<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergisch_Born</id>
	<title>Bergisch Born - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergisch_Born"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergisch_Born&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:57:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergisch_Born&amp;diff=200262&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Haus Bergisch Born 147/149 */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergisch_Born&amp;diff=200262&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-13T10:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Haus Bergisch Born 147/149: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Bergisch Born&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Remscheid&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/09/17.51/N &lt;br /&gt;
| Längengrad            = 07/15/50.65/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 42897&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 02191&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Remscheid&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Remscheid Bergisch Born 01 ies.jpg|mini|Ortseinfahrt von Lennep kommend auf der Bundesstraße 51]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evang. Kirche Bergisch Born (Remscheid).jpg|mini|Evangelische Kirche Bergisch Born]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Remscheid Bergisch Born - St Andreas 02 ies.jpg|mini|Katholische [[St.-Andreas-Kirche (Bergisch Born)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergisch Born&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis in das 20. Jahrhundert nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Born&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Bergisches Land|bergische]] Ortschaft und als Bestandteil des Stadtbezirkes [[Lennep]] ein Ortsteil von [[Remscheid]] (kreisfrei) im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Regierungsbezirk Düsseldorf]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bergisch Born liegt im [[Oberbergisches Land|Oberbergischen Land]] an der Grenze zum [[Niederbergisches Land|Niederbergischem Land]] an den [[Bundesstraße 51|Bundesstraßen 51]] und [[Bundesstraße 237|237]]. Das im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] liegende Teilstück der B 51 gehörte ursprünglich zu einer Handelsroute zwischen [[Köln]] und [[Berlin]]. Im Westen des Ortes liegt das Quellgebiet des [[Eschbach (Wupper)|Eschbachs]], der bei [[Burg an der Wupper|Solingen-Burg]] in die Wupper mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ort gehören die Hofschaften und Wohnplätze Bergisch Born, [[Bornbach (Remscheid)|Bornbach]], [[Bornefeld (Remscheid)|Bornefeld]], [[Buchholzen (Remscheid)|Buchholzen]], [[Dörpe (Remscheid)|Dörpe]] (Remscheider Teil), [[Jägerhaus (Remscheid)|Jägerhaus]], [[Kaltenborn (Remscheid)|Kaltenborn]], [[Karlsruhe (Remscheid)|Karlsruhe]], [[Langenbusch]], [[Neutefental]], [[Niederlangenbach]], [[Oberlangenbach]], [[Oberstraße (Bergisch Born)|Oberstraße]], [[Piepersberg (Remscheid)|Piepersberg]], [[Siepen (Lennep)|Siepen]], [[Sonnenschein (Remscheid)|Sonnenschein]], [[Stöcken (Remscheid)|Stöcken]] und [[Tefental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;60%&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Lennep]]&amp;lt;br /&amp;gt;(zu [[Remscheid]])&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Heide (Radevormwald)|Heide]]&amp;lt;br /&amp;gt;(zu [[Radevormwald]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Wermelskirchen]]&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Windrose klein.svg]]&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Hückeswagen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Dreibäumen]]&amp;lt;br /&amp;gt;(zu Wermelskirchen und Hückeswagen)&lt;br /&gt;
