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	<title>Berghaubenadler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berghaubenadler&amp;diff=1447329&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zieger M: -SORT</title>
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		<updated>2025-03-09T14:23:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-SORT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Berghaubenadler&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Nisaetus nipalensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Brian Houghton Hodgson|Hodgson]], 1836)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Nisaetus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Aquilinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Habichtartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Accipitridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Greifvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Accipitriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Nisaetus nipalensis 3.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berghaubenadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nepalhaubenadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Nisaetus nipalensis&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Spizaetus nipalensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Greifvögel|Greifvogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Habichtartige]]n (Accipitridae). Dieser mittelgroße, kräftige und sehr agile Adler bewohnt Bergwälder auf dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]], in [[Südostasien]] und in [[Japan]], wo er sich von kleinen bis mittelgroßen [[Wirbeltiere]]n ernährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weltweite Bestand wird als „{{lang|en|Near Threatened (NT)}}“ = „potenziell gefährdet“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nisaetus nipalensis 174790944.jpg|mini|Berghaubenadler]]&lt;br /&gt;
Das äußere Erscheinungsbild des Berghaubenadlers mit den breiten, relativ kurzen Flügeln und dem relativ langen und breit gebänderten Schwanz entspricht eher dem eines großen Vertreters der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Accipiter]]&amp;#039;&amp;#039;, als dem eines Vertreters der [[Aquilinae]]. Auffallend ist die je nach Unterart deutlich oder schwach ausgebildete [[Haube (Vögel)|Federhaube]] am Hinterkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Körperlänge beträgt 66–84&amp;amp;nbsp;cm, wovon 26–39&amp;amp;nbsp;cm auf den Schwanz entfallen. Die Spannweite beträgt 134–175&amp;amp;nbsp;cm. Weibchen sind im Mittel um 3–8 %, gelegentlich bis zu 21 % größer und wohl deutlich schwerer als Männchen, die Geschlechter unterscheiden sich ansonsten nicht. Weibchen der [[Nominatform]] haben eine [[Flügellänge]] von 445–508&amp;amp;nbsp;mm, Männchen erreichen 419–465&amp;amp;nbsp;mm. Angaben zum Gewicht liegen bisher kaum vor; ein Männchen der Nominatform wog 1,83&amp;amp;nbsp;kg, ein Weibchen der größten Unterart &amp;#039;&amp;#039;N. n. orientalis&amp;#039;&amp;#039; wog 3,5&amp;amp;nbsp;kg, ein Männchen dieser Unterart 2,5&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot;&amp;gt;J. Ferguson-Lees, D. A. Christie: &amp;#039;&amp;#039;Raptors of the World.&amp;#039;&amp;#039; Christopher Helm, London 2001, ISBN 0-7136-8026-1, S. 776.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beine sind relativ lang und wie bei allen Vertretern der Unterfamilie [[Aquilinae]] bis zu den Zehen befiedert, die Zehen und Krallen sind sehr groß und kräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Flug wirkt die Art sehr breitflügelig, mit nur schwach gefingerten [[Handschwinge]]n und leicht S-förmigem Hinterrand der Flügel. Der [[Steuerfeder|Stoß]] ist lang und am Ende deutlich gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[adult]]en Vögeln der Nominatform sind die Oberseiten von Rumpf und Flügeln sowie die Kopfseiten einfarbig dunkelbraun. Der Oberkopf ist schwarz, die zur Haube verlängerten Federn am Hinterkopf sind hellbraun gerandet. Die Kehle zeigt auf weißem Grund einen kräftigen schwarzen Kehlstreifen, der Bartstreif ist ebenfalls schwarz. Der