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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergzebra</id>
	<title>Bergzebra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergzebra&amp;diff=77092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carina Gsottbauer: Foto in Taxobox gegen eines ausgetauscht, welches das Tier besser darstellt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergzebra&amp;diff=77092&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-28T13:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto in Taxobox gegen eines ausgetauscht, welches das Tier besser darstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bergzebra&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Equus zebra&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Pferde&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Equus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pferde&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Equidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Equidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Unpaarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Perissodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Cape Mountain Zebra (Equus zebra zebra) (32188699440).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergzebra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Equus zebra&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Zebras|Zebra]] aus der Gattung der [[Pferde]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der Pferde ([[Equidae]]). Es werden zwei Unterarten unterschieden, das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmann-Bergzebra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Equus zebra hartmannae&amp;#039;&amp;#039;) und das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kap-Bergzebra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Equus zebra zebra&amp;#039;&amp;#039;). Das Bergzebra kommt im südwestlichen [[Afrika]] vor und bewohnt hauptsächlich halbwüstenartige Gebirge und Hochländer. Es lebt in kleinen Herdenverbänden, bestehend aus einem männlichen Tier, einem bis mehreren weiblichen Tieren und den Jungtieren. Hauptnahrung des Bergzebras sind verschiedene Gräser. Beide Unterarten sind in ihrem Bestand gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Equus zebra - Disney&amp;#039;s Animal Kingdom Lodge, Orlando, Florida, USA - 20100119 - 02.jpg|mini|Die Querstreifen befinden sich – anders als beim [[Steppenzebra]] – nur auf den Oberschenkeln.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartmanns Mountain Zebra Resting.jpg|mini|Ruhendes Bergzebra mit, im Gegensatz zum Steppenzebra, weißem und streifenfreiem Bauch (bis auf den Längsstreifen)]]&lt;br /&gt;
Das Bergzebra ist ein mittelgroßes Pferd und erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 220&amp;amp;nbsp;cm bei einer [[Schulterhöhe]] von 116 bis 144&amp;amp;nbsp;cm. Stuten wiegen zwischen 234 und 256&amp;amp;nbsp;kg, Hengste werden etwas größer und erreichen ein Körpergewicht von 250 bis 343&amp;amp;nbsp;kg. Der Körper und die Gliedmaßen sind kräftig, an den Vorderbeinen befinden sich große schwielenartige Erhebungen von bis zu 7,6 cm Durchmesser (&amp;#039;&amp;#039;chestnuts&amp;#039;&amp;#039;). Alle Gliedmaßen enden in je einem Zeh mit einem sehr kompakten Huf. Der Kopf ist groß und mit bis 23 cm langen Ohren ausgestattet, die gerundete Enden besitzen, wobei die oberen Ränder häufig weiß gefärbt sind. Das Maul ist schwarz gefärbt. Das Fell insgesamt besteht aus sehr kurzen Haaren, die durchschnittlich nur 1 cm lang werden. Die längsten Haare befinden sich an der kurzen Stehmähne und an der Schwanzquaste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen [[Zebra]]s ist das Streifenmuster sehr arttypisch und weist zusätzlich bei jedem Tier eine individuelle Gestaltung auf. Vom [[Steppenzebra]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus quagga&amp;#039;&amp;#039;) unterscheidet sich das Bergzebra durch breitere, schwarze bis schokoladenbraune Streifen und schmalere weiße Zwischenräume, so dass das ganze Tier insgesamt dunkel wirkt, die Grundfarbe ist aber dennoch weiß. Die „Schattenstreifen“ des Steppenzebras fehlen. Am Kopf sind die Streifen am schmalsten ausgebildet, am breitesten sind sie am Gesäß, wo auch die weißen Zwischenräume sehr weit sind. An den Beinen setzen sich die Streifen bis zu den Hufen fort, wobei die Vorderbeine dünnere Streifen als die Hinterbeine aufweisen, während die typischen schwarzen Querstreifen auf die Kruppe und die Schwanzwurzel beschränkt sind. Über den Rücken und den Bauch zieht sich jeweils ein dunkler Längsstreifen; mit Ausnahme des Längsstreifen ist der Bauch ansonsten weiß. Das Streifenmuster bildet sich bereits im [[Embryo]]nalalter und ist ab der vierten Woche nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel- und Gebissmerkmale ===&lt;br /&gt;