| width =&amp;quot;33%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte Bergisch Borns beginnt mit der Einrichtung des [[Amt Bornefeld|Amtes Bornefeld]], dessen erste urkundliche Erwähnung auf den 17. März 1270 datiert werden kann. Dort wird ein „iudicio sive officio de Burlevelt“ erstmals genannt. Erst nach 1511 setzte sich Bornefeld als einzige Bezeichnung durch. Bedeutung erlangte das Amt als Gerichtsort der [[Grafschaft Berg]] unter [[Gerhard (Berg)|Gerhard I.]] zwischen 1350 und 1360. Das [[Amt Bornefeld]] bildete damit eine Verwaltungseinheit des [[Herzogtum Berg|Bergischen Staatswesens]], das Remscheid, Wermelskirchen, Dabringhausen, Dhünn und Lüttringhausen (bis 1407) umfasste. Gleichwohl der Bornefelder Rat Bertram [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|von Plettenberg]] im Jahr 1555 auch die Amtsmannstelle in Hückeswagen erhielt und beide Ämter seitdem in Personalunion verwaltet wurden, blieb das Amt bis zur territorialen Neugliederung unter [[Joachim Murat]] im Jahre 1807 bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sagenhaften Erzählungen soll hier Napoleon oder sein General, späterer Marschall Ney, 1796 gewohnt haben. Nachweislich hat ein Détachement (250 Mann) französischer Soldaten am Born kampiert. Weitere Einheiten haben in Wermelskirchen-Osminghausen, in Nüxhausen (heute Burscheid-Hilgen) und Hückeswagen kampiert. General Ney wohnte auf Schloss Hückeswagen. Die Fourage-Lieferungen an Wein und Lebensmittel an seine Generalstafel und an seine Einheiten in den Camps haben noch jahrelang die Gerichte beschäftigt, daher sind die Zusammenhänge bekannt.&amp;lt;ref name=verfuehrt_napoleon&amp;gt;G. Verführt: &amp;#039;&amp;#039;Die Niederhonschaft Wermelskirchen während der Franzosenzeit 1794–99&amp;#039;&amp;#039;, SD Burscheider Zeitung 1940.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Herrichtung der Höhenstraße zwischen Wermelskirchen und Lennep (heutige B 51) und der Anlage der Landstraße über Hückeswagen nach Siegen [[Bundesstraße 237|(heutige B 237)]] in den Jahren 1773–78 entwickelte sich der nahegelegene Hof „Born“ zum Siedlungsschwerpunkt und die bauliche Tätigkeit konzentrierte sich entlang der Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtungen der Bahnlinien von [[Wuppertal]] nach [[Opladen]] 1876–81 und von [[Lennep]] nach [[Wipperfürth]]-Hämmern und weiter nach [[Dieringhausen]] 1876 mit ihrer Verzweigung in Bergisch-Born band den Ort in das Netz der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft]] ein. Eine Omnibus-Linie nach Köln ergänzte die Verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gehörte der Siedlungskern Bergisch Borns unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Born&amp;#039;&amp;#039; zum [[Herzogtum Berg|bergischen]] [[Amt Bornefeld-Hückeswagen]]. 1815/16 lebten 67 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Born der [[Honschaft Lüdorf|Lüdorfer Honschaft]] an, die ein Teil der [[Außenbürgerschaft Hückeswagen|Hückeswagener Außenbürgerschaft]] innerhalb der [[Bürgermeisterei Hückeswagen]] war. Der laut der &amp;#039;&amp;#039;Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039; als [[Weiler]] kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit acht Wohnhäuser und 13 landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 78 Einwohner im Ort, davon sechs katholischen und 72 evangelischen Glaubens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viebahn&amp;quot;&amp;gt;[[Georg von Viebahn (Statistiker)|Johann Georg von Viebahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, 1836.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viebahn Teil 2&amp;quot;&amp;gt;[[Georg von Viebahn (Statistiker)|Johann Georg von Viebahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf.&amp;#039;&amp;#039; Theil 2: &amp;#039;&amp;#039;Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend.&amp;#039;&amp;#039; Schreiner, Düsseldorf 1836, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10478029_00013.html?contextType=scan&amp;amp;contextSort=score%2Cdescending&amp;amp;contextRows=10&amp;amp;context=H%C3%BCckeswagener+ S. 11–12].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland&amp;#039;&amp;#039; werden für 1885 zwölf Wohnhäuser mit 109 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde [[Neuhückeswagen]] innerhalb des [[Kreis Lennep|Kreises Lennep]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1888&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 besitzt der Ort 13 Wohnhäuser mit 148 Einwohnern, 1905 22 Wohnhäuser und 239 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1897&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1909&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde in der Nähe der alten „Abdeckerei“ ein nach Augenzeugenberichten streng bewachtes Bauprojekt begonnen, zu dem vom Borner Bahnhof ein Gleis hin führte. Nach einer vertraulichen Behördenmitteilung war hier im Dritten Reich eine Sonderkrankenhausanlage der „[[Aktion Brandt]]“ mit 500 Betten geplant, die Beobachter mit Euthanasie in Verbindung brachten. Der ominöse Bau mit sieben Rauchfängen ließ viele Vermutungen zu, bis ein großer Teil des Rohbaus dieses „Ausweichkrankernhauses“ 1945 durch Bomben zerstört wurde. Später entstand hier ein Altenheim, das man jedoch 1980 abgerissen hat.&amp;lt;ref name=Hist_Zent_RS&amp;gt;Historisches Zentrum Remscheid, Bildarchiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Viola Schwanicke: &amp;#039;&amp;#039;Eine &amp;quot;Vernichtungsanlage&amp;quot; in Bergisch Born?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aktuell rund um Bergisch Born&amp;#039;&amp;#039; Ausgaben 103 + 104, 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nordrhein-westfälischen Kommunalgebietsreform wurde am 1. Januar 1975 der östliche Bereich um Bergisch Born aus der Stadt [[Hückeswagen]] herausgelöst und in die Stadt Remscheid eingegliedert. Der Norden des heutigen Ortsteils gehörte zuvor zur Stadt [[Lennep]] (später Remscheid), der Süden zu [[Wermelskirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute teilt sich der Ort in die statistische Stadtteile [[Bergisch Born West]] und [[Bergisch Born Ost]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergisch Borner Landwehr ==&lt;br /&gt;
Diese sog. Landwehr mit Damm und Graben verlief entlang der alten West-Nord-Grenzen von Hückeswagen. Diese verläuft heute noch z. B. von Schückhausen über die Knochenmühle bei Dhünn, über Dreibäumen und den Rattenberg bis an die heutige B 51. Auch der weitere Verlauf dieser alten Grenze von Hückeswagen verlief weiter entlang der B 51. Der letzte Teil, etwa ab der Straße nach Engelsburg-Radevormwald, konnte jetzt kartografisch nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;N.J. Breidenbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Bergisch Borner Landwehr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aktuell rund um Berg.Born&amp;#039;&amp;#039;, Mittlblatt IGBB, 21. Jahrgang, Nr. 3, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haus Bergisch Born 147/149 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergisch Born 147-149 (Remscheid).jpg|mini|Altes bergisches Haus an der B 51 Nr. 147/149]]&lt;br /&gt;
