<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergbauer</id>
	<title>Bergbauer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergbauer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergbauer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T10:38:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergbauer&amp;diff=160450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Weblinks */ erg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergbauer&amp;diff=160450&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-09T08:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:San Martin de Tor - Seres.jpg|miniatur|Bergbauernhöfe von Seres in [[St. Martin in Thurn|San Martin de Tor]] in [[Südtirol]] auf 1.605 m Höhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergbauernhof.jpg|mini|Ein Bergbauernhof in [[Alpbach]], [[Tirol]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Landwirt]] im [[Gebirge]]. Gekennzeichnet ist ein Bergbauernbetrieb durch den meist schwierigen bis nicht möglichen Einsatz von technischen Geräten aufgrund der Hanglage und -neigung. Außerdem ist die Bewirtschaftung durch extreme [[klima]]tische Bedingungen sowie schlechte Erreichbarkeit der [[Weide (Grünland)|Weiden]] und [[Acker|Äcker]] erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seilbahn Flimserstein.jpg|mini|Ein Mast der alten Seilbahn zur Alp auf den [[Flimserstein]], im Hintergrund die zwei Masten der als Ersatz erstellten neueren Seilbahn]]&lt;br /&gt;
Zu den typischen [[Immobilie]]n des Bergbauers gehören ein Bergbauernhof und je nach Lage auch eine oder mehrere [[Alm (Bergweide)|Almen]], die aber nur im Sommer zur [[Viehwirtschaft]] und zur Käseherstellung verwendet werden. Hierdurch ergibt sich die Notwendigkeit zum zweimaligen [[Viehtrieb]] im Jahr, dem [[Almauftrieb]] im Frühling sowie dem [[Almabtrieb]] im Herbst. Der Tierbestand besteht überwiegend aus Ziegen, Schafen und Kühen. Typische Produkte sind Butter, Käse und Rindfleisch. Neben der (Direkt)Vermarktung dieser bäuerlichen Produkte stellt auch der Tourismus eine zunehmend wichtige Einnahmequelle dar (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Urlaub am Bauernhof]]). [[Heu]] (getrocknetes [[Gras]]) wird auf den Wiesen gemäht, während [[Ackerbau]] allenfalls in kleinstem Maßstab für den Eigenverbrauch in Form eines Küchengartens möglich ist, da ab einer gewissen Höhenlage der Anbau nicht mehr wirtschaftlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Seilwege&amp;#039;&amp;#039; (das heißt [[Seilbahn]]en) werden dort eingesetzt, wo einfache Fahrwege aus verschiedenen Gründen (Gelände, Naturschutzgebiet) nicht angelegt werden können. Sie dienen zum Transport von Heu, Dünger, Materialien und dem Transport der erzeugten Produkte. Zur Erschließung von extrem gelegenen Bergbauernhöfen und abgelegenen Almen ohne Fahrweg werden auch [[Materialseilbahn]]en mit Personenbeförderungen (mit eingeschränktem Benutzerkreis) eingesetzt, wo die Errichtung einer Zufahrt einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Reform Metrac G5 Bergmahd.jpg|mini|Bewirtschaftung einer Bergwiese mit einem [[Transporter (Landwirtschaft)|Spezialtraktor]] zur [[Mähen|Bergmahd]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Frühmittelalter]] waren Bergbauernhöfe extrem selten, da es genug bewirtschaftbares Land gab. Erst mit der [[hochmittelalter]]lichen Bevölkerungsexplosion wurde die Erschließung dieser schwierig zu bewirtschaftenden Flächen attraktiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anpassung an die schwierigen Wegeverhältnisse im Hochgebirge gehörten die [[Scheune|Stadel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Pfister]]: &amp;#039;&amp;#039;Wetternachhersage&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Haupt 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie dienten nicht nur als Heuschober, sondern auch als Stall. Das auf abgelegenen Wiesen gemähte Heu wurde an Ort und Stelle im Stadel gelagert. Das Vieh wurde im Winter von einem Stadel zum anderen getrieben, wenn ein Stadel leer gefressen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pioniere in der Anlage von Dauersiedlungen in ungünstigen Lagen waren die [[Walser]]. Ihre Ansiedlung in Hochtälern wurde von den Landesherren gefördert, war aber bei der eingesessenen Bevölkerung tieferer Tallagen eher unbeliebt, denn sie verloren dadurch ihre Almen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen nachgeborenen Bauernsohn, der keine Aussicht auf Hofnachfolge hatte, war es attraktiver, eine bescheidene Eigenständigkeit als Bergbauer zu haben, als sich als Knecht zu verdingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Situation ==&lt;br /&gt;