Der Schädel ist lang und schmal und weist eine fast gerade Stirnlinie auf. Die Länge ist durchschnittlich größer als bei Steppenzebras und liegt in deren oberer Variationsbreite mit durchschnittlich 47 cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grubb 1981&amp;quot;/&amp;gt; Wie beim [[Grevyzebra]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039;) zieht das [[Hinterhauptsbein]] weit über die Ansatzflächen der Halswirbel hinaus. Das [[Nasenbein]] ist kurz, der Naseninnenraum sehr groß. Die [[Augenhöhle]] liegt hinter dem letzten Backenzahn. Sie ist groß und wesentlich gerundeter als beim Steppenzebra.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenmann et al. 1974&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterkiefer des Bergzebras ist sehr kräftig mit einem hohen Kieferknochen und lang ausgezogenen Gelenkenden. Er erreicht 41 cm Länge. Die [[Zahnformel]] eines ausgewachsenen Tieres lautet: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{3.1.3.3}{3.1.3.3}&amp;lt;/math&amp;gt;, im Milchgebiss ist der erste [[Prämolar]] noch ausgebildet. Der [[Eckzahn]] ist nicht immer vorhanden, häufig fehlt er bei Stuten. Sofern er bei weiblichen Tieren vorkommt, ist er aber wesentlich kleiner als bei den männlichen. Zwischen der vorderen und der hinteren Bezahnung klafft ein großes [[Diastema (Zoologie)|Diastema]]. Die Prämolaren und [[Molar (Zahn)|Molaren]] sind typisch für alle Pferde sehr hochkronig (&amp;#039;&amp;#039;[[hypsodont]]&amp;#039;&amp;#039;), die Kauflächen besitzen ein komplexes Faltenmuster des [[Zahnschmelz]]es. Typisches Merkmal bei den hinteren Backenzähnen des Unterkiefers ist ein V-förmiger Einschnitt zwischen zwei Vorsprüngen des Zahnschmelzes (&amp;#039;&amp;#039;Metaconid&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Metastylid&amp;#039;&amp;#039;), der das Bergzebra zu den ursprünglicheren, sogenannten stenoninen oder non-caballinen Pferden stellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsten 1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenmann et al. 1974&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinnesleistungen und Lautäußerungen ===&lt;br /&gt;
Es sind mindestens vier Laute beim Bergzebra bekannt. Bei Gefahr stoßen Hengste ein hohes Pfeifen aus, um die Herde zu warnen. Jungtiere quietschen, wenn sie mit einem Hengst konfrontiert werden. Weiterhin stoßen männliche Tiere ein Schnauben aus, bei dem vorher hörbar Luft eingesogen wurde. Dies dient ebenfalls als Alarmruf. Ein nur auf kurze Distanzen hörbares und zwischen gepressten Lippen ausgestoßenes Fauchen geben Hengste bei der Nahrungsaufnahme von sich, wenn ein Herdenmitglied zu nahe kommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Equus zebra.png|mini|hochkant|Verbreitungsgebiet des Bergzebras (blau): Das Areal ganz im Süden wird vom Kap-Bergzebra bewohnt, die nördlicheren Gebiete an der Südwestküste Afrikas besiedelt die Unterart Hartmann-Bergzebra.]]&lt;br /&gt;
Das Bergzebra hat ein kleineres Verbreitungsgebiet als das Steppenzebra. Es lebt ausschließlich im südwestlichen [[Afrika]], wo es gebirgige Hochebenen in Höhen bis zu 2000&amp;amp;nbsp;m besiedelt. Ursprünglich reichte das Verbreitungsgebiet vom südlichsten Teil [[Südafrika]]s über [[Namibia]] bis in den südwestlichen Teil [[Angola]]s. Das Kap-Bergzebra bewohnte dabei die Hochebenen von [[Westkap]], [[Ostkap]] und [[Nordkap (Provinz)|Nordkap]]. Heute kommen natürliche [[Population (Biologie)|Populationen]] nur im [[Mountain-Zebra-Nationalpark]] bei [[Port Elizabeth]] in Ostkap, im [[Gamkaberg Nature Reserve]] in Westkap und in den Kamanassie-Bergen, ebenfalls Westkap, vor. Hauptsächlich von Beständen aus dem Mountain-Zebra-Nationalpark wurden Tiere im weiteren ursprünglichen Verbreitungsgebiet neu angesiedelt. Das Hartmann-Bergzebra, benannt nach Anna Hartmann, der Frau des Entdeckers dieser Unterart [[Georg Hartmann (Forscher)|Georg Hartmann]] (1865–1946),&amp;lt;ref&amp;gt;Bo Beolens, Michael Watkins, Michael Grayson: &amp;#039;&amp;#039;The Eponym Dictionary of Mammals.