Eine Abbildung zeigt dieses imposante Haus zu dem eine reiche Geschichte gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;N.J. Breidenbach: &amp;#039;&amp;#039;Bergisch Born Haus Nr. 147/149&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Leiw Heukeshoven&amp;#039;&amp;#039;, Heft 51/52, Hückeswagen 2011/2012, ISBN 978-3-877-07826-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1692 wird ein Johanns Sohn genannt, nach dessen Tod am 22. April 1724 Arnold Arntz die [[Kurmut]] zahlt. Im Jahre 1764 protestiert ein Arnold Arntz am [[Amt Bornefeld|Bornefelder]] Gericht gegen eine Kurfürstliche Verordnung. 1768 Henrich Arntz leiht auf sein Erbgut am Born 400 Taler. Im Jahre 1770 führt Henrich Arntz zum Born einen Prozess am Bornefelder Gericht.&amp;lt;ref&amp;gt;N.J. Breidenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Gericht in Wermelskirchen, Hückeswagen und Remscheid von 1639 bis 1812&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gisela Breidenbach, Wermelskirchen 2004, ISBN 3-980-28015-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Prozesse bis hin zum Oberappellationsgericht in Düsseldorf wurden von der sehr vermögend gewordenen Familie Arntz geführt. Das Vermögen erwarb sie durch Eisenhämmer in Remscheid, Wipperfürth-Hämmern, Reinshagen-Bever und eine [[Siamosen]]-Manufaktur in Hückeswagen. Sie beteiligte sich u.&amp;amp;nbsp;a. mit hohen Summen an der Finanzierung eines Großbritannischen Husaren- und Infanterie-Regiments. Zuletzt aber verarmte die Familie, verschuldete sich bei dem Pulverfabrikanten Cramer in Krummenohl und verkaufte das Gut 1808 an den Weinhändler Rhodius in Lennep und Köln.&amp;lt;ref name=verfuehrt_napoleon/&amp;gt; 1897 gelangte das Gut an die Familie der heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere sehenswerte Gebäude in Bergisch Born&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bergisch Born 64 (Remscheid).jpg|Baudenkmal Bergisch Born 64&lt;br /&gt;
Berg Born.jpg|Alte Gebäude in Bergisch Born&lt;br /&gt;
Datei: Bergisch Born 128 (Remscheid).jpg|Baudenkmal Bergisch Born 128&lt;br /&gt;
Datei:Bergisch Born 176 (4) (Remscheid).jpg|Baudenkmal Bergisch Born 176&lt;br /&gt;
Datei:Bergisch Born 177 (2) (Remscheid).jpg|ehem. Kornbrennerei Bergisch Born 177&lt;br /&gt;
Datei:Bergisch Born 177 (4) (Remscheid).jpg|ehem. Kornbrennerei Bergisch Born 177&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf-Steiner-Schule Bergisch Born (Remscheid).jpg|mini|Rudolf-Steiner-Schule – Schwarzer Weg 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur, Veranstaltungen und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nahe der [[Bundesstraße 237]] liegt die [[anthroposophisch]] ausgerichtete Rudolf-Steiner-Schule.&lt;br /&gt;
Bergisch Born hat eine [[evangelisch]]e und eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Kirchengemeinde. Zur evangelischen Kirche gehört ein Gemeindehaus. Die katholische Kirche heißt [[St.-Andreas-Kirche (Bergisch Born)|„St. Andreas“]] und gehört zum Kirchenverbund St. Bonaventura und Heilig Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Bergisch Born richtet in der Jahresmitte ein Sommerfest aus.&lt;br /&gt;
Die IGBB organisiert den Neujahrsempfang und den [[Martinstag|St.-Martins-Zug]] in Bergisch Born. Zudem beteiligt sich der Bürgerverein an der Aktion „Picobello Remscheid“ und beim Trassenfest, das jede zweite Jahr stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren niedergehenden [[Einzelhandel]]s weist der Ort heute nur noch wenige Versorgungsstrukturen auf. Dazu gehört eine Bankfiliale, ein Discount-Supermarkt, ein Elektrofachgeschäft, eine Kfz-Werkstatt, ein Frisör, drei Imbissbuden, ein forstwirtschaftliches Lohnunternehmen, ein Karosserie- und Lackierfachbetrieb, eine mobile Altenpflege, ein Hospiz, eine Gartenhaus-Ausstellung und eine Gastronomie mit Tennishalle und Bowlingbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage vom „Steinernen Kreuz“ – Warum die Krammetsvogelfesttage gefeiert wurden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinernes Kreuz (2) Eschbachtalsperre (Remscheid).jpg|mini|Das [[Steinernes Kreuz|Steinerne Kreuz]]]]&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1554 folgte der Bote Josef Waizel der alten Handelsstraße von Köln nach Lennep, die durch das Eschbachtal nahe der Ortschaft Born (heute Bergisch Born) verlief. Nachdem Waizel das Tal durchquert hatte und in den Anstieg in Richtung [[Lennep]] einbog, sprangen zwei Räuber aus dem Gebüsch neben dem Hohlweg, schlugen ihn nieder und raubten die Goldstücke aus seiner Botentasche.&lt;br /&gt;