Schwanz und die Schwingen sind oberseits auf braunem Grund breit dunkel gebändert. Der Schwanz zeigt eine breite dunkle Subterminalbinde sowie eine schmale weiße Endbinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halsseiten, die Unterseite des Rumpfes, die Unterschwanzdecken, die Beine und die Unterflügeldecken sind auf weißem Grund breit hell rötlich braun gebändert oder geschuppt. Halsseiten, Kehle und Brust sind darüber hinaus variabel mehr oder weniger dicht kräftig schwarz gestrichelt. Schwingen und Schwanz sind unterseits auf hellgrauem Grund deutlich dunkel gebändert. Die Basen der Handschwingen sind deutlich weißlich aufgehellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist goldgelb bis orange, [[Wachshaut]] und Schnabel sind schwarzgrau. Die Zehen sind blassgelb, die Krallen schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Juvenil|Jugendkleid]] unterscheidet sich in Färbung und Zeichnung deutlich von dem der Altvögel. Die Oberseiten von Flügeln und Rumpf sind ebenfalls dunkelbraun, alle Deckfedern sind jedoch weißlich gerandet, so dass die Oberseite deutlich heller wirkt. Kopf und Hinterhals sind auf hellbeigem Grund kräftig braun gestrichelt. Die Unterseite des Rumpfes, die Unterschwanzdecken, die Beine und die Unterflügeldecken sind einfarbig gelblich-ockerfarben. Alle Schwingen und [[Steuerfeder]]n zeigen auf hellgrauem Grund eine enge, dunkle Bänderung, die jedoch feiner und weniger kontrastierend ist als bei den Altvögeln, auch die schwarze Subterminalbinde des Schwanzes ist nur schwach ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Iris der Jungvögel ist blass blaugrau oder blass gelb, die Wachshaut ist blass grau und die Zehen sind wie bei adulten Vögel gelb. Jungvögel zeigen nach der ersten [[Mauser (Vögel)|Mauser]] ein Gemisch aus Jugendkleid und Adultkleid; vermutlich sind sie nach 3 oder 4 Jahren ausgefärbt und nicht mehr von adulten Vögeln zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautäußerungen ==&lt;br /&gt;
Häufigste Lautäußerung im Brutrevier ist ein schriller, dreisilbiger Ruf, der mit „&amp;#039;&amp;#039;kii-kikik&amp;#039;&amp;#039;“ umschrieben wird und der sowohl im Flug als auch sitzend ertönt. Offenbar nur bei Balzflügen rufen die Tiere schnell gereiht und abgehackt etwa „&amp;#039;&amp;#039;bibibibibibi&amp;#039;&amp;#039;“, nicht unähnlich einem [[Zwergtaucher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spizaetus nipalensis area svg.PNG|mini|hochkant=1.5|Verbreitung des Berghaubenadlers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet umfasst gebirgige Regionen auf dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]], in Südostasien und in [[Japan]]. Ein relativ geschlossen besiedeltes Areal erstreckt sich über eine schmale Zone vom westlichen [[Himalaya]] im Osten [[Pakistan]]s entlang dieses Gebirges bis in den Norden von [[Assam]] und nach [[Bhutan]] und von dort über Süd- und Ostchina einschließlich [[Taiwan (Insel)|Taiwan]]. Nach Nordosten schließt sich dann das Vorkommen in Japan an. Geographisch isoliert sind Vorkommen in Südostindien und auf [[Sri Lanka]] sowie in den Hochländern von [[Burma]] und [[Thailand]]. Möglicherweise kommt die Art auch im Norden von [[Laos]] und von [[Vietnam]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berghaubenadler bewohnt Waldhabitate im Hügelland und in Gebirgen bis zur Baumgrenze, vor allem ursprüngliche immergrüne Wälder und Mischwälder, aber auch [[Sekundärwald]]. Die Höhenverbreitung reicht in der chinesischen Provinz [[Yunnan]] bis 4000 m, in Südindien und auf Sri Lanka werden jedoch überwiegend Wälder in 600 m bis 1500 m Höhe besiedelt,&amp;lt;ref&amp;gt;J. Ferguson-Lees, D. A. Christie: &amp;#039;&amp;#039;Raptors of the World.&amp;#039;&amp;#039; Christopher Helm, London 2001, ISBN 0-7136-8026-1, S. 775.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Japan meist nur Wälder in Höhen zwischen 250 und 600 m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brazil und Hanawa 1991&amp;quot;&amp;gt;M. A. Brazil, S. Hanawa: &amp;#039;&amp;#039;The status and distribution of diurnal raptors in Japan.&amp;#039;&amp;#039; In: R. D. Chancellor, B.