&amp;#039;&amp;#039; JHU Press, 2009, ISBN 9780801893049, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; war von den Übergangszonen der Wüste [[Namib (Wüste)|Namib]] bis zum inneren Hochland von Namibia anzutreffen. Heute leben die Tiere in eher unwirtlichen Gegenden an Wasserstellen. In Namibia sind vier Populationen bekannt, diese besiedeln die Region [[Kunene]] südwärts bis zum Fluss [[Ugab]] und ostwärts bis nach [[Outjo]], das [[Erongogebirge]], den Bereich vom Fluss [[Swakop]] südwärts bis zu den [[Naukluftberge]]n und ostwärts bis zum [[Khomashochland]] sowie das Gebiet zwischen dem [[Fischfluss-Canyon]] und dem [[Oranje (Fluss)|Oranje]]. In Südafrika gibt es Bestände in drei Naturschutzgebieten in Nordkap und einige eingeführte Gruppen in West- und Ostkap, die allerdings außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes liegen. Über die Population aus dem [[Iona-Nationalpark]] in Angola, die noch Anfang der 1970er Jahre bestand, liegen keine Informationen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensraum des Bergzebras umfasst teils halbwüstenartige, zerklüftete und häufig felsige Regionen der Gebirge und Hochländer, die durch steile Hänge charakterisiert sind. Trotz der manchmal unwirtlichen Bedingungen weisen diese Landschaftsräume aber vielfältige Vegetationsgemeinschaften auf. Voraussetzung für die Anwesenheit des Bergzebras ist jedoch, dass ganzjährig Wasser zur Verfügung steht. Das Bergzebra tritt nur selten [[Sympatrie|sympatrisch]] zum Steppenzebra auf, da sich seine härteren und schneller wachsenden Hufe in flachen Savannengebieten mit weicherem Bodenuntergrund nicht genug abnutzen und daher den Tieren dort keine längeren Aufenthalte ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moodley et al. 2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Territorialverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartmann zebras hobatereS.jpg|mini|Gruppe von Bergzebras]]&lt;br /&gt;
Bergzebras leben in kleinen Verbänden, die keine Eigenbezirke unterhalten, dafür aber während der Aufzucht von Jungtieren Aktionsräume (&amp;#039;&amp;#039;home ranges&amp;#039;&amp;#039;) bewohnen, die sich stark mit den Arealen anderer Bergzebra-Kleingruppen überschneiden können. Die Größe dieser Gebiete reicht von 3 bis 16, manchmal auch bis zu 20 km². Die einzelnen Verbände bestehen aus einem älteren Hengst und bis zu fünf Stuten mit deren Fohlen. Der größte beobachtete Verband umfasste 13 Tiere (Hengst, fünf Stuten, sieben Fohlen). Innerhalb der Herden gibt es eine [[Hierarchie]], jedoch kann in bestimmten Situationen die Führerschaft abwechseln. Generell leiten Hengste Herden zu Wasser- und Nahrungsstellen, beim Verlassen dieser oder bei aufziehender Gefahr führt die ranghöchste Stute, meist jene mit dem jüngsten Fohlen, und der Hengst läuft als Nachhut hinterher. Innerhalb der Gruppe kommt es sowohl bei Fohlen als auch erwachsenen Tieren zu Lauf-, Kampf- und Begrüßungsspielen, ebenso wie zu gegenseitigem Fellputzen. Der dominante Hengst bedeckt mit seinen Fäkalien den [[Urin]] und den [[Kot]] der Stuten und Junghengste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herden sind relativ stabil, ein Hengst kann einen Verband bis zu zehn Jahre anführen, bevor er von einem jüngeren Konkurrenten aus seiner Position vertrieben wird. Die Stuten können ein Leben lang in ihrem Verband bleiben, doch wenn die Herden zu groß werden, teilen diese sich manchmal. Ein heranwachsender Hengst übernimmt dann die Führung des abgespaltenen Verbandes. Neben diesen Familienverbänden tun sich heranwachsende Hengste in „Junggesellengruppen“ zusammen, die noch keine eigene Gruppe gegründet haben. Auch alte Hengste, die durch junge Konkurrenten vertrieben worden sind, bilden manchmal kleine Gruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zusammentreffen zweier Herden führen die dominanten Hengste einen ritualisierten Kampf aus, der in der Regel aus Nasenkontakt, Riechen an den [[Genitalien]] und gegenseitigem Reiben des Körpers bestehen. Meist trennen sich die Gruppen dann wieder. Aggressive Hengste senken ihren Kopf, strecken den Hals und entblößen die Zähne. Nicht dominante Tiere zeigen eine dem &amp;#039;&amp;#039;Rossigkeitsgesicht&amp;#039;&amp;#039; ähnelnde Unterwerfungsgeste mit erhobenem Kopf und gestreckter Oberlippe. Kämpfe wurden aber nur selten beobachtet, finden jedoch bei Übernahmeversuchen der Herde durch einen neuen Hengst statt und erfolgen mit Tritten sowohl der Vorder- als auch der Hinterbeine gegen Kopf und Rumpf und mit Bissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zebra July 2015-1.jpg|mini|Bergzebra im [[Zoo Antwerpen]]]]&lt;br /&gt;