Bevor Josef Weizel im Eschbachtal verblutete, richtete er seinen Blick gen Himmel, wo gerade ein Schwarm [[Krammetsvögel]] (Wacholderdrosseln)vorüberflog und rief den fliehenden Räubern mit letzter Kraft nach: „Gott wird euch richten, ihr Mörder! Die Vögel am Himmel werden euch verraten!“&lt;br /&gt;
Die Räuber, von der Drohung des Botens wenig beeindruckt, kehrten im nahen Born in einen Gasthof ein, um sich mit dem gestohlenen Gold zu betrinken und zünftig zu speisen. Als der Gastwirt ihnen zwei Krüge Bier und eine Platte gebratener Krammetsvögel vorsetzte, sagte einer der Räuber: „Diese Vögel sind tot. Die werden den Mord nicht mehr verraten!“&lt;br /&gt;
Der Wirt, hellhörig geworden, schickte sofort einen seiner Knechte ins nahe Gerichtshaus am Bornefeld und noch bevor die Mörder ihre Mahlzeit beendet hatten, wurden sie festgenommen. Sie wurden nach Köln gebracht und dort zum Tode verurteilt und ihrer Strafe zugeführt.&lt;br /&gt;
Die Krammetsvögel hatten die Drohung des Boten tatsächlich wahrgemacht! Ein ähnliches Motiv prägt die antike Sage „[[Die Kraniche des Ibykus]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle, an der Josef Waizel erschlagen wurde, in der Nähe des heutigen Rundweges um die [[Eschbachtalsperre]], wurde ein [[Steinernes Kreuz]] errichtet. Auf ihm steht, heute kaum noch lesbar, geschrieben: Bitte für die Seele des Herrn Josef Waizels, dessen Überfall dieses Kreuz gesetzt ist, zum Gedächtnis an den 17. Oktober im Jahre des Herrn 1554.&lt;br /&gt;
In Andenken an dieses Ereignis wurden in Bergisch Born bis 2012 jedes Jahr am letzten Septemberwochenende die Krammetsvogelfesttage gefeiert. Die Krammetsvögel, die man auf der Borner Kirmes verspeiste, wurden weder gejagt noch gekocht. Die berühmten „Bergisch Borner Krammetsvögel“, eine in Fett gebackene Backware in Form der Vögel, die man, gefüllt mit Marmelade oder mit Puderzucker bestreut, nur einmal im Jahr und nur hier käuflich erwerben und verzehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Bergisch Born wird durch zwei [[Stadtwerke Remscheid|Buslinien]] und einen [[Anrufsammeltaxi]]-Verkehr bedient. Insgesamt liegen sieben Haltestellen im Ort: &amp;#039;&amp;#039;Buchholzer Weg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bergisch Born Post&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bornbacher Straße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Weg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bornefeld&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Am Weidenbroich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Langenbusch&amp;#039;&amp;#039;. Des Weiteren existieren mehrere Haltestellen für das Anrufsammeltaxi (AST).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie !! Linienverlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||240|white|#FFC125|#FFC125}} || Lennep&amp;amp;nbsp;Mitte&amp;amp;nbsp;– Bergisch-Born&amp;amp;nbsp;– Belten&amp;amp;nbsp;– Wermelskirchen&amp;amp;nbsp;Mitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie|RB||336|white|#FFC125|#FFC125}} || Lennep&amp;amp;nbsp;Mitte&amp;amp;nbsp;– Bergisch-Born&amp;amp;nbsp;– Hückeswagen&amp;amp;nbsp;– Hämmern&amp;amp;nbsp;– Wipperfürth&amp;amp;nbsp;– Niederwipper&amp;amp;nbsp;– Egerpohl&amp;amp;nbsp;– Klaswipper&amp;amp;nbsp;– Ohl&amp;amp;nbsp;– Gogarten&amp;amp;nbsp;– Marienheide&amp;amp;nbsp;– Müllenbach&amp;amp;nbsp;– Karlsbach&amp;amp;nbsp;– Gummersbach&amp;amp;nbsp;Mitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradtrassen ===&lt;br /&gt;
