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	<title>Bergwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Earwig am 31. Oktober 2024 um 14:57 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-31T14:57:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergwald.jpg|mini|hochkant=1.5|Bergwald in den Schweizer Alpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Weite Teile des Artikels sind ohne Belege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden im Allgemeinen alle [[Wald|Wälder]] in [[Berg]]gebieten genannt, die sich bis zur [[Waldgrenze]] erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vegetationsökologie|Vegetationsökologisch]] werden jedoch nur solche Wälder als &amp;#039;&amp;#039;Bergwälder&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, deren Waldbild sich aufgrund des [[Gebirgsklima]]s (und davon verursachten weiteren [[Standortfaktor|Standortverhältnissen]]) [[extrazonal]] von der [[Potenzielle natürliche Vegetation|typischen Vegetation]] der [[Klimazone]] unterscheidet, in der das Gebirge liegt. Das sind die Wälder der [[Montane Höhenstufe|montanen Höhenstufe]] (und zum Teil) einschließlich der [[Gehölz]]vegetation der [[Subalpine Höhenstufe|subalpinen Höhenstufe]] bis zur [[Baumgrenze]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Pott: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geobotanik. Biogeosysteme und Biodiversität.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin, Heidelberg, New York 2005, ISBN 3-540-23058-0. S. 281, 356.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klimatischen Bedingungen und eine meist exponierte Lage mit starker Sonneneinstrahlung machen sich in der Wuchsform der [[Baum|Bäume]] und in der geringen Zuwachsgeschwindigkeit bemerkbar. In Europa sind die Bergwälder viel [[Schnee]] in langen [[Winter]]n ausgesetzt. In Bergwäldern kommen Baumarten vor, die an nährstoffarme [[Boden (Bodenkunde)|Böden]], starke Witterungsschwankungen und teilweise starke [[Reliefenergie]] angepasst sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bund-naturschutz.de/alpen/bergwald-und-landwirtschaft.html |titel=Unter Druck: Bergwald und Berglandwirtschaft |abruf=2019-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergwälder (englisch &amp;#039;&amp;#039;Mountain-Forests&amp;#039;&amp;#039;, oder auf dem Afrikanischen Kontinent auch &amp;#039;&amp;#039;Scarp-Forests&amp;#039;&amp;#039;) kommen bis auf die unbewaldete [[Antarktis]] auf allen Kontinenten vor. Die [[Höhe über dem Meeresspiegel]], bei der die [[Pflanzenformation]]en der Tieflandwälder von der [[Planare Höhenstufe|planaren-]] und [[Kolline Höhenstufe|kollinen Höhenstufe]] in die montanen übergehen, variiert weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Joss |Titel=Im Gebirge |Hrsg= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Haupt Verlag |Ort=Bern, Stuttgart, Wien |Datum=2012 |ISBN=9783258076744 |Seiten=129-137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Biologische Vielfalt]] von Bergwäldern (insbesondere [[humid]]er Gebirge) sowie der Reichtum an [[Endemit|endemischen Arten]] (sowohl Pflanzen als auch Tiere) ist aufgrund der kurzen Distanzen zwischen den unterschiedlichen Klimaten bezogen auf die Fläche in der Regel sehr groß, sodass etwa alle fünf [[Megadiversitätszentren]] der Erde tropische Bergwälder sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Barthlott et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Muster der Gefäßpflanzenvielfalt im kontinentalen und globalen Maßstab.&amp;#039;&amp;#039; Erschienen in &amp;#039;&amp;#039;Erdkunde&amp;#039;&amp;#039; Bd. 61, H. 4 (Oktober bis Dezember 2007) S. 305–315, Tabelle S. 308, {{JSTOR|25648042}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergwald ist oft auch [[Schutzwald]] für die Dörfer und Verkehrswege im [[Tal]], in diesen Fällen wird er nicht für die wirtschaftliche Nutzung gefällt und zum [[Bannwald]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpen ==&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergmischwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Alpen]] sind die [[Buche]], sowie in den höheren Lagen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebirgsnadelwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die [[Gemeine Fichte]], die [[Europäische Lärche]] und [[Kiefern]]-Arten bestandsbildend, in den südlichen Teilen auch [[Eichen]]-Arten und die [[Edelkastanie]]. Dazu kommen beigemischt [[Weiß-Tanne]], [[Zirbelkiefer]], [[Berg-Ahorn]], [[Linden (Botanik)|Linden-Arten]], die [[Gemeine Esche]], [[Vogelbeere]], [[Echte Mehlbeere]] und [[Grün-Erle]] vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der letzten [[Letzte Kaltzeit|Eiszeit]] waren vor etwa 7000 Jahren zwei Drittel der Alpen bewaldet. Durch [[Rodung]]en für die Schaffung von Siedlungsgebieten und durch die Nutzung der Bäume ist dieser Anteil heute auf etwa ein Drittel zurückgegangen. Und auch diese Waldflächen sind großteils durch die menschliche Nutzung beeinflusst. Das bedeutet, dass der Waldbestand dort [[forstwirtschaft]]lich genutzt und gepflegt wird. Der einzige größere Rest eines [[Urwald]]es in den Alpen ist der Rothwald im Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich. Daneben gibt als kleine Reste (ca. 9–40 ha) den [[Scatlè]] Wald in Graubünden und bei Derborence im Wallis, eventuell noch der Bödmerenwald im Kanton Schwyz. Die Wälder des Schweizer Nationalparks sind dagegen z.