-U. Meyburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bird of Prey Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; No. 4, 1991, {{ISSN|0254-6388}}, S. 175–238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Berghaubenadler wurde bis vor einigen Jahren zusammen mit den anderen asiatischen Haubenadlern, einer afrikanischen und zwei südamerikanischen Arten in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Spizaetus]]&amp;#039;&amp;#039; vereint (vgl. Artikel [[Aquilinae]]). Diese Gattung ist jedoch in dieser Zusammensetzung nach neueren molekulargenetischen Untersuchungen nicht haltbar.&amp;lt;ref&amp;gt;H. R. L. Lerner, D. P. Mindell: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny of eagles, Old World vultures and other Accipitridae based on nuclear and mitochondrial DNA&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Phylogenetics and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; 37, 2005, S. 327–346.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helbig et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;A. J. Helbig, A. Kocum, I. Seibold, M. J. Braun: &amp;#039;&amp;#039;A multi-gene phylogeny of aquiline eagles (Aves: Accipitriformes) reveals extensive paraphyly at the genus level.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Phylogeny and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2005, S. 147–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haring et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;E. Haring, K. Kvaløy, J.-O. Gjershaug, N. Røv, A. Gamauf: &amp;#039;&amp;#039;Convergent evolution and paraphyly of the hawk-eagles of the genus Spizaetus (Aves, Accipitridae) – phylogenetic analyses based on mitochondrial markers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, 2007, S. 353–365.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die asiatischen Arten der Gattung bilden hingegen eine gut begründete [[monophyletisch]]e Gruppe und wurden daher in eine eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Nisaetus]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helbig et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haring et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Berghaubenadler werden von Ferguson-Lees und Christie drei Unterarten anerkannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nisaetus nipalensis nipalensis&amp;#039;&amp;#039;; die [[Nominatform]] besiedelt das gesamte Südostasien ohne Südindien und Sri Lanka&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;N. n. kelaarti&amp;#039;&amp;#039;; Südindien und Sri Lanka; insgesamt blasser und weniger kontrastreich gefärbt als die Nominatform. Flügellänge, Stoß und [[Tarsometatarsus]] sind etwas kürzer als bei der Nominatform (Flügellänge von Weibchen 403–473&amp;amp;nbsp;mm, von Männchen 398–453&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot; /&amp;gt;), aber der Schnabel ist größer und Zehen und Krallen sind länger als bei dieser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gjershaug et al. 2008&amp;quot;&amp;gt;J. O. Gjershaug, O. H. Diserud, P. C. Rasmussen, D. Warakagoda: &amp;#039;&amp;#039;An overlooked threatened species of eagle: Legge’s Hawk Eagle Nisaetus kelaarti (Aves: Accipitriformes).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zootaxa.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1792, Juni 2008, S. 54–66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;N. n. orientalis&amp;#039;&amp;#039;; Japan; ebenfalls deutlich blasser als Nominatform und kürzere Haube als diese; deutlich größer (Flügellänge von Weibchen 500–540&amp;amp;nbsp;mm, von Männchen 470–518&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund [[Morphologie (Biologie)|morphologischer]] und [[Molekulargenetik|molekulargenetischer]] Untersuchungen wurde 2008 vorgeschlagen, die Unterart &amp;#039;&amp;#039;N. n. kelaarti&amp;#039;&amp;#039; als eigene Art abzugrenzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gjershaug et al. 2008&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Vorschlag wurde 2009 vom International Ornithological Committee übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.worldbirdnames.org/updates-PSAS.html |text=&amp;#039;&amp;#039;IOC World Bird List Version 2.11.