Das Bergzebra ist weitgehend auf harte, [[Kieselsäure|kieselsäurehaltige]] Grasnahrung spezialisiert (&amp;#039;&amp;#039;grazing&amp;#039;&amp;#039;) und mit hochkronigen Backenzähnen und hohem [[Zahnzement]]anteil daran angepasst. Dabei werden langblättrige und saftige Pflanzen bevorzugt. Zu den häufigsten Nahrungspflanzen gehören verschiedene [[Süßgräser]], wie &amp;#039;&amp;#039;[[Themeda]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Aristida]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Heteropogon]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Enneapogon]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Merxmuellera]]&amp;#039;&amp;#039;, aber auch [[Borstenhirse|Borsten-]] und [[Fingerhirsen]]. Weiterhin werden [[Zitronengräser|Zitronen-]], [[Hundszahngräser|Hundszahn-]] und [[Liebesgräser]] verzehrt. Dabei erfolgt eine deutliche Auswahl der Nahrungspflanzen, da nur rund 26 % aller verfügbaren Pflanzen in einem Weidegebiet tatsächlich gefressen werden. Die Pflanzen werden 4 bis 8 cm über dem Boden abgebissen. Gelegentlich werden auch [[Same (Pflanze)|Samen]] aufgenommen, in einigen Regionen auch Holzpflanzen wie [[Bocksdorne]] und [[Akazien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watson et al. 2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist eine jahreszeitlich bedingte Auswahl an Vegetationsgemeinschaften beim Bergzebra erkennbar. In den kühlen Wintern werden häufig felsigere Gebiete aufgesucht, wo Höhlen und Felsunterstände als Schutz dienen. Auch sind die Gebiete abhängig von Wasservorräten und Salz- und Minerallecken. Weiterhin sind Suhlstellen wichtig, die häufig feuchten Sand enthalten, aber auch einfache Staubplätze darstellen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watson et al. 2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Ein männliches Zebra ist mit dreieinhalb Jahren geschlechtsreif, allerdings findet die erste Paarung wesentlich später statt, da es erst mit sieben Jahren ausgewachsen und frühestens mit fünf Jahren kräftig genug ist, um eine Herde zu übernehmen. Ein weibliches Bergzebra ist mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif, das jüngste bekannte trächtige Tier war 26 Monate alt. In der Regel ist das Muttertier aber rund fünf Jahre alt, wenn das erste Fohlen geboren wird. Die Geburtsintervalle liegen im Durchschnitt bei etwas mehr als zwei Jahren. Die Paarung erfolgt ausschließlich in der Herde und ist das Vorrecht des dominanten Hengstes. Das Bergzebra ist ganzjährig paarungsbereit, es gibt aber eine Häufung im Sommer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tragzeit]] dauert knapp ein Jahr (durchschnittlich 364 Tage), nach der in der Regel ein einziges Fohlen geboren wird. Das Fohlen ist bei der Geburt etwa 120 cm lang und wiegt 25 kg. Meist hält es sich in den ersten Wochen sehr nahe beim Muttertier auf. Dieses schützt das Jungtier aktiv vor Kontakten zu anderen Herdenmitgliedern und vertreibt diese, wenn sie zu nah kommen. Schon nach wenigen Tagen beginnt das Fohlen Gras zu sich zu nehmen, allerdings saugt es anfangs auch stündlich Milch, was etwa jeweils zwei Minuten in Anspruch nimmt und tagsüber stattfindet. Nach drei Monaten nimmt die Häufigkeit des täglichen Saugens deutlich ab, nach zehn Monaten braucht ein Jungtier nur noch dreimal pro Tag Milch. Die Entwöhnung ist mit etwa 20 Monaten beendet. Sowohl männliche als auch weibliche Jungtiere werden nach der sexuellen Reife nicht verjagt, sondern verlassen freiwillig die Herde, was ab etwa 22 Monaten stattfindet und woran sie der Leithengst teilweise zu hindern versucht. Dies erfolgt auch unabhängig davon, ob das Muttertier ein neues Fohlen zur Welt bringt. Manche Jungtiere bleiben aber auch bis zu drei Jahre in der Stammherde. Junghengste formieren sich häufig in Junggesellengruppen, Jungstuten werden von anderen Herden aufgenommen. In unregelmäßigen Abständen kehren die Tiere jedoch auch in ihre Stammherden zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktionen mit anderen Tierarten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Namibie Etosha Leopard 01edit.jpg|mini|[[Leopard]]en gehören zu den Fressfeinden des Bergzebras.]]&lt;br /&gt;
Die Fressfeinde des Bergzebras sind [[Löwe]]n, [[Leopard]]en, [[Gepard]]en und [[Tüpfelhyäne]]n, gelegentlich greifen auch [[Afrikanischer Wildhund|Wildhunde]] an. Allerdings vermag sich das Bergzebra mit Tritten gut zu verteidigen und tötet manchmal den Angreifer. Die Zebraform reagiert auf Alarmsignale des [[Gnus]], selten jedoch auf jene kleinerer Arten, wie des [[Springbock]]s oder des [[Buntbock]]s. Gruppenbildungen mit Antilopen wie beim Steppenzebra sind nicht bekannt. Häufig finden sich [[Fahlflügelstar]]e, [[Rotschwingenstar]]e und [[Trauerdrongo]]s in der Nähe von Zebragruppen, die nach [[Parasit]]en auf dem Rücken der Tiere picken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasiten ===&lt;br /&gt;
