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	<title>Bergwerk Robertshall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:26:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergwerk_Robertshall&amp;diff=2384630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergwerk_Robertshall&amp;diff=2384630&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-25T15:15:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- Allgemeine Informationen zum Bergwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |NAME=Bergwerk Robertshall&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=Gewerkschaft Robertshall&lt;br /&gt;
 |BILD=Denkmal Robertshall, Hausbruch, von Rolf Weiß, 2018.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=[[Hunt]] als Denkmal des Bergwerks Robertshall&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=[[Untertagebau]]&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=49.600&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=84.400&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FLÄCHE=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN =&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- Unternehmensinformation --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=Gebr. Stern KG&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=ca. 210&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1919&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1922&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- Lage des Bergwerks --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=53.455285&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=9.896579&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-HH&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Hausbruch&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Hamburg&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Hamburg&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- Rohstoffe die gefördert wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Braunkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |LAGERFORM1=Flöz&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=8–10&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=55&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=17&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |NEBENBOX=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergwerk Robertshall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bergbaugesellschaft Robertshall&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[untertägig]]es [[Braunkohle]]-[[Bergwerk]] in den [[Harburger Berge]]n, im heutigen [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Hausbruch|Hausbruch]]. Die Grube war lediglich von 1919 bis 1922 in Betrieb, als sich aufgrund der Rohstoffknappheit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auch der Abbau wenig ergiebiger [[Lagerstätte]]n wirtschaftlich lohnte. Die geförderte Braunkohle wurde ausschließlich an die [[Phoenix AG#Harburg – Wien|Vereinigte Gummiwaaren Fabriken Harburg – Wien]] in [[Hamburg-Harburg|Harburg]] geliefert. Es war das einzige Bergwerk in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des Bergwerkes liegen drei [[miozän]]e [[Flöz|Braunkohleflöze]], das Oberflöz mit bis zu 8,5 Meter Mächtigkeit in einer [[Teufe]] von etwa 17 Metern, das Mittelflöz in etwa 35 m Teufe mit 4–10 Metern Mächtigkeit und das Unterflöz in einer Teufe von 100 bis 300 Metern mit einer [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von etwa vier bis acht Metern. Der [[Grundwasserspiegel]] liegt im Bereich von 17 bis {{Höhe|17.5|DE-NN|link=true}}. Die Rasen[[hängebank]] des Förderschachtes hatte eine Höhe von {{Höhe|31.5|DE-NN}}. Das Flöz bestand aus einer Sand-Kohlemischung mit Korngrößen der Kohle von Weizenkorn- bis Kindskopfgröße, wobei der Großteil der Kohle in Pflaumengröße vorlag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prigge&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hinrich Prigge |Hrsg=Museums- und Heimatverein Harburg Stadt und Land e.V |Titel=Das Braunkohlenbergwerk „Robertshall“ bei Hamburg-Hausbruch |Sammelwerk=Harburger Jahrbuch |Nummer=6 |Datum=1956 |ISSN=0722-6055 |Seiten=39–49 |Online=[http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN635743264_0006 PDF in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage des Schachtes: {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Schacht|NS=53.4561|EW=9.8946|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei Grabungen zu einem Brunnen auf dem Wochenendgrundstück der Witwe des Fuhrunternehmers Paul stießen Arbeiter auf das Oberflöz. Frau Paul [[Mutung|mutete]] beim [[Bergamt]] Celle die zusammen 423 [[Hektar|ha]] großen [[Grubenfeld]]er, die später &amp;#039;&amp;#039;Robert&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Louis&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden. Nach Begutachtung der Vorkommen durch [[Hugo Strache]] verkaufte sie 1917 ihre Schürfrechte an die Firma &amp;#039;&amp;#039;Gebr. Stern KG&amp;#039;&amp;#039; aus [[Dortmund]]. Nachdem die Firma Stern mit den Vereinigten Gummiwaaren Fabriken Harburg – Wien einen Liefervertrag abgeschlossen hatte, begann die neugegründete [[Gewerkschaft (Bergbau)|Gewerkschaft]] Robertshall am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1919 mit dem [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] der Kohle auf zwei [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]] in 17 und 13 m Teufe. Der Bergbaubetrieb wurde zunächst mit einem einfachen Holzfördergerüst begonnen; dies mit der Absicht, nach Erreichen eines wirtschaftlichen Betriebes das Fördergerüst durch ein übliches Stahlfördergerüst zu ersetzen sowie etwa 200 m entfernt nahe der Straße Hohlredder ein zweites Fördergerüst zu errichten. Üblicherweise waren immer im Bergbau aus sicherheitstechnischen Gründen zwei Schächte vorgeschrieben, damit im Havariefall ein zweiter Ausweg möglich ist. Jedoch kam es aufgrund der fehlenden Wirtschaftlichkeit weder zum Bau des zweiten Förderschachtes noch zur Aufrüstung des ersten Schachtes auf Stahlgerüstbauweise. Der Betrieb wurde durch zwei [[Steiger (Bergbau)|Steiger]] aus dem [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] organisiert, die [[Bergmann|Bergleute]] wurden aus dem Oberharz angeworben sowie Hilfsleute und [[Hauer (Bergbau)|Lehrhauer]] aus Hamburg und Harburg rekrutiert. Den Harzer Bergleuten wurde damals, im Bergbaubereich völlig unüblich, ein Festlohn pro geförderter Lore, unabhängig vom Inhalt (Sand oder Kohle) angeboten, während im Harz normalerweise auf Basis des Ertrages gezahlt wurde. Unter diesen günstigen Bedingungen fanden sich etliche Bergleute bereit, in Hausbruch zu arbeiten. Gearbeitet wurde im [[Schichtarbeit|Dreischichtbetrieb]] mit je 60 Mann unter und etwa acht Mann über [[Tag (Bergbau)|Tage]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Claußnitzer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörn Claußnitzer |Hrsg=[[Ralf Busch (Kunsthistoriker)|Ralf Busch]] |Titel=Modell des Braunkohlebergwerks „Robertshall“ |Sammelwerk=Verborgene Schätze in den Sammlungen |Verlag=Wachholtz |Ort=Neumünster |Datum=1998 |ISBN=3-529-02001-X |Seiten=218–219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1921 sorgten [[Grubenwasser]] und [[Abwasser|Abwässer]] der [[Kohlenwäsche]] für Proteste der Gemeinde [[Jork]], da die Brunnen in [[Francop]] durch die eingeleiteten Abwässer so stark verschmutzt wurden, dass eine Trinkwasserentnahme nicht mehr möglich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grube&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Grube |url=http://www.geschichtsspuren.de/artikel/32/75-harburg-bergwerk-robertshall.html |titel=Ein Braunkohle-Bergwerk bei Hamburg |titelerg=Robertshall |werk=geschichtsspuren.de |abruf=2015-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Schachtes wurde ein [[Absetzbecken (Bergbau)|Absetzbecken]] angelegt, das jedoch nie die gewünschte Klärwirkung erreichte.&amp;lt;br /&amp;gt;Lage des Absetzbeckens: {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Absetzbecken|NS=53.457231|EW=9.893741|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das obere [[Flöz|Kohleflöz]] auf der 17-m-Sohle erschöpft war, wurde durch einen [[Tonnlägig|Schrägschacht]] versucht, auch auf das untere Kohleflöz auf der 35-m-Sohle vorzudringen, dies scheiterte jedoch an massiven Wassereinbrüchen. Nachdem sich die Hamburger Kohleversorgung aus dem [[Ruhrgebiet]] Anfang der 1920er Jahre wieder konsolidierte und in der Folge der Kohlepreis wieder sank, wurde die Förderung der Harburger Kohle zunehmend unrentabel und der Bergwerksbetrieb am 22.