<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergbahn</id>
	<title>Bergbahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bergbahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergbahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T12:19:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergbahn&amp;diff=851097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergbahn&amp;diff=851097&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-05T09:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schafbergbahn Z13.jpg|mini|Zug der Zahnradbahn auf den [[Schafberg (Salzkammergut-Berge)|Schafberg]] im [[Salzkammergut]]]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zu den [[Bahn (Verkehr)|Bahnen]] gehörendes, spurgebundenes [[Verkehrsmittel]] für den Personen- oder Gütertransport, das einen [[Berggipfel]] oder eine andere [[Anhöhe]] erschließt. Die Überwindung großer [[Steigung|Höhenunterschiede]] ist daher das typische Merkmal von Bergbahnen. Sie werden insbesondere für [[Tourismus]], [[Bergsport]] und [[Wintersport]] genutzt. Sie können erdgebunden sein ([[Zahnradbahn]], gemischte Zahnrad- und Adhäsionsbahn, [[Schrägaufzug]]), oder als [[Seilbahn]] ausgeführt und betrieblich vom normalen [[Eisenbahnnetz]] getrennt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bergbahnen wird ein relativ hoher [[Tarifbestimmungen|Beförderungstarif]] verlangt, meist deutlich über dem Tarif regulärer [[Öffentlicher Verkehr|öffentlicher Verkehrsmittel]], die als Teil der grundlegenden Infrastruktur gesehen werden. Bergbahnen dienen als [[Aufstiegshilfe (Erschließung)|Aufstiegshilfe]] hingegen dem Freizeitverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Bergbahnen sind die [[Gebirgsbahn]]en zu unterscheiden, die einen Gebirgszug überqueren oder im Tunnel durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine einheitliche Definition von Bergbahn. Die meisten in der Fachliteratur zu findenden Definitionen unterscheiden sich in diversen Details, wobei sich auch einzelne Widersprüche ergeben. Allen Definitionen gemein ist, dass Bergbahnen alternativ als [[Luftseilbahn]] oder als [[Schienenbahn]] (letztere entweder mit Antrieb im Fahrzeug oder als [[Standseilbahn]]) ausgeführt sein können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Transpress VEB Verlag, Berlin 1978, S.&amp;amp;nbsp;104 (Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Bergbahn&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Bergbahn &amp;#039;&amp;#039;Duden-Online-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039;] Bibliografisches Institut, Berlin, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Bergbahn&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot;&amp;gt;[https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=nid%3D4005613-2 &amp;#039;&amp;#039;Bergbahn.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 13. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot;&amp;gt;[[Carl Dolezalek (Eisenbahningenieur)|Carl Dolezalek]]: {{RöllEnzyklopädie |Band=2 |Seiten=207-223 |Lemma=Bergbahnen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|13900|Bergbahnen|Autor=Hans-Peter Bärtschi|Datum=2015-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie führen nach den meisten Definitionen vom [[Tal]] oder Fuß eines Berges&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt; auf einen [[Berg]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowohlt&amp;quot;&amp;gt;Erhard Born, Alfred Herold, Walter Trüb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hobbylexikon Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg, 1980, ISBN 3-499-16262-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen [[Berggipfel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; in ein [[Skigebiet]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot; /&amp;gt; eine hochgelegene [[Ortschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot; /&amp;gt; oder auf eine andere [[Anhöhe]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; und enden dort in der Regel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; Bergbahnen dienen häufig dem [[Tourismus]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowohlt&amp;quot; /&amp;gt; aber auch dem [[Lokalverkehr]] oder der [[Güterverkehr|Beförderung von Gütern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Die Bewältigung großer [[Steigung]]en, die als [[Zahnradbahn]], gemischte Adhäsions- und Zahnradbahn, Standseilbahn oder Luftseilbahn überwunden werden, wird in allen Definitionen übereinstimmend als ein typisches Merkmal einer Bergbahn benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Reine [[Adhäsionsbahn]]en, die die obigen Kriterien erfüllen, werden nur in wenigen Definitionen als Bergbahnen eingestuft, so etwa in der &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Eisenbahnwesens&amp;#039;&amp;#039; von [[Victor von Röll]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; in anderen Definitionen werden sie sogar explizit ausgeschlossen, so etwa im [[Historisches Lexikon der Schweiz|Historischen Lexikon der Schweiz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Bergbahnen sind in der Regel vom normalen Eisenbahnnetz [[Inselbetrieb (Eisenbahn)|unabhängig betriebene Strecken]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowohlt&amp;quot; /&amp;gt; deren Betrieb teilweise auf die [[Saison]] beschränkt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; Das Merkmal des unabhängigen Betriebs ist jedoch nicht in allen Definitionen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den meisten Bergbahnen sind [[Gebirgsbahn]]en in der Regel ein Teil des normalen Eisenbahnnetzes. Als in den Bergen gelegene [[Bahnstrecke]]n dienen sie der Überwindung von Gebirgen und Gebirgszügen durch den normalen Reiseverkehr sowie den Güterverkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt;   Sie sind meist als [[Adhäsionsbahn]]en gebaut, es gibt aber auch Gebirgsbahnen als gemischte Adhäsions- und Zahnradbahnen mit Zahnstangenabschnitten auf besonders steilen Streckenabschnitten, wie beispielsweise die Strecken der [[Matterhorn-Gotthard-Bahn]] (MGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Bergbahnen hinsichtlich des technischen Aufwandes bezüglich Kunstbauten und Antriebssystem sogar die [[Hauptbahn]]en überragen, wurden sie früher oft nur als [[Kleinbahn]]en klassifiziert. Ursächlich hierfür war in erster Linie ihre geringe Länge von meist unter zwei Kilometern und ihre Bedeutungslosigkeit für den allgemeinen Verkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Bräumer: Ansatz einer Klassifizierung des Transportsystems &amp;gt;Kleinbahn&amp;lt; In: Die Museums-Eisenbahn 2/1992, S. 11–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Standseilbahnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giessbachbahn 2012-08-21 1.jpg|mini|Wagen der Giessbachbahn im Berner Oberland in der Ausweiche. Wie bei den ersten Standseilbahnen üblich dient die Zahnstange als Notbrems&amp;amp;shy;system.]]&lt;br /&gt;
Als erste Standseilbahn des Personenverkehrs wurde 1845 die [[Wasserballastbahn]] &amp;#039;&amp;#039;Prospect Park Incline Railway&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Niagarafälle]]n in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] dem Verkehr übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.niagarafrontier.com/inclinecrash.html |titel=1907 Incline Railway Crash |sprache=en |abruf=2009-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Europa fuhr die erste Standseilbahn in [[Lyon]] auf der Strecke &amp;#039;&amp;#039;Rue Terme–[[La Croix-Rousse|Croix Rousse]]&amp;#039;&amp;#039; von 1862 bis 1967,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ferro-lyon.com/Ficelles/La-ficelle-de-la-rue-Terme |titel=La ficelle de la rue Terme |sprache=fr |abruf=2009-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1870 folgte die heute noch verkehrende [[Budavári Sikló]] in [[Budapest]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.funimag.com/funimag05/BUDA.HTM |titel=Budapest – Castle Hill Funicular (Hungary) |sprache=en |abruf=2009-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Wien]] wurde 1873 die [[Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg]] eröffnet, aber bereits 1876 wieder stillgelegt. In der [[Schweiz]] nahm die [[Zahnradbahn Lausanne-Ouchy|Standseilbahnen Lausanne-Ouchy]] im Jahr 1877 ihren Betrieb auf. Die 1879 eröffnete [[Giessbachbahn]] im [[Berner Oberland]] ist die älteste alleine zu Tourismuszwecken erbaute Seilbahn Europas. Sie war als Wasserballastbahn ausgeführt. Bei der [[Bürgenstock-Bahn]] wurde 1888 erstmals ein [[elektrischer Antrieb]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg kann als Blütezeit der Standseilbahnen bezeichnet werden. Dann führten jedoch Krieg und Wirtschaftskrise zu einem starken Einbruch des Tourismus. Nach dem Ersten Weltkrieg führten der aufkommende [[Ski]]sport und der Bau von [[Wasserkraftwerk]]en zur Erstellung weiterer Standseilbahnen. In neuerer Zeit sind einige moderne Anlagen entstanden – meist als wetterunabhängige [[Untergrundbahn]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt [[Standseilbahn#Geschichte|&amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]] im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Standseilbahn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahnradbahnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-11678, Bergbahn auf die Zugspitze.jpg|mini|170px|Die [[Bayerische Zugspitzbahn|Bayerische Zugspitz&amp;amp;shy;bahn]] ist eine der wenigen Bergbahnen mit [[Zahnradbahn#Übersicht|gemischtem Adhäsions- und Zahnrad&amp;amp;shy;betrieb]].]]&lt;br /&gt;
