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	<title>Bergkirche Klaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:21:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergkirche_Klaus&amp;diff=1110190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Bergkirche: &quot;Klaus&quot;</title>
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		<updated>2025-12-09T05:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bergkirche&quot; title=&quot;Kategorie:Bergkirche&quot;&gt;Kategorie:Bergkirche&lt;/a&gt;: &amp;quot;Klaus&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Klaus.jpg|mini|Bergkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BergkircheKlaus.SchlossKlaus.Ac.jpg|mini|Links Bergkirche, rechts [[Schloss Klaus]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergkirche Klaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht auf einem steilen Berghang nahe dem [[Schloss Klaus]] in der Gemeinde [[Klaus an der Pyhrnbahn]] im [[Bezirk Kirchdorf]] in [[Oberösterreich]]. Die dem Patrozinium hl. [[Johannes der Täufer]] unterstellte Kirche gehört als Filiale zur [[Pfarrkirche Klaus an der Pyhrnbahn]] im [[Liste der Pfarren im Dekanat Windischgarsten|Dekanat Windischgarsten]] der [[Diözese Linz]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1982/1983 wurde durch Bischof [[Maximilian Aichern]] für die Gemeinde eine im Ortszentrum gelegene ehemalige Kapelle mit Pfarrhof zur [[Pfarrkirche Klaus an der Pyhrnbahn]] baulich erweitert und 1983 geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-klaus.at/ |titel=Gemeinde, Zeittafel |hrsg=Gemeindeamt Klaus an der Pyhrnbahn |datum=2014-12-01 |zugriff=2015-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bergkirche dient als Filiale hauptsächlich für Hochzeiten und Begräbnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:kelch.jpg|mini|hochkant|Abendmahlskelch, 1622 für die Bergkirche Klaus gestiftet, heute noch in Vach bei Fürth verwendet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:kelch2.jpg|mini|Wappen der Familie Storch]]&lt;br /&gt;
1616–1618 wurde oberhalb des [[Schloss Klaus|Schlosses]] die Bergkirche Klaus als evangelische Pfarrkirche durch Ludwig von Storch erbaut, gemeinsam mit Prädikantenwohnhaus und Friedhof. 1622 stifteten Ludwig und Anna Johanna Storch einen goldenen Abendmahlskelch für die evangelischen Gottesdienste&amp;lt;ref&amp;gt;Pöllinger. Markus: &amp;#039;&amp;#039;950 Jahre St. Matthäus in Vach&amp;#039;&amp;#039;. Gunzenhausen, 2009, S.&amp;amp;nbsp;75–81 und S.&amp;amp;nbsp;130–131.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als die Storchs aufgrund der [[Gegenreformation]] Österreich verlassen mussten und sich in [[Vach (Fürth)|Vach]] bei Fürth (Bayern) niederließen, spendeten sie den Kelch der dortigen evangelischen Kirche, wo er bis heute in Verwendung ist.&amp;lt;ref&amp;gt;GFF Gemeinschaft für Familienforschung in Franken&amp;amp;nbsp;e.V.: Eberhard Krauß in „Blätter für fränkische Familienkunde“. Band&amp;amp;nbsp;26–2003, S.&amp;amp;nbsp;136–141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Gegenreformation wurde die Bergkirche schließlich 1674 als katholische Pfarrkirche geweiht, was durch Freiherrn Georg Siegmund von Salburg und dessen Nachfolger Gotthard Heinrich, Graf von Salburg, jahrelang angestrebt worden war. Die Kirche wurde unter die Patronanz des [[Johannes der Täufer|hl.&amp;amp;nbsp;Johannes des Täufers]] gestellt, ein Marmortaufstein wird aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1677 bis 1696 nahm der Brüsseler Casparus Podevin, damals Pfarrer von [[Leonstein (Gemeinde Grünburg)|Leonstein]], die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirngrabner, Gertrud: „Die Herrschaft Klaus (OÖ) 1512 – 1761.“ Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der philosophischen Fakultät an der Karl-Franzens-Universität in Graz. 1958. S.&amp;amp;nbsp;115–116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wertvolle Deckenfresken sowie ein Hochaltar prägen den Kircheninnenraum. 1858 wurde die (heute denkmalgeschützte) Orgel gebaut. 1884 wurde zum Gedenken an die Übernachtung „seiner kaiserlichen Hoheit [[Erzherzog Johann]] von Österreich“ im Schloss auf dem Weg zur Bergkirche die sogenannte Kaiserlinde gepflanzt, die dort noch heute steht. 1960 wurden bei Restaurierungsarbeiten 37&amp;amp;nbsp;[[Fresken]] freigelegt, die mehr als 150&amp;amp;nbsp;Jahre verdeckt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Anbau einer Kapelle an den Pfarrhof im Ort Klaus verlor die Bergkirche an Bedeutung und dient seither hauptsächlich für Hochzeiten und Begräbnisse. 1962 fand erstmals ein Konzert in der idyllischen Kirche am Fuße des Berges „Kirchmauer“ statt. Seit 1967 findet der alljährliche „Musik Sommer Klaus“ statt, das sich zu den kleinsten Musikfestivals Österreichs zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Deckenfresken und Stuckarbeiten ===&lt;br /&gt;
