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	<title>Bergmolch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:27:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergmolch&amp;diff=667297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AsepTisch: Änderungen von ~2026-18603-67 (Diskussion) auf die letzte Version von Fice zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergmolch&amp;diff=667297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-25T17:44:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-18603-67&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-18603-67&quot;&gt;~2026-18603-67&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-18603-67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-18603-67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Fice&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Fice (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Fice&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bergmolch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ichthyosaura alpestris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Josephus Nicolaus Laurenti|Laurenti]], 1768)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ichthyosaura&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pleurodelinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Echte Salamander&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Salamandridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Salamanderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Salamandroidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schwanzlurche&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caudata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Mesotriton aplestris dorsal view chrischan.jpeg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bergmolch (&amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura alpestris&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Weibchen in Wassertracht&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergmolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpenmolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura alpestris&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Triturus alpestris&amp;#039;&amp;#039;, zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Mesotriton alpestris&amp;#039;&amp;#039;, vgl.: &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus]]&amp;#039;&amp;#039;) gehört zur Ordnung der [[Schwanzlurche]] innerhalb der Klasse der [[Amphibien]]. Die Art ist in Teilen Europas verbreitet. Der Bergmolch wurde zum „[[Reptil/Lurch des Jahres|Lurch des Jahres 2019]]“ gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Während der Paarungszeit im Frühjahr weisen die bis zu neun Zentimeter langen Männchen eine blaue Rückenfärbung auf; ihre Flanken sind schwarz-weiß gepunktet und zum Bauch hin von einem blauen Streifen begrenzt. Der flache, gerade (nicht gezackte) Rückenkamm ist abwechselnd gelblich-schwarz getupft. Die bis zu zwölf Zentimeter langen Weibchen sind in [[Wassertracht]] dunkelgrau-braun-grünlich marmoriert und zeigen eine etwas schwächere Flankenpunktierung. Die zentrale Bauchseite beider Geschlechter ist leuchtend orange bis zinnoberrot gefärbt und – im Gegensatz zu anderen Molcharten – normalerweise ungefleckt. Nach dem Ende der Laichzeit ab Mai verlassen die erwachsenen Tiere das Gewässer wieder und entwickeln allmählich eine unscheinbarere [[Landtracht]]. Diese zeichnet sich durch eine oberseits dunkle, fast schwarze, granulierte, stumpfe und wasserabweisende Haut aus. Der Bauch bleibt noch etwas orange, ist aber weniger farbintensiv als in der Wassertracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum, Lebensweise und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Triturus alpestris.jpg|mini|Männchen in Wassertracht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ichthyosaura alpestris.ogv|mini|thumbtime=87|Bergmolche im Laichgewässer, Balzverhalten (Video; Spieldauer 1:39 Min.)]]&lt;br /&gt;
Der Bergmolch ist ein typischer Bewohner von gewässerreichen Wäldern in hügeligen bis bergigen Landschaften – oft ist er dabei mit dem [[Fadenmolch]] vergesellschaftet, welcher aber insgesamt seltener ist. Er fehlt meist in waldarmen Gegenden. Neben dichten Laubwäldern werden auch parkähnliche Gelände und naturnahe Gärten besiedelt. Der Bergmolch ist außerhalb der Laichzeit ein nachtaktives Landtier. Tagsüber hält er sich in vielerlei schattigen Verstecken auf, beispielsweise unter Steinen oder Holz. Nachts geht er auf die Jagd nach Käfern, [[Regenwürmer]]n und anderem Kleingetier. Zu seinen Hauptfeinden zählen [[Forelle]]n, andere Fische und Larven der [[Blaugrüne Mosaikjungfer|Blaugrünen Mosaikjungfer]] und [[Gelbrandkäfer]], welche vor allem die Molchlarven erbeuten. Nach dem „Erwachen“ aus der Winterstarre im Februar/März wandern Bergmolche sofort zu Gewässern in der Nähe – vor allem Waldtümpel und -seen, Löschwasserteiche, Wildsuhlen und wassergefüllte Wagenspuren auf Forstwegen. Diese können durchaus auch kühl, schattig und vegetationslos sein. (Zum Balz- und Paarungsverhalten im Wasser: vergleiche [[Teichmolch]], &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus]]&amp;#039;&amp;#039; oder auch [[Nördlicher Kammmolch]].) Ein Weibchen kann in einer Saison bis zu 250 Eier produzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nöllert, Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien Europas.