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	<title>Bergmannsfigur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergmannsfigur&amp;diff=72954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-10-17T03:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marienberg Marienkirche 15.jpg|mini|hochkant|Bergmannsfigur von 1687 in [[St. Marien (Marienberg)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aue Xmas Bergmann.jpg|mini|hochkant|Erzgebirgische Bergmannsfigur als Lichterträger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altar Bergmann Engel Oberneuschönberg.jpg|mini|hochkant|Altar mit Lichterbergmann und Lichterengel in der [[Bergkirche (Oberneuschönberg)|Exulantenkirche in Oberneuschönberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Crandorf Altar.jpg|mini|hochkant|Altar der Kirche in [[Crandorf]] mit zwei zinnernen Bergmannsleuchtern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmannsleuchter Zinn vor 1821.jpg|mini|hochkant|Bergmannsfigur als Zinnleuchter aus der Zeit um 1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmann und Engel2.jpg|mini|hochkant|Bergmann und Engel als weihnachtliches Leuchterpaar]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergmannsfigur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditioneller [[Weihnachtsbrauch|Weihnachtsschmuck]], der heute von der [[Erzgebirgische Volkskunst|erzgebirgischen Handwerkskunst]] hergestellt wird. Als Bergmannsleuchter auf Altären sind sie eine regionale Besonderheit der [[Leuchter (Liturgie)|liturgischen Leuchter]], die sich nur im Erzgebirge und dessen Umland entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bergmannsfiguren in Kirchen ===&lt;br /&gt;
In den Kirchen der erzgebirgischen Bergorte waren seit dem 13. Jahrhundert Altarleuchter Bestandteil der Ausstattung. Die zumeist aus [[Silber]] oder [[Bronze]] gefertigten, oft dreifüßig gestalteten Halter, blieben auch nach der [[Reformation]] Bestandteil der nun [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelischen Kirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühzeitig fanden zudem Bergleute und bergmännische Motive ihren Eingang in die Ausstattung der erzgebirgischen Kirchen bzw. der religiösen Rituale. So trugen im 15. Jahrhundert [[Freiberg]]er Bergleute Kerzen bei [[Prozession]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Lauf]] |Hrsg=Knappschaft |Titel=Das Sächsische Knappschaftswesen |Sammelwerk=Kompaß |WerkErg=Zeitschrift für Sozialversicherung im Bergbau |Nummer=9 |Datum=1987 |Seiten=6 |Online=[https://web.archive.org/web/20160810085654/http://www.750jahre.info/750/DE/Navi/Mediathek/Texte/saechsisches_knappschaftswesen_text.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 überarbeitete Fassung von 2011; PDF] |Abruf=2021-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bekannteste Beispiel der Verbindung der [[Kirchenausstattung]] mit dem erzgebirgischen Bergbau stellt der 1521 geweihte [[St. Annenkirche (Annaberg-Buchholz)#Bergaltar|Bergaltar]] in der [[St. Annenkirche (Annaberg-Buchholz)|Annaberger Annenkirche]] dar. Auch die [[Tulpenkanzel]] im [[Freiberger Dom]] zeigt einen Knappen. In der [[Marienberg]]er Kirche [[St. Marien (Marienberg)|St. Marien]] stehen links und rechts vom Altarraum knapp mannsgroße Bergmannsfiguren aus gefasstem Holz. Sie werden auf das Jahr 1687 datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen Altarleuchter wurden während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] oftmals von marodierenden Truppen geraubt. Nach Ende des Krieges setzten sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts große, aus Zinn gegossene Bergmänner als Träger von Altarkerzen durch. Eine Vorbildwirkung nahm dabei die [[Stadtkirche Zöblitz|Stadtkirche in Zöblitz]] ein. Hier stifteten 1672 drei [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] der [[Pobershau]]er Grube &amp;#039;&amp;#039;uf der Weintraube&amp;#039;&amp;#039; zwei in der [[Saigerhütte Grünthal]] gefertigte Bergmannsleuchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Sparmann, Fritz Jürgen Obst |Titel=Die Altarleuchter der Stadtkirche zu Zöblitz |Sammelwerk=Kalender Sächsische Heimat |Reihe=Wochenblatt 9.–15. Dezember 2013 |Datum=2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xn--stadtkirche-zblitz-p3b.de/leuchter.htm |titel=Bergmannsleuchter |werk=xn--stadtkirche-zblitz-p3b.de |hrsg=Förderverein zur Restaurierung und Pflege der Stadtkirche Zöblitz |abruf=2021-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies initiierte die Verbreitung. Beispiele weiterer zinnerner Bergmannsleuchter finden sich als Ausstattung der Kirchen in:&lt;br /&gt;
