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	<title>Bergstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:51:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergstadt&amp;diff=104116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https | viele Tippfehler in anderen Artikeln – Helfer gesucht</title>
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		<updated>2023-12-13T17:11:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https | &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Fehlerlisten/viele_Tippfehler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Fehlerlisten/viele Tippfehler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;viele Tippfehler in anderen Artikeln – Helfer gesucht&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist historisch gesehen eine [[Siedlung]] in der Nähe von Rohstoff[[lagerstätte]]n, welche, vor allem zum Zwecke der raschen Ansiedlung von [[Arbeitskraft|Arbeitskräften]] und [[Unternehmen]], mit besonderen [[Recht]]en, [[Steuerbefreiung]]en oder -erlass und Ähnlichem ausgestattet wurde („Freie Bergstadt“).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=smXTEt4hMosC&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;lpg=PA73&amp;amp;dq=bergstadt+site:books.google.com&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=8Dd5IWgVwg&amp;amp;sig=vQbpriZhGdhQ7GN849uJM-L67UA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ku-ZTfe7Do_Kswa-9OnMCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=bergstadt%20site%3Abooks.google.com&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Bergbau&amp;#039;&amp;#039;, Karl Heinrich Kaufhold]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Zeiten des Niedergangs des [[Bergbau]]s wurde die Bezeichnung von der Landesherrschaft auch ausdrücklich verliehen, um damit private Investitionen zu fördern. Diese Bezeichnung wurde auch solchen Städten verliehen, von denen man sich dadurch erst eine größere bergbauliche Entfaltung erhoffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bergstadt, auch Bergort – im w. S. eine Stadt, welche ihr Entstehen vorzugsweise dem in ihrer Umgegend betriebenen Bergbau verdankt; im e. S. eine Stadt, welcher zum Besten des Bergbaues verschiedene Privilegien ertheilt worden sind.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Veit, Bergwörterbuch&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Veith |Titel=Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen |Verlag=Wilhelm Gottlieb Korn |Ort=Breslau |Datum=1871 |Seiten=89}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bergstadt, eine Stadt, wo Bergwerk gebauet wird, in Sachsen sind dergleichen Städte mit dem halben Land- und Tranksteuer-Erlaß, und der Accisemoderation, auch Gleit und Zoll, in Ansicht dessen, was zum Bergbau gebraucht wird, von der Landaccise befreyet, dargegen die ganze Commun in Ansehung der Land- und Tranksteuer-Begnadigung einen Stolln, zu Aufschließung des Gebirges, und wegen der zu genießenden halben Accise jeder Einwohner, nach Beschaffenheit seines Bergwerks, eine gewisse Anzahl von Kuxen bauen muß. Es genießen aber die Bergstädte solche Freyheit nicht schlechterdings und ohne Ausnahme, sondern&lt;br /&gt;
sie müssen damit ausdrücklich begnadiget seyn.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Stößel, Bergmännisches Wörterbuch&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=anonym |Hrsg=Johann Christoph Stößel |Titel=Bergmännisches Wörterbuch |TitelErg=darinnen die deutschen Benennungen und Redensarten und zugleich die in Schriftstellern befindlichen lateinischen und französischen angezeiget werden |Ort=Chemnitz |Datum=1778 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privilegien und Restriktionen ==&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Bergstädte in Bezug auf Entwicklung, Herrschaftsbereich und Zeitpunkt der Erhebung teilweise deutlich unterscheiden, gibt es Gemeinsamkeiten bei den Privilegien und Restriktionen. Die Ähnlichkeit der Bergordnungen und Berggesetze, auch über Ländergrenzen hinweg, spätere Normierungen und die Wanderungsbewegungen der Bergleute wirkten vereinheitlichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Bergstadt handelte es sich um eine Stadt, die außer dem [[Stadtrecht]] auch weitreichende [[bergrecht]]liche Privilegien besaß. Viele Bergstädte waren zumindest zeitweise Sitz eines [[Bergamt]]es mit eigenem [[Bergmeister]], oft auch eigener [[Berggericht]]sbarkeit. Steuerliche Vergünstigungen sollten die Konjunktur ankurbeln. In