Äußere Parasiten des Bergzebras sind überwiegend [[Zecken]], vor allem der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyomma]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Margaropus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hylalomma]]&amp;#039;&amp;#039;. Sehr häufig sind Endoparasiten. Diese umfassen [[Magendasseln]] und [[Fadenwürmer]], von denen rund zwei Dutzend Gattungen beim Bergzebra gefunden wurden. Weiterhin sind auch [[Bandwürmer]] und [[Babesien]] bekannt. Als Zwischenwirt tritt das Bergzebra für das [[Apicomplexa]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Sarcocystis]]&amp;#039;&amp;#039; auf, dessen Endwirt unter anderem der [[Haushund]] ist. Der Befall von inneren Parasiten erfolgt häufig während der kühlen Jahreszeit, das Bergzebra infiziert sich dabei über die Wasseraufnahme mit einem Teil der Parasiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fayer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039; nach Vilstrup et al. 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vilstrup et al. 2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;#039;&amp;#039;[[Pferde|Equus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |label1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;non-caballines&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
   |1={{Klade&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus asinus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus hemionus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus kiang]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            }}&lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Equus zebra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus quagga]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus grevyi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            }}&lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
   |label2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;caballines&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
   |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus caballus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus przewalskii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Das Bergzebra gehört zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039; und ist damit ein Vertreter der heutigen modernen Pferde. Innerhalb dieser Gattung gehört die Zebraform zur Gruppe der stenoninen oder non-caballinen Pferde, wie die charakteristische Ausprägung der unteren Molaren zeigt. Weiterhin wird das Bergzebra einer eigenen Untergattung, &amp;#039;&amp;#039;Hippotigris&amp;#039;&amp;#039;, zugewiesen, in die auch das Steppenzebra eingegliedert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsten 1992&amp;quot;/&amp;gt; Einige [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]]-Analysen zeigen allerdings keine sehr nahe Verwandtschaft zum Steppenzebra, sondern eine nähere Verbindung zum [[Asiatischer Esel|Asiatischen Esel]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus hemionus&amp;#039;&amp;#039;), genauer zum Onager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Price et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; oder zum [[Afrikanischer Esel|Afrikanischen Esel]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus asinus&amp;#039;&amp;#039;). In diesen Fällen wäre das Subgenus &amp;#039;&amp;#039;Hippotigris&amp;#039;&amp;#039; nicht [[monophyletisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Price et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; Nach anderen DNA-Studien formen die Zebras eine nähere Verwandtschaftsgruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vilstrup et al. 2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonsson et al. 2014&amp;quot;/&amp;gt; In allen Untersuchungen bildet das [[Hauspferd]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus caballus&amp;#039;&amp;#039;) die Außengruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orlando et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Bergzebras werden zwei Unterarten unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hartmann-Bergzebra (&amp;#039;&amp;#039;E. z. hartmannae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Paul Matschie|Matschie]]}}, 1898); nördlichere und größere Unterart mit etwas schmaleren schwarzen Streifen&lt;br /&gt;
* Kap-Bergzebra (&amp;#039;&amp;#039;E. z. zebra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Carl von Linné|Linnaeus]]}}, 1758); südlichere und kleinere Unterart mit breiteren schwarzen Streifen&lt;br /&gt;
In einer Revision der Unpaarhufer aus dem Jahr 2011 von [[Colin Peter Groves]] und [[Peter Grubb (Zoologe)|Peter Grubb]] werden beide Unterarten als eigenständige Arten aufgefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011b&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Equus zebra hartmannae - Etosha 2015.jpg|mini|Hartmann-Bergzebra (&amp;#039;&amp;#039;E. z. hartmannae&amp;#039;&amp;#039;) im [[Etosha-Nationalpark]], Namibia]]&lt;br /&gt;