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120111094835}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdweise und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Beute wird offenbar meist nach Art eines [[Habicht]]s von gedeckten Sitzwarten aus angejagt und vor allem in Bodennähe erbeutet. Die Nahrung besteht überwiegend aus mittelgroßen bodenbewohnenden Säugetieren, zum Beispiel [[Hasen]], und Vögeln wie [[Kammhühner]]n, [[Fasane]]n, [[Enten]] und Haushühnern. Seltener werden [[Reptilien]] und ausnahmsweise Fische erbeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer per Video dauerbeobachteten Brut in der [[Präfekturen Japans|Präfektur]] [[Präfektur Niigata|Niigata]] in Japan waren die zum Nest gebrachten Hauptbeutetiere [[Japanischer Hase]] (&amp;#039;&amp;#039;Lepus brachyurus&amp;#039;&amp;#039;), [[Japanisches Eichhörnchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Sciurus lis&amp;#039;&amp;#039;), [[Kleiner Japanischer Maulwurf]] (&amp;#039;&amp;#039;Mogera imaizumii&amp;#039;&amp;#039;), [[Kupferfasan]] (&amp;#039;&amp;#039;Syrmaticus soemmerringi&amp;#039;&amp;#039;), die [[Greifvögel]] [[Amurbussard]] (&amp;#039;&amp;#039;Butastur indicus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Trillersperber]] (&amp;#039;&amp;#039;Accipiter gularis&amp;#039;&amp;#039;), [[Eichelhäher]] (&amp;#039;&amp;#039;Garrulus glandarius&amp;#039;&amp;#039;) und unbestimmte Schlangen. Diese 8 Arten bzw. Artengruppen machten etwa 80 % der Nahrung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Funo (Niigata Univ. (Japan)), S. Fujitsuka, K. Motomura, M. Ohishi, K. Takahashi, Y. Sekiya, M. Horitou, Y. Wakui, H. Kaminushi, Y. Horinaka, T. Sekijima, M. Abe: &amp;#039;&amp;#039;Food habits analysis of Hodgson&amp;#039;s hawk eagle, Spizaetus nipalensis by CCD camera observation system in the breeding season.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Faculty of Agriculture. Niigata University (Japan).&amp;#039;&amp;#039; Band 53, Heft 1, 2000, S. 71–79. (japanisch) {{Webarchiv |url=http://sciencelinks.jp/j-east/article/200102/000020010200A0912783.php |text=(Abstract) |archive-is=20120729}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Untersuchungen in der Präfektur [[Präfektur Mie|Mie]] erbeuten männliche Individuen während der Brut- und Aufzuchtzeit 98 verschiedene Tierarten, weibliche hingegen 44. Letztere bringen verhältnismäßig häufiger [[Reptilien]] zum Nest, erstere wiederum kleinere und mittelgroße [[Vögel]] sowie [[Säugetiere]]. Unter den Säugetieren haben der [[Japanischer Spitzmull|Japanische Spitzmull]] (&amp;#039;&amp;#039;Urotrichus talpoides&amp;#039;&amp;#039;), der [[Japanischer Maulwurf|Japanische Maulwurf]] (&amp;#039;&amp;#039;Mogera wogura&amp;#039;&amp;#039;), das [[Japanisches Gleithörnchen|Japanische Gleithörnchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pteromys momonga&amp;#039;&amp;#039;) und der Japanische Hase höhere Anteile, bevorzugt erlegte Reptilien sind [[Kletternattern]] und [[Skinke]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Plestiodon]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaneda 2009&amp;quot;&amp;gt;Hiroshi Kaneda: &amp;#039;&amp;#039;Prey selection and provisioning rate of a breeding pair of Hodgson’s Hawk-eagles Nisaetus nipalensis.&amp;#039;&amp;#039; Ornithological Science 8, 2009, S. 151–156 ([https://www.jstage.jst.go.jp/article/osj/8/2/8_2_151/_pdf/-char/en])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:０５ 仁別 クマタカの雛巣立つ-28 (2).jpg|mini|Berghaubenadler in einem Nest]]&lt;br /&gt;