Sachsen waren viele Gemeinden, nicht nur Bergstädte, von der halben Land- und Tranksteuer befreit, mussten diese aber nachweislich in eigene Bergwerke, die &amp;#039;&amp;#039;Kommungruben&amp;#039;&amp;#039;, investieren. Allerdings kamen sie dieser lästigen Pflicht oft nur mit der geringstmöglichen Belegschaft nach, privatisierten das Bergwerk aber, wenn es [[Ausbeute (Bergbau)|Ausbeute]] abwarf. Die Zoll- und [[Geleitrecht|Geleitsfreiheit]] sollte einen freien Zugang zur Stadt und die Versorgung der Bergstädte mit Waren ermöglichen, da in vielen, schnell gewachsenen Bergstädten, zumindest in den Anfangsjahren, der Anteil Bergbau-ferner Berufe für eine ausgewogene Gewerbestruktur zu gering war. Juden, die anfangs noch eine große Bedeutung für das Aufleben der Bergstädte hatten, wurde schon bald der Zugang verwehrt. Sie durften sich auch nicht in der näheren Umgebung niederlassen. Entweder durften sie die Bergstadt gar nicht passieren, oder mussten diese vor Einbruch der Nacht wieder verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz J. Schopf |Titel=Der den Juden versagte Eintritt in die Bergstädte Böhmens |Sammelwerk=Archiv für Civil-Justizpflege, politische und kameralistische Amtsverwaltung in den deutschen, böhmischen, galizischen und ungarischen Provinzen des österreichischen Kaiserstaates |Band=II. Jahrgang |Datum=1838 |Seiten=110–113 |Online={{Google Buch |BuchID=pHtfAAAAcAAJ |Seite=110}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden derartige Vergünstigungen teilweise auch an unbedeutendere Bergbausiedlungen vergeben. Erst die städtischen Insignien, wie Siegel, Wappen, [[Marktrecht (historisch)|Marktgerechtigkeit]], [[Braurecht|Braugerechtigkeit]], [[Meilenrecht]] etc., machten sie zu einer Bergstadt oder, falls nicht so bedeutend, zu einem Bergstädtchen bzw. Bergstädtlein. Bergflecken hatten nur die Marktgerechtigkeit (Marktflecken) und zählten nicht zu den „echten“ Bergstädten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergstädte als Siedlungsform ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Marienberg ca 1730.jpg|mini|Plan von Marienberg (um 1730)]]&lt;br /&gt;
Viele Bergstädte, insbesondere im [[Erzgebirge]], weisen einen charakteristischen Grundriss auf und werden dadurch als spezielle Siedlungsform wahrgenommenen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/portal/einfuehrung/stadttypen/bergstadt.html |titel=Bergstadt |abruf=2017-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die [[Spätmittelalter|spätmittelalterlichen]], bergstädtischen Gründungen wie [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]] oder [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]] noch ungeregelt erfolgten, nahm ab etwa 1500, beim zweiten [[Berggeschrey]], der Grundherr trotz eines oft ebenso schnellen Wachstums in vielen Fällen eine städteplanerische Gestaltung vor. Er stattete die Siedlung nicht nur mit den Privilegien einer Bergstadt aus, um Bergleute anzulocken, sondern ließ auch gleichzeitig eine Stadt an einer geeigneten Stelle und in der zu erwartenden Größe errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur folgte hierbei den Idealvorstellungen der [[Renaissance]] mit einem gitternetz- bis schachbrettartigen Grundriss. Rechtwinklige Straßen, ein großer, zentraler Platz, auf dem u.&amp;amp;nbsp;a. der Markt und die Bergaufzüge abgehalten wurden, sind die wesentlichen Merkmale. Wichtig war, dass die Siedlung nicht direkt im Grubenrevier lag, gut erreichbar war, mit Trinkwasser versorgt und wehrhaft angelegt werden konnten. Dadurch wurden einige dieser Städte auf „wilder Wurzel“ in vorher eher unbesiedeltem Gebiet angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als markantestes Beispiel gilt [[Marienberg]], das ab 1521 nach Plänen von [[Ulrich Rülein von Calw]] errichtet wurde. Dieser hatte bereits 1496 [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] in Angriff genommen. Wenn auch weniger bedeutend, gehören in diese Reihe auch [[Scheibenberg]] (1522), [[Oberwiesenthal]] (1527) sowie [[Boží Dar|Gottesgab]] (1529) und [[Horní Blatná|Platten]] (1534). [[Místo|Platz]] bestand, wie der Name aussagt, aus kaum mehr als aus dem Marktplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Kratzsch, 1972, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als letzte größere Siedlung wurde die Berg- und [[Exulant]]enstadt [[Johanngeorgenstadt]] nach 1654 mit einem solchen Grundriss auf dem [[Fastenberg]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Verbreitung und