* [[Bockau]] (gefertigt 1677&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ev-luth-kirchgemeinde-bockau.de/html/geschichte.html Evangelische Kirche Bockau]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Stiftung des [[Steiger (Bergbau)|Steigers]] Samuel Enderlein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=lHMAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA102&amp;amp;lpg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false M. George Körner: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Nachrichten von dem Bergflecken Bockau.&amp;#039;&amp;#039; Schneeberg 1756]&amp;lt;/ref&amp;gt;),&lt;br /&gt;
* [[Sosa (Eibenstock)|Sosa]] (gefertigt 1678),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-sosa.de/index.php/historisches.html Evangelisch-Lutherische Kirche Sosa – Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Schellerhau|Schellerhau]] (gefertigt 1685),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschefotothek.de/obj33113754.html Dorfkirche Schellerhau – Foto der beiden Bergmannsleuchter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Geising]] (gefertigt 1685),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bergbaumuseum-altenberg.de/guepfad/objekte/p19.htm evangelische Stadtkirche Geising]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Crandorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunsthandwerkliche Verwendung ===&lt;br /&gt;
Kunsthandwerkliche Gestaltung fand auch in Form von Genredarstellung statt – als Kabinettstück für den Hof, Huldigungsgeschenk – kurz für Repräsentationszwecke. Aus dem gleichen Grund wurden auch Elfenbeinwerke und Porzellan-Bergmannsfiguren geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Bellmann, Hans-Jürgen Irmscher |Hrsg=Berufsfachschule für Tourismus des Instituts für Soziale und Kulturelle Bildung e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Lichterbergmann und Lichterengel im Sächsischen Erzgebirge |Auflage=1 |Verlag=Husum |Ort=Husum |Datum=1998 |ISBN=3-88042-863-8 |Seiten=6 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Porzellanmeister [[Johann Joachim Kändler]] (1706–1775) schuf um 1750 Bergmannsdarstellungen aus Porzellan, die noch erhalten sind. Diese Figurengruppe erinnert an das [[Saturnusfest]] 1719 bei [[Dresden]], wo etwa 1500 Bergleute in eigens angefertigten Uniformen aufmarschierten und viel [[Geleucht]] zur Schau trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die teilweise über 60 Zentimeter hohen Leuchter in den Kirchen&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Reinheckel: &amp;#039;&amp;#039;Zinn im Kunsthandwerk.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Bachmann, Harald Marx, Eberhard Wächtler: &amp;#039;&amp;#039;Der Silberne Boden. Kunst und Bergbau in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt/Edition Leipzig, Stuttgart/Leipzig 1990, S. 362–374, hier: S. 371 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wirkten auf die Kirchgänger repräsentativ und wurden für den privaten Gebrauch vereinzelt seit dem Ende des 18. Jahrhunderts auch aus Holz [[Schnitzen|geschnitzt]] oder später [[Drechseln|gedrechselt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„So alt wies Berggeschrei ist auch die Männelmacherei“ – Volksmund&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
Älteste literarische Hinweise: 1570 Freiberger Ratsprotokoll und 1581 Nürnberger Ratserlässe&lt;br /&gt;
- 12 geschnitzte Bergbauszenen von 1678&lt;br /&gt;
- holzgeschnitzte Bergmannsfiguren als Lichterträger beim Tafelschmuck der Bergfeste von Freiberg (1678) und Schneeberg (1710)&lt;br /&gt;
 ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Bergmannsmotiv im erzgebirgischen [[Kunsthandwerk]] für Weihnachten&lt;br /&gt;
