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	<title>Bergamt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergamt&amp;diff=307633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Opihuck: Update</title>
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		<updated>2026-01-30T16:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine staatliche Aufsichtsbehörde. Sie übt die unmittelbare Bergaufsicht über alle mit einem [[Bergbau]]betrieb zusammenhängenden Tätigkeiten, Einrichtungen und Anlagen aus. Dazu zählen auch die Förderung und Überwachung der Betriebssicherheit und der [[Arbeitssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Rechtsgrundlage]] für die Bergaufsicht ist in [[Deutschland]] das [[Bundesberggesetz]]. Für den Vollzug des Bundesberggesetzes sind die Länder zuständig, daher sind die Bergämter Landesbehörden. In Deutschland bestehen folgende Bergämter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau]] als Abteilung 9 des [[Regierungsbezirk Freiburg|Regierungspräsidiums Freiburg]] für Baden-Württemberg&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Geschichte des Geologischen Landesamts |url=http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Ueber_uns/geschichte/geschichte_geologisches_landesamt |wayback=20120705021146    }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bergamt Nordbayern|Bergämter Nordbayern]] und [[Bergamt Südbayern|Südbayern]] für Bayern&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe]] für Berlin und Brandenburg&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie]] für Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* [[Regierungspräsidium Darmstadt|Regierungspräsidien Darmstadt]], [[Regierungspräsidium Gießen|Gießen]] und [[Regierungspräsidium Kassel|Kassel]] für Hessen&lt;br /&gt;
* [[Bergamt Stralsund]] für Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
* Abteilung Bergbau und Energie der [[Bezirksregierung Arnsberg]] in Dortmund für Nordrhein-Westfalen, vormals [[Landesoberbergamt Dortmund|Landesoberbergamt]]&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Geologie und Bergbau]] für Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* [[Oberbergamt des Saarlandes]] und das Bergamt Saarbrücken&lt;br /&gt;
* [[Sächsisches Oberbergamt]] für Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Geologie und Bergwesen]] für Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
* [[Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz]] für Thüringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergaufsicht/Bergbeamte ===&lt;br /&gt;
Bergbauliche Arbeiten bedingen immer auch spezifische Gefahren für die Gesundheit und das Leben nicht nur für die diese Tätigkeiten ausführenden Bergleute, sondern auch den Schutz der Tagesoberfläche im Interesse der öffentlichen Sicherheit.&lt;br /&gt;
Zur Gefahrenabwehr wurden bereits ab dem späten Mittelalter von den jeweils Herrschenden „Berg-Aufsichtsorgane“ – Vorläufer der heutigen Berg-/Landesämter – gebildet. Die hier Tätigen waren Bergbeamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung dieser Bergbeamten war z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Preußen]] wie folgt geregelt (gemäß Vorschriften vom 24. September 1897):&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die Aufnahme als sogenannter „Bergbeflissener“ eines Oberbergamtes war ein Abiturabschluss. Zunächst absolvierte dieser eine einjährige praktische Tätigkeit in einem oder mehreren Bergwerken. Diese endete mit einer Abschlussprüfung (der sogenannten Probegrubenfahrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann ein mindestens dreijähriges akademisches Studium im Bergbau-Fach (z.&amp;amp;nbsp;B. Bergakademie/technische Hochschule).&lt;br /&gt;
Nach der ersten Staatsprüfung und Beförderung zum „Bergreferendar“ schloss sich eine weitere dreijährige […] „… technische und geschäftliche Ausbildung auf Staatswerken, bei einem [[Markscheider]], bei Bergbehörden und durch längere Belehrungsreisen [an]. Wer dann die zweite Prüfung bestanden hat, wird vom Handelsminister zum „Bergassessor“ ernannt. Die Bergassessoren werden zunächst als technische Hilfsarbeiter verwendet. Die etatmäßige Anstellung bei einem Staatswerk als Berg-, Hütten- oder Salineninspektor oder bei einem Bergrevierbeamten als „Berginspektor“ pflegt erst nach mindestens fünf Jahren, diejenige als [[Revierbeamter]] oder Werksdirektor nach mehreren weiteren Jahren zu erfolgen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-002-0674 Meyers Großes Konversations-Lexikon von 1905, Band 2, Seite 674, Erläuterung zu „Bergfach“.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Bergämter ===&lt;br /&gt;
==== Preußen ====&lt;br /&gt;
1777 beauftragte König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] [[Friedrich Anton von Heinitz|Friedrich Anton Freiherr von Heinitz]] mit der Leitung der gesamten preußischen Bergverwaltung. Der Minister des Bergwerks- und Hüttendepartements veranlasste die Gliederung des Bergwesen Preußens – nach englischem Vorbild – in vier Hauptbergwerksdistrikte geteilt:&lt;br /&gt;