Beispiele ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Bergstädten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der rechtlichen Grundlagen gab es Bergstädte vor allem im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], so dass man diese Städte heute vor allem in [[Deutschland]], [[Tschechien]], [[Slowakei]], [[Rumänien]] sowie [[Polen]], [[Österreich]], [[Ungarn]] und [[Italien]] wiederfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutendste Bergstadt in [[Sachsen]] war [[Freiberg]], von wo aus ein überregionaler Einfluss auf [[Bergrecht]]sgesetzgebung, Technologie und Ausbildung ([[Bergakademie Freiberg]]) ausgeübt wurde. Am Ausgang des Mittelalters entwickelten sich im Zusammenhang mit [[Berggeschrey#Zweites oder Großes Berggeschrey|Silberfunden]] die  auch heute noch großen Bergstädte [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]], [[Annaberg (Annaberg-Buchholz)|Annaberg]] und [[Marienberg]]. Als Sitz von Bergämtern bedeutend waren noch [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]], [[Eibenstock]], [[Johanngeorgenstadt]] und [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]]. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde dieses „Erfolgsmodell“ im Harz kopiert, um den darniederliegenden Bergbau zu beleben. In kurzer Folge wurden die „sieben Oberharzer Bergstädte“ [[Clausthal]], [[Zellerfeld]], [[Sankt Andreasberg]], [[Bad Grund (Harz)|Grund]], [[Lautenthal]], [[Wildemann]] und später [[Altenau]] privilegiert und Bergleute aus dem Erzgebirge angezogen. Diese Städte liegen heute im Land [[Niedersachsen]]. Bergstädte von geringerer Bedeutung existierten auch in den heutigen Ländern [[Baden-Württemberg]], [[Bayern]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Sachsen-Anhalt]] und [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Tschechien findet man besonders viele ehemalige Bergstädte, weil die [[Böhmen|böhmischen]] Könige, über viele Jahrhunderte auch Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, dieses Mittel gerne anwandten. Bereits im Mittelalter war [[Kuttenberg]] mit besonderen Rechten ausgestattet, die, in abgewandelter Form, auf andere Städte übertragen wurden. Auch [[Jílové u Prahy|Eule]] (&amp;#039;&amp;#039;Jílové u Prahy&amp;#039;&amp;#039;) war zeitweise sehr bedeutend. Im 16. Jahrhundert wurden insbesondere im bis dahin nahezu unerschlossenen [[Erzgebirge]] viele Siedlungen mit Stadtrechten versehen. Die bedeutendste und zeitweise zweitgrößte Stadt Böhmens war [[Jáchymov|Sankt Joachimsthal]] (&amp;#039;&amp;#039;Jáchymov&amp;#039;&amp;#039;). Andere, hochgelegene Städte wie [[Bozi Dar|Gottesgab]] (&amp;#039;&amp;#039;Bozi Dar&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Měděnec|Kupferberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Měděnec&amp;#039;&amp;#039;) konnten ihre Bedeutung nicht halten. Im damaligen [[Mähren]] liegt das mittelalterliche [[Jihlava|Iglau]] (&amp;#039;&amp;#039;Jihlava&amp;#039;&amp;#039;), das mit seiner Bergrechtsprechung ebenfalls eine große Wirkung im gesamten Reich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Slowakei, damals überwiegend zum [[Königreich Ungarn]] gehörend, gibt es zwei Regionen. In der Mittelslowakei liegen die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;niederungarischen Bergstädte&amp;#039;&amp;#039;, wie das „goldene [[Kremnica|Kremnitz]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Kremnica&amp;#039;&amp;#039;), das „silberne [[Banská Štiavnica|Schemnitz]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Banská Štiavnica&amp;#039;&amp;#039;) und das „kupferne [[Banská Bystrica|Neusohl]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Banská Bystrica&amp;#039;&amp;#039;), die zusammen mit 3–4 anderen Städten eine Allianz bildeten. In der Ostslowakei liegen in der [[Zips]] die &amp;#039;&amp;#039;oberungarischen Bergstädte&amp;#039;&amp;#039;, wie [[Gelnica|Göllnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Gelnica&amp;#039;&amp;#039;), [[Smolník|Schmöllnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Smolník&amp;#039;&amp;#039;) und [[Spišská Nová Ves|Zipser Neudorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Spišská Nová Ves)&amp;#039;&amp;#039;, die ebenfalls eine &amp;#039;&amp;#039;Heptapolitana&amp;#039;&amp;#039; (Siebener-Allianz) bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rumänien gibt es zwei Regionen. In [[Siebenbürgen]] befinden sich große Gold- und Silberlagerstätten bei den Städten [[Baia Mare|Frauenbach]] (&amp;#039;&amp;#039;Baia