<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Berggipfel</id>
	<title>Berggipfel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Berggipfel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berggipfel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T14:08:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berggipfel&amp;diff=649259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berggipfel&amp;diff=649259&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-06T04:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hochschober Gipfel.jpg|mini|Gipfel des [[Hochschober]] (3242 m) in Tirol]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gipfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein lokal, das heißt innerhalb einer gewissen Umgebung, höchster Punkt eines [[Berg]]es oder eines [[Gebirgszug]]es. Innerhalb eines Berges als [[Geländeform]] bilden die Gipfel die entsprechende Kleinform dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berg, Haupt- und Nebengipfel ==&lt;br /&gt;
Typisch für Gipfel sind eigene Namen &amp;#039;&amp;#039;([[Oronym]])&amp;#039;&amp;#039; – ein Berg trägt in den meisten Fällen denselben Namen wie sein höchster Gipfel: Solche Bergnamenslisten spielen für die [[Kartografie]] eine wichtige Rolle. Manche mehrgipfeligen Berge tragen aber nicht den Namen eines höchsten, dafür aber beispielsweise des vom Tal aus gesehen markantesten Gipfels. Viele Gipfel im topographischen oder geodätischen Sinne sind aber ohne Eigennamen und unvermessen, besonders außerhalb der Industrienationen. In den Alpen aber ist die Dichte benannter Gipfel örtlich groß: So findet man etwa bei [[Chamonix]], auf den weniger als vier Kilometern von der [[Aiguille du Midi]] zur [[Aiguille de Trélaporte]] über&amp;amp;nbsp;50 gängige Gipfelnamen – im Durchschnitt einer alle 80&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jules Guex]] |Titel=La montagne et ses noms |Verlag=Ed. Pillet |Ort=Martigny |Datum=1976 |Seiten=99 ff}} Zitiert nach {{Internetquelle |autor=Herbert Eisele |url=http://www.polylogzentrum.at/weltprojekt-der-berge/dokumentation/die-namen-der-berge/herbert-eisele-paris-die-ausstrahlung-der-berge-in-ihrer-benennungsvielfalt/ |titel=Die Ausstrahlung der Berge in ihrer Benennungsvielfalt |werk=Weltmuseum der Berge |hrsg=Polylogzentrum für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft |abruf=2017-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geodäsie|Geodätisch]]-[[Topografie (Kartografie)|topographisch]] kennzeichnend für einen eigenständigen Gipfel ist eine amtliche [[Höhe (Geodäsie)#Geopotentielle Koten|Kote]] (Vermessungspunkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Nebengipfel}}{{Anker|Hauptgipfel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:DominanzSchartenhoeheNew.png|mini|hochkant=2|Innerhalb des Dominanzradius des mittleren Bergs B ergibt sich aus der Höhe der tieferen, linken Scharte relativ zur Gipfelhöhe von B die Reliefenergie.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Reliefenergie des Gesamtausschnitts ergibt sich aus der Tiefe dieser Scharte relativ zum höchsten Gipfel A.]]&lt;br /&gt;
Meistens wird der absolut gesehen höchste Gipfel einer Bergformation als &amp;#039;&amp;#039;Hauptgipfel&amp;#039;&amp;#039;, die anderen Gipfel als &amp;#039;&amp;#039;Vorgipfel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nebengipfel&amp;#039;&amp;#039; oder [[Wintergipfel]] bezeichnet. Bei zwei annähernd gleich hohen Gipfelpunkten spricht man häufig von einem &amp;#039;&amp;#039;[[Doppelgipfel]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei [[Vulkan]]en mit Gipfelkrater sind Gipfelauszeichnungen unüblich. Bei &amp;#039;&amp;#039;[[Hochebene|Plateaugipfeln]]&amp;#039;&amp;#039; wird im Allgemeinen nur der höchste Punkt ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geläufige [[geografisch]]-[[Gelände|topographische]] Kriterien für die Eigenständigkeit eines Berges beziehen sich in der Hauptsache darauf, wie weit ein Gipfel sein Umland überragt ([[Reliefenergie]] und [[Schartenhöhe]]) und wie weit die nächsthöhere Stelle im Gelände entfernt ist ([[Dominanz (Geographie)|Dominanz]]), aber auch andere Parameter können eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung von Gipfellisten und im Kontext des [[Bergsteigen]]s in allen Gebirgen der Erde, und der enormen Bedeutung, die der „Gipfelsieg“ dort einnimmt, wurden verschiedene Kriterien entworfen, um „selbstständige Berge“ zu definieren bzw. Haupt- und Nebengipfel voneinander abzugrenzen. Es gibt aber kein allgemein anerkanntes solches Kriterium.&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind einige solche Definitionsversuche exemplarisch aufgezählt:&lt;br /&gt;