&amp;amp;nbsp;B. durch Wiederbewaldung nach Grosskahlschlägen für die Saline Hall in Tirol hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] der Alpenwälder wurde bereits seit dem [[Mittelalter]] intensiv genutzt. In [[Genua]] und [[Venedig]] wurden die [[Schiff]]e der [[Flotte (Marine)|Flotten]] damit gebaut. Als [[Bergwerk|Grubenholz]] wurden große Mengen im [[Bergbau]] eingesetzt. Auch viele [[Handwerk]]er stellten ihre Gerätschaften aus Holz her. Dazu kam der Bedarf für den Hausbau und die Wohnungseinrichtung sowie als Energieträger. Jedoch wurde auch bald die Bedeutung des Waldes als [[Schutzwald|Schutz-]] und [[Bannwald]] erkannt. So wurde zum Beispiel der Wald oberhalb der Schweizer Gemeinde [[Andermatt]] bereits [[1397]] urkundlich unter Schutz gestellt. Durch den Einsatz verschiedener anderer Materialien neben dem Holz ist der Holzverbrauch im 20. Jahrhundert deutlich zurückgegangen. So gibt es heute wieder viele Gebiete, wo der Holzzuwachs größer ist als die Holzentnahme (z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Steiermark]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayerische Alpen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmischwald Allgäu.jpg|mini|rechts|Bergmischwald im [[Allgäu]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bayerische Alpen]]raum ist mit rund 250.000 Hektar Bergwald knapp zur Hälfte bewaldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stmelf.bayern.de/wald/waldfunktionen/schutzwald/index.php Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)]. Abgerufen am 22. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon sind 147.000 Hektar [[Schutzwald]] nach dem [[Landeswaldgesetz|Waldgesetz für Bayern]] (BayWaldG).&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF; Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Schutzwald in den bayerischen Alpen&amp;#039;&amp;#039;, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersee ==&lt;br /&gt;
=== Neue Welt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Overlooking Waimea Canyon.jpg|mini|[[Waimea Canyon]], [[Hawaii]] ist bekannt für seine montane Vegetation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergwälder kommen sowohl in Südamerikas Anden, wie auch in Nordamerika, vor allem in Kanada vor. In der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] ([[Kalifornien]]) stehen dichte Bergwälder mit [[Küsten-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus contorta&amp;#039;&amp;#039;, engl. Lodgepole Pine) und [[Pracht-Tanne]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;Red Fir&amp;#039;&amp;#039;), bis sich in der subalpinen Zone Gebiete mit [[Whitebark Pine]] ausbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südamerika leben eine Reihe endemischer Arten in Bergwäldern. So sind die Osthänge der Anden von [[Cochabamba]] in [[Bolivien]] bis nach [[Salta (Provinz)|Salta]], [[Jujuy (Provinz)|Jujuy]] und [[Tucumán (Provinz)|Tucumán]] in [[Argentinien]] das Verbreitungsgebiet der [[Hoykreischeule]]. Die Eule kommt ausschließlich in Bergwäldern von 1000 bis {{Höhe|2800}} vor. Hoykreischeule, die größere Höhenlagen bewohnen, ziehen aber vermutlich im Winter in niedrigere Lagen.&amp;lt;ref&amp;gt; Claus König et al., S. 295 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrika ===&lt;br /&gt;
Die größten zusammenhängenden Bergwälder finden sich in der Mitte des Kontinents. Im Süden Afrikas weist Angola große Waldgebiete auf. Hier kommen u.&amp;amp;nbsp;a. die Baumarten White Stinkwood ([[Celtis africana]]), Forest Bushwillow ([[Combretum krausii]]) und Umzimbeet ([[Millettia grandis]]) vor. Die [[Natal Cycad]] ([[Encephalartos natalensis]]) kommt auf steinigem Grund in Südafrika vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Forest on Gunung Batu Brinchang, Malaysia.jpg|mini|Tropischer Bergwald  auf ca. 2000&amp;amp;nbsp;m in [[Malaysia]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Asien finden sich an allen höheren Erhebungen bewaldete Gebiete. In Zentralasien kommen meist isolierte aride Waldgebiete vor (Mongolian Govi und im [[Altai#Flora|Altay-Gebirge]]). Auch auf den Inseln Südostasiens finden sich große Gebiete von meist tropischen Bergwäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergwaldprojekt]]&lt;br /&gt;
* [[Alpenflora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4071618-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vegetationszonen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4071618-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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