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	<title>Bergwerk Saar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergwerk_Saar&amp;diff=918339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TeKaBe: Archivlink geprüft, Bot-Markierung entfernt.</title>
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		<updated>2025-10-05T06:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft, Bot-Markierung entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen zum Bergwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NAME = Bergwerk Saar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME =&lt;br /&gt;
|BILD = Duhamelschacht.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1 = Duhamelschacht&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK = Tiefbau&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG =3500000 (2007)&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT = Steinkohle&lt;br /&gt;
|ABRAUM =&lt;br /&gt;
|FLÄCHE =&lt;br /&gt;
|MINERALIEN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Unternehmensinformation --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN = RAG&lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE = 4000 (2006)&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON = 1815&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS = 30. Juni 2012&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lage des Bergwerks --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 49/19/9/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6/46/36/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-SL&lt;br /&gt;
|STANDORT = Provinzialstraße, Ensdorf&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Ensdorf (Saar)|Ensdorf]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE2 =&lt;br /&gt;
|GEMEINDE3 =&lt;br /&gt;
|GEMEINDE4 =&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG =&lt;br /&gt;
|NUTS3_1 =&lt;br /&gt;
|NUTS3_2 =&lt;br /&gt;
|NUTS3_3 =&lt;br /&gt;
|NUTS3_4 =&lt;br /&gt;
|REVIER = westliches Saarrevier&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoffe die gefördert wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1 = Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2 = Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3 =Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM1 =Flöz&lt;br /&gt;
|LAGERNAME1 = Grangeleisen&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1 =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE =&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM2 =Flöz&lt;br /&gt;
|LAGERNAME2 =Wahlschied&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2 =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2 =&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM3 =Flöz&lt;br /&gt;
|LAGERNAME3 =Schwalbach&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT3 =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE3 =&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE3 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 4 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM4 =&lt;br /&gt;
|LAGERNAME4 =&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT4 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT4 =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE4 =&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE4 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 5 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM5 =&lt;br /&gt;
|LAGERNAME5 =&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT5 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT5 =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE5 =&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE5 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM6 =&lt;br /&gt;
|LAGERNAME6 =&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT6 =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6 =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6 =&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6 =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergwerk Saar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohlenbergbau|Steinkohlenbergwerk]] mit Hauptstandort (Seilfahrt und Kohleförderung sowie -aufbereitung) in [[Ensdorf (Saar)|Ensdorf]] sowie einem weiteren Standort (Seilfahrt) in [[Falscheid (Saarland)|Lebach-Falscheid]] im [[Landkreis Saarlouis]]. Es war das letzte aktive Bergwerk der [[RAG Deutsche Steinkohle AG]] im [[Saarland]]. Es entstand zum 1. Januar 2004 durch die Zusammenführung der beiden &amp;#039;&amp;#039;Bergwerke Warndt/[[Grube Luisenthal|Luisenthal]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ensdorf&amp;#039;&amp;#039; zu einer organisatorischen Einheit mit weiterhin zwei Förderstandorten. Am 17. Juni 2005 wurde am &amp;#039;&amp;#039;Standort Warndt/Luisenthal&amp;#039;&amp;#039; die Steinkohlenförderung eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem [[Gebirgsschlag]] im Februar 2008 kam es zu einer heftigen öffentlichen Diskussion über die Zukunft des Saarbergbaus, auch vor dem Hintergrund des generellen Abbauendes für deutsche Steinkohle. Durch Bergwerksbetreiber und Politik wurde die Einstellung der Förderung im Bergwerk Saar Ende Juni 2012 beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Sponticcia: [https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/politik/topthemen/bittere-einsichten-zum-festessen-rechtzeitig-darueber-reden-was-nach-2012-passiert_aid-213457 &amp;#039;&amp;#039;Bittere Einsichten zum Festessen.&amp;#039;&amp;#039;]  In: Saarbrücker Zeitung, 4. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Bergwerk Ensdorf Panorama.jpg|1400|Bergwerk Saar, Standort Ensdorf}}&lt;br /&gt;