Geschnitzte Einzelfiguren, heute ein Symbol der erzgebirgischen Weihnachtskunst, haben sich wohl erst recht spät verbreitet. Mitte des 19. Jahrhunderts erscheinen erste schriftliche Erwähnungen, z. B. schreibt E. W. Richter von „hölzernen Steigern“, die am Heiligabend zur Freude der Familie aufgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Wilhelm Richter]] |Titel=Beschreibung des Königreichs Sachsen in geographischer, statistischer und topographischer Hinsicht, nebst geschichtlichen Bemerkungen zum Gebrauche für Schule und Haus |Band=1 (enthaltend Allgemeines über Sachsen und den dresdener Kreisdirectionsbezirk) |Verlag=J. G. Engelhardt |Ort=Freiberg |Datum=1846 |Online=[https://digital.slub-dresden.de/id36371152X Digitalisat] |Abruf=2021-11-24}} {{Belege fehlen|Seite(n)?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur wenige Figuren aus dieser Zeit vorhanden, die als Hervorbringung von naiver Volkskunst eine recht starre Formgebung zeigen: einen klaren symmetrischen Aufbau, wenig Detailreichtum. Arme und Füße sind häufig angefügt, zum Teil auch als Modelliermasse geformt. Die Tracht wurde in Form von Knöpfen und Borten aus Pappe angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pyramide von 1870 im [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberger]] [[Museum für bergmännische Volkskunst]] zeigt Bergleute als Lichterfiguren, die die Vertreter der verschiedenen bergmännischen Tätigkeiten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts in zahlreichen erzgebirgischen Orten Schnitzervereinigungen gegründet wurden, entstanden im gemeinschaftlichen Schaffen zahlreiche geschnitzte Bergmänner als Lichterträger. Figuren aus dieser Zeit zeigen z. T. sehr detailreich, wie die Bergleute in ihren verschiedenen Tätigkeiten und Hierarchiestufen wie Bergjunge, Berggesell – Knecht –, Häuer und Steiger gekleidet waren, wo das nötige Arbeitsgerät an der Kleidung befestigt war oder getragen wurde, und sie zeigen zumindest ausschnittsweise, wie sich das Berufs- bzw. Festhabit entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders das [[Grubenlampe|Geleucht]] ist für die Entwicklung des Lichterbergmanns wichtig – das Licht war unverzichtbar für die Arbeit unter Tage. Als [[Grubenlampe|Grubenlicht]] dienten erst Holzspäne, Talglichter oder Öllampen, später dann Froschlampen; ab dem 18. Jahrhundert dann die Blendlaterne ([[Freiberger Blende|Blende]]), die man auch an vielen Schnitzarbeiten finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Geleucht der Bergleute bis zum heutigen Brauch, die Fenster zu beleuchten ===&lt;br /&gt;
Für die Zeit um 1710 berichten [[Karl-Ewald Fritzsch]] und [[Friedrich Sieber (Volkskundler)|Friedrich Sieber]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Ewald Fritzsch]], [[Friedrich Sieber (Volkskundler)|Friedrich Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännische Trachten des 18. Jahrhunderts im Erzgebirge und im Mansfeldischen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1957, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Bedeutung des Geleuchts. Die Bergleute lehnten es ab, dass es von den Bergwerksbesitzern gestellt werde. Sonst sei das verwendete Material ungeeignet: „kaufen die Schichtmeister alt und stinkend Unschlitt ein und ziehen am Gewicht ab“. Die Bergleute kauften das Brennmaterial für das Grubenlicht lieber selbst, obwohl 1727 die Freiberger Bergknappschaft darüber klagte, dass die Löhne seit 60 Jahren dieselbe Höhe hätten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FS&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Ewald Fritzsch]], [[Friedrich Sieber (Volkskundler)|Friedrich Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännische Trachten des 18. Jahrhunderts im Erzgebirge und im Mansfeldischen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1957, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schon 1724 ihre Lebensbedingungen so beschrieben:&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |…wir müssen zufrieden sein, wenn wir mit unserm Weib und Kindern das trockene Brot, zum höchsten ein sogenanntes Berghuhn, so nichts anders als eine Suppe aus gesottenem und mit Salz vermischtem Wasser, worein etwan ein Stück Haferbrot geschnitten, […] erübrigen können. Solchergestalt ist unsere Lebensart noch viel elender und erbarmenswürdiger als die eines Musketiers… |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;FS&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergwerke hatten einen Dreischichtbetrieb. Bei einem Streit über die Arbeitszeiten im Jahr 1709 galten diese Schichtzeiten: Frühschicht 4 bis 12 Uhr, Mittagsschicht 12 bis 20 Uhr und Nachtschicht 20 bis 4 Uhr.