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	<title>Bergknecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:40:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergknecht&amp;diff=1982957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Rumberg: /* Einleitung */ Link direkt auf Tscherper</title>
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		<updated>2024-10-16T06:56:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Link direkt auf Tscherper&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Beruf Bergknecht. Für das identisch benannte Adelsgeschlecht siehe [[Bergknecht (Adelsgeschlecht)]]. Zur deutschen Schwimmerin siehe [[Nadja Bergknecht]].}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergknecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch nur Knecht genannt, ist ein [[Bergmann]],&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot; /&amp;gt; der im frühen [[Bergbau]] als Hilfsarbeiter zu Arbeiten eingesetzt wurde, für die keine besondere Ausbildung erforderlich war.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Bezeichnung Knecht bedeutet hierbei so viel wie junger Mann oder auch Knabe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Als Abzeichen trugen Bergknechte ein Tschärpertäschchen ohne [[Tscherper|Tschärper]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Es durften von den [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] und [[Steiger (Bergbau)|Steigern]] nur gelernte Bergleute als Bergknecht beschäftigt werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Es gab auch Bergbauregionen, in denen die Zahl der zu beschäftigenden Bergknechte pro [[Bergwerk]] limitiert war. So durften die Bergwerksbetreiber im [[Kanton Uri]] maximal 25 fremde Bergknechte auf ihren Bergwerken beschäftigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang und Einteilung ==&lt;br /&gt;
Bevor ein Arbeiter als Bergknecht auf einem Bergwerk beschäftigt werden durfte, musste er vom [[Bergamt]] auf seine Eignung geprüft werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Die Bergknechte wurden eingeteilt in gewöhnliche und bleibende Bergknechte, insbesondere im Freiberger [[Bergbaurevier]] gab es hier klare Vorgaben. Als gewöhnliche Bergknechte wurden die Bergknechte bezeichnet, die ihre ersten Grubenjahre zunächst als [[Grubenjunge]] durchlaufen hatten. Mit 18–20 Jahren rückten die Grubenjungen dann auf zum Bergknecht.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Als bleibende Bergknechte wurden die Bergknechte bezeichnet, die erst mit 20 Jahren ohne [[Knappenschein#Knappenausbildung und Prüfung|bergmännische Vorbildung]] in den Bergmannsberuf eintraten.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Entsprechend ihrer späteren Beschäftigung wurden die Bergknechte ausgebildet und anschließend ihrer Tätigkeit entsprechend benannt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewöhnliche Bergknechte ===&lt;br /&gt;
Bei den gewöhnlichen Bergknechte erfolgte die berufliche Einteilung, je nach Eignung, in die drei Kategorien Förder- und [[Wasserknecht]]e, Bohr- und Schlägelknechte und Schießknechte.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; [[Fördermann|Förderknechte]] wurden zu Förderarbeiten zum Beispiel als Haspelknechte  bei der [[Schachtförderung]]&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot; /&amp;gt; oder in der [[Streckenförderung]] eingeteilt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Wasserknechte waren für die [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] des Bergwerks zuständig.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot; /&amp;gt; Als Bohr- und Schlägelknechte wurden die Bergknechte eingesetzt, die später, je nach Eignung, als [[Hauer (Bergbau)|Hauer]] eingesetzt werden sollten. Zu Schießknechten rückten die Bergknechte auf, die sich für die Arbeit als Hauer eigneten und bei dieser Arbeit gezeigt hatten, dass sie genügend handwerkliches Geschick besaßen, um die Bohrlöcher für das [[Schießen (Bergbau)|Schießen]] zu erstellen und bei der Versetzarbeit ebenfalls geschickt genug waren. Als ausgebildete Schießknechte durften sie dann eigenständig Bohrlöcher besetzen und auch sprengen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bleibende Bergknechte ===&lt;br /&gt;
