2015 |Seiten= aab3884 |DOI=10.1126/science.aab3884}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Population lebte vermutlich über längere Zeiträume isoliert in Beringia und passte sich den dortigen klimatischen Bedingungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Funde – darunter die [[White Sands National Park#Prähistorische Fußspuren|Fußspuren von White Sands]] in [[New Mexico]], die auf etwa 21.000–23.000 Jahre datiert werden – deuten darauf hin, dass Menschen bereits während des [[Letztes glaziales Maximum|letzten glazialen Maximums]] in Amerika lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bennett, M. R. u. a. |Titel=Evidence of humans in North America during the Last Glacial Maximum |Sammelwerk=Science |Band=373 |Nummer=6562 |Datum=2021 |Seiten=1528–1531 |DOI=10.1126/science.abg7586}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausbreitung muss daher früher erfolgt sein als bisher angenommen, möglicherweise über eine teilweise eisfreie Route entlang der pazifischen Küste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Potter, B. A. u. a. |Titel=Current evidence allows multiple models for the peopling of the Americas |Sammelwerk=Nature |Band=621 |Datum=2023 |Seiten=65–74 |DOI=10.1038/s41586-023-06364-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedingungen in Beringia waren dabei nicht flächendeckend günstig: Ressourcen, Vegetation und Feuerholzangebot variierten stark mit Klima und Standort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. A. Elias, J. Brigham-Grette |Titel=Late Pleistocene environments of Beringia: Climate, vegetation, and fauna |Sammelwerk=Quaternary Science Reviews |Band=147 |Datum=2016 |DOI=10.1016/j.quascirev.2016.05.012 |Seiten=1–17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. A. Elias, J. Brigham-Grette |Titel=Late Pleistocene environments of Beringia: Climate, vegetation, and fauna |Hrsg=Paul S. Breeze, Huw S. Groucutt, Nick A. Drake, Tom S. White, Richard P. Jennings, Michael D. Petraglia |Sammelwerk=Quaternary Science Reviews |Band=Palaeohydrological corridors for hominin dispersals in the Middle East ∼250–70,000 years ago |Nummer=144 |Datum=2016-07-15 |ISSN=0277-3791 |DOI=10.1016/j.quascirev.2016.05.012 |Seiten=1–17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Eisvorstöße und -rückzüge und der damit verbundenen Änderungen des Meeresspiegels der letzten 140.000 Jahre ist es wahrscheinlich, dass Beringia in diesem Zeitraum mehrfach aus den Fluten auftauchte und wieder versank.&amp;lt;ref&amp;gt;Aixue Hu, Gerald A. Meehl, Bette L. Otto-Bliesner, Claire Waelbroeck, Weiqing Han, Marie-France Loutre, Kurt Lambeck, Jerry X. Mitrovica, Nan Rosenbloom: &amp;#039;&amp;#039;Influence of Bering Strait flow and North Atlantic circulation on glacial sea-level changes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Geoscience.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2010, S.&amp;amp;nbsp;118–121, [[doi:10.1038/ngeo729]] (alternativer Volltextzugriff: [https://www.researchgate.net/publication/232797838 ResearchGate])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Meiri, A. M. Lister, M. J. Collins, N. Tuross, T. Goebel, S. Blockley, Grant D. Zazula, N. Van Doorn, R. Dale Guthrie, G. G. Boeskorov, G. F. Baryshnikov, A. Sher, I. Barnes: &amp;#039;&amp;#039;Faunal record identifies Bering isthmus conditions as constraint to end-Pleistocene migration to the New World.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;281, Nr.&amp;amp;nbsp;1776, 2013, Art.-Nr.&amp;amp;nbsp;20132167, [[doi:10.1098/rspb.2013.2167]], {{PMC|3871309}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bering Land Bridge|Beringbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frederick H. West (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;American Beginnings: The Prehistory and Palaeoecology of Beringia.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, 1996, ISBN 978-0-226-89399-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4655002-1|VIAF=240547173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgebiet der Erdgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vitus Bering als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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