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Ewald Fritzsch]], [[Friedrich Sieber (Volkskundler)|Friedrich Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännische Trachten des 18. Jahrhunderts im Erzgebirge und im Mansfeldischen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1957, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sonnabends war zwar arbeitsfrei, aber trotzdem mussten die Bergleute jeden Sonnabend zum Bergamtshaus gehen, um ihren Wochenlohn abzuholen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Ewald Fritzsch]], [[Friedrich Sieber (Volkskundler)|Friedrich Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännische Trachten des 18. Jahrhunderts im Erzgebirge und im Mansfeldischen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1957, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westerzgebirge lagen Bergwerke und Seifen nicht selten weit von den Wohnorten der Bergleute entfernt, so in [[Eibenstock]], [[Bockau]] und [[Sosa (Eibenstock)|Sosa]]. Sie waren daher nur nach einem stundenlangen Fußmarsch zu erreichen, der insbesondere bei schlechten Wetterverhältnissen und im Winter äußerst beschwerlich war. Daher gab es auch die Praxis, dass Bergleute die ganze Woche über in den [[Zechenhaus|Zechenhäusern]] wohnten und erst sonnabends, dem arbeitsfreien Lohntag, nach Hause gingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SS&amp;quot;&amp;gt;Siegfried Sieber: &amp;#039;&amp;#039;Zechenhäuser im Waldland um den Auersberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirge 1974. Ein Jahrbuch für sozialistische Heimatkunde.&amp;#039;&amp;#039; Stollberg 1973, S.&amp;amp;nbsp;49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesem trug das Arbeitszeitmodell nach der Bergordnung für Eibenstock vom 15. März 1534 Rechnung: {{&amp;quot; |Steiger und Arbeiter gehen montags 9 oder 10 Uhr an die Arbeit auf den Wald. An diesem Tage arbeiten sie 4 Stunden, die andern Tage je 10 Stunden. Sonnabend früh gehen sie heim |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;SS&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Meltzer]] beschreibt 1716 die Christmette am 1. Weihnachtsfeiertag in der Stadt Schneeberg wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vor der Zeit aber ist sothane Christ-Metten dergestalt celebriret worden, daß die Bergleute mit ihren brennenden Gruben-Lichtern in die Kirche gegangen, diese Lichter aber uff der Empor-Kirche brennend behalten und wohlgeschüret, gleichwie das Weibs-Volck auch ihre Lichter in ihren Stühlen gehabt […]. Die eitele und allerley Illumination liebende Jugend hat wohl ehermahls Pyramiden von lauter Lichtern auffgebauet. Welches alles dann verursachet, daß die Leute von fernen Orten und aus der Nachbarschaft diese Metten ihrer Solennität&amp;lt;ref&amp;gt;Festlichkeit&amp;lt;/ref&amp;gt; halber, besuchet haben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Meltzer: &amp;#039;&amp;#039;Historia Schneebergensis renovata – Schneebergische Stadt- und Berg-Chronic.&amp;#039;&amp;#039; 1716, S. 1177 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=82512&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1221 Link zum Digitalisat in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Gottlob Wild]] beschreibt in seinen 1809 herausgebrachten &amp;#039;&amp;#039;Interessante Wanderungen durch das Sächsische Ober-Erzgebirge&amp;#039;&amp;#039; seine Eindrücke aus der Umgebung der weihnachtlichen Bergstadt Schneeberg:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Aber der heilige Abend selbst, wie illuminirt wird er gefeiert. Zu dieser Zeit hat es mir vorzüglich in Schneeberg gefallen, wo man abends auf dem sogenannten Gebirge hinter [[Neustädtel (Schneeberg)|Neustädtel]] und auf dem [[Mühlberg (Schneeberg)|Mühlenberge]] fast alle Häuser an den Fenstern hell erleuchtet sieht, welches in dem Dunkel der Nacht sehr schön in die Augen fällt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Gottlob Wild: &amp;#039;&amp;#039;Interessante Wanderungen durch das Sächsische Ober-Erzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; In Commission bei Graz und Gerlach, Freyberg 1809, S. 145 [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/94503/165/0/ Digitalisat in der SLUB Dresden.]