Bleibende Bergknechte konnten zunächst keinen beruflichen Aufstieg z.&amp;amp;nbsp;B. zum Hauer erreichen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Ausnahmen bildeten die Bergknechte, die einen Handwerksberuf erlernt hatten, der im Bergbau Verwendung finden konnte. Im Zuge des immer größer werdenden Bedarfs an Hauern konnten auch bleibende Bergknechte nach Ablauf von sechs Jahren bergmännischer Tätigkeit in die Lehrhauerklasse aufsteigen. Für diesen beruflichen Aufstieg war eine Genehmigung durch das [[Bergamt]] erforderlich. Bei einigen Gruben war dieser berufliche Aufstieg aus Mangel an Arbeitskräften schon nach drei Jahren möglich. Ältere bleibende Bergknechte wurden, je nach Eignung, als Kunstwärter oder als Kesselheizer eingesetzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings lag die Möglichkeit einer Beförderung in eine höherwertige Tätigkeit in der Willkür der Bergwerksbetreiber.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitszeit und Lohn ==&lt;br /&gt;
Bergknechte arbeiteten im [[Gedinge]], sie verfuhren lohntäglich innerhalb von 14 Tagen 18 Schichten. Die Anzahl der Schichten&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. GA 1.&amp;quot; /&amp;gt; konnte sich bei bestimmten dringenden Arbeiten erhöhen. Der [[Arbeitsentgelt|Schichtlohn]] betrug, je nach [[Bergrevier]], zwischen 4,7 und 5,4 [[Mariengroschen]]. Der zusätzliche Gedingegewinn konnte ¼ bis ⅓ des Lohnes betragen. Als Nebenverdienst konnten die Bergknechte einiger [[Bergwerk]]e zu bestimmten Zeiten zusätzlich noch einmal 4–6 sogenannte lange Schichten verfahren.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Eine Lohnerhöhung war spätestens nach sechs Jahren möglich, doch wurde diese Möglichkeit im 19. Jahrhundert aufgehoben. Eine Lohnerhöhung lag nun in der Willkür der Bergwerksbetreiber.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Veith: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;Moritz Ferdinand Gätzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung bergmännischer Ausdrücke&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Craz &amp;amp; Gerlach, Freiberg 1859.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Carl Langheld: &amp;#039;&amp;#039;Die Verhältnisse der Bergarbeiter bei dem sächsischen Regalbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von J. G. Engelhardt, Freiberg 1855, S. 32–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Otto Hue: &amp;#039;&amp;#039;Die Bergarbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Historische Darstellung der Bergarbeiter-Verhältnisse von der ältesten bis in die neueste Zeit, Erster Band, Verlag von J. H. W. Dietz Nachfolger, Stuttgart 1910, S. 232–233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landtags-Acten von den Jahren 1842 - 1843.&amp;#039;&amp;#039; Beilagen zu den Protokollen der ersten Kammer, Erste Sammlung, gedruckt in der Königlichen Hofbuchdruckerei von C. C. Meinhold und Söhnen, Dresden 1843, S. 237–260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;J. J. Scotti (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der Gesetze und Verordnungen welche in den nunmehr preußischen Landes - Gebieten, über Gegenstände der Landeshoheit, Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege ergangen sind.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Theil, Gedruckt bei Joseph Wolf, Düsseldorf 1836, S. 877.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Jean Odermatt: &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche in murmelnden Mythen, Marschhalte am Gotthard&amp;#039;&amp;#039;. In: ETH-Bibliothek (Hrsg.): Heimatschutz Patrimoine, Zeitschrift. Band 96, Heft 3, Zürich 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Th. Imme: &amp;#039;&amp;#039;Sprachliche Erläuterungen zu bekannten Ausdrücken der deutschen Bergmannssprache.&amp;#039;&amp;#039; (Schluß). In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 23, 46. Jahrgang, 11. Juni 1910, S. 843.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. GA 1.&amp;quot;&amp;gt;Als Schicht, im Sinne der Arbeit, bezeichnet man im Bergbau die regelmäßige und in Stunden bemessene tägliche Arbeitszeit eines Bergmanns. (Quelle: Th. Imme: &amp;#039;&amp;#039;Sprachliche Erläuterungen zu bekannten Ausdrücken der deutschen Bergmannssprache.&amp;#039;&amp;#039; In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Beruf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Rumberg</name></author>
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