=== Berg ===&lt;br /&gt;
* Um bei einem Gipfel auch von einem eigenständigen &amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen, werden für die [[Alpen]] beispielsweise Schwellenwerte von mindestens 100&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thöni&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Thöni |Titel=Von Schartenhöhe und Dominanz |Sammelwerk=Die Alpen |Nummer=1/2003 |Datum=2003-01 |Online={{Webarchiv |url=http://alpen.sac-cas.ch/html_d/archiv/2003/200301/ad_2003_01_05.pdf |text=sac-cas.ch |wayback=20110707003251}} |Format=PDF |KBytes=200 |Abruf=2007-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 300&amp;lt;ref name=&amp;quot;Extreme Collect&amp;quot;&amp;gt;[[Eberhard Jurgalski]] auf [http://www.extreme-collect.de/html/dominanzprinzip.html Extreme Collect]: &amp;#039;&amp;#039;Gipfellisten damals und heute&amp;#039;&amp;#039; – Messung der Eigenständigkeit von Bergen mittels Prominenz und Dominanz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Metern Schartenhöhe angegeben.&lt;br /&gt;
* Für den [[Himalaya]] gilt eine Schartenhöhe von 500 Metern als Maß der Eigenständigkeit eines Berges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;highrise&amp;quot; /&amp;gt; Neben den 14 [[Achttausender]]n gibt es noch eine Reihe [[Achttausender#Nebengipfel|weiterer Gipfel]], die zwar die Höhe von 8000 Metern, nicht aber diesen Schwellenwert überschreiten. Sie gelten deshalb als Nebengipfel.&lt;br /&gt;
* In [[Schottland]] wird nach der etwa 80 Jahre alten Einteilung von [[John Rooke Corbett|Corbett]] eine Eigenständigkeit erst als gegeben angesehen, wenn die Schartenhöhe mindestens 500 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] beträgt, also 152 Meter –&amp;amp;nbsp;und dies bei verhältnismäßig geringen Gipfelhöhen von unter 1500 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Extreme Collect&amp;quot; /&amp;gt; Jedoch werden schottische [[Munro (Berg)|Munros]] auch bei wesentlich geringeren Schartenhöhen als eigenständig betrachtet.&lt;br /&gt;
* Darüber hinaus werden manchmal auch andere, kompliziertere Kriterien in Umlauf gebracht, die Absoluthöhe, Schartenhöhe und Dominanz in gewichteter Form einbeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;highrise&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.thehighrisepages.de/bergtouren/na_orogr.htm |titel=Eigenständigkeit von Gipfeln |werk=thehighrisepages.de |hrsg=Wolfgang Leonhard |datum=2009-04-04 |abruf=2009-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gipfel ===&lt;br /&gt;
* Die [[UIAA]] benennt in ihrer [[Liste der Viertausender in den Alpen]] eine Erhebung meist dann als &amp;#039;&amp;#039;Gipfel&amp;#039;&amp;#039;, wenn die Schartenhöhe mindestens 30&amp;amp;nbsp;m beträgt. Darüber hinaus bezieht sie in ihre Bewertung aber auch noch andere, schwerer zu definierende Kriterien wie die Morphologie des Berges und seine alpinistische Bedeutung mit ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UIAA&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=UIAA Dokumentations- und Informationskommission |Titel=Die Viertausender der Alpen –&amp;amp;nbsp;Offizielles UIAA-Verzeichnis |Sammelwerk=UIAA-Bulletin |Nummer=145 |Datum=1994-03 |Seiten=9f |Online=http://www.hikr.org/files/40196.pdf |Format=PDF |KBytes=630 |Abruf=2008-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Kletterei sind auch deutlich kleinräumigere Begriffsbildungen zu ‚Gipfel‘ zu finden, so etwa im [[Klettergebiet Sächsische Schweiz]]. Hier werden &amp;#039;&amp;#039;[[Klettergipfel]]&amp;#039;&amp;#039; gemäß den [[Klettergebiet Sächsische Schweiz#Sächsische Kletterregeln|Sächsischen Kletterregeln]] als {{&amp;quot; |freistehende [[Felsen]], die […] nur durch Kletterei oder durch Überfall, Übertritt oder Sprung von benachbarten Felsen zu ersteigen sind […],}} festgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Der Sächsische Bergsteigerbund |Titel=Sächsische Kletterregeln |TitelErg=Vollständige Fassung |Datum=2014-09-01 |Kapitel=5.1 &amp;#039;&amp;#039;Klettergipfel&amp;#039;&amp;#039; |Online=[http://www.bergsteigerbund.de/klettern_saechsische_kletterregeln.html Webdokument] |Abruf=2016-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Felsen, die dieses Kriterium nicht erfüllen, darf hier nicht geklettert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geländeformationen ==&lt;br /&gt;