&amp;amp;nbsp;September 1922 eingestellt. Der [[Schacht (Bergbau)|Schacht]], die den &amp;#039;&amp;#039;Ehestorfer Heuweg&amp;#039;&amp;#039; unterquerenden [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] und die [[Wetterschacht|Wetterschächte]] wurden mit Sand [[Schachtverwahrung|verfüllt]]. Der untertägige hölzerne [[Grubenausbau|Ausbau]] wurde teilweise, ebenso wie große Teile der übertägigen Holzbauten, abgebaut und weiter genutzt. Die restlichen übertägigen Holzbauten verfielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Claußnitzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1947 die Rohstofflage erneut verschlechterte, wurden erneut die Möglichkeiten geprüft, das Bergwerk Robertshall wieder anzufahren. Dazu wurden zwölf Probebohrungen durchgeführt, um die Vorräte abschätzen zu können. Eine Wiederaufnahme der Förderung war für 1947 vorgesehen gewesen; hierzu lag bereits die Genehmigung des Bergamtes vor. Die Wiederaufnahme des Bergwerksbetriebs wurde jedoch aus wirtschaftlichen Gründen verworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grube&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akte Bergarchiv Clausthal Zellerfeld.jpg|Aktendeckel einer Akte im [[Niedersächsisches Bergarchiv|Bergarchiv Clausthal]]&lt;br /&gt;
Krankenkasse Robertshall, 1920.jpg|Satzungsheft der Krankenkasse der Bergwerksgesellschaft Robertshall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung ==&lt;br /&gt;
Die Braunkohle wurde lediglich im Oberflöz auf der 17-m-[[Sohle (Bergbau)|Sohle]] abgebaut. Das Verfahren muss eine Art [[Örterbau]] gewesen sein, bei dem Strecken vorgetrieben wurden, deren [[Firste]]n nach und nach bis auf eine Höhe von vier Metern hochgebrochen wurden. Die Strecken wurden mit [[Grubenholz|hölzernen]] [[Türstock (Bergbau)|Türstöcken]] ausgebaut. Um die darüber liegende Braunkohle zu erreichen, wurde im März 1921 die 13-m-Sohle angelegt. Die abgebaute Braunkohle wurde über ein Abhauen zur darunterliegenden 17-m-Sohle gefördert und mit [[Förderwagen (Bergbau)|Förderwagen]] zum [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grube&amp;quot; /&amp;gt; Der Vortrieb der Strecken erfolgte auf gut Glück, da der Verlauf des Flözes aufgrund fehlender [[Prospektion (Geologie)|Prospektion]] nicht bekannt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Claußnitzer&amp;quot; /&amp;gt; Aus den ausgekohlten Bauen wurde der [[Grubenstempel|Ausbau]] weitgehend entfernt, was zum [[Bruch (Bergbau)|Bruch]] führte. Aus anderer Überlieferung ist bekannt, dass in den letzten Fördermonaten die Stempel in den [[Grubenbau]]en verblieben. Die [[Bewetterung]] erfolgte durch Wetterschächte, die je nach Bedarf zur Oberfläche gegraben wurden. An Wassereinbrüchen gab es lediglich einsickerndes Oberflächenwasser, das in den [[Rösche|Wasserseigen]] zum Schacht geleitet und dort abgepumpt wurde. Kurzzeitig existierte eine tiefere Sohle (34 m), die aufgrund einfließenden Wassers alsbald wieder aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport ==&lt;br /&gt;
Zunächst wurde die geförderte Kohle direkt per LKW zur Gummiwarenfabrik verfrachtet und auf dem Werksgelände von den Sandbeimengungen ausgewaschen. Später wurde neben dem Schacht eine Kohlewäsche mit zwei Siebtrommeln gebaut, in denen die Kohle mit dem angepumpten [[Grubenwasser]] ausgewaschen wurde. Anschließend wurde die Reinkohle über eine eingleisige [[Feldbahn]] entlang dem Ehestorfer Heuweg mit einer Diesellokomotive zu einem [[übertägig]]en [[Bergebunker|Hochbunker]] am &amp;#039;&amp;#039;Jägerhof&amp;#039;&amp;#039; transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grube&amp;quot; /&amp;gt; 1921 wurde eine drei Kilometer lange [[Materialseilbahn]] für den Transport der Kohle vom Hochbunker zur Umschlagstation in Bostelbek errichtet, wo die Kohle auf Lastwagen verladen und in die Gummiwarenfabrik befördert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Claußnitzer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Lage