Mit der [[Mount Washington Cog Railway]] erbaute [[Sylvester Marsh]] die erste Bergbahn mit [[Zahnradbahn|Zahnradantrieb]] und übergab sie 1869 dem Betrieb. [[Niklaus Riggenbach]] entwickelte zur gleichen Zeit in der Schweiz [[Zahnradbahn#Riggenbach|sein Zahnradbahnsystem]], das erstmals bei der 1871 eröffneten [[Rigibahn]] zur Anwendung kam. Im Jahr 1874 wurden die [[Arth-Rigi-Bahn]], die [[Kahlenbergbahn (Zahnradbahn)|Kahlenbergbahn]] in [[Wien]] und die [[Schwabenbergbahn]] in [[Budapest]] dem Verkehr übergeben. 1883 folgte mit der [[Drachenfelsbahn]] in [[Königswinter]] die erste touristische Bergbahn Deutschlands. Bis zur Zeit des Ersten Weltkriegs wurden eine ganze Reihe von Zahnradbahnen gebaut, seither jedoch nur noch selten. Eine Ausnahme bildet die 1987 eröffnete Perisher [[Skitube]] in [[Australien]] zur Erschließung eines Skigebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt [[Zahnradbahn#Geschichte|&amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]] im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Zahnradbahn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adhäsionsbahnen ===&lt;br /&gt;
Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts reine [[Adhäsionsbahn]]en als Bergbahnen eingestuft wurden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; werden sie in späteren Definitionen nicht mehr erwähnt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Transpress&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden&amp;quot; /&amp;gt; oder sogar explizit ausgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste auf einen Berg führende Adhäsionsbahn mit [[Steilstrecke|großer Steigung]] ist die von Zürich ausgehende [[Uetlibergbahn]] mit 79&amp;amp;nbsp;‰ Steigung,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://szu.ch/fileadmin/PDFs/C_6_Netzzugang_SZU/170720_Leistungskatalog_Infrastruktur.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Leistungskatalog Infrastruktur.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180121072414 |archiv-bot=2024-07-25 18:50:26 InternetArchiveBot}} Hrsg. von der &amp;#039;&amp;#039;Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn,&amp;#039;&amp;#039; gültig ab 11. Dezember 2016, S.&amp;amp;nbsp;11 (PDF; 0,9 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; die von 1875 bis 1923 mit Dampf betrieben wurde. Die 116&amp;amp;nbsp;‰ steile&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.linzag.at/media/dokumente/infomaterial_2/folder-poestlingbergbahn-2017-deutsch.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Linzer Pöstlingbergbahn – Nostalgie und Moderne harmonisch vereint.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180121072241}} Hrsg. von der Betreiberin &amp;#039;&amp;#039;Linz AG,&amp;#039;&amp;#039; Dezember 2017 (PDF; 8,5 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Pöstlingbergbahn]] in Linz verkehrt seit ihrer Betriebsaufnahme elektrisch, während die [[Innsbrucker Mittelgebirgsbahn]] ebenfalls erst nachträglich elektrifiziert wurde. Diese drei Bahnen sind heute betrieblich mit der anschließenden Straßenbahn oder im Fall der Uetlibergbahn mit der benachbarten [[Sihltalbahn]] verknüpft. Ebenfalls Teil eines größeren Netzes sowie mit vergleichsweise moderaten Steigungsverhältnissen von 33&amp;amp;nbsp;‰ ausgestattet ist die norddeutsche [[Brockenbahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll&amp;quot; /&amp;gt; Die 1874/75 eröffnete [[Rigi-Scheidegg-Bahn]] stellte ihren Betrieb 1931 ein, die erste Sektion der [[Mendelbahn]] im Südtirol folgte 1963. Dagegen nach wie vor in Betrieb ist die als Adhäsionsbahn betriebene zweite Sektion der [[Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren]] im Berner Oberland. Eine noch existierende Besonderheit ist die [[Snaefell Mountain Railway]] auf der [[Isle of Man]], die als Adhäsionsbahn mit Steigungen bis zu 12 % betrieben wird. Als letzte Bahn setzt sie noch die zusätzliche Bremsschiene nach dem [[Fell-Lokomotive|System Fell]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftseilbahnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AlteTirolerZugspitzbahn MittelstationGamskar.jpg|mini|Mittelstation &amp;#039;&amp;#039;Stütze 4&amp;#039;&amp;#039; der alten Tiroler Zugspitzbahn]]&lt;br /&gt;