[[Molekulargenetik|Molekulargenetische]] Untersuchungen beim Kap-Bergzebra ergaben, dass innerhalb der einzelnen Populationen sehr geringe genetische Unterschiede auftreten, was typisch für das fragmentierte und zersplitterte Vorkommen ist. Alle Populationen des Kap-Bergzebras zusammen genommen ergeben eine moderate Variabilität und implizieren eine noch vorhandene höhere Diversität der Unterart, die durch Umsiedlungen einzelner Gruppen erhöht werden könnte. Das Hartmann-Bergzebra weist dagegen eine sehr hohe Variabilität insgesamt auf und erreicht in etwa die große innerartliche Vielfältigkeit wie das Steppenzebra. Interessanterweise unterstützen diese Analysen bisher nicht den monophyletischen Ursprung der beiden Unterarten des Bergzebras.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moodley et al. 2005&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenzen et al. 2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afrika wurde im [[Pliozän]] erstmals von stenoninen Pferde betreten, die auch die Stammgruppe der Zebras und des Afrikanischen Esels bilden. Das Bergzebra selber ist fossil nur selten überliefert. Ein Schädel stammt vom oberen [[Oranje (Fluss)|Oranje-Fluss]] in Südafrika und wurde der fossilen Unterart &amp;#039;&amp;#039;E. z. greatheadi&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen. Im [[Spätpleistozän]] tritt es in Südafrika zusammen mit der großen und weniger auf Grasnahrung spezialisierten Art &amp;#039;&amp;#039;Equus capensis&amp;#039;&amp;#039;, dem Kapzebra, auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaiser et al. 2004&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt; Diese Art ist aber anatomischen Untersuchungen zufolge näher mit dem [[Grevyzebra]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039;) verwandt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot;/&amp;gt; molekulargenetische Untersuchungen sehen auch einer nähere Verwandtschaft zum Steppenzebra.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orlando et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; Beide Arten wurden zusammen in der [[Bloomplaas-Höhle]] an den südlichen Rändern der [[Swartberge]] gefunden, welche durch ihre umfangreichen Fossilien bekannt ist, die von 18.000 Jahren vor heute bis in die Neuzeit reichen. Untersuchungen ergaben, dass grasfressende Säugetiere in der ausgehenden letzten Kaltzeit von der Ausbreitung von Graslandschaften profitierten, so dass auch das Bergzebra wesentlich häufiger war. Am Ende des [[Pleistozän]]s brachen die Populationen aber ein, was Ergebnis der Klimaveränderungen zu jener Zeit und der damit verbundenen stärkeren Ausbreitung von Busch- und Waldland war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tyler 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Equus_zebra_hartmannae_fur_skin.jpg|mini|hochkant|Das Fell, hier eines Hartmann-Bergzebras, ist häufig Grund für die Jagd auf die Tiere. Das enge Streifengitter auf der Kruppe (viele schmale Querstreifen zwischen zwei breiten Längsstreifen) ist ein Merkmal zur Unterscheidung vom Steppenzebra.]]&lt;br /&gt;
Der Lebensraum des Bergzebras ist heute stark zersplittert, allerdings wird angenommen, dass die Gesamtanzahl der Tiere auch in historischer Zeit nie besonders hoch war. Erste Schutzmaßnahmen für das Kap-Bergzebra erfolgten bereits 1742, als die Jagd auf die Tiere verboten wurde. Trotzdem wurden sie weiter exzessiv gejagt, vor allem wegen des Felles, aber auch als Nahrungskonkurrenten für domestizierte und landwirtschaftlich genutzte Großtiere und weil sie häufig Zäune auf dem Weg zu Wasserquellen zerstörten. In den 1930er Jahren stand das Kap-Bergzebra bereits kurz vor dem Aussterben, als bei einer Zählung nur noch 45 lebende Bergzebras in Südafrika nachgewiesen wurden. Zur Rettung der Unterart wurde 1937 der [[Mountain-Zebra-Nationalpark]] angelegt mit einer Gründerpopulation von fünf Hengsten und einer Stute. Im Jahr 1950 waren davon nur noch zwei Hengste am Leben, so dass ein benachbarter Farmer fünf weitere Hengste und sechs Stuten anbot. Als im Jahr 1964 der Park auf 65,4 km² vergrößert wurde, lebten 55 Bergzebras dort&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;/&amp;gt;, heute umfasst die Population im Nationalpark wieder rund 350 Tiere. Vom Mountain-Zebra-Nationalpark wurden verschiedene Gruppen in anderen Schutzgebieten wieder angesiedelt, so im [[Bontebok National Park|Bontebok-]] und im [[Karoo|Karaoo-Nationalpark]] sowie im [[Kammanassie-Naturreservat]]. In letzterem leben rund 50 Tiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watson et al. 2007&amp;quot;/&amp;gt; Die [[IUCN]] gibt die Anzahl Kap-Bergzebras mit 1.500 an, die in rund 30 öffentlichen und privaten Schutzgebieten leben und listet die Unterart als &amp;#039;&amp;#039;vulnerable&amp;#039;&amp;#039; („bedroht“), unmittelbar vom Aussterben bedroht ist sie nicht mehr. Die größte Bedrohung für das Kap-Bergzebra ist eine [[Hybride|Hybridisierung]] mit der nördlichen Unterart, dem Hartmann-Bergzebra, welches in den südafrikanischen Provinzen Ost- und