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	<title>Bergwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergwitz&amp;diff=277078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref.</title>
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		<updated>2025-10-31T08:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil Bergwitz der Stadt Kemberg, zum gleichnamigen Physiker siehe [[Karl Bergwitz]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kemberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/47/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/35/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 69&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1337&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://demografie.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLV/Demografieportal/Dokumente/IGEK_Stadt_Kemberg.pdf#page=16 |titel=Stadt Kemberg  – Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept (IKEK) |seiten=16 |format=PDF; 14,3 MB |abruf=2022-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2005-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06901&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034921&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Bergwitz 002.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme von Bergwitz (2015)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BergwitzKircheSW.jpg|mini|Kirche Bergwitz im Frühjahr 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal bergwitz 17.jpg|mini|Gefallenendenkmal 1. WK]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergwitz, Bergwitzsee - Sonnenuntergang im September 2019.jpg|mini|Naherholungsgebiet Bergwitzsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergwitz Bockwindmuehle.jpg|mini|Bockwindmühle Bergwitz Ende 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergwitz Bahnhof 2015.jpg|mini|Ehemaliges Bahnhofsgebäude im Sommer 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Kemberg]] im [[Landkreis Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Die Ortschaft ist regional bekannt für den [[Bergwitzsee]] als touristisches Naherholungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bergwitz liegt am Rande des [[Urstromtal]]s der Elbe in der [[Dübener Heide]].&lt;br /&gt;
Auf einem Sandrücken gelegen, ist das Dorf im Norden von [[Auelehm]] und im Süden vom [[Bergwitzsee]], einem früheren Sumpf- und Torfgelände, umgeben. Der Bergwitzsee entstand aus einer ehemaligen Braunkohlegrube. Die [[Lutherstadt Wittenberg]] befindet sich von hier aus 15 Kilometer entfernt, bis nach [[Leipzig]] sind es 60 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bergwitz gehört die Ortslage [[Klitzschena]], die am 1. Juli 1950 nach Bergwitz eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Bergwitz war bereits vor ca. 3000 Jahren in der [[Bronzezeit]] besiedelt. Seit 1930 wurde eine große Anzahl bronzezeitlicher Funde sowie auch eine Brandstätte mit vielen Gefäßen sichergestellt. Die letzten Funde wurden im Jahr 1988 gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der zweiten slawischen Siedlungsperiode um 600&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde die Siedlung „Birkosov“ gegründet. Um 1170&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. siedelten sich hier friesische [[Kolonisation|Kolonisten]] an und brachten den Flurnamen „Hoppstall“ mit. Im Jahr 1201 fiel Bergwitz an die Propstei [[Pratau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1555 veränderte sich der Ortsname über Berkgzow zum heutigen Bergwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis 1952 zum [[Landkreis Wittenberg (1815–1952)|Landkreis Wittenberg]], der in [[Preußen]], der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] und der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] von 1815 bis 1952 bestand. 1952–1990 war Bergwitz Teil des [[Kreis Gräfenhainichen|Kreises Gräfenhainichen]] im [[Bezirk Halle]]. Ab 1994 gehörte der Ort wieder zum [[Landkreis Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 2005 verlor Bergwitz den Status einer selbstständigen Gemeinde und wurde in die Stadt [[Kemberg]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Wehrkirche Bergwitz, entstand im 13. Jahrhundert, wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört und 1669 neu errichtet, mit barocken Deckenrundbildern und einem [[Altarretabel|Altaraufsatz]] aus dem 18. Jahrhundert, das äußere Bild ist im 19. Jahrhundert durch Anbau des Kirchturms im Fachwerkstil entstanden, außerdem Standort für ein Denkmal den Gefallenen des 1. Weltkriegs&lt;br /&gt;