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese heftet es einzeln an Wasserpflanzen oder Falllaub, indem es mit seinen Hinterbeinen eine „Tasche“ in die Blätter faltet. Je nach Wassertemperatur dauert die Embryonalentwicklung zwei bis vier Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteren, zuletzt 50 (manchmal 80) Millimeter langen Larven sind von anderen Molchlarven durch ein stumpf zulaufendes Schwanzende mit Dorn zu unterscheiden. Die Larven sind darüber hinaus häufig stark dunkel pigmentiert (retikuliert).&amp;lt;ref&amp;gt;Nöllert, Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien Europas.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach etwa vier bis fünf Monaten „räuberischen“ Lebens im Wasser erreichen sie die [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]]. Im Gegensatz zu den [[Kaulquappe]]n der Froschlurche ernähren sich ältere Molchlarven ausschließlich von tierischer Beute (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wasserflöhe]], [[Wasserassel]]n, [[Bachflohkrebs]]e), mitunter auch von ihresgleichen ([[Kannibalismus]]). In der ersten Lebensphase werden allerdings Kleinstalgen gefressen. Speziell Bergmolchlarven leben vor allem [[Benthos|benthisch]], d.&amp;amp;nbsp;h. nahe am Gewässergrund. Regelmäßig überwintern sie im Gewässer und gelangen erst im Folgejahr zur Umwandlung; zumindest wird dies für Populationen in größeren und tieferen Gewässern beschrieben, die nicht komplett zufrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Thiesmer, Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Der Bergmolch.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Phänomen der [[Neotenie]] (auch: Pädomorphismus), also des dauerhaften Verbleibens von Larvenmerkmalen trotz Geschlechtsreife, tritt insbesondere beim Bergmolch relativ oft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Eiablage und Larvenentwicklung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Triturus alpestris arrows.JPG|Mehrere Weibchen und abgelegte Eier (Pfeile)&lt;br /&gt;
Triturus alpestris ovum.jpg|Ein schlupfreifer [[Embryo]]&lt;br /&gt;
MesotritonAlpestrisLarva.JPG|Ältere Larve im Profil&lt;br /&gt;
Triturus alpestris 2.jpg|Frisch metamorphosiertes Jungtier beim Landgang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Triturus alpestris dis.png|mini|Verbreitung des Bergmolches]]&lt;br /&gt;
Die Verbreitung der verschiedenen [[Unterart]]en des Bergmolches reicht von Nordfrankreich über Teile Mitteleuropas und Norditaliens bis nach Nordgriechenland. In Südosteuropa werden insbesondere größere Gebirgszüge besiedelt, unter anderem die [[Karpaten]] und das [[Dinarisches Gebirge|Dinarische Gebirge]]. Im Süden Dänemarks&amp;lt;ref&amp;gt;Bjergsalamander (&amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura alpestris&amp;#039;&amp;#039;) bei &amp;#039;&amp;#039;Danmarks Fugle og Natur&amp;#039;&amp;#039;; online: [http://www.fugleognatur.dk/artintro.asp?ID=731&amp;amp;dknavn=Bjergsalamander&amp;amp;latin=Ichthyosaura%20alpestris].&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Norden der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] gibt es außerdem [[Disjunktion (Biologie)|disjunkte]] Vorkommensareale. In Deutschland kommt der Bergmolch im mittleren und südlichen Teil mehr oder weniger geschlossen vor. Im nordwestdeutschen Tiefland gibt es nur inselartige Vorkommen im Bereich historisch alter Laubwaldgebiete. Dort sind auch die tiefstgelegenen Nachweise zu verzeichnen – auf teilweise nur fünf Metern über Meereshöhe. Im Nordosten Deutschlands fehlt die Art. Schwerpunkt der Verbreitung ist das bewaldete Hügel- und Bergland. Im Alpengebiet kommt die Art in der Schweiz bis auf 2500 Meter [[Normalnull|NN]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Nomenklatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mesotriton aplestris side view chrischan.jpeg|mini|Weibchen in Wassertracht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mesotriton aplestris ventral view chrischan.jpeg|mini|Bauchseite eines Weibchens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FahrspurrinneKlosterbergklein.jpg|mini|Weibchen bei der Eiablage am Grund einer wassergefüllten Fahrspur; als Laichsubstrat dient hier ein altes Blatt. Im Hintergrund sind zwei Männchen zu sehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmolch2.jpg|mini|Weibchen in Landtracht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MesotritonAlpestrisLarva1.JPG|mini|Ältere Larve eines Bergmolches]]&lt;br /&gt;