Nach der Einweihung zur katholischen Pfarrkirche 1681 wurde der damalige Pfarrer von [[Pfarrkirche Leonstein|Leonstein]], Casparus Podevin, ein gebürtiger Brüsseler, beauftragt, die künstlerische Innenausstattung vorzunehmen. Die [[Fresken]] zeigen Bilder aus dem Leben des [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]]. Hinter dem Hochaltar die Jordanlandschaft, an der Decke zuerst ein Bildnis „Mariens Aufnahme in den Himmel“, dann mehrere Stationen des Täufers: Seine Vorbereitung auf den kommenden Erlöser in der Wüste, seine Enthauptung (oberhalb des Orgelspieltisches) und seine Verklärung (hinter der Orgel). Rund um den Altar und im [[Kirchenschiff]] sind verschiedene Heilige dargestellt. Besonders selten ist ein Bildnis von [[Bernhard von Clairvaux]] links von der Orgel. Im Presbyterium auf der rechten Seite findet sich ein Selbstporträt des Künstlers Casparus Podevin, dargestellt mit einer Farbpalette in einer Hand und mit der anderen greift er über den Stuckrahmen des Bildes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rundbalken im Mittelschiff trägt die Aufschrift von der Einweihung zur katholischen Pfarrkirche 1. Mai 1674 sowie den Hinweis auf das [[Patrozinium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus 37 Bildern mit Stuckrahmen bestehenden Deckenfresken der Bergkirche waren rund 150 Jahre übermalt. Die Freilegung und Restaurierung erfolgte 1960 mit dem Maler [[Engelbert Daringer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] ist eine handwerkliche Arbeit des Rieder Tischlermeisters Wolf Waglhuber. Eine Besonderheit stellt die frei schwebende Krone über der Vollplastik „Jesus tauft Johannes“. Links davon befindet sich eine Darstellung des [[Zacharias (Vater des Johannes)|Hohenpriesters Zacharias]] und rechts [[Elisabet]], die Eltern des Johannes, welche vom Lambacher Bildhauer Joachim Ertl stammen und erst 1774 aufgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienaltar ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Umgestaltung und Erneuerung der Bergkirche im Jahre 1761 durch [[Propst]] Grundtner wurde ein künstlerisch weniger bedeutender Seitenaltar angefertigt. Der Tischlermeister ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Die Kanzel wurde ebenfalls vom [[Ried]]er Tischlermeister Wolf Waglhuber angefertigt. Erst seit der 1995 durchgeführten Restaurierung kommen die ganz der Stuckarbeit angepassten Schnitzarbeiten an der [[Kanzel]] zur Geltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epitaph ===&lt;br /&gt;
Eine schöne Marmorarbeit erinnert an Peter Christoff Praunfalckh und wurde um 1630 errichtet. Über dem Grabmonument befinden sich drei in Marmor gemeißelte Wappen: Jenes der Dietrichstein, der Praunfalken und der Schrott von Kienberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel und Empore ===&lt;br /&gt;
An der Orgelempore ist eine selten zu sehende [[Ornamentik]] zu sehen, welche vermutlich ebenfalls von Casparus Podevin stammt. Man nimmt an, dass es sich um ein Instrument des bekannten Orgelbauers [[Egedacher (Familie)|Egedacher]] handelte. 1928 wurde von den [[Orgelbauerfamilie Mauracher|Gebrüdern Mauracher]] ein pneumatisches Orgelwerk in das barocke Gehäuse eingebaut, bei dem vermutlich die Pfeifen zweier Register der alten Orgel wiederverwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzwegbilder ===&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Kreuzwegbilder ist nicht bekannt. Es gibt Vermutungen, dass sie entweder von Gottfried Krall aus [[Bad Ischl]] stammen, oder von [[Wolfgang Andreas Heindl]]. Das Datum der Erstellung ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocke ===&lt;br /&gt;
Die Glocke wurde 1645 in [[Steyr]] vom Glockengießer Simon Urndorfer gegossen und war eine Spende des damaligen Schlossbesitzers Freiherrn von Salburg, wie aus der Inschrift hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Glocken – die große (163&amp;amp;nbsp;kg) und die mittlere (109&amp;amp;nbsp;kg) wurden 1917/18 von der Heeresverwaltung übernommen. 1923 wurden zwei neue Glocken angeschafft. Diese, wie auch die alte kleine Glocke, wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konfisziert. Die kleine Glocke ist jedoch wieder nach Klaus zurückgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz Josef Limberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Perle im Wald. 400 Jahre Bergkirche Klaus&lt;br /&gt;
   |Verlag=Metatron-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuhofen&lt;br /&gt;
   |Datum=2021&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-90162-762-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Saint John the Baptist church in Klaus an der Pyhrnbahn|Bergkirche Klaus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-klaus.at/ Website von Klaus an der Pyhrnbahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/49/25/N |EW=14/09/08/E |type=landmark |region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Klaus an der Pyhrnbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Linz|Klaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Pfarrkirche|Klaus an der Pyhrnbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Windischgarsten|Klaus, Bergkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergkirche|Klaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Klaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1618]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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