# die Kurmark, Neumark, Ost- und Westpreußen,&lt;br /&gt;
# Magdeburg, Halberstadt, Hohenstein und die Grafschaft Mansfeld,&lt;br /&gt;
# Schlesien und die Grafschaft Glatz,&lt;br /&gt;
# die westfälischen Provinzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Hauptbergwerksdistrikte wurden 1815/16 in die Oberbergamtsbezirke [[Oberbergamt Berlin|Berlin]], [[Oberbergamt Halle|Halle]], [[Oberbergamt Breslau|Breslau]] (zuvor in Reichenstein / Schlesien) und [[Oberbergamt Dortmund|Dortmund]] umgewandelt (später wurde noch das [[Oberbergamt Bonn]] für die [[Rheinprovinz]] geschaffen). Unter diesen Mittelbehörden bestanden als Unterbehörden Bergämter.&amp;lt;ref&amp;gt;Bergbauinventar, 2003, S. XII ff., {{Webarchiv|url=https://www.gsta.spk-berlin.de/uploads/inventare/bergbauinventar.pdf |wayback=20181218010436 |text=online   }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Annexionen Preußens nach dem [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 kam noch das [[Oberbergamt Clausthal]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bergamt Hamm]]&lt;br /&gt;
* [[Bergamt des Herzogtums Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sachsen ====&lt;br /&gt;
Die ersten Bergämter in Sachsen bildeten sich um 1500 heraus. Bis zur Schaffung eines einheitlichen Landesbergamtes 1869 in Freiberg wurden Bergämter je nach Bedeutung des Bergbaus getrennt oder zusammengelegt. Über längere Zeiträume waren folgende Bergämter eingerichtet:&lt;br /&gt;
* Bergamt [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]] (mit [[Bad Gottleuba-Berggießhübel#Berggießhübel|Berggießhübel]] und [[Glashütte (Sachsen)|Glashütte]])&lt;br /&gt;
* Bergamt [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] (mit [[Elterlein]], [[Hohenstein-Ernstthal|Hohenstein]], [[Oberwiesenthal]] und [[Scheibenberg]])&lt;br /&gt;
* Bergamt [[Freiberg]] (mit [[Kurort Seiffen/Erzgeb.|Seiffen]])&lt;br /&gt;
* [[Bergamt Johanngeorgenstadt]] (mit [[Eibenstock]] und [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]])&lt;br /&gt;
* Bergamt [[Marienberg]] (mit [[Ehrenfriedersdorf]], [[Geyer]] und [[Wolkenstein (Erzgebirge)|Wolkenstein]])&lt;br /&gt;
* Bergamt [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]] (mit [[Voigtsberg (Oelsnitz)|Voigtsberg]])&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es noch zahlreiche Vasallenbergämter, die das [[Verleihung (Bergbau)|Verleihrecht]] auf niedere Metalle, wie Zinn und Eisen, sowie eigene [[Berggericht]]sbarkeit besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bamberg ====&lt;br /&gt;
Im [[Hochstift Bamberg]] waren die Kastenämter die unteren Bergbehörden gewesen, die Hofkammer und die Regierung war obere Bergbehörde. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden in einigen Ämtern gesonderte Bergämter eingerichtet, 1796 erfolgte die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberbergwerkskollegiums&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Oberbehörde.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Rupprecht: Hochstift Bamberg, Oberbergwerkskollegium (Bestand); Staatsarchiv Bamberg, 2002, [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/D7CZFACIBWGK3F74KPNKS77OBA35CDL4 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberbergwerkskollegiumspräsident wurde [[Friedrich Christoph Nepomuk Wilderich von Walderdorf|Friedrich Christoph Nepomuk Wilderich Graf von Walderdorf]], Oberbergwerkskollegiumsdirektor [[Friedrich Christoph von Rotenhan|Friedrich Christoph Graf von Rotenhan]]. Die einzelnen Bergämter waren:&lt;br /&gt;
* [[Amt Kronach#Bergamt|Bergamt Kronach]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Kupferberg#Bergamt|Bergamt Kupferberg]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Neuhaus (Hochstift Bamberg)#Bergamt|Bergamt Neuhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Stadtsteinach#Bergamt|Bergamt Stadtsteinach]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Vilseck|Bergamt Vilseck]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Wallenfels#Bergamt|Bergamt Wallenfels]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Wartenfels#Bergamt|Bergamt Wartenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bamberger Hofkalender 1796, S. 53, [https://books.google.de/books?id=sdxAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA53 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Bergamt Allstedt|Bergamt Eisenach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] war dies bis zum Inkrafttreten des Mineralrohstoffgesetzes am 1. Januar 1999 die [[Berghauptmannschaft]], seitdem sind es die [[Montanbehörde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlande ==&lt;br /&gt;
In den [[Niederlande]]n wird die staatliche Bergaufsicht durch die &amp;#039;&amp;#039;Staatstoezicht op de Mijnen&amp;#039;&amp;#039; (SodM) in [[Den Haag]] wahrgenommen. Die bei weitem wichtigsten Aufgabengebiete sind die Aufsicht über die Gasförderung insbesondere in der [[Provinz Groningen]] in der Nordsee sowie über die Ölförderung in der Nordsee.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatstoezicht op de Mijnen: [https://www.sodm.nl/sectoren/olie--en-gaswinning &amp;#039;&amp;#039;Olie- en gaswinning&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 26. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bmwfj.gv.at/NR/rdonlyres/35E732E3-4D6F-4A03-B4E5-7B193410F228/0/MinroGidF2006.pdf Österreichisches Mineralrohstoffgesetz]&lt;br /&gt;
* [http://www.oberbergamt.de/ Das Oberbergamt Nordrhein-Westfalen], historischer Abriss der Entwicklung und Geschichte der Behörde&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Wirtschaft/Bergaufsicht Westfalen regional: Geschichte der Bergaufsicht in Westfalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4634171-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbergamt|!Bergamt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaubehörde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Opihuck</name></author>
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