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	<title>Bergwerk San Fernando - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:15:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: lf</title>
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		<updated>2021-07-26T09:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=San Fernando&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Daaden-Kirchen]]&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Herdorf&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Landkreis Altenkirchen&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=27. März 1855&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=15. Juli 1958&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=670&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=1032.2&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=6 Mio.&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=Eisenerz&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Spateisenstein]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=[[Pyromorphit]]&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/46/0/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/57/40/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-RP&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erzbergwerk San Fernando&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in [[Herdorf]] ([[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)|Landkreis Altenkirchen]]) an der Straße nach [[Daaden]]. Es war eines der größten und letzten noch aktiven Erzbergwerke in Herdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube San Fernando Herdorf Erzaufbereitung.jpg|miniatur|links|hochkant|Ehemalige Erzaufbereitung (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungewöhnliche Name geht zurück auf den Herdorfer Bergmann Wilhelm Hähner, der zunächst etliche Jahre in [[Mexiko]] Bergbau betrieben hatte, dann in seine Heimat zurückkehrte und das [[Grubenfeld]] im [[Sotterbach (Heller)|Sottersbach]]tal fand und benannte. H.D.F. Schneider kaufte dieses Grubenfeld und einige benachbarte Felder am 1. August 1856, um dann das [[Bergwerk]] einzurichten. Am 27. März 1855 fand sich eine Belegschaft zusammen. Ab 1912 gehörte die Grube zu Friedrichshütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier abgebaute [[Erz]] gehört zum Florz-Füsseberger [[Ganglagerstätte|Gangzug]], auch andere Bergwerke lagen in diesem Gangzug; &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Wolf|Wolf]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Zufälligglück]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenerzgrube Füsseberg – Friedrich Wilhelm|Füsseberg - Friedrich Wilhelm]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Glaskopf]]&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde vor allem Spateisenstein, daneben auch Brauneisenstein, [[Magnetit|Magneteisenstein]] und in geringem Maße auch Buntmetallerz gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Tage wurde das Erz in großen Anlagen aufbereitet, vor allem durch [[Rösten (Metallurgie)|Rösten]]. Das Endprodukt (Rost I oder Rost II) wurde mit einer [[Schmalspurbahn]] entlang dem Sottersbach nach Herdorf zur Hütte gebracht. Zwischen dem 15. März 1945 und dem 4. Februar 1946 war die Grube stillgelegt, im Jahr 1953 wurde die Grube der &amp;#039;&amp;#039;[[Erzbergbau Siegerland AG]]&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen. Am 15. Juli 1958 wurde sie endgültig stillgelegt. Bis 31. März 1962 gehörte sie der Grube Füsseberg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Gebäuden blieben noch etliche jahrzehntelang erhalten, so etwa das turmartige Gebäude der [[Aufbereitungsanlage|Erzaufbereitung]]. Einige kleinere Gebäude werden durch die Firma [[Thomas Magnete]] genutzt. Die ehemalige [[Kaue|Waschkaue]] wird zum Beispiel als Versuchshalle für Dauerversuche benutzt, an der Decke sieht man noch die charakteristischen Umlenkrollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 wurden fast alle noch erhaltenen Gebäude abgerissen. Das Gelände wird von der Firma Thomas Magnete für eine Erweiterung des Standorts benötigt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/altenkirchen-betzdorf_artikel,-san-fernando-dem-koloss-gehts-an-den-kragen-_arid,1495622.html San Fernando: Dem Koloss geht&amp;#039;s an den Kragen], eingefügt 3. Dez. 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der Höhe über dem Sottersbachtal steht lediglich noch das ehemalige Maschinenhaus der Grube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wurden monatlich 17.000 Tonnen Rohspat gefördert. Die Gesamtförderung der Grube liegt bei 6 Mio.&amp;amp;nbsp;t, die Vorräte mit Friedrich-Wilhelm / Füsseberg werden auf 4–6 Mio.&amp;amp;nbsp;t geschätzt.&lt;br /&gt;
* Förderung 1900: 24.406&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
* Förderung 1913: 72.000&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
* Förderung 1955: 135.173&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Glanzzeiten arbeiteten hier 928 Leute, 1955 waren es 387; 1958 490 Bergleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schächte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1881 wurde Tiefbau betrieben. Es gab drei Schächte:&lt;br /&gt;
* 1881: Blindschacht; 4,72 × 1,60&amp;amp;nbsp;m groß, 357,2&amp;amp;nbsp;m [[Teufe]].&lt;br /&gt;
* 1906: Schacht I; 675&amp;amp;nbsp;m Teufe; elektrische Förderung&lt;br /&gt;
* 1918: Schacht II; 1001,97&amp;amp;nbsp;m Teufe; in Betrieb ab 1928&lt;br /&gt;
Die Gesamtteufe lag bei 1032,2&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Titus Kötting: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben als Bergmann&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Stössel, Betzdorf, 2005.&lt;br /&gt;
* Ute Bosbach: &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche im Eisenland - Unterwegs auf Erzstraßen und Bergmannspfaden&amp;#039;&amp;#039;, amadeusmedien, November 2006. ISBN 3-9808936-8-5&lt;br /&gt;
* Irene Ansorge, Jürgen-H. Schawacht: &amp;#039;&amp;#039;Aus Eisen ist der Berge Mark...&amp;#039;&amp;#039;. Siegerlandmuseum, Siegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergwerken im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Grube San Fernando}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verbundgruben der Erzbergbau Siegerland AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:San Fernando}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Herdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 2010er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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