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiligobndlied 1.jpg|mini|hochkant=1.2|Heiligobndlied: Veröffentlichung von 1848]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Berichte zeigen, dass Weihnachten im Leben der Bergleute ein herausragendes Fest war. Dabei kam dem Licht eine besondere Bedeutung zu. Dies ist angesichts der Arbeit im Bergwerk bei immerwährender Dunkelheit verständlich. Die Finsternis im Schacht wurde durch das Geleucht des Bergmanns nur schwach erhellt. Die längste Zeit des Jahres kamen die Bergleute über Tage, je nach Schicht, im Dunkeln nach Hause oder mussten zur Arbeit aufbrechen, wenn es dunkel war. Die Sehnsucht nach dem Licht dürfte jedem Bergmann innegewohnt haben. Die beschriebene wirtschaftliche Lage der Bergleute aber lässt es zweifelhaft erscheinen, dass es schon im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Brauch gab, in der Advents- und Weihnachtszeit abends Lichter in die Fenster zu stellen. Das Material für eine Beleuchtung war unerschwinglich teuer. Wie kostbar noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Licht war, wird auch im [[Heiligobndlied]] (von [[Johanne Amalie von Elterlein|Amalie von Elterlein]], wahrscheinlich um 1830&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Blechschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die 156 Strophen des altberühmten erzgebirgischen Heiligobndliedes.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Altis-Verlag, Friedrichsthal 2007, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;) deutlich, dessen dritte Strophe so lautet:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Säht o, ihr Mahd, dos rare Licht/ Um zwa un zwanzig Pfeng,/ Ich muß meins in a Tippel stell’n,/ Mei Lechter is ze eng.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;In dieser Schreibweise bei: Johann Traugott Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch die interessantesten Gegenden des Sächsischen Obererzgebirges.&amp;#039;&amp;#039; Rudolph und Dieterici Verlag, Annaberg 1848, S. 52–54 ({{Google Buch |BuchID=u9IsAAAAYAAJ |Seite=52 |Linktext=Digitalisat |Hervorhebung=&amp;quot;Das Weihnachtsfest&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Rares, also seltenes Licht, nur ein einziges und nur am Heiligen Abend, dies bringt diese Strophe zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte die Masse der Bewohner des Erzgebirges äußerst bescheiden. [[Alwin Gerisch]] beschreibt in &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgisches Volk – Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039; seine Kindheit in [[Morgenröthe-Rautenkranz]] um 1860/75: Sehr beengte Wohnverhältnisse mit bis zu drei Familien in einem einzigen Zimmer,&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Gerisch: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgisches Volk.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung des Vorwärts, Berlin 1918. Reprint 2008 durch SPD-Ortsverein Waldgebiet-Vogtland. ISBN 978-3-00-024279-3, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doppelfenster habe es nicht gegeben,&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=…bei ausdauernder Kälte waren die Fensterscheiben wochen- und monatelang mit einer dicken Eisschicht bedeckt, die Fensterflügel verquollen und fest zugefroren.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Gerisch: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgisches Volk.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung des Vorwärts, Berlin 1918. Reprint 2008 durch SPD-Ortsverein Waldgebiet-Vogtland. ISBN 978-3-00-024279-3, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Nicht mehr arbeitsfähige alte Menschen seien von der Gemeinde jeweils für 14 Tage in die Wohnungen von Familien eingewiesen worden und hätten so die beengten Wohnverhältnisse noch verschärft.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Stuben, in denen vor Überfüllung mit Menschen ohnehin wie man zu sagen pflegt, kaum ein Apfel zur Erde konnte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Alwin Gerisch: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgisches Volk.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung des Vorwärts, Berlin 1918. Reprint 2008 durch SPD-Ortsverein Waldgebiet-Vogtland. ISBN 978-3-00-024279-3, S. 48–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Es ist nicht denkbar, dass sich unter solchen von Alwin Gerisch beschriebenen Verhältnissen, die für über 90 % der Bevölkerung galten, eine von einem nennenswerten Anteil der Bevölkerung praktizierte Übung herausbilden konnte, Kerzen in die Fenster zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allgemein geübte Brauch, die Fenster zu erleuchten, wird wahrscheinlich auch im Erzgebirge erst im späten 20. Jahrhundert entstanden sein, als die Schwibbögen mit elektrischer Beleuchtung auf den Markt kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Entwicklung in der Bundesrepublik in den 1960er-Jahren trug zum Entstehen der Praxis bei, die Fenster in der Weihnachtszeit besonders zu beleuchten: Nach dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 entwickelte das [[Kuratorium Unteilbares Deutschland]] die Idee, dass die Menschen in der Bundesrepublik zu Weihnachten eine brennende Kerze ins Fenster stellen sollten, um ihre Verbundenheit mit den Landsleuten in der DDR zum Ausdruck zu bringen. Fast überall wurde dies praktiziert – mit einer brennenden Kerze.