Westkap eingeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund für Gefährdung des Hartmann-Bergzebras ist die Konkurrenz der Rinderfarmer, die Bergzebras legal oder illegal schießen, um Weidegründe für ihre Großtiere zu sichern. Weiterhin gibt es einen legalen Handel mit Zebrafellen in Namibia. Es gibt mittlerweile wieder etwa 72.000 Hartmann-Bergzebras in Namibia (2004; [[Wildtierbestand in Namibia]]). Viele der Tiere leben in den [[Namib (Wüste)|Namib]]-nahen staatlichen und privaten Schutzgebieten sowie auf privatem Farmland. Von der IUCN wurde mittlerweile auch das Hartmann-Bergzebra als &amp;#039;&amp;#039;vulnerable&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbemühungen, die von der &amp;#039;&amp;#039;Equid Specialist Group&amp;#039;&amp;#039; der IUCN koordiniert werden, umfassen neben Beobachtungen und Zählungen der Tiere in den Schutzgebieten unter anderem lokale Regulierungen von Buschbränden, die notwendig sind für frisches nachwachsendes Gras sowie die Umsiedlung von Populationen. Dazu gehören auch jene des Hartmann-Bergzebras im [[Goegap Nature Reserve|Goegap-Naturreservat]] in der südafrikanischen Provinz Nordkap, deren Anzahl dort ein Drittel der Individuen des Kap-Bergzebras ausmacht. Diese sollen durch Tiere der südlichen Unterart ersetzt werden, um beide Unterarten in ihren Verbreitungsgebieten wieder voneinander zu trennen, um so Hybridisierungen zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. B. Penzhorn: &amp;#039;&amp;#039;Equus zebra.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 314, 1988, S. 1–7&lt;br /&gt;
* Banie Penzhorn: &amp;#039;&amp;#039;Equus zebra Mountain Zebra.&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume V. Carnivores, Pangolins, Equids and Rhinoceroses.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London, 2013, S. 438–443&lt;br /&gt;
* D. I. Rubenstein: &amp;#039;&amp;#039;Equidae.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 2: &amp;#039;&amp;#039;Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, S. 142–143 ISBN 978-84-96553-77-4&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 1988&amp;quot;&amp;gt;L. B. Penzhorn: &amp;#039;&amp;#039;Equus zebra.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 314, 1988, S. 1–7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grubb 1981&amp;quot;&amp;gt;Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Equus burchelli.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 157, 1981, S. 1–9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenmann et al. 1974&amp;quot;&amp;gt;Véra Eisenmann und C. de Giuli: &amp;#039;&amp;#039;Caractères distinctifs entre vrais Zèbres (Equus zebra) et Zèbres de Chapman (Equus burchelli antiquorum) d’après l’étude de 6O têtes osseuses.&amp;#039;&amp;#039; Mammalia 38, 1974, S. 509–543&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klingel 1968&amp;quot;&amp;gt;Hans Klingel: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Organisation und Verhaltensweisen von Hartmann- und Bergzebras (Equus zebra hartmannae und E. z. zebra).&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Säugetierpsychologie 25 (1), S. 76–88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fayer&amp;quot;&amp;gt;Ronald Fayer: &amp;#039;&amp;#039; Cryptosporidium: a water-borne zoonotic parasite.&amp;#039;&amp;#039; [[Veterinary Parasitology]] 126, 2004, S. 37–56&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Price et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Samantha A. Price und Olaf R. P. Bininda-Emonds: &amp;#039;&amp;#039;A comprehensive phylogeny of extant horses, rhinos and tapirs (Perissodactyla) through data combination.&amp;#039;&amp;#039; Zoosystematics and Evolution 85 (2), 2009, S. 277–292&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsten 1992&amp;quot;&amp;gt;Ann Forstén: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial-DNA time-table and the evolution of Equus: comparison of molecular and paleontological evidence.&amp;#039;&amp;#039; Annales Zoologici Fennici 28, 1992, S. 301–309&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orlando et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Ludovic Orlando, Jessica L. Metcalf, Maria T. Alberdi, Miguel Telles-Antunes, Dominique Bonjean, [[Marcel Otte]], Fabiana Martin, Véra Eisenmann, Marjan Mashkour, Flavia Morello, Jose L. Prado, Rodolfo Salas-Gismondi, Bruce J. Shockey, Patrick J. Wrinn, Sergei K. Vasil’ev, Nikolai D. Ovodov, Michael I. Cherry Blair Hopwood, Dean Male, Jeremy J. Austin, Catherine Hänni und Alan Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Revising the recent evolutionary history of equids using ancient DNA.