Seilbahn Bergstation: {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Bergstation Materialseilbahn|NS=53.456831|EW=9.894304|type=landmark|region=DE-HH}}&amp;lt;br /&amp;gt;Lage Seilbahn Talstation: {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Talstation Materialseilbahn|NS=53.4706|EW=9.9313|type=landmark|region=DE-HH}}&amp;lt;br /&amp;gt;Lage Gummiwarenfabrik: {{Coordinate|simple=y|text=DMS | name=Gummiwarenfabrik|NS=53.4542665|EW=9.9890548|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Noch sichtbare Seilbahntrasse Robertshall, Hausbruch Haake, 2018.jpg| Die 2018 noch sichtbare [[Schneise]] der Seilbahntrasse&lt;br /&gt;
Datei:Fundamentrest der Seilbahn Robertshall.jpg|Fundamentrest der Seilbahnbauten&lt;br /&gt;
Datei:Schematische Skizze Kohletransport von Hausbruch nach Harburg, 1922.jpg|Schematische Skizze des Kohletransports von Hausbruch nach Harburg 1922&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Gegenwärtig deuten einige [[Tagesbruch|Tagesbrüche, Pingen]], Reste von Mauern und Fundamenten der Kohlenwäsche sowie der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Beim Bergwerk&amp;#039;&amp;#039; auf das ehemalige Bergwerk Robertshall hin. Die als Steinbau errichtete [[Kantine]] an derselben Straße dient seit Aufgabe des Bergwerkes als Wohnhaus. Der ehemalige Kohleumschlagplatz ist heute eine Buswendeschleife an der &amp;#039;&amp;#039;Stader Straße&amp;#039;&amp;#039;. Ein Modell der Bergwerksanlage wurde über viele Jahre in der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung des Helms-Museums (heute [[Archäologisches Museum Hamburg]]) gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Claußnitzer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Lage der ehemaligen Kohlenwäsche: {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Kohlenwäsche|NS=53.4564|EW=9.894439|type=landmark|region=DE-HH}}&amp;lt;br /&amp;gt;Lage der ehemaligen Kantine: {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Kantine|NS=53.455948|EW=9.893951|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2000 und 2001 wurde die Untertagesituation oberflächlich durch Vergleich des [[Risswerk]]s mit den vorhandenen Brüchen verglichen und verschiedene [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] von teilweise bis zu 100&amp;amp;nbsp;m Länge ausgemacht, die bis dahin in der Braunkohle noch selbsttragend zu sein schienen. An dieser Untersuchung nahmen unter Federführung von Rolf Czapiewski Studenten des Helms-Museums teil. Im Jahre 2000 führte Czapiewski mit Unterstützung von Studenten und Mitarbeitern des Helms-Museums sowie der Fa. Celler Brunnenbau im Bereich dieser Strecken Bohrungen mit Brunnenbohrgeräten durch. Es wurden insgesamt etwa 15 Bohrungen an unterschiedlichen Stellen gestoßen, von denen nur die letzte Bohrung in einer Teufe von ca. 15 Metern eine alte Strecke traf, die noch nicht zu Bruch gegangen war. Dieser Bereich war teilweise ausgemauert und ursprünglich verfüllt, die Verfüllung ist jedoch im Laufe der Jahrzehnte entweder zusammengesackt oder ausgewaschen worden, so dass Hohlräume zwischen Firste und Boden in einer Höhe von ca. 40–50 cm nachgewiesen werden konnten. Die Verfüllung erfolgte teilweise mit Braunkohle. Damals konnten kleinere Braunkohle-Stücke geborgen werden. Die Länge der Strecke konnte nicht abgeschätzt werden, da die damalige Fototechnik lediglich kurze Strecken mit Blitzlicht erhellen konnte. Die Überlegung, diese Strecke zu Erkundungszwecken kurzzeitig mit Hilfe von Froststabilisierung wieder [[Fahrung|befahrbar]] zu machen, scheiterte in der Planungsphase, da Genehmigungen zu Grabungen bzw. großdimensionierten Bohrungen im Waldbereich durch das Forstamt versagt wurden. Seitdem ruhten die weiteren Untertage-Erkundungsarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 wurde der Verein Bergwerk Robertshall e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bergwerk-robertshall.de/ |titel=Bergwerk Robertshall - Start |abruf=2019-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet, um die Geschichte des Bergwerkes aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Sommer 2018 wurde ein Denkmal mit Informationstafel sowie ein Bergbau-Erinnerungspfad auf dem ehemaligen Gelände errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2017 wurde vom Verein Bergwerk Robertshall e.