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	<title>Bergkirche Auerbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:57:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergkirche_Auerbach&amp;diff=1324433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: Da die Kirche anscheinend nie komplett neu errichtet wurde sondern immer nur umgebaut (auch wenn erheblich) wurde, dann ursprüngliches Baujahr</title>
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		<updated>2025-09-03T10:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Da die Kirche anscheinend nie komplett neu errichtet wurde sondern immer nur umgebaut (auch wenn erheblich) wurde, dann ursprüngliches Baujahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bergkirche Bensheim-Auerbach von Süden 1.jpg|mini|Bergkirche in Auerbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Auerbach 02.jpg|mini|Blick aus nördlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Auerbach (Bensheim)|Auerbach]], heute einem Stadtteil von [[Bensheim]], ist die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] der dortigen [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|evangelischen Gemeinde]]. Durch mehrfache bauliche Veränderungen in ihrer langen Geschichte ist sie ein interessantes Zeugnis kulturhistorischen Wandels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche steht in beherrschender Lage über dem alten Ortskern, weithin sichtbar auf einer felsigen Anhöhe vom ummauerten alten Friedhof umgeben. Die Anschrift ist &amp;#039;&amp;#039;Kirchweg 7&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Bensheim-Auerbach romanische Tür.jpg|mini|Romanische Türflügel in einem auf „1479“ datierten gotischen Portal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten über Gründung und Frühzeit der Kirche fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründung der Kirche an einer Erbteilung der Landesherrschaft, dem Haus der [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]], oder einen ersten Kirchenbau an einer für damals vermuteten Loslösung von der Mutterpfarrei Bensheim festzumachen,&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 6–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Spekulationen. Erstmals für 1297 ist ein Ortspfarrer bezeugt, was auch das Bestehen eines Kirchengebäudes wahrscheinlich macht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-8&amp;quot;&amp;gt;Busch, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Renovierungen am Ende der 1970er Jahre wurde die 11,60&amp;amp;nbsp;m lange Wand eines älteren Vorgängerbaus festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-8&amp;quot; /&amp;gt; Die Kirche war dem Heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-20&amp;quot;&amp;gt;Busch, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Landgraf]] [[Heinrich III. (Hessen)|Heinrich III.]] wurde 1487&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot;&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=29166|titel=Ev. Bergkirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – eine Bauinschrift im unteren Bereich des Turmes nennt allerdings die Jahreszahl 1479&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-10&amp;quot;&amp;gt;Busch, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; – der dominante westliche Glockenturm errichtet. Der [[Gotik|spätgotische]] Turmhelm ist im Original erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-10&amp;quot; /&amp;gt; Gleichzeitig erfuhr das Kirchenschiff eine Erweiterung nach Norden und Osten, wo ein [[Chor (Architektur)|Chor]] angefügt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reformation]] wurde die Gemeinde 1529 [[evangelisch]] und die Bergkirche zur evangelischen Pfarrkirche des Ortes. Die [[Baulast]] der Kirche lag bei der politischen Gemeinde von Auerbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barock ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Bensheim-Auerbach nach Westen.jpg|mini|Blick nach Westen mit barockem Orgelprospekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 18. Jahrhunderts befand sich die Kirche baulich in schlechtem Zustand. 