Erst die Erfindung des [[Drahtseil|Litzenseils]] im Jahre 1834 durch [[Julius Albert]] ermöglichte den Bau von Seiltransportanlagen, die im 19. Jahrhundert in erster Linie zum Transport von Rohstoffen wie Erzen und Kohle eingesetzt wurden. Die Leipziger Firma [[Adolf Bleichert &amp;amp; Co.|Adolf Bleichert]] exportierte ihre Seilbahnen und Förderanlagen weltweit. 1907 eröffnete [[Leonardo Torres Quevedo]] mit der [[Luftseilbahn]] von [[San Sebastián]] auf den Monte Ulia die erste Anlage allein für den Personentransport. Die Bahn hatte jedoch nur eine kurze Lebensdauer und 1912 wurde ihr Betrieb eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://img360.imageshack.us/img360/7021/800px1851transbordadorfj5.jpg |text=Bild des Transbordador de Ulia |wayback=20140822014615}}, abgerufen am 28. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diariovasco.com/20070929/san-sebastian/funicular-ulia-primero-mundo-20070929.html Geschichte der Luftseilbahn vom Monte Ulía laut diariovasco.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1916 wurde sein ähnlich konstruierter [[Whirlpool Aero Car]] eröffnet, der die [[Whirlpool Rapids]] im [[Niagara River]] überquert und nach wie vor existiert. 1908 wurde in [[Zwölfmalgreien]] bei [[Bozen]] die erste öffentliche Personen-Luftseilbahn Mitteleuropas eröffnet, die [[Kohlerer Bahn]], die 1912/13 und 1963/64 durch einen Neubau ersetzt wurde. Im gleichen Jahr ging auch der [[Wetterhorn-Aufzug]] bei [[Grindelwald]] in der [[Schweiz]] in Betrieb. Im Ersten Weltkrieg blieben die Touristen aus und der Aufzug wurde stillgelegt und später abgebrochen. Die 1901 von [[Eugen Langen]] konstruierte [[Schwebebahn Dresden]] funktioniert auch nach dem Prinzip der heutigen Luftseilbahnen mit einem in der Bergstation angetriebenen [[Zugseil]], die Kabinen hängen jedoch an einer Tragschiene statt einem [[Tragseil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er-Jahren arbeitete die Adolf Bleichert &amp;amp; Co. mit dem Südtiroler [[Luis Zuegg]] zusammen, der während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] an der [[Gebirgskrieg 1915–1918|Südfront]] zahlreiche Seilbahnen für den Nachschub der Soldaten erbaute. Ab 1926 wurden zahlreiche Seilbahnen des System Bleichert-Zuegg erbaut, zum Beispiel 1926 die [[Raxseilbahn]] in [[Niederösterreich]], die [[Kreuzeckbahn (Garmisch-Partenkirchen)|Kreuzeckbahn]] bei [[Garmisch-Partenkirchen]] und die [[Tiroler Zugspitzbahn]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden zur Erschließung der entstehenden [[Wintersportgebiet]]e insbesondere in den Alpen zahlreiche neue Bahnen und [[Skilift]]e errichtet. Eine möglichst hohe Beförderungsleistung wurde immer bedeutender, was zur Ausbreitung großer [[Gondelbahn]]en und [[Sesselbahn]]en mit inzwischen bis zu acht Sitzen führte. [[Materialseilbahn]]en dienen der Versorgung von [[Almhütte]]n, Berghotels und [[Alpenvereinshütte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt [[Luftseilbahn#Geschichte|&amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]] im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich der verschiedenen Bahnsysteme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsaufnahme der neuen Stoosbahn, Dezember 2017 (2).jpg|mini|Moderne, größtenteils unterirdisch verkehrende Standseilbahn zur Erschließung des autofreien Dorfes Stoos im Kanton Schwyz, →&amp;#039;&amp;#039;[[Standseilbahn Schwyz–Stoos]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Standseilbahnen eignen sich für Steigungen bis etwas über 100 %,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/panorama/steil-steiler-stoos-ld.1338477 &amp;#039;&amp;#039;Steil, steiler, Stoos: Die steilste Standseilbahn der Welt geht in Betrieb.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihre Maximallänge ist aber beschränkt. Wird sie überschritten, greift man zu mehreren Sektionen. Standseilbahnen sind kostengünstiger zu erstellen als Zahnradbahnen und benötigen weniger Energie. Bei der Planung einer Zahnradbahn ist man unabhängiger vom Längenprofil, insbesondere wenn sich flachere und steile Streckenabschnitte abwechseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter_Bergbahnen&amp;quot;&amp;gt;H. H. Peter: [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sbz-002:1921:77::266 &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre schweizerischer Bergbahnen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Bauzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 77 (1921), Heft 21 (E-Periodica.ch, PDF; 2,9 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist die Steigung in der Regel auf 25 % beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Dolezalek (Eisenbahningenieur)|Carl Dolezalek]]: [http://www.zeno.org/Roell-1912/A/Zahnbahnen?hl=zahnbahnen &amp;#039;&amp;#039;Zahnbahnen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Eisenbahnwesens.&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben von [[Victor von Röll]], Band 10. Berlin und Wien 1923, S.&amp;amp;nbsp;451–468. (Zeno.org)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen lässt sich der Betrieb einer Zahnradbahn besser an eine wechselnde Verkehrsnachfrage anpassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter_Bergbahnen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftseilbahnen können mit wenig [[Seilbahnstütze|Stützen]] beträchtliche Strecken mit großen Höhenunterschieden überwinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://farm1.static.flickr.com/42/89251822_8e0fcf5593_b.jpg &amp;#039;&amp;#039;Pionierleistung im Seilbahnbau. Die längste Luftseilbahn der Schweiz mit dem grössten Spannfeld seit kurzem in Betrieb.