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	<title>Bergfink - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:25:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergfink&amp;diff=456581&amp;oldid=prev</id>
		<title>212.95.5.97: Orthographie</title>
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		<updated>2025-01-20T23:37:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Orthographie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: „[[Bergfinken]]“.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bergfink&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fringilla montifringilla&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Edelfinken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fringilla&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Edelfinken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Fringillinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Finken&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fringillidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Bergfink (Fringilla montifringilla).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bergfink (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla montifringilla&amp;#039;&amp;#039;), Männchen im Prachtkleid&amp;lt;br /&amp;gt;{{Audio|Fringilla montifringilla.ogg|Gesang}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fringilla montifringilla -England -male-8.jpg|mini|Männchen im Übergang vom Winter- zum Prachtkleid]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergfink Weibchen.jpg|mini|Bergfink, Weibchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergfink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordfink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla montifringilla&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Singvögel|Singvogelart]] aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Edelfinken]] (Fringillinae) innerhalb der Familie der [[Finken]] (Fringillidae). Unter den Finken zeigt er das ausgeprägteste Zugverhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Der Bergfink ist mit 15&amp;amp;nbsp;cm Körperlänge ein etwa sperlingsgroßer Fink. Im Winterhalbjahr zeigt der männliche Bergfink einen bräunlichgrau gefiederten Kopf, Nacken und Vorderrücken. Im Sommerhalbjahr sind diese dagegen schwarz. Brust und Schulterfleck sind orangefarben gefiedert. Am unteren Schwanz sowie am Bauch und an der Hinterbrust befindet sich weißes Gefieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weibchen ist deutlich schlichter gefärbt. Es hat einen bräunlichen Kopf, bei dem sich dunkle Streifen auf dem Oberkopf befinden. Braun gefleckt ist auch der Rücken, und die Brust ist deutlich matter orange gefärbt als die des Männchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Gesang – grob, laut &amp;#039;&amp;#039;trrrrrr&amp;#039;&amp;#039; (es ist dem Fragment des Gesanges [[Grünfink]] ähnlich). Der Schrei – heftig &amp;#039;&amp;#039;tschjää&amp;#039;&amp;#039;, während des Flugs – die kurzen Laute &amp;#039;&amp;#039;tk-tk&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FringillaMontifringillaIUCN.svg|mini|Verbreitung des Bergfinks:&amp;lt;br /&amp;gt; {{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FF00FF|Streifzüge (Saisonalität unsicher)}}]]&lt;br /&gt;
Der Bergfink grenzt an das Verbreitungsgebiet des [[Buchfink]]en an und ist vor allem in den [[Skandinavien|skandinavischen]] [[Birken]]wäldern beheimatet. Er ist von [[Norwegen]] bis nach [[Kamtschatka]] verbreitet. In Europa findet man diesen Vogel bis an die südliche Grenze von Norwegen, [[Schweden|Mittelschweden]], [[Finnland|Südfinnland]] sowie im nördlichen und mittleren [[Russland]]. Nur in Ausnahmefällen brüten Bergfinken auch in [[Mitteleuropa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Verbreitungsgebiet ist der Bergfink neben dem [[Fitis]] der häufigste Brutvogel. Während der Zugzeit verlässt er sein Brutgebiet vollständig. Er ist dann in Mitteleuropa in den verschiedensten Lebensräumen anzutreffen. Man findet ihn vor allem in Wäldern mit [[Rotbuche|Buchenbeständen]]; so z.