1713/14 wurde sie unter dem [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|hessen-darmstädtischen]] Baumeister [[Friedrich Sonnemann (Baumeister)|Friedrich Sonnemann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/lookup/sn/cvmahessen/id/103-1 Büttelborn · Pfarrkirche], auf lagis-hessen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (1679–1735) saniert und modernisiert. Die Außenmauern wurden um 2 m erhöht und die Fensterdurchbrüche vergrößert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-12&amp;quot;&amp;gt;Busch, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1724 erhielt die Kirche erstmals eine [[Orgel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1787 wurden – aus nicht bekannten Gründen – unter dem Baumeister &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Schuknecht&amp;#039;&amp;#039; aus [[Darmstadt]] Chor und [[Sakristei]] abgetragen und durch eine glatte Ostwand ersetzt. Diese hatte zwei gotische Fenster, bei denen es sich entweder um wiederverwendete des abgebrochenen Chores handelte&amp;lt;ref&amp;gt;So vermutet Busch, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder um [[Nachgotik|nachgotische]], neue. Innen entstand vor der neuen Ostwand eine [[Empore]] für die Orgel, an der Westwand eine doppelstöckige Empore und vor einem Teil der Nordwand eine weitere, eingeschossige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Bensheim-Auerbach Reste der Verglasung von 1903.jpg|mini|Reste der Verglasung von 1901]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 / 1901 erhielt die Kirche durch einen Umbau nach Plänen des Darmstädter Oberbaurats [[Karl Hofmann (Architekt)|Karl Hofmann]] ihr im Wesentlichen bis heute außenwirksames Erscheinungsbild.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich / Werner, S. 115 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl Hofmann kam hier auf Betreiben von [[Großherzogtum Hessen|Großherzog]] [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Großherzog)|Ernst Ludwig]] zum Zuge. Absicht von Karl Hofmann war es, „die Kirche so zu restaurieren, wie es dem schönen gothischen Turm und der ganzen ursprünglichen Anlage der Kirche entspricht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-12&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurde wieder ein Chor mit [[Fünfachtelschluss]] angefügt und die Sakristei nach Süden hin angebaut. Die beiden nördlichen Treppentürmchen entstanden als Zugänge zu der damals eingebauten, an der Nordseite durchlaufenden Empore und die Nordwand bekam drei Maßwerkfenster. Im Innern der Kirche erhielt die Orgel ihren Platz auf einer neuen Westempore, das [[Kirchenschiff]] eine durch hölzerne Gurtbögen gegliederte [[Rabitz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tonne. Die Kirche war in ihrer Zuständigkeit für das zeitweilig durch Großherzog als Sommerresidenz genutzte [[Staatspark Fürstenlager|Fürstenlager]] eine Hofkirche und erhielt so auch ein neues Fürstengestühl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot; /&amp;gt; Die Einweihung erfolgte am 11. Juli 1901 durch Schlüsselübergabe an Großherzog Ernst Ludwig.&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963/64 erfolgte eine modernistische Umgestaltung des Inneren, die mit der überkommenen Ausstattung sehr rücksichtslos umging: Das Fürstengestühl und das Rabitzgewölbe wurden entfernt und zerstört, letzteres durch eine flachere Holztonne ersetzt. Die Nordempore wurde abgerissen, die spätromanische Eingangstür und das [[Barock|barocke]] [[Triumphkreuz]] entfernt&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 14 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Kanzel und Empore grau gestrichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-16&amp;quot;&amp;gt;Busch, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ergebnis dieser Renovierung wurde von der Gemeinde nicht akzeptiert. Schon 1972 kehrte das barocke Triumphkreuz zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 15 Jahre nach der Renovierung von 1963/64 erfolgte 1977 bis 1979 eine weitere Renovierung, die die Maßnahmen der vorangegangenen teilweise rückgängig machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-16&amp;quot; /&amp;gt; So sind heute von der Renovierung von 1963/64 im Wesentlichen nur das [[Kirchengestühl|Gestühl]] nach einem Entwurf des Darmstädter Architekten [[Karl Gruber (Architekturhistoriker)|Karl Gruber]] und ein Teil der [[Buntglasfenster]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Renovierung in den Jahren 1977 bis 1979 durch den Darmstädter Architekten &amp;#039;&amp;#039;Martin Denhard&amp;#039;&amp;#039; wurde ein Teil der Nordempore erneut eingebaut, die historische Ausstattung – soweit noch erhalten – wieder eingebracht und die Ausstattung erhielt eine farblich freundlichere Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