&amp;#039;&amp;#039; PNAS 106, 2009, S. 21754–21759&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watson et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;Laurence H. Watson, Helena E. Odendaal, Tom J. Barry und Jacques Pietersen: &amp;#039;&amp;#039;Population viability of Cape mountain zebra in Gamka Mountain Nature Reserve, South Africa: the influence of habitat and fire.&amp;#039;&amp;#039; Biological Conservation 122,  2005, S. 173–180&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;P. Novellie: &amp;#039;&amp;#039;Equus zebra.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;IUCN 2012. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2012.1.&amp;#039;&amp;#039;, 2011, zuletzt abgerufen am 12. August 2012 ([{{IUCN|ID=7960|ScientificName=Equus zebra|PureURL=yes}}])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watson et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Laurence H. Watson und Peter Chadwick: &amp;#039;&amp;#039;Management of Cape mountain zebra in the Kammanassie Nature Reserve, South Africa.&amp;#039;&amp;#039; South African Journal of Wildlife Research, 37 (1), 2007, S. 31–39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moodley et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;Yoshan Moodley und Eric H. Harley: &amp;#039;&amp;#039; Population structuring in mountain zebras (Equus zebra): The molecular consequences of divergent demographic histories.&amp;#039;&amp;#039; Conservation Genetics 6, 2005, S. 953–968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenzen et al. 2008&amp;quot;&amp;gt;Eline D. Lorenzen, Peter Arctander und Hans R. Siegismund: &amp;#039;&amp;#039;High variation and very low differentiation in wide ranging plains zebra (Equus quagga): insights from mtDNA and microsatellites.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Ecology 17,  2008, S. 2812–2824&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaiser et al. 2004&amp;quot;&amp;gt;Thomas M. Kaiser und Tamara A. Franz-Odendaal: &amp;#039;&amp;#039;A mixed-feeding Equus species from the Middle Pleistocene of South Africa.&amp;#039;&amp;#039; Quaternary Research 62 (3), 2004, S. 316–323&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot;&amp;gt;C. S. Churcher: &amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species No. 453, 1993, S. 1–9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tyler 2012&amp;quot;&amp;gt;J. Tyler Faith: &amp;#039;&amp;#039;Palaeozoological insights intomanagement options for a threatened mammal: southern Africa’s Cape mountain zebra (Equus zebra zebra).&amp;#039;&amp;#039; Diversity and Distributions 18, 2012, S. 438–447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penzhorn 2013&amp;quot;&amp;gt;Banie Penzhorn: &amp;#039;&amp;#039;Equus zebra Mountain Zebra.&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume V. Carnivores, Pangolins, Equids and Rhinoceroses.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London, 2013, S. 438–443&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011b&amp;quot;&amp;gt;Colin P. Groves und Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. 16)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vilstrup et al. 2013&amp;quot;&amp;gt;Julia T. Vilstrup, Andaine Seguin-Orlando, Mathias Stiller, Aurelien Ginolhac, Maanasa Raghavan, Sandra C. A. Nielsen, Jacobo Weinstock, Duane Froese, Sergei K. Vasiliev, Nikolai D. Ovodov, Joel Clary, Kristofer M. Helgen, Robert C. Fleischer, Alan Cooper, Beth Shapiro und Ludovic Orlando: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial Phylogenomics of Modern and Ancient Equids.&amp;#039;&amp;#039; PlosONE 8 (2), 2013, S. e55950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonsson et al. 2014&amp;quot;&amp;gt;Hákon Jónsson, Mikkel Schubert, Andaine Seguin-Orlando, Aurélien Ginolhac, Lillian Petersen, Matteo Fumagallic, Anders Albrechtsen, Bent Petersen, Thorfinn S. Korneliussen, Julia T. Vilstrup, Teri Lear, Jennifer Leigh Myka, Judith Lundquist, Donald C. Miller, Ahmed H. Alfarhan, Saleh A. Alquraishi, Khaled A. S. Al-Rasheid, Julia Stagegaard, Günter Strauss, Mads Frost Bertelsen, Thomas Sicheritz-Ponten, Douglas F. Antczak, Ernest Bailey, Rasmus Nielsen, Eske Willerslev und Ludovic Orlando: &amp;#039;&amp;#039;Speciation with gene flow in equids despite extensive chromosomal plasticity.&amp;#039;&amp;#039; PNAS 111 (52), 2014, S. 18655–18660&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Equus zebra|Bergzebra}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2012&lt;br /&gt;
|ID=7960&lt;br /&gt;
|ScientificName=Equus zebra&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2008&lt;br /&gt;
|Assessor=Equid Red List Authority&lt;br /&gt;
|Download=23. Februar 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carina Gsottbauer</name></author>
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