Die Paare scheinen ganzjährig in den Revieren präsent zu sein. Der Beginn der Balz ist unbekannt; der Balzflug besteht aus hohem Kreisen und Wellenflügen über dem Nestbereich, dabei wird intensiv gerufen. Die Nester werden auf großen Bäumen im Wald errichtet, der Nestdurchmesser beträgt bis zu 1,8&amp;amp;nbsp;m, die Nesthöhe 0,9–1,2&amp;amp;nbsp;m. Die Nestmulde wird mit grünen Zweigen ausgelegt. Die Eiablage erfolgt im größten Teil des Verbreitungsgebietes ab Ende Januar oder Februar, nur auf Sri Lanka bereits ab Dezember. Das Gelege besteht meist aus ein bis zwei, sehr selten aus drei [[Ei]]ern. Brutdauer und Nestlingszeit sind unbekannt. Die Jungvögel werden offenbar erst sehr spät selbstständig; bei in Japan untersuchten Brutpaaren verließen die Jungvögel das elterliche Revier erst nach 2 bis 3 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Asai et al.&amp;quot;&amp;gt;S. Asai, Y. Yamamoto, S. Yamagishi: &amp;#039;&amp;#039;Genetic diversity and extent of gene flow in the endangered Japanese population of Hodgson’s hawk-eagle, Spizaetus nipalensis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bird Conservation International.&amp;#039;&amp;#039; 16, 2006, S. 113–129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Regelmäßige Wanderungen sind nicht bekannt. Jungvögel wandern offenbar ungerichtet vom Geburtsort ab. Adulte Berghaubenadler sind [[Standvogel|Standvögel]]; zumindest einige Altvögel, die in den Hochlagen der Gebirge brüten, suchen im Winter jedoch offenbar tiefere Lagen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Art wird aufgrund ihres Lebensraumes, ihrer relativ heimlichen Lebensweise und durch Verwechslung mit anderen Arten meist untererfasst. Großflächige Bestandsschätzungen liegen nur für Japan vor, dort wurde der landesweite Bestand 1984 auf 900–1000 Vögel geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brazil und Hanawa 1991&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund neuerer Untersuchungen wurde der Bestand im Jahr 2004 jedoch mit mindestens 1800 Vögeln angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Asai et al.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesicherte Angaben zur Größe des Weltbestandes gibt es nicht. Ferguson-Lees &amp;amp; Christie gingen 2001 von einer Siedlungsdichte von weniger als einem Paar auf 400 km² aus und schätzten den Gesamtbestand auf weniger als 10.000 Vögel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot; /&amp;gt; Die [[IUCN]] hielt diese Schätzung jedoch damals für viel zu pessimistisch. Insgesamt stufte die IUCN die Art für das Jahr 2004 noch als „{{lang|en|Least Concern (LC)}}“ = „nicht gefährdet“ ein. Die Bestandssituation des Berghaubenadlers wurde 2021 in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] der IUCN als „{{lang|en|Near Threatened (NT)}}“ = „potenziell gefährdet“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter H. Barthel, Christine Barthel, [[Einhard Bezzel]], Pascal Eckhoff, [[Renate van den Elzen]], [[Christoph Hinkelmann]], [[Frank Dieter Steinheimer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutsche Ornithologen-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Radolfzell&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.do-g.de/fileadmin/Die_Vo%CC%88gel_der_Erde__DO-G_2021_doi.pdf}}&lt;br /&gt;
* J. Ferguson-Lees, D. A. Christie: &amp;#039;&amp;#039;Raptors of the World.&amp;#039;&amp;#039; Christopher Helm, London 2001, ISBN 0-7136-8026-1, S. 228–229 und 774–776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nisaetus nipalensis|Berghaubenadler (&amp;#039;&amp;#039;Nisaetus nipalensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22696153&lt;br /&gt;
| ScientificName = Nisaetus nipalensis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2021&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 18. Juni 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=9EA9701E15583955|ScientificName=Nisaetus nipalensis|CommonName=Berghaubenadler}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= mouhae1 |Name= Berghaubenadler (&amp;#039;&amp;#039;Nisaetus nipalensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Nisaetus-nipalensis|ScientificName=Nisaetus nipalensis|Name=Berghaubenadler}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=1048934|Name=Mountain Hawk Eagle|Wissenschaftlich=Nisaetus nipalensis}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.birding.in/birds/Ciconiiformes/Accipitridae/mountain_hawk-eagle.htm |text=Aufnahme eines Berghaubenadlers im Flug |archive-is=20090327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|21. Oktober 2008|52077964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Zieger M</name></author>
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