Die drei Chorfenster stammen von dem Münchner Hofglasmaler &amp;#039;&amp;#039;Carl de Bouché&amp;#039;&amp;#039; von 1901 und nehmen Bezug auf den [[Abendmahlsgottesdienst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-30&amp;quot;&amp;gt;Busch, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die modernen Fenster im [[Kirchenschiff]] sind abstrakt gestaltet und stammen überwiegend von [[Bruno Müller-Linow]]. In den Maßwerken haben sich Farbverglasungen von 1901 erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Rück-Renovierung 1977 bis 1979 wurden – damit der Kirchenraum heller wurde – einige dieser Fenster er- oder umgesetzt. Die damals neu hinzugekommenen Fenster stammen von &amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Wiedebusch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Bensheim-Auerbach nach Osten 1.jpg|mini|Blick in den Chor, links: Nordempore; rechts: Kanzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zugang vom Turm in das Kirchenschiff bildet ein Portal mit einer zweiflügelige Tür, die aufgrund ihrer kunstvollen schmiedeeisernen Beschläge [[Romanik|spätromanisch]] auf das Ende des 13. Jahrhunderts oder um 1300 datiert wird. Die Beschläge sind ein seltenes Zeugnis [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Schmiedehandwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links des Triumphbogens steht der in derben [[Renaissance]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;formen gehauene Taufstein von 1608 mit einer längeren Inschrift. Einsatz und Deckel des Taufsteins stammen von 1982.&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chorbogen hängt ein eindrucksvolles, schmiedeeisernes Triumphkreuz mit Corpus von 1684. Stifter war der [[Kurmainz|kurmainzische]], in Bensheim wohnende Oberamtsphysikus des Oberamts Starkenburg und Leibarzt des [[Bistum Mainz|Erzbischofs]] und [[Kurfürst]]en von [[Kurmainz|Mainz]] [[Anselm Franz von Ingelheim (1634–1695)|Anselm Franz von Ingelheim]], &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Caspar Elwert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seiner Person siehe: [https://www.lagis-hessen.de/pnd/104261684 &amp;#039;&amp;#039;Elwert, Nikolaus Caspar&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen]] (LAGIS): &amp;#039;&amp;#039;Hessische Biografie&amp;#039;&amp;#039;; Stand: 28. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Luthertum|Lutheraner]] in dem ansonsten [[römisch-katholisch]]en Bensheim war er nach Auerbach eingepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel stammt aus der alten [[Diakonissenkirche Frankfurt|Frankfurter Diakonissenkirche]] und war ein Geschenk des ehemaligen Pfarrers des [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Diakonissen-Mutterhauses, Carl Leydhecker und seiner Frau, die ihren Alterssitz in Auerbach hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-30&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Abschluss der Innenrenovierung 1978 befinden sich im Kirchenschiff drei Grabdenkmäler, die ursprünglich an der Außenwand befestigt waren&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 26 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Die Grabplatte für die Kinder des Pfarrers Plaustrarius ist eine Kopie eines verlorenen Originals aus der Zeit um 1610.&lt;br /&gt;
* Ein großes Grabdenkmal für den Kirchenvorsteher und Gerichtsschöffen Jacob Bach von 1610 &lt;br /&gt;
* und ein schlichtes Epitaph für den 1727 verstorbenen Auerbach Pfarrer Georg Schott und dessen Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
1724 erhielt die Kirche erstmals eine [[Orgel]]. Sie stammte von dem Darmstädter [[Orgelbauer]] &amp;#039;&amp;#039;Appell&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busch-20&amp;quot; /&amp;gt; 1788 erhielt die Kirche eine neue Orgel, eine Stiftung des Erbprinzen [[Ludwig I. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]], die &amp;#039;&amp;#039;Johannes Oberndörfer&amp;#039;&amp;#039; aus [[Jugenheim (Seeheim-Jugenheim)|Jugenheim.]] baute. Der dreiteilige [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] von 1788 ist erhalten. Das Instrument wurde jedoch mehrfach umgebaut, zuletzt 1980 durch &amp;#039;&amp;#039;Andreas Ott&amp;#039;&amp;#039; aus Bensheim. Das Instrument verfügt seitdem über 21 [[Register (Orgel)|Register]], die auf zwei [[Manual (Musik)|Manuale]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] verteilt sind. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] lautet wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;Busch, S. 22–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing: 4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Großgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Viol de Gamb || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleingedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III–IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Unterwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauschwerk I–II || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principalbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompetenbass || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tremulant]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Wann die Bergkirche erstmals mit [[Kirchenglocke|Glocken]] ausgestattet wurde, ist nicht bekannt. Belegt sind sie erst seit 1575. Die heutigen vier Glocken stammen alle von der [[Glocken- und Kunstgießerei Rincker]] im [[hessischen Sinn (Hessen)|Sinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