Bis zu deren in den letzten Jahren vorgenommenen Auftrennung wurde der Bergmolch in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus]]&amp;#039;&amp;#039; geführt. Dieses bis zu 16 Arten beinhaltende [[Taxon]] ist nach gegenwärtiger Auffassung [[Paraphylie|paraphyletisch]] und war deshalb aufzulösen. Der traditionelle Name &amp;#039;&amp;#039;Triturus alpestris&amp;#039;&amp;#039; wird immer noch manchmal verwendet; nun wird jedoch eine [[monotypisch]]e Gattung für den Bergmolch gefordert. Nach der Prioritätsregel in der taxonomischen Nomenklatur hat dabei die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich: „Fischechse“) als ältester sich auf die Art beziehender Gattungsname den Vorrang. Dieser war im Jahr 1801 vom Autor Latreille für eine Molchlarve vergeben worden, die nach heutiger Interpretation eine Zuordnung zum Bergmolch nahelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef F. Schmidtler: &amp;#039;&amp;#039;Die Wurzeln einer bayrischen Herpetofaunistik im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Feldherpetologie.&amp;#039;&amp;#039; 14 (2007). Laurenti-Verlag, Bielefeld, {{ISSN|0946-7998}}, S. 93–119. ([https://www.lars-ev.de/pdf_pub/Schmidtler-g.pdf Aufsatz als PDF online; vgl. insbes. S. 105]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef F. Schmidtler: &amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura, der neue Gattungsname für den Bergmolch – ein Lehrbeispiel in Sachen Nomenklatur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Feldherpetologie.&amp;#039;&amp;#039; 16 (2009), Laurenti-Verlag, Bielefeld, {{ISSN|0946-7998}}, S. 245–250. ({{Webarchiv|url=http://www.zsm.mwn.de/her/pdf/Schmidtler_2009_Ichthyosaura.pdf |wayback=20160706002128 |text=Aufsatz als PDF online |archiv-bot=2024-07-25 22:57:30 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 2004 revalidierte und seitdem zunehmend in Gebrauch gekommene Name &amp;#039;&amp;#039;Mesotriton alpestris&amp;#039;&amp;#039; wäre demzufolge nicht mehr gültig, da dieser erst 1928 geprägt worden war. Allerdings wird die Validität des Namens &amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura alpestris&amp;#039;&amp;#039; gegenwärtig nicht von allen Autoren anerkannt; diese postulieren aufgrund einer angeblich zweifelhaften Artzuordnung des Typus-Exemplars weiter die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mesotriton alpestris&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mutz &amp;amp; Wolfgang Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura as a generic nomen for the Alpine Newt (Caudata: Salamandridae): a doubtful case of literarian archeology.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Salamandra&amp;#039;&amp;#039; 61(2025). Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, {{ISSN|0036-3375}}, S. 41–52. ([https://www.salamandra-journal.com/index.php/contents/2025-vol-61/2167-mutz,-t-w-b%C3%B6hme/file Aufsatz online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des [[Verbreitungsgebiet]]es wurden zahlreiche [[Unterart]]en beschrieben, die teilweise nur in [[Pädomorphose|pädomorphen]] ([[Neotenie|neotenen]]) Stadien auftreten und deren Gültigkeit in mehreren Fällen angezweifelt wird:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura alpestris alpestris&amp;#039;&amp;#039; ([[Nominatform]]; Mittel-, West- und Osteuropa; im Süden bis zum nördlichen [[Balkanhalbinsel|Balkan]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris cyreni&amp;#039;&amp;#039; (Nordwest- und Zentral[[spanien]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris inexpectata&amp;#039;&amp;#039; (Süditalien)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris lacusnigri&amp;#039;&amp;#039; (westlicher Balkan; unter anderem [[Slowenien]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris montenegrina&amp;#039;&amp;#039; (neotene Form; Status umstritten; in [[Montenegro]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris piperiana&amp;#039;&amp;#039; (neotene Form; Status umstritten; in Montenegro)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris serdara&amp;#039;&amp;#039; (neotene Form; in Montenegro)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gattung ==&lt;br /&gt;
Die Gattung wurde erstmals 1801 von [[Pierre-André Latreille|Latreille]] in [[Charles-Nicolas-Sigisbert Sonnini de Manoncourt|Sonnini de Manoncourt]] beschrieben. Sie umfasst neben dem Bergmolch drei weitere Arten, die früher als Unterarten angesehen wurden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ichthyosaurus apuana]]&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris apuana&amp;#039;&amp;#039; (Teile Frankreichs und Italiens)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ichthyosaurus reiseri]]&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris reiseri&amp;#039;&amp;#039; (teilweise neotene Form; in [[Bosnien]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ichthyosaurus veluchensis]]&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;I. alpestris veluchiensis&amp;#039;&amp;#039; (mittleres Griechenland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurde ein im [[Miozän]] lebender ausgestorbener, naher Verwandter des Bergmolchs beschrieben. Ein vollständiges, gut erhaltenes Fossil von &amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura randeckensis&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[Randecker Maar]], einem ehemaligen [[Schlot (Geologie)|Vulkanschlot]] am Rand der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer R. Schoch &amp;amp; Michael W. Rasser: &amp;#039;&amp;#039;A new salamandrid from the Miocene Randeck Maar, Germany.