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	<title>Berghexe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:05:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berghexe&amp;diff=1609215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fabiologist am 16. Februar 2026 um 18:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-16T18:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Berghexe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chazara briseis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1764)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Chazara&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Augenfalter&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Satyrinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Edelfalter&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Nymphalidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lepidoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Chazara briseis.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chazara briseis (male).jpg|mini|Flügelunterseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berghexe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chazara briseis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Schmetterlinge|Schmetterling]] ([[Tagfalter]]) aus der Familie der [[Edelfalter]] (Nymphalidae). Das [[Epitheton|Artepitheton]] bezieht sich auf [[Briseis]], die [[Sklaverei im antiken Griechenland|Lieblingssklavin]] des griechischen Kriegers [[Achilleus]], wegen der dieser mit [[Agamemnon]] in Streit geriet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spuler&amp;quot;&amp;gt;Arnold Spuler: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Europas&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1908, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimetern, wobei die Weibchen größer als die Männchen werden und beide im Süden deutlich größer als im Norden des Verbreitungsgebietes sind. Die Flügeloberseite ist dunkelbraun mit einer breiten, aus querovalen cremeweißen Flecken zusammengesetzten Längsbinde, die auf den Hinterflügeln undeutlicher ausgebildet ist. Der Vorderrand der Vorderflügel ist bei den Männchen größtenteils weiß und braun übergossen. Die Unterseite der Hinterflügel variiert von gelbbraun bis graubraun und hat zwei unscharf begrenzte dunkle Binden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;&amp;gt;[[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09330-1, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Weibchen ist die weiße Binde auf der Flügeloberseite breiter und der Rand der Vorderflügel größtenteils cremefarben. Das Muster auf der Hinterflügelunterseite ist undeutlicher und graubraun übergossen. Die Weibchen treten in zwei Formen auf. Die in Europa seltene und in Asien häufigere Form &amp;#039;&amp;#039;pirata&amp;#039;&amp;#039; hat eine ledergelbe statt einer cremeweißen Binde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins-Riley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nominatform &amp;#039;&amp;#039;ssp. briseis&amp;#039;&amp;#039; kommt in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz vor,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forster&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Forster (Entomologe)|Walter Forster]], [[Theodor A. Wohlfahrt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Tagfalter. (Rhopalocera und Hesperiidae).&amp;#039;&amp;#039; Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1955, {{DNB|456642188}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;ssp. bataia&amp;#039;&amp;#039; fliegt in Mitteldeutschland und Böhmen. Bei dieser Form sind die weißen Binden auf der Flügeloberseite mehr oder weniger reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Koch (Entomologe)|Manfred Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir bestimmen Schmetterlinge.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Tagfalter.&amp;#039;&amp;#039; 4., erweiterte Auflage. Neumann, Radebeul/Berlin 1966, {{DNB|457244224}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim ähnlichen [[Kleiner Waldportier|Kleinen Waldportier]] (&amp;#039;&amp;#039;Hipparchia alcyone&amp;#039;&amp;#039;) sind die weißen Binden stets durchgehend und nie unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ei hat eine Reihe von Quer- und Längsrippen. Die [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] werden ca. 30 Millimeter lang und sind hellgelbbraun gefärbt. Sie haben einen dunkelbraunen Rückenstreifen, der an den Segmentgrenzen etwas aufgehellt ist, und je zwei braune Seitenstreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt; Die Puppe ist glänzend braun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forster&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===&lt;br /&gt;
* [[Kleiner Waldportier]] (&amp;#039;&amp;#039;Hipparchia alcyone&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die wärmeliebenden Tiere kommen an trockenen sandigen oder felsigen Plätzen von Nordafrika und der Iberischen Halbinsel durch Frankreich, Süd- und Mitteleuropa ostwärts bis Innerasien vor. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Europa etwa bei 50° Nord. Sie kommen im Mittelmeer nur auf Korsika, Sizilien und Zypern vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordafrika ist die Art häufig, in Mitteleuropa kommt sie nur lokal vor, an Kalkformationen stellenweise sogar häufig. Außer in Kalksteingebieten findet man die Art auch auf Halbtrockenrasen und Geröllhalden. Die vertikale Verbreitung reicht in Nordafrika bis auf 2000 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kudrna&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Otakar Kudrna&lt;br /&gt;