! Glocke&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Gewicht&lt;br /&gt;
! [[Nominal (Glocke)|Nominal]]&lt;br /&gt;
! Inschrift&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben nach Busch, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || Vater-unser-Glocke || 1962 || 1200 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dis’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Dein Reich komme!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || || 1950 || 650 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fis’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Meine Seele erhebet den Herrn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Gebetsglocke || 1950 || 450 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gis’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Betet ohne Unterlass!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Totenglocke || 1921 || 285 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h’&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Auerbach 07.jpg|mini|Friedhof der Bergkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkirche Bensheim-Auerbach Eigenbrodt-Brunnen.jpg|mini|Eigenbrodt-Brunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Bergkirche liegt der zugehörige historische Bergfriedhof, nach Süden erstreckt sich der neuere Teil. Hier stehen mehrere als Naturdenkmäler eingestufte Bäume sowie einige [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Grabstätten. Auf dem Friedhof ist General [[Friedrich von Wachter (General, 1788)|Friedrich von Wachter]], großherzoglich-hessischer [[Regierung des Großherzogtums Hessen#Kriegsministerium|Kriegsminister]] (1862–1866) während des [[Deutscher Krieg|Kriegs von 1866]] bestattet sowie Rudolf [[Brasch (Adelsgeschlecht)|von Brasch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/792/ |titel=DenkXweb - Detailansicht |abruf=2022-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang des historischen, die Kirche umgebenden Friedhofs, befindet sich der 1910 entstandene „Eigenbrodtbrunnen“, entweder von [[Heinrich Metzendorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot; /&amp;gt; oder von Robert Sommer&amp;lt;ref&amp;gt;So die Erklärungstafel des &amp;#039;&amp;#039;Kur- und Verkehrsvereins Auerbach 1866 e. V.&amp;#039;&amp;#039; am Brunnen.&amp;lt;/ref&amp;gt; entworfen, und in Erinnerung an Pfarrer Karl Eigenbrodt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit ihrer Ausstattung und dem sie umgebenden Friedhof ist die Kirche ein [[Baudenkmal]] aus geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen und wissenschaftlichen Gründen aufgrund von  § 2 Absatz 1 des [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkxweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Busch: &amp;#039;&amp;#039;Bensheim-Auerbach, Evangelische Bergkirche&amp;#039;&amp;#039; = Kleine Kunstführer Nr. 2436. Schnell und Steiner, Regensburg 2002. ISBN 379546210X&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Dietrich (Jurist)|Reinhard Dietrich]] und [[Ferdinand Werner (Verleger)|Ferdinand Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hofmann – nicht nur in Worms&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Wormsgau]] 39 (2024), S. 97–126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=29166|titel=Ev. Bergkirche}}&lt;br /&gt;
* [https://bergkirche-auerbach.ekhn.de/startseite.html Evangelische Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach]&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen]] (Hg.): [https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/objekte/ &amp;#039;&amp;#039;Bergstraße, Landkreis Bensheim, Auerbach, Kirchweg 7, Ev. Bergkirche&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;denkxweb&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 6. Mai. 2024.&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.703095|EW=8.626606|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4666402-6|VIAF=247394859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Bensheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bensheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Dekanats Bergstraße|Auerbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nikolaikirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergkirche|Auerbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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