&amp;amp;nbsp;B. im schwäbischen [[Schönbuch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nächtigen fallen die Vögel dann in der Abenddämmerung oft wochenlang lokal in Millionenschwärmen in bestimmte Fichtenforste ein. So im Hochwinter 2010 bis zum 17. März im [[Hotzenwald]] bei Görwihl und ab ca. 19. Dezember 2014 mindestens einen Monat lang im Südbadischen zwischen [[Schopfheim]] und dem Ort Hasel am Ostrand des Landkreises Lörrach – beobachtet, fotografiert und gefilmt von Tausenden Interessierten, auch aus der Schweiz. Im Jänner 2009 wurde erstmals ein solcher Massenschlafplatz auch in Österreich festgestellt. In der Nähe von Lödersdorf in der Oststeiermark konnten 3 bis 4 Millionen Individuen gezählt werden. Die ersten Berichte von riesigen Bergfinken-Massenschlafplätzen gehen zurück bis ins 15. Jahrhundert, und die meisten derartigen Ereignisse wurden bislang in der Schweiz festgestellt. Seither wurden Massenschlafplätze in Luxemburg, Frankreich, Süddeutschland, Slowenien und zuletzt auch in Österreich und der Slowakei dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leander Khil, Otto Samwald Michael Tiefenbach |Titel=Meeresrauschen im Oststeirischen Hügelland |Sammelwerk= Vogelschutz in Österreich. Mitteilungen von Birdlife Österreich |Band=26 |Datum=2009-06 |Seiten=18–20 |Online={{ZOBODAT/URL |pdf/VOSCHOE_026_0018-0020.pdf}} |Abruf=2023-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stmv1.orf.at/magazin/immergutdrauf/tipps/stories/334191/ |titel=Finkeninvasion in der Oststeiermark - Steiermark-Magazin |abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergfinken sind in dieser Zeit gelegentlich auch an Futterplätzen zu beobachten, wo sie mit Vorliebe Sonnenblumenkerne verzehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wp.wildvogelhilfe.org/vogelwissen/winterfuetterung/artgerechte-auswahl-des-futters/wer-frisst-was/ |titel=Wer frisst was? |hrsg=wildvogel.org |abruf=2023-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie der Buchfink lebt der Bergfink während der Sommerzeit von [[Insekten]] und [[Wirbellose]]n. Im Winterhalbjahr frisst er vor allem Sämereien, wobei [[Buchecker]]n darunter einen großen Anteil ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagd ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Böhämmerjagd}}&lt;br /&gt;
Von alters her bis zum Verbot der [[Vogeljagd]] 1908 wurde in der [[Pfalz (Region)|Südpfalz]] des Nachts Jagd auf Bergfinken mit Hilfe von Blasrohren und Tonkugeln gemacht. Die Tiere saßen dicht nebeneinander auf den Zweigen der Kiefern und Fichten. Wurde ein Vogel vom Baum geschossen, so sind die anderen Tiere wieder zusammengerückt, um die Lücke zu schließen. Somit waren die Bergfinken leichte Beute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Südpfalz wird der Bergfink auch &amp;#039;&amp;#039;Böhämmer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Behemmer&amp;#039;&amp;#039; genannt (von &amp;#039;&amp;#039;Beheimer&amp;#039;&amp;#039;, Ableitung zu &amp;#039;&amp;#039;Beheim&amp;#039;&amp;#039; ‚Böhmen‘), eine Bezeichnung für Zugvögel, die als Vagabunden unter den Vögeln angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfälzisches Wörterbuch [http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=PfWB&amp;amp;lemid=PB04831 Böhämmer], Bd. I, Sp. 1073.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bergfinken Stmk 089.jpg|Gelegentlich bilden Bergfinken riesige Schwärme. Im Januar 2009 war ein Schwarm aus vier Millionen Tieren in [[Lödersdorf]] ([[Steiermark]]) zu sehen.&lt;br /&gt;
 Bergfinken beim abendlichen Anflug zur Winter-Rast - hier in Haiger-Steinbach.jpg|Bergfinken beim abendlichen Anflug zur Winter-Rast – hier in Haiger-Steinbach (Hessen)&lt;br /&gt;
 Böhämmer-Jagd-1.JPG|Böhämmer- oder Bergfinkenjagd&lt;br /&gt;
 Fringilla montifringilla - Kajaani Finlande 222.jpg|Eier des Bergfinken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Fringilla montifringilla|&amp;#039;&amp;#039;Fringilla montifringilla&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bergfink}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22720041&lt;br /&gt;
| ScientificName = Fringilla montifringilla&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 18. Dezember 2008&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= brambl |Name= Bergfink (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla montifringilla&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto |ID=Fringilla-montifringilla |ScientificName=Fringilla montifringilla}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/bergfink Bergfink] bei der [[Schweizerische Vogelwarte Sempach|Schweizerischen Vogelwarte Sempach]]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/16380_Fringilla_montifringilla_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/bef.htm Federn des Bergfinks]&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Nächtliches Treiben im Wasgenwald |Titel=Nächtliches Treiben im Wasgenwald |Autor=August Becker |Jahr=1878 |Heft=1 |Seite=8–12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4144637-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>212.95.5.97</name></author>
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