|Titel=The distribution atlas of European butterflies&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=oedippus&lt;br /&gt;
|Verlag=Apollo Books&lt;br /&gt;
|Band=20&lt;br /&gt;
|Ort=Stenstrup Danmark&lt;br /&gt;
|Jahr=2002&lt;br /&gt;
|Seiten=171&lt;br /&gt;
|ISBN=87-88757-56-0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins-Riley&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=L. G. Higgins, N. D. Riley&lt;br /&gt;
|Titel=Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas&lt;br /&gt;
|Verlag=Verlag Paul Parey&lt;br /&gt;
|Ort=Hamburg und Berlin&lt;br /&gt;
|Jahr=1978&lt;br /&gt;
|Seiten=127f&lt;br /&gt;
|ISBN=3-490-01918-0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Falter fliegen jährlich in einer Generation von Mitte Juli bis Mitte September. Sie sitzen gerne mit zusammengeklappten Flügeln an windgeschützten Baumstämmen und Felsen, was eine hervorragende Tarnung ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;/&amp;gt; Die zusammengeklappten Flügel werden senkrecht zur Sonne ausgerichtet (seitliche Absorptionssonner). Die Weibchen heften ihre Eier einzeln an dürre Grashalme. Die geschlüpften Raupen suchen dann eine geeignete Futterpflanze auf. Sie überwintern halbwüchsig und verpuppen sich im nächsten Jahr in einer Erdhöhle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptfutterpflanzen der Raupen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Aufrechte Trespe]] (&amp;#039;&amp;#039;Bromus erectus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Echter Schaf-Schwingel]] (&amp;#039;&amp;#039;Festuca ovina&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kalk-Blaugras]] (Sesleria albicans)&lt;br /&gt;
* [[Blaues Pfeifengras]] (Molinia caerulea)&lt;br /&gt;
* [[Büschel-Haargras]] (Stipa capillata)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
[[File:Chazara briseis Heidenheim (Mittelfranken).jpg|thumb|Eine Berghexe auf einem [[Kalkmagerrasen]] bei [[Heidenheim (Mittelfranken)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berghexe ist in Deutschland stark gefährdet (in Sachsen ist die Art ausgestorben, in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz vom Aussterben bedroht, in Thüringen stark gefährdet und in Sachsen-Anhalt gefährdet).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://s4ads.com/rotelisten/rlonline/getknoten.php3?knoten_id=41066&amp;amp;taxon=Chazara+briseis+%28Linnaeus%2C+1764%29 Rote Listen der BRD]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Verbreitung rückläufig. In Baden-Württemberg kommt sie nur noch im Osten der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] vor, war aber früher im Neckar-[[Tauberland]] und auf der Schwäbischen Alb mit einer Reihe von Fundstellen weit verbreitet und es gab eine isolierte Population im [[Hegau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert2&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Herausgeber=Günter Ebert, Erwin Rennwald &lt;br /&gt;
|Titel=Tagfalter II (Augenfalter (Satyridae), Bläulinge (Lycaenidae), Dickkopffalter (Hesperiidae))&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=Die Schmetterlinge Baden-Württembergs&lt;br /&gt;
|Band=Band 2&lt;br /&gt;
|Verlag=Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
|Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
|Jahr=1993&lt;br /&gt;
|Seiten=28&lt;br /&gt;
|ISBN=3-8001-3459-4}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nordbayern existieren noch drei Populationen, für die es seit 2008 ein Artenhilfsprogramm gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geyer-und-dolek.de/projektliste.htm Büro für ökologische Forschung und Planung GEYER &amp;amp; DOLEK]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist die Berghexe vom Aussterben bedroht. Abgesehen von Niederösterreich, wo sie stark gefährdet ist, ist sie in allen anderen Bundesländern, in denen sie nachgewiesen war, ausgestorben oder verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/naturschutz/artenschutz/oasis/oasis_abfrage |wayback=20070525033851 |text=Umweltbundesamt Österreich |archiv-bot=2022-10-10 03:43:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Steinfeld (Niederösterreich)|Steinfeld]] bei einem Truppenübungsplatz sowie in den Hainburger Bergen, beides in Niederösterreich, finden sich in Österreich noch Vorkommen. 2016 wurde sie von einer Userin in St. Pölten gesichtet und in die Schmetterlingsapp „Schmetterlinge Österreichs“ geladen. Blühendes Österreich und Global 2000 haben Juli 2018 zur genaueren Suche dort aufgefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2926679/ Suchaktion nach bedrohter Berghexe] orf.at, 26. Juli 2018, abgerufen am 26. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Satyrus briseis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hipparchia briseis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kudrna&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Chazara briseis|Berghexe}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Chazara_Briseis Lepiforum e. V.] Fotos&lt;br /&gt;
* {{FaunaEuropaea|ID=30b1229c-2c64-4e55-801d-9d86468e33fd|WissName=Chazara briseis|Rang=Art}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edelfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fabiologist</name></author>
	</entry>
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