Durch die Beweidung der hochgelegenen Flächen wird das Auftreten von [[Erosion (Geologie)|Erosion]] (Hangrutschungen) verhindert und eine Verwaldung verzögert, was auch das für den Tourismus günstige Landschaftsbild erhält. Die Weiden werden durch den Kot ([[Mist]]) der Tiere gedüngt. Die mangelnde Konkurrenzfähigkeit der Bergbauern im Vergleich zu großflächigen Betrieben im Flachland mit großem Rationalisierungspotential wird in der Regel durch staatliche [[Subvention|Förderungen]] ausgeglichen. Trotzdem sind viele Standorte von Abwanderung bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Philipp Streifeneder: &amp;#039;&amp;#039;[https://core.ac.uk/download/pdf/216077514.pdf Die Agrarstrukturen in den Alpen und ihre Entwicklung  unter Berücksichtigung ihrer Bestimmungsgründe]&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation der Fakultät für Geowissenschaften&lt;br /&gt;
der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Feststellung der Besonderheit eines Bergbauernbetriebs gegenüber den übrigen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben erfolgt durch die Einteilung der Flächen in sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Erschwerniszone]]n&amp;#039;&amp;#039; anhand von Katasterplänen, in denen der [[Boden (Bodenkunde)|Boden]] aufgrund verschiedener Faktoren (Fläche, Klimastufe, Hangneigung) in Zonen mit verschiedener Bearbeitungs- und Nutzungserschwernis eingeteilt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Selbstverständnis der [[Subvention]]sempfänger Bergbauern drückt sich nicht nur in der Rolle als Landschaftspfleger aus, sondern auch in der Erzeugung hochwertiger, nicht-industrieller, naturnaher Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elisabeth Lichtenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bergbauernproblem in den österreichischen Alpen&amp;#039;&amp;#039;. 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Meist wird eine Zusammenarbeit mit dem Tourismus der Region angestrebt. Die entsprechenden Betriebe fungieren als Abnehmer der Erzeugnisse. Weiterhin wird mit dem Anbieten von Unterkünften (Urlaub auf dem Bergbauernhof) eine weitere Einnahmequelle erschlossen. Zugleich wird mit der Verstärkung der [[Landwirtschaftliche Direktvermarktung|Direktvermarktung]] (ab Hof oder auf Bauernmärkten) versucht, alte Wege wieder neu zu erschließen, um damit die relativ geringen Erlöse aus den Verkäufen an die großen Verarbeitungsbetriebe durch kleinere Mengen an höheren Erlösen in diesem Segment zu ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergbauern-Milch stammt von Kühen staatlich anerkannter Bergbauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senn]]&lt;br /&gt;
* [[Bergflucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mountain farmers|Bergbauern}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4005618-1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berggebiete.at/ Österreichische Bundesanstalt für Bergbauernfragen]&lt;br /&gt;
* [http://www.alpwirtschaft.ch/ Schweizerischer Alpwirtschaftlicher Verein]&lt;br /&gt;
* [http://homepage.univie.ac.at/elisabeth.lichtenberger/assets/pdf/Bergbauernproblem.pdf Elisabeth Lichtenberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Bergbauernproblem in den österreichischen Alpen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://repositum.tuwien.at/bitstream/20.500.12708/226300/1/Marx%20Anton%20-%202026%20-%20Vernakulaere%20Architektur%20in%20Suedtirol%20im%20Wandel%20Technische...pdf Anton Marx: &amp;#039;&amp;#039;Vernakuläre Architektur in Südtirol im Wandel. Technische, soziale und klimarelevante Aspekte der Veränderung&amp;#039;&amp;#039;, bes. Abschnitt 3.1–2: &amp;#039;&amp;#039;Hofformen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hausformen&amp;#039;&amp;#039;, S. 102–103]. [[TU Wien]], Wien 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4005618-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Tierhaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haltung von Rindern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Almwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionale Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Form der Landwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
	</entry>
</feed>