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/188966/deutschland-zusammenhalten-wilhelm-wolfgang-schuetz-und-sein-unteilbares-deutschland Christoph Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland zusammenhalten. Wilhelm Wolfgang Schütz und sein „Unteilbares Deutschland“&amp;#039;&amp;#039; auf der Webseite der] [[Bundeszentrale für politische Bildung]], abgerufen am 1. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mettenfeier im 18. Jahrhundert, in die die erzgebirgischen Bergleute ihre Grubenlichter mitbrachten, bis zum heutigen Brauch vergingen über 200 Jahre. Heute ist zur Advents- und Weihnachtszeit nahezu jedes Fenster im Erzgebirge erleuchtet. Auch in vielen anderen Regionen Deutschlands ist diese Praxis verbreitet, wenngleich deutlich weniger Fenster erleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschiedene Formen von Lichterbergleuten ===&lt;br /&gt;
Früher waren die Figuren meist mit nur einem Licht versehen und so wohl für paarweise Aufstellung gedacht. Wobei der Steiger heutzutage auch nur ein Licht trägt, denn in die rechte Hand gehört das Berghäckchen.&amp;lt;!--- Wann war Früher? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende des 18. Jahrhunderts nimmt die Zahl an symmetrischen (also beidseits Lichter tragenden) Leuchterfiguren zu, manche tragen auch einen Lichtbogen oder ein Joch mit Lichtern (auf dem Kopf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch geschnitzte Figuren, die in einer Hand eine Pyramide tragen (z. B. 1890 von Wilhelm Neukirchner, Zwönitz). Die Kerzen zum Betrieb der Pyramide standen in Tüllen auf der Grundplatte.&lt;br /&gt;
=== Engel und Bergmann als Weihnachtsfiguren ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lichterengel}}&lt;br /&gt;
Nachdem im 19. Jahrhundert die Erfindung des preiswerten [[Stearin]]s (1818) und [[Paraffin]]s (1830) die Gestaltung privater weihnachtlicher [[Kerze]]nfeiern ermöglichte, setzte sich die Herstellung gedrechselter und geschnitzter [[Bergmann]]sfiguren als Träger von ein oder zwei Kerzen in größerer Stückzahl für den privaten Gebrauch durch. Erst zu dieser Zeit entwickelte sich auch die Figur des ebenfalls Lichter tragenden [[Lichterengel|Engels]], für die es keinen bergmännischen Hintergrund gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Ewald Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Bergmann und Engel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; 9 (1960), S. 534–542.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Wilhelm Richter]] beschreibt in seinem 1852 erschienenem Werk &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039; weihnachtliche Stuben im Bereich [[Kirchberg (Sachsen)|Kirchberg]] und erwähnt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein aus Holz geschnitzter Bergmann (Steiger), oder Engel hält in einer Tülle ein derbes, buntgemaltes (Heilig-Abend-)Licht;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Wilhelm Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Königreichs Sachsen in geographischer, statistischer und topographischer Hinsicht nebst geschichtlichen Bemerkungen zum Gebrauche für Schule und Haus. Zweiter Theil, enthaltend den Zwickauer Directionsbezirk&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von J. G. Engelhardt, Freiberg 1852, S. 488 [http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=65667&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=504 Digitalisat in der Dresdner Staats- und Universitätsbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Die weihnachtliche Dekoration werde zusammen mit dem [[Weihnachtspyramide|Drehleuchter]] nach dem „3. oder Hoh-Neujahrs-Heiligabend“, also dem 6. Januar, wieder „aufgehoben“, also weggeräumt bis zum nächsten Weihnachtsfest.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wilhelm Richter: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Königreichs Sachsen. Zweiter Theil&amp;#039;&amp;#039;, J. G. Engelhardt, Freiberg 1852, S. 489 [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/65667/505/0/ Digitalisat in der Dresdner Staats- und Universitätsbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Paar symbolisieren Bergmann und Engel [[Dualismus|duale]] Prinzipien wie Mann und Frau sowie den weltlichen und den geistlichen Aspekt des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kunstgewerbe]]&lt;br /&gt;