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Verband öffentlicher Verkehr|VST]]-Revue, 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Beförderungskapazitäten moderner Luftseilbahnen stark gestiegen sind, erreichen sie nicht die Leistungsfähigkeit von Standseil- oder Zahnradbahnen,&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Peter: [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sbz-002:1927:89::71 &amp;#039;&amp;#039;Standseilbahn und Luftseilbahn.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Band 89 (1927), Heft 5 (E-Periodica.ch, PDF; 2,8 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; die mit großen Fahrzeugen und Geschwindigkeiten von 10&amp;amp;nbsp;m/s und mehr sehr hohe Fahrgastzahlen bewältigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Claude Gentil: [http://www.seilbahn-nostalgie.ch/geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Seilbahnen der Schweiz,&amp;#039;&amp;#039;] Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Die Ära der Standseilbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 15. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn diese Bahnen unter Tag verkehren, sind sie vor [[Sturm|Stürmen]], Schneefall und [[Lawine]]n geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Wiegand: [https://www.nzz.ch/magazin/reisen/in_der_metro_auf_die_piste-1.1352401 &amp;#039;&amp;#039;In der Metro auf die Piste.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 4. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Bau von Bergbahnen förderte die Entwicklung des Tourismus in den Bergen und hat große Bedeutung für den [[Alpen#Tourismus|Tourismus in den Alpen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160321222223/http://www.seco.admin.ch/dokumentation/publikation/00007/00021/01598/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDd397gGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- &amp;#039;&amp;#039;Bedeutung der Seilbahnen für den Tourismus in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039;] In: Homepage des &amp;#039;&amp;#039;Die Volkswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2002. ([[Web-Archivierung|Memento]] vom 21. März 2016 im &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Archive]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderer [[Hochgebirge|Hoch-]] und [[Mittelgebirge]]. Von [[Naturschutz]]organisationen wird ein exzessiver Ausbau von Bergbahnen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=https://riedmiller-foto.photoshelter.com/gallery-image/Ifen-Protest-am-Hahnekoepfle/G0000CR.SNHib4qI/I0000diyljDdP2uA |text=Mahnwache am Gipfel des Hahneköpfle unterhalb des Hohe Ifen. |wayback=20180123094949}}&amp;#039;&amp;#039; Vom 7. Juli 2012, abgerufen am 23. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gütertransport haben Bergbahnen eine gewisse Bedeutung für die Erschließung autofreier Orte wie [[Wengen BE|Wengen]], [[Braunwald GL|Braunwald]] oder [[Stoos]], die durch die [[Wengernalpbahn]], die [[Braunwaldbahn]] beziehungsweise die [[Standseilbahn Schwyz–Stoos]] erschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Luftseilbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Standseilbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Zahnradbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergbahnen in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Ganz, Roger Rieker: &amp;#039;&amp;#039;Bau und Betrieb Schweizerischer Bergbahnen, Historischer Querschnitt, Sonderausstellung 2012/2013 Schloss Hünegg Hilgerfingen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Jost Druck Hünibach, 2013&lt;br /&gt;
* Walter Hefti: &amp;#039;&amp;#039;Zahnradbahnen der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser Verlag, Basel, 1971, ISBN 3-7643-0550-9.&lt;br /&gt;
* Walter Hefti: &amp;#039;&amp;#039;Unkonventionelle Bergbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser Verlag, Basel und Stuttgart, 1978, ISBN 3-7643-1005-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang König&lt;br /&gt;
   |Titel=Bahnen und Berge. Verkehrstechnik, Tourismus und Naturschutz in den Schweizer Alpen 1870-1939&lt;br /&gt;
   |Verlag=Campus&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-593-36500-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Werner Latscha&lt;br /&gt;
   |Titel=Sieben Bergbahnpioniere&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=81&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verein für Wirtschaftshistorische Studien&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-909059-34-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4005613-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstreckentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>