Zur Formenfülle von Berggipfeln trägt die [[Gestein]]sart und ihre [[Klüftung]], die vorherrschende [[Erosion (Geologie)|Erosion]] bzw. Verwitterung und die [[Tektonik]] (Gebirgsbildung) bei. Auch der [[Bewuchs]] kann eine gewisse Rolle spielen. Der [[Geologie|geologische]] Aufbau eines Gipfels kann sich von seiner Umgebung unterscheiden, etwa verschiedene Sedimentbänke in den [[Kalkalpen]], oder der Schieferdecke des Zentralkristallins ([[Großglockner]]), oder den [[Zeugenberg]]en und [[Klippe (Geologie)|Klippen]] der Ebenen, oder bei vulkanischer Genese. Die Gipfel bilden die &amp;#039;&amp;#039;[[Gipfelflur]]&amp;#039;&amp;#039; einer Bergregion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Gipfel&amp;#039;&amp;#039; ist seit etwa 1400 bezeugt ([[oberdeutsch]] bei [[Oswald von Wolkenstein]]) und seit dem 15./16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert schriftsprachlich. Dialektformen sind u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Gippel, Giffel, Gipf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Güpfel&amp;#039;&amp;#039;. Letzteres dürfte nach Grimm die ursprünglichere Form sein (vergl. &amp;#039;&amp;#039;Hülfe → [[Hilfe]]&amp;#039;&amp;#039;), während das verwandte Wort &amp;#039;&amp;#039;Gupf&amp;#039;&amp;#039; heute abgerundete Formen bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm Gipfel&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=GIPFEL |Wortart=m. |Band=7 |Sp=7522 |lemid=G17054}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Vorgipfel&amp;#039;&amp;#039; ist ähnlich alt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm Vorgipfel&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=VORGIPFEL |Wortart=m. |Band=26 |Sp=1114 |lemid=V13167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Nebengipfel&amp;#039;&amp;#039; eine jüngere Neubildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1700 wird ‚Gipfel‘ auch bildlich verwendet. Das zugehörige [[Verb]] &amp;#039;&amp;#039;gipfeln&amp;#039;&amp;#039; kann neben Bergen zum Beispiel auch Wolken, Bäume, Bauwerke, Geräte oder Vorgänge beschreiben. Im Pflanzenbau und Forstwesen bedeutet ‚Gipfel‘ auch synonym &amp;#039;&amp;#039;[[Wipfel]]&amp;#039;&amp;#039;. Verwandt ist das Wort mit &amp;#039;&amp;#039;[[Giebel]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Spitz eines Daches, wie auch dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kipferl]]&amp;#039;&amp;#039; (Teigspitz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm Gipfel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergnamen nach der Form der Gipfel ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Oronym#Lagenamen nach der Form und Beschaffenheit|titel1=„Lagenamen nach der Form und Beschaffenheit“ im Artikel Oronym}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Form von Gipfeln&amp;#039;&amp;#039; spiegelt sich oft im &amp;#039;&amp;#039;[[Grundwort]]&amp;#039;&amp;#039; ihrer Namen wider, während sich der erste Namensteil (Bedeutungswort) aus der Lokalität (Orts- oder Talname, Gestein, Farbe, Flora, Gefährlichkeit, Wetter usw.) ergibt:&lt;br /&gt;
* die Suffixe &amp;#039;&amp;#039;-berg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-gipfel/-gippel&amp;#039;&amp;#039; implizieren keine bestimmte Form&lt;br /&gt;
* Felsgipfel allgemein stehen als &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Klapf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* scharfe oder sehr steile Pyramidengipfel heißen oft &amp;#039;&amp;#039;Spitze&amp;#039;&amp;#039; (rätorom. &amp;#039;&amp;#039;[[Piz]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. im Kollektivplural &amp;#039;&amp;#039;Pizza&amp;#039;&amp;#039;, in etwa wiederzugeben als &amp;#039;&amp;#039;Gespitz&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Eck&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Horn (Gipfel)]]) bzw. schweiz. &amp;#039;&amp;#039;Gorner/&amp;#039;&amp;#039; ital. &amp;#039;&amp;#039;Corno&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Cornu&amp;#039;&amp;#039;), engl. &amp;#039;&amp;#039;Peak&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;First&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Riffel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Massiv|Gipfelmassive]], breite