* [[Brauchtum des Erzgebirges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Königschmid&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Nordwestböhmischer Gebirgsvereins-Verband]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Bergknappenleuchter der Stadtkirche zu Graupen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Erzgebirgs-Zeitung. Monatsschrift für Volkstum und Heimatkunde Nordwestböhmens&lt;br /&gt;
   |Band=5. und 6. Heft des 42. Jahrgangs&lt;br /&gt;
   |Nummer=(Mai–Juni)&lt;br /&gt;
   |Ort=Teplitz-Schönau&lt;br /&gt;
   |Datum=1921&lt;br /&gt;
   |Seiten=49–51&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.znkr.cz/de/fotogalerie/obrazek/38179-dsc-5262-mai-1921-jpg/ Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Siegfried Sieber]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bergmannsfiguren aus Zinn und Holz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Sächsische Heimatblätter]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=9&lt;br /&gt;
   |Datum=1958&lt;br /&gt;
   |Seiten=558–564}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl-Ewald Fritzsch]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bergmann und Engel als weihnachtliche Lichterträger&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Der Anschnitt]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=6&lt;br /&gt;
   |Datum=1959&lt;br /&gt;
   |Seiten=3–9}} ({{Literatur |Autor=Karl-Ewald Fritsch |Titel=Bergmann und Engel |Sammelwerk=[[Sächsische Heimatblätter]] |Nummer=9 |Datum=1960 |Seiten=534–542}})&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Claus Leichsenring]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kulturbund Landesverband Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Zur Geschichte erzgebirgischer Bergmannsleuchter&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Erzgebirgische Heimatblätter]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=6&lt;br /&gt;
   |Verlag=Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg mbH&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISSN=0232-6078&lt;br /&gt;
   |Seiten=2–8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claus Leichsenring&lt;br /&gt;
   |Titel=Frühe Bergmannsleuchter aus Holz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kalender Sächsische Heimat&lt;br /&gt;
   |Datum=2015}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernd Sparmann, [[Fritz Jürgen Obst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bergmannsleuchter – Sächsisches Zinn in besonderer Form&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Kunst&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86530-200-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claus Leichsenring&lt;br /&gt;
   |Titel=Leuchterbergmann – Bergmannsleuchter: Geschnitzt, gedrechselt, aus Masse geformt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Kunst Dresden&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86530-249-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erzgebirgische Bergmänner|Bergmannsfiguren}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180327212811/http://www.750jahre.info/750/DE/Navi/Mediathek/Texte/festschrift_sachsen_brosch.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 &amp;#039;&amp;#039;Soziale Verantwortung für Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (PDF).] Fest-Publikation 2011 mit Fotos mannshoher Bergmannsfiguren auf den Druckseiten 17, 18 und 19; abgerufen am 22. Januar 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgebirgische Volkskunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihnachtsdekoration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaukultur und -tradition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statue]]&lt;/div&gt;</summary>
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