Kohlenbergbau im Raum Ensdorf/[[Schwalbach (Saar)|Schwalbach]] ist für 1730 belegt; damals gewannen Bauern Kohlen [[Ausbiss|ausgehender]] [[Flöz]]e im [[Tagebau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Rainer Slotta]] | Titel=Förderturm und Bergmannshaus. Vom Bergbau an der Saar | Sammelwerk=Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum | Nummer=17 | Verlag=Saarbrücker Druckerei und Verlag | Ort=Saarbrücken | Datum=1979 | ISBN=3-921646-18-9 | Seiten=108f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1815 kamen die hieraus entstanden Gruben &amp;#039;&amp;#039;Griesborn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schwalbach&amp;#039;&amp;#039; in den Besitz des [[Preußischer Bergfiskus|preußischen Bergfiskus]], der die Steinkohlenflöze systematisch abbaute: Die Bergverwaltung ließ [[Tagesanlagen]] errichten und 1826 den ersten [[Schacht (Bergbau)|Tagesschacht]] (Schacht Schwalbach) im preußischen Teil des Saargebietes [[abteufen]]. Für den Absatz der Kohle spielte zunächst die [[Saar]]schifffahrt eine wichtige Rolle. Hierfür wurde 1842 mit dem [[Ensdorfer Stollen]] einen über zwei Kilometer langen Transportstollen zum Saarufer angelegt. 1857 wurde der Schacht Griesborn abgeteuft; er erhielt 1861 einen [[Gleisanschluss|Anschluss]] an die [[Saarstrecke|Eisenbahnstrecke Saarbrücken–Trier]]. Hierdurch stiegen Förderung und Absatz sprunghaft an, so dass weitere Schächte abgeteuft wurden: Ensdorfer Schacht (1866), Ostschacht (1867, später nach dem saarländisch-französischen Marschall [[Michel Ney]] in Ney-Schacht umbenannt), Knausholzschacht (1873) und Wilhelmschacht (1877). 1910 wurde der Ensdorfer Stollen stillgelegt; 1913 wurde als neuer Hauptförderschacht der Saarschacht (später nach [[Jean Baptist Duhamel]] in Duhamelschacht umbenannt) angehauen. Ab 1936 wurde der Schacht Elm niedergebracht. Nach starken Beschädigungen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die [[Schachtförderung|Förderung]] 1946 wieder aufgenommen. 1957 wurde aus den zusammengelegten Anlagen Duhamel und Griesborn das &amp;#039;&amp;#039;Bergwerk Ensdorf&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er-Jahren standen die Schächte Duhamel ([[Teufe]]: 868 Meter), Ney (651 Meter), Elm (281 Meter) und Dilsburg (632 Meter) in Betrieb. Die [[Sohle (Bergbau)|Hauptfördersohle]] befand sich in 608 Meter Teufe; mehr als die Hälfte der [[Abbau (Bergbau)|abgebauten]] [[Flöz]]e wies eine [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] über drei Meter auf. Bis 1976 wurden alle [[Streb (Bergbau)|Strebe]] auf [[Schildausbau]] umgestellt. Bedingt durch den Abbau in einem großen Gebiet bei nur wenigen Flözen waren in den 1970er-Jahren über 100 Kilometer offene [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] vorhanden. Zwischen 1975 und 1978 entstand mit dem Barbarastollen ein 3.500 Meter langer [[Förderberg|Schrägschacht]], der einen Höhenunterschied von 610 Metern überwindet. Der Barbarastollen diente der Förderung aus dem Nordfeld; hierzu wurde er mit einer [[Förderband|Bandanlage]] ausgerüstet, die 1.400 Tonnen pro Stunde transportieren konnte. Ebenfalls in den 1970er-Jahren wurde der Nordschacht abgeteuft, der bis zum 13. Januar 1997 bis auf 1751 Meter weitergeteuft und an die 24. Sohle (1712 m Teufe&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv| text=Archivlink| url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/aktuell/aufmacher/Bergbau-Ensdorf-Landesregierung;art27856,4327249| wayback=20160926090035}} In: [[Saarbrücker Zeitung]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;) angeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.yumpu.com/de/document/view/6946024/maschinen-deilmann-haniel-shaft-sinking/7 | werk=Unser Betrieb | kommentar=Werkszeitung Deilmann-Haniel, Nummer 72 | titel=Ensdorf | seiten=6 | datum=1997-12 | zugriff=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nordschacht war noch über eine Hilfsfahranlage bis Mitte 2020 befahrbar, ist seitdem aber verfüllt. Der Schacht Duhamel wird derzeit auf Brunnenwasserhaltung umgebaut und verfüllt. Somit sind die Schächte Reden IV/V die letzten offenen Schächte an der Saar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergehalde Ensdorf.JPG|mini|Bergehalde Ensdorf]]&lt;br /&gt;