Formationen mit flachen Gipfelplateau und wenig ausgeprägtem Hauptgipfel lauten auf &amp;#039;&amp;#039;Stock&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Freistehende Massive mit annähernd senkrechten Abbrüchen nennt man &amp;#039;&amp;#039;[[Felsnadel|Zinne (Zinken), Nadel]]&amp;#039;&amp;#039;, ital. &amp;#039;&amp;#039;Cima&amp;#039;&amp;#039;, frz. &amp;#039;&amp;#039;Dent&amp;#039;&amp;#039; (‚Zahn‘) oder &amp;#039;&amp;#039;Aiguille&amp;#039;&amp;#039; (vom lateinischen Wort acus, Nadel), mit Plateau &amp;#039;&amp;#039;Turm&amp;#039;&amp;#039;, ital. &amp;#039;&amp;#039;Torre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* bei markanten Felsabstürzen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Felswand|-wand]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kanzel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fluh]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ein runder Gipfelaufbau wird in der Geomorphologie als &amp;#039;&amp;#039;[[Kuppe]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, der Name kann mit dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;Kuppe/Koppe&amp;#039;&amp;#039; (wahrscheinlich zu lat. &amp;#039;&amp;#039;cuppa&amp;#039;&amp;#039; ‚Becher‘), auch &amp;#039;&amp;#039;Staff, Stauf&amp;#039;&amp;#039; (mhd. ‚Trinkbecher‘ wie in [[Staufen]]), oder &amp;#039;&amp;#039;[[Kogel (Toponym)|Kogel/Kofel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kopf/Köpfel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nockberge|Nock]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gupf&amp;#039;&amp;#039; (vergl. Gipfel), oder &amp;#039;&amp;#039;[[Kulm (Geographie)|Kulm]]&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;culmen&amp;#039;&amp;#039;, ‚Höhepunkt‘ oder slaw. &amp;#039;&amp;#039;*chlm&amp;#039;&amp;#039; ‚Fels‘) bezeichnet werden, wuchtige Massive auch &amp;#039;&amp;#039;Dom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ein flacher Gipfelbereich mit &amp;#039;&amp;#039;Höhe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Alm (Bergweide)|Alpe]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stuhl&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;[[Himmel (Flurname)|Himmel]]&amp;#039;&amp;#039;, bzw. mit speziell lokalen Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Fluh]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eibl&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Älpl&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* als &amp;#039;&amp;#039;[[Hochplateau|Plateau]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;[[Tafelberg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen zwei benachbarten Berggipfeln wird &amp;#039;&amp;#039;Sattel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Gebirgspass|Pass]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, in den Alpen werden je nach ihrer Form und Steilheit auch &amp;#039;&amp;#039;[[Scharte (Geographie)|Scharte]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Joch (Gebirge)|Joch]]&amp;#039;&amp;#039; im Namen verwandt. Tatsächlich nimmt man an, dass viele der Bergnamen ursprünglich von den – historisch-landschaftskundlich viel bedeutenderen – Passübergängen oder Höhenfluren auf die ausbildenden Gipfel und dann auch die Gebirgsformationen übergegangen sind, wie in der Diskussion um die &amp;#039;&amp;#039;[[Tauern]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Alpen]]&amp;#039;&amp;#039; insgesamt zugrunde gelegt, und auch bei &amp;#039;&amp;#039;Joch&amp;#039;&amp;#039; ([[Hochjoch (Verwall)|Hochjoch]]) zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Geo-Wissenschaften]] finden sich viele Fachgebiete, welche sich mit Bergen und Gipfeln befassen, die folgende Reihenfolge versucht eine sinnvolle Hierarchie abzubilden:&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Kartographie]]&lt;br /&gt;
* [[Geodäsie]]&lt;br /&gt;
* [[Physische Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
* [[Orografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gipfelkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Gipfelbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Summits|Berggipfel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4423712-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oronym]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>