* Kirche Klitzschena, [[Romanik#Spätromanik|spätromanisch]], liegt inmitten des Friedhofs, reichhaltige barocke Ausmalung aus dem 18. Jahrhundert, Altarbild „Die Auferstehung Christi“&lt;br /&gt;
* Bergwitzsee mit Campingplatz und Strandpromenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zwei größere Unternehmen, der Süßwarenhersteller &amp;#039;&amp;#039;Pfeiffer &amp;amp; Sperl&amp;#039;&amp;#039; und die Spedition &amp;#039;&amp;#039;Fenger&amp;#039;&amp;#039;, sind in Bergwitz ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tagebau Bergwitz}}&lt;br /&gt;
Im Tagebau Bergwitz wurde von 1908 bis 1955 [[Braunkohle]] abgebaut. Aus der Kohlegrube entstand der 180&amp;amp;nbsp;ha große [[Bergwitzsee]], der sich durch eine hohe Wasserqualität auszeichnet. Das Areal gilt heute als Naherholungsgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mitteldeutsche-seenlandschaft.de/download/seenprofile/bergwitzsee.pdf | wayback=20081203073611 | text=Bergwitzsee}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort besitzt einen überregional bekannten Campingplatz und zahlreiche Fahrradwege zwischen Elbaue und Dübener Heide.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergwitzsee.de/index.php?camping Homepage des Campingplatzes Bergwitzsee]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bockwindmühle ===&lt;br /&gt;
1848 als Getreidemühle erbaut, wurde sie nach Zerstörung durch einen Sturm bereits 1900 neu aufgebaut. Der Antrieb der Welle erfolgte über Jalousieflügel bis nach erneutem Sturmschaden und Defekt des Flügelkreuzes ein Dieselmotor, später ein Elektromotor eingebaut wurde. Eine Rotation nach Windrichtung war damit nicht mehr nötig. Der Mühlenbock wurde ummauert und die Mühle endgültig festgesetzt, mit der Windwand westwärts. Der [[Steert (Windmühle)|Steert]] wurde später abgesägt. Nach Einstellung des Betriebes 1965 stand sie jahrzehntelang still und verfiel äußerlich. Mit einem Blechdach ausgestattet blieb das Inventar trotz marodem Mühlenkorpus trocken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | titel=Bockwindmühle Bergwitz | url=https://www.wassermuehle-klein-quenstedt.de/muehlen/51200.html | zugriff=2021-11-28 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20211128063556/https://www.wassermuehle-klein-quenstedt.de/muehlen/51200.html | archiv-datum=2021-11-28 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 oder 2020 wechselte der Besitzer. 2021 wurden Pläne für eine Instandsetzung veröffentlicht, die im Anschluss eine Verpachtung an einen lokalen Verein vorsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch Bergwitz führt die [[Bundesstraße 100]] zwischen [[Eutzsch]] und [[Gräfenhainichen]] sowie weiter nach [[Halle (Saale)]]. Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Bergwitz&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Berlin–Halle]] und wird von den [[Liste der Eisenbahnlinien in Sachsen-Anhalt#Regionalverkehr|Linien S2 und S8]] der [[DB Regio Südost]] stündlich angefahren. Seit dem 15. Dezember 2019 ist Bergwitz in den [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbund]] integriert. Von 1903 bis 1951 begann in Bergwitz die [[Bahnstrecke Bergwitz–Kemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Radweg Berlin–Leipzig]] sowie der [[Europaradweg R1]] führt an Bergwitz vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergwitz verfügt über eine Kindertageseinrichtung sowie über eine Grundschule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.awo-wittenberg.de/angebote/kita_horte/kita_am_waeldchen.php |titel=Kindertagesstätten – Kita Am Wäldchen - AWO Wittenberg |abruf=2019-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gs-bergwitz.bildung-lsa.de/ |titel=Homepage der Grundschule Bergwitz |abruf=2019-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Martin Caselius]] (1608–1656), Theologe&lt;br /&gt;
* [[August Ziegert]] (1810–1882), Jurist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Bergwitz verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[August Müller junior|August Müller]] (1711–1789), Theologe, Pfarrer in Bergwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4440351-3|VIAF=2408162985478486300000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1170]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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