Mare&amp;#039;&amp;#039;), [[Baia Sprie|Mittelstadt]] (&amp;#039;&amp;#039;Baia Sprie&amp;#039;&amp;#039;)  und [[Baia de Arieș|Offenburg]] (&amp;#039;&amp;#039;Baia de Arieș&amp;#039;&amp;#039;). Im [[Banat]], wo vor allem Kupfer gewonnen wurde, war [[Oravița|Orawitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Oravița&amp;#039;&amp;#039;) Sitz der Oberbergdirektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die polnischen Bergstädte, die überwiegend noch unter böhmischer Herrschaft privilegiert wurden, liegen vor allem in [[Schlesien]]. Größere Städte sind [[Miasteczko Śląskie|Georgenberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Miasteczko Śląskie&amp;#039;&amp;#039;), [[Złotoryja|Goldberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Złotoryja&amp;#039;&amp;#039;) und [[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Tarnowskie Góry&amp;#039;&amp;#039;), sowie [[Olkusz]] in der Region [[Kleinpolen]]. Da auch Salz unter die [[Regalien]] fällt, werden auch die in Kleinpolen gelegenen Städte [[Wieliczka|Groß Salze]] (&amp;#039;&amp;#039;Wieliczka&amp;#039;&amp;#039;) und [[Bochnia|Salzberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Bochnia&amp;#039;&amp;#039;) als Bergstädte bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind besonders die Städte [[Schwaz]], [[Brixlegg]], [[Kitzbühel]], [[Rauris]], [[Eisenerz (Steiermark)|Eisenerz]] und [[Rottenmann]] zu nennen. Rottenmann erhielt die Privilegien im Jahre 1320 und trägt heute den Beinamen „Tausendjährige Bergstadt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ungarische Bergstadt [[Rudabánya|Ruda]] (&amp;#039;&amp;#039;Rudabánya&amp;#039;&amp;#039;) wurde von [[Ludwig I. (Ungarn)|König Ludwig dem Großen]] im Jahre 1351 privilegiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rudabanya.hu/de/index.html Offizielle Webseite von Rudabánya] abgerufen am 26. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren ist hier noch [[Telkibánya|Telken]] (&amp;#039;&amp;#039;Telkibánya&amp;#039;&amp;#039;) zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien finden wir die ältesten Bergstädte [[Massa Marittima]] und [[Trient]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der norwegischen Stadt [[Kongsberg]] wurde Silber und in [[Røros]] Kupfer von deutschen Bergleuten nach der deutschen Bergwerksordnung abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbaustadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Sven Rinman]] |Titel=Allgemeines Bergwerkslexicon |TitelErg=Nach dem schwedischen Original bearbeitet und nach den neuesten Entdeckungen vermehrt von einer Gesellschaft deutscher Gelehrten und Mineralogen |Band=Erster Theil. Enthält A bis Berg |Verlag=Chr. W. Vogel |Ort=Leipzig |Datum=1808 |Kapitel=Bergstadt |Seiten=747 |Originaltitel=Bergwerks Lexicon |Originalsprache=sv |Online={{Google Buch |BuchID=BzA7AAAAcAAJ |Seite=747}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ferdinand Hautzinger |Titel=Der Kupfer- und Silbersegen des Harzes |Ort=Berlin |Datum=1877 |Kapitel=Specielle Beschreibung der Bergstädte, Gangzüge, Gruben, Stollen und Wasseranlagen |Seiten=67–97}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Volker Wahl]] |Hrsg=Staatliche Museen Meiningen |Titel=Bergbau, Berggerichte und Bergverwaltung im Gebiet zwischen Suhl, Steinbach-Hallenberg und Schmalkalden |Sammelwerk=Südthüringer Forschungen |Band=13 |Verlag=Freies Wort |Ort=Meiningen |Datum=1979 |Seiten=7–48}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus Kratzsch |Titel=Bergstädte des Erzgebirges – Städtebau und Kunst zur Zeit der Reformation |Sammelwerk=Münchner kunsthistorische Abhandlungen |Band=IV |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=München / Zürich |Datum=1972 |ISBN=3-7954-0453-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wilfried Ließmann]] |Titel=Historischer Bergbau im Harz |Auflage=2. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-540-62930-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wolfgang Schwabenicky]] |Hrsg=Yves Hoffmann, Uwe Richter |Titel=Bergstädte des 12. bis 14. Jahrhunderts in Sachsen |Sammelwerk=Die Frühgeschichte Freibergs im überregionalen Vergleich. Städtische Frühgeschichte – Bergbau – früher Hausbau |Verlag=Mitteldeutscher Verlag |Ort=Halle/Saale |Datum=2013 |ISBN=978-3-95462-132-3 |Seiten=211–224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergstadt| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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