Die [[Bergehalde]] des Bergwerks Saar beim Duhamel-Schacht in Ensdorf wird umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;[[Bergehalde Ensdorf|Mont Duhamel]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Monte Schlacko&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie ist mit einer ungefähren Höhe von 140 Metern die höchste des Saarlandes. Seit 2004 ist sie für die Öffentlichkeit begehbar und wird unter anderem von [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmfliegern]] genutzt. Im Jahre 2005 wurde auf ihr das Kunstprojekt &amp;#039;&amp;#039;Kunst auf der Halde&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt, von dem jedoch nur wenige Ausstellungsstücke für die Dauer sein sollten. Dazu gehört die 15 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Himmelsleiter&amp;#039;&amp;#039;, die jedoch in der Nacht zum 25. August 2011 von Unbekannten abgesägt worden ist. Nach dem Ende des Saarbergbaus 2012 wurde auf der Halde das 30 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;[[Saarpolygon]]&amp;#039;&amp;#039;, eine begehbare Skulptur aus Stahl erbaut und im September 2016 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Armin Schmitt | url=http://www.industriekultur-ansichten.com/orte/deutschland/111-ensdorf-bergwerk-ensdorf | titel=Grubenfahrt ins „Grangeleisen“ | kommentar=Absatz Grubeneinfahrt am Duhamel-Schacht | zugriff=2016-09-26 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20161018002445/http://www.industriekultur-ansichten.com/orte/deutschland/111-ensdorf-bergwerk-ensdorf | archiv-datum=2016-10-18 | offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit knapp 4000 Beschäftigten erwirtschaftete das Bergwerk Saar im Jahre 2006 einen Umsatz von rund 517 Millionen Euro. Im Jahre 2007 betrug die verwertbare [[Jahresförderung|Förderung]] rund 3,5 Millionen Tonnen [[Flammkohle]]. Die Tagesförderung lag bei durchschnittlich rund 14.400 Tonnen. Die Grube Ensdorf bzw. Saar zählte seit den 1970er Jahren zu den leistungsfähigsten Anlagen des westeuropäischen Steinkohlenbergbaus. Die Untertageleistung erreichte das Doppelte des europäischen Durchschnitts.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Wenke: Das Bergwerk Saar, in: Industriekultur 3.10, Klartext-Verlag, Essen 2010, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Schlagzeilen geriet das Bergwerk in den letzten Jahren durch bergbaubedingte Erderschütterungen. Nach einer schweren Erderschütterung der Stärke 4,0 auf der [[Richterskala]] am 23. Februar 2008 wurde von der saarländischen Landesregierung für das Bergwerk Saar ein Abbaustopp verfügt. Rund 3.600 [[Bergmann|Bergleute]] wurden seitens der RAG Aktiengesellschaft zunächst von der Arbeit freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion beschloss der Aufsichtsrat der RAG Deutsche Steinkohle am 14. März 2008 das Ende der Förderung im Bergwerk Saar bis 2012. Bis dorthin sollte der Betrieb in reduzierter Form fortgeführt werden. Der Abbau im Feld [[Prims]]mulde Süd, der vermutlich der Auslöser für die Erschütterung vom 23. Februar 2008 war, sowie im Flöz Schwalbach sollte nicht mehr aufgenommen werden. Stattdessen sollte nur noch in den Flözen Grangeleisen und Wahlschied Steinkohle abgebaut werden. Dadurch reduzierte sich die Fördermenge auf ein Drittel der bisherigen. 3.000 Arbeitsplätze konnten so für die nächsten Jahre erhalten bleiben. Im Bebenjahr 2008 wurde nur noch rund 1 Million Tonnen Steinkohle gefördert, was einem Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rag-deutsche-steinkohle.de/index.php?SiteID=560 |wayback=20150207115542 |text=RAG Deutsche Steinkohle AG.}} (abgerufen am 4. Juli 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juni 2012 endete die Steinkohleförderung im Bergwerk Saar und damit nach mehreren Jahrhunderten die Steinkohleförderung im Saarland. Ein Teil der Beschäftigten hat anschließend den untertägigen Rückbau der Anlagen sowie die Sicherung der Schächte übernommen. Weitere Beschäftigte, die zu jung für den Vorruhestand gewesen sind, wurden an die verbliebenen RAG-Standorte im Ruhrgebiet versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schächte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordschacht Horst Bauer fotocommunity.jpg|mini|Der Nordschacht war bis Mitte 2012 der tiefste noch betriebene Schacht Europas.]]&lt;br /&gt;
* Duhamelschacht, Ensdorf ([[Seilfahrt]] sowie Materialbeförderung)&lt;br /&gt;
* Neyschacht, Schwalbach (ausziehender [[Wetterschacht]] und bis zur Inbetriebnahme des Nordschachts auch Seilfahrtsschacht)&lt;br /&gt;
* Nordschacht, Lebach-Falscheid (Hauptseilfahrt sowie Materialbeförderung)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.saarlandbilder.net/orte/lebach/nordschacht.htm | autor=Delf Slotta | titel=Wo Technik und Ästhetik harmonieren | werk=saarlandbilder.net | zugriff=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Südschacht, [[Walpershofen]] (ausziehender Wetterschacht)&lt;br /&gt;
* Schacht Primsmulde, Nalbach (ausziehender Wetterschacht)&lt;br /&gt;
* Schrägschacht Barbara-Stollen, Ensdorf (Förderung von Kohle und [[Bergematerial|Berge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Delf Slotta | Titel=Der Saarländische Steinkohlenbergbau | Verlag=Krüger Druck und Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG | Ort=Dillingen/Saar | Datum=2011 | Hrsg=RAG AG, Institut für Landeskunde im Saarland e.V | ISBN=978-3-00-035206-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bergwerk Ensdorf}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Bergwerk+Ensdorf|}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.saarlandbilder.net/orte/lebach/nordschacht.htm | titel=Nordschacht Ensdorf | titelerg= | autor= | hrsg= | werk=saarlandbilder.net | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2016-09-24 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ensdorf (Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montanindustrie im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Saarlouis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TeKaBe</name></author>
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