Bergisch Born hatte früher einen [[Bahnhof]] an der [[Wippertalbahn]] und der [[Bahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen–Opladen]] („Balkanexpress“). 1983 bzw. 1986 endete der Reisezugverkehr auf der Wippertalbahn, 1997 wurde der Gesamtverkehr eingestellt. Auf der Route des „Balkanexpress“ wurde der Verkehr von den 1970ern bis 1991 schrittweise beendet. Im Jahre 2010 ist die Strecke zwischen Bergisch Born und [[Lennep]] mehrfach zu [[Eisenbahn-Draisine#Freizeittourismus mit Draisinen|Draisinenfahrten]] genutzt worden. Die &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger&amp;#039;&amp;#039; (IGBB) und &amp;#039;&amp;#039;Lennep Offensiv&amp;#039;&amp;#039; versprachen sich davon eine Belebung des Fremdenverkehrs. Im Sommer 2010 wurde jedoch das Gelände an die [[Stadtwerke Remscheid|EWR]] verkauft, die im Frühjahr 2011 alle Schienen abbaute und auf der [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] Kabel verlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge ist ein [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen|kombinierter Geh- und Radweg]] entstanden, der von Bergisch Born in drei Richtungen führt: 1) Nach Remscheid-Lennep, 2) über [[Wermelskirchen]] nach [[Hilgen (Burscheid)|Burscheid-Hilgen]] (geplant bis [[Leverkusen-Opladen]]) und 3) über [[Hückeswagen]] und [[Wipperfürth]] nach [[Marienheide]]. Dadurch stellt Bergisch Born einen Knotenpunkt eines Radwegenetzes im Bergischen Land dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Von den Anwohnern sowie der IGBB wird seit Jahren der Bau einer Ortsumgehung im Rahmen der [[Bundesstraße 51|B 51]] gefordert, diese befindet sich im Rahmen des [[Bundesverkehrswegeplan 2030|Bundesverkehrswegeplans 2030]] in der Planung und ist aufgrund des hohen Nutzen-Kosten-Verhältnisses als [[Bundesverkehrswegeplan#Aufstellung|Vordringlicher Bedarf]] (VB) eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bvwp-projekte.de/strasse/B237_B51-G10-NW-T3-NW/B237_B51-G10-NW-T3-NW.html.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
* Sportverein SSV Bergisch Born&lt;br /&gt;
* Tennis und Breitensport Bergisch Born e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft „Blau-Weiße Jungs“ 1964 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger (IGBB)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.igbb.de Homepage IGBB], abgerufen am 31. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Remscheid#Freiwillige Feuerwehr|Freiwillige Feuerwehr]] Bergisch Born&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr [[Lüdorf (Remscheid)|Lüdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Töckelhausener Bachtal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Köln, Groß St. Martin, Rep. und HS, S. 55b, danach H. Aubin: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Landeshoheit&amp;#039;&amp;#039;, 1920, S. 377f., zuletzt: A. Kolidziej: &amp;#039;&amp;#039;Herzog Wilhelm I von Berg&amp;#039;&amp;#039;, Neustadt 2008&lt;br /&gt;
* N.J.Breidenbach: &amp;#039;&amp;#039;Familien Eigentum und Steuern...&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gisela Breidenbach, Wermelskirchen 2003, ISBN 3-9802801-8-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bergisch Born}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|wayback=20131215111233|url=http://www.bergisch-born.de/geschichte/index.htm|text= Informationen zur Ortsgeschichte auf einer privaten Website über Bergisch Born}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bergischborn.de Bergischborn.de Informationen, Geschichten und Bilder über Bergisch Born] abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Januar 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Remscheid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>