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 33 (1): Seite 58–66, [[doi:10.1080/02724634.2012.716113]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Bergmolchbestände leiden unter der Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern durch das Zuschütten oder den Eintrag von Müll, Dünger und anderen Umweltgiften sowie des Auffüllens vorher unbefestigter Forstwege mit Bauschutt. Werden Fische in Kleingewässer eingesetzt, die dort natürlicherweise nicht vorkommen würden, führt dies in der Regel zum Zusammenbruch der Molchpopulation, da Laich und Larven von den meisten Fischen gefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den saisonalen Wanderungen, etwa vom Winterquartier zum Laichgewässer, haben Bergmolche und andere Amphibien an vielen Stellen im dicht besiedelten Mitteleuropa hohe Verluste durch den Straßenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle in Europa heimischen Amphibien dürfen Bergmolche und ihre Entwicklungsstadien nicht gefangen werden, sondern sind in ihrem natürlichen Lebensraum zu belassen. Geeignete Schutzmaßnahmen für Molche sind insbesondere die Neuanlage von Kleingewässern sowie deren Pflege bei zunehmender Verlandung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzlicher Schutzstatus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wisia.de/servlets/wisia/GetTaxInfo?knoten_id=4008&amp;amp;check_viewimg=1&amp;amp;lang=deu |wayback=20151225174606 |text=Bergmolch bei www.wisia.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]]: nicht aufgeführt&lt;br /&gt;
* [[Bundesnaturschutzgesetz]] (BNatSchG): besonders geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationale Rote Liste-Einstufungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste.htm Online-Übersicht bei www.amphibienschutz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rote Liste gefährdeter Arten|Rote Liste]] der Bundesrepublik Deutschland: nicht gefährdet&lt;br /&gt;
:(in einzelnen Roten Listen der Bundesländer aber Einstufung in verschiedenen Gefährdungskategorien)&lt;br /&gt;
* Rote Liste Österreichs: NT (Gefährdung droht; Vorwarnliste)&lt;br /&gt;
* Rote Liste der Schweiz: LC (nicht gefährdet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philatelistisches ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Erstausgabetag]] 4. August 2022 gab die [[Deutsche Post AG]] im Rahmen der Serie „Für die Jugend“ ein [[Sonderpostwertzeichen]] im [[Nennwert]] von 85 Eurocent heraus. Die Marke zeigt einen Bergmolch und wurde von &amp;lt;abbr&amp;gt;&amp;lt;/abbr&amp;gt; Annette Le Fort und &amp;lt;abbr&amp;gt;&amp;lt;/abbr&amp;gt; André Heers aus Berlin gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Briefmarken/2022/2022-08-12-sonderpostwertzeichen-amphibien.html Pressemitteilung bei www.bundesfinanzministerium.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Nöllert, Christel Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien Europas.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-06340-2.&lt;br /&gt;
* Burkhard Thiesmeier, Ulrich Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Der Bergmolch – im Flachland wie im Hochgebirge zu Hause.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Feldherpetologie.&amp;#039;&amp;#039; 13 (2010), Laurenti-Verlag, Bielefeld, ISBN 978-3-933066-42-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ichthyosaura alpestris|Bergmolch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCNSearch&lt;br /&gt;
|Text=Mesotriton alpestris&lt;br /&gt;
|Linktext=Bergmolch&lt;br /&gt;
|Year=&lt;br /&gt;
|Download=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://www.herp.it/SpeciesPages/TrituAlpes.htm Einige Fotos von Bergmolchen und ihren Larven bei www.herp.it]&lt;br /&gt;
* [https://www.infofauna.ch/de/beratungsstellen/amphibien-karch/die-amphibien/arten/triton-alpestre#gsc.tab=0 Informationen zum Bergmolch in der Schweiz], Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch)&lt;br /&gt;
*[http://journal.lhbsa.de/cpt-articles/der-bergmolch-lurch-des-jahres-2019/#articlestart Der Bergmolch – Lurch des Jahres 2019]. In: Sachsen-Anhalt-Journal 2019&lt;br /&gt;
*[https://de.natura-rica.com/ichthyosaura-alpestris Fotos von Bergmolchen und ihren Larven] auf www.natura-rica.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Reptil/Lurch des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Salamander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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