&amp;amp;nbsp;V. an einigen Stellen [[Bodenradar]]messungen vorgenommen und noch immer bestehende Bodenirritationen im Bereich der Straße Ehestorfer Heuweg und im Wald nachgewiesen. An diesen Stellen sind noch Hohlräume von Stollen und sogenannte Weichstellen durch nicht verdichtetes Material wie Braunkohle nachgewiesen. Da [[Straßen- und Wegebau|Straßenbauarbeiten]] anstanden, wurden diese Informationen an die zuständige Stelle der Hamburger Bauverwaltung weitergeleitet, dort jedoch ignoriert. Im Mai 2019 wurde der Straßenbau begonnen. Im August kam es an den vom Verein vorher benannten Stellen tatsächlich zu Absackungen, die die Bauarbeiten erheblich behindern und verzögern. Nach Grabungen wurden dort erhebliche Mengen Braunkohle gefunden, die nicht tragfähig sind und im Straßenbereich vollständig ausgehoben werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lars Hansen |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article226835321/Vollsperrung-Ehestorfer-Heuweg-Anlieger-sind-wuetend.html |titel=Vollsperrung Ehestorfer Heuweg: Anlieger sind wütend |datum=2019-08-20 |sprache=de-DE |abruf=2019-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bergwerk Robertshall.jpg|Inschrift auf den Fundamentresten der ehemaligen Kohlenwäsche 2011&lt;br /&gt;
Robertshall Kohlenwaschanlage.jpg|Fundamentreste der Kohlenwäsche im September 2011&lt;br /&gt;
Robertshall Kohlenwaschanlage oben.jpg|Reste der Kohlenwäsche von oben gesehen 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hinrich Prigge&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Museums- und Heimatverein Harburg Stadt und Land e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Braunkohlenbergwerk „Robertshall“ bei Hamburg-Hausbruch&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Harburger Jahrbuch&lt;br /&gt;
   |Nummer=6&lt;br /&gt;
   |Datum=1956&lt;br /&gt;
   |ISSN=0722-6055&lt;br /&gt;
   |Seiten=39–49}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rolf Czapiewski&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Braunkohlebergwerk Robertshall in Hausbruch&lt;br /&gt;
   |Reihe=Das Spurkranzrad&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Spurkranzrad&lt;br /&gt;
   |Ort=Stade&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |Seiten=3–13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bergwerk-robertshall.de/ |titel=Bergwerk Robertshall |abruf=2019-08-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Michael Grube |url=http://www.geschichtsspuren.de/artikel/32/75-harburg-bergwerk-robertshall.html |titel=Ein Braunkohle-Bergwerk bei Hamburg – Robertshall |werk=geschichtsspuren.de |abruf=2015-09-23 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg |url=http://www.hamburg.de/geolog-objekte-start/146268/242-robertshall-text.html |titel=Bergwerk Robershall |archiv-url=https://archive.is/20120801095432/http://www.hamburg.de/geolog-objekte-start/146268/242-robertshall-text.html |archiv-datum=2012-08-01 |abruf=2014-04-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thomas Hirschbiegel |url=https://www.mopo.de/hamburg/historisch/als-hamburg-ein-bergwerk-hatte-die-kohle-kumpel-von-harburg-26178902 |titel=Als Hamburg ein Bergwerk hatte: Die Kohle-Kumpel von Harburg |werk=[[Hamburger Morgenpost]] |datum=2017-03-13 |abruf=2019-04-27 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Anke Settekorn |url=https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/rosengarten/c-panorama/das-bergwerk-von-dem-kaum-einer-weiss_a117913#gallery=null |titel=Das Bergwerk, von dem kaum einer weiß |werk=Kreiszeitung-Wochenblatt |datum=2018-08-03 |abruf=2019-04-27 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bergwerke in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Hausbruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohlebergwerk in Deutschland|Robertshall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harburger Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Harburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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