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	<title>Berg Zion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-19728-82: /* Name */</title>
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		<updated>2026-04-24T06:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen Hügel in Jerusalem. Für den ursprünglichen biblischen Ort gleichen Namens siehe [[Zion]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Berg Zion&lt;br /&gt;
|BILD= MtZion from Abu Tor.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|HÖHE= 765&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|LAGE= [[Jerusalem]], [[Israel]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Judäisches Bergland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 31.77162&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 35.22866&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= IL-JM&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG= &lt;br /&gt;
|NORMALWEG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD3= &lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stadtgrenze = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;––––&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Grüne Linie]] = [[Datei:Line maksci.jpg|30px]]&lt;br /&gt;
{{Beginn der Karte}}&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;[[Datei:{{Positionskarte Israel Jerusalem|image}}|250px]]&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Israel Jerusalem|lat=31.771667|long=35.228611|region=IL-JM|label=Zion|position=7|marksize=4}}  &lt;br /&gt;
{{Karte in einer Ecke|Israel|Karte=Israel|Breite=80|Ecke=nw|Zugabe={{Positionskarte~|Israel|lat=31.782649|long=35.21933|region=IL-JM|label=Jerusalem|position=12|marksize=3}}|Datei=Reliefkarte Israel.png|Rahmen=none}}&lt;br /&gt;
{{Ende der Karte}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg Zion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zionsberg&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|הַר צִיּוֹן&amp;amp;lrm;|Har Zijjōn}}; {{arS|جَبَل صِهْيُون&amp;amp;lrm;|d=Ǧabal Ṣihyūn}};&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Wehr: &amp;#039;&amp;#039;Arabisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1968, S. 479.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{enS|Mount Zion}}) ist der Südwesthügel [[Jerusalem]]s im [[Judäisches Bergland|Judäischen Bergland]] und liegt außerhalb der Altstadtmauer vor dem [[Zionstor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name bezieht sich auf den [[Zion]], der ursprünglich eine Turmburg der [[Jebusiter]], dann die &amp;#039;&amp;#039;Stadt [[David]]s&amp;#039;&amp;#039;, der diese Burg um 1000 v. Chr. eroberte, seit der Zeit [[Salomo]]s den [[Tempelberg]] und von da aus die ganze Tempelstadt Jerusalem bezeichnete. Die römische [[Eroberung von Jerusalem (70 n. Chr.)|Zerstörung Jerusalems im Jüdischen Krieg (70 n. Chr.)]] stellt eine Zäsur in der Stadtgeschichte dar, in deren Folge die Bezeichnung Zionsberg auf die südliche Kuppe des Südwesthügels wanderte, die vorher nicht so hieß. Seit im 4. Jahrhundert die [[Hagia Sion]] Kirche auf diesem Hügel erbaut wurde, verband sich die Bezeichnung Zion so fest mit dem Südwesthügel, dass erst die historische Forschung des 19. Jahrhunderts in Erinnerung brachte, dass die Keimzelle der Stadt nicht hier, sondern auf dem Südosthügel (Davidsstadt) lag.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 603.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung Zion für den Südwesthügel begegnet erstmals beim Pilger von Bordeaux.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex|Referenz=35418|Titel=Zion / Zionstheologie|Autoren=[[Simone Paganini]] / Annett Giercke-Ungermann|Datum=2013-05}}, Punkt 1.3.4. Südwesthügel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Südwesthügels ==&lt;br /&gt;
In hellenistischer und frührömischer Zeit war der Südwesthügel durch die „Erste Mauer“ in das Stadtgebiet einbezogen. Innerhalb der Wohnbebauung hoben sich damals Villen der Oberschicht heraus; es gab mehrere jüdische Ritualbäder ([[Mikwe]]n). [[Bargil Pixner]] und [[Rainer Riesner]] schlugen die Rekonstruktion eines Essenerviertels auf dem Südwesthügel vor, „indem sie mit großer historischer Phantasie archäologische Sachverhalte (Mauern, [[Essener-Tor|Essenertor]], rituelle Bäder) und literarische Quellen (Neues Testament, frühjüd. Texte, [[Schriftrollen vom Toten Meer|Qumrantexte]], frühchristl. [[Apokryphen]], [[Kirchenvater|Kirchenväter]]) zu einem … sehr hypothetischen Gesamtbild verbanden,“ so [[Max Küchler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2007, S. 604.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bebauung des Südwesthügels wurde ebenso wie der Rest der Stadt bei der römischen Einnahme 70 n. Chr. zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4. Jahrhundert erwähnten christliche Autoren eine „übriggebliebene“ Synagoge auf dem Zion ([[Pilger von Bordeaux]]) sowie eine „kleine Kirche Gottes“, die in der Tradition des Obergemachs ({{grcS|ὑπεριῶν &amp;amp;lrm; |hyperiỗn}}) stand, wo sich die Jünger nach [[Christi Himmelfahrt]] versammelten ({{B|Apg|1|13|LUT}}). Das [[Abendmahl Jesu|Letzte Abendmahl Jesu]] mit den Jüngern fand nach {{B|Mk|14|15|LUT}} ebenfalls in einem Obergemach ({{grcS|ἀνάγαιον &amp;amp;lrm; |anágaion}}) statt; es lag daher nahe, beide Obergemächer zu identifizieren. Als dann die [[Hagia Sion|Hagia-Sion-Basilika]] erbaut wurde, zog sie diese und weitere Traditionen an sich: die zahlreichen Jerusalempilger der byzantinischen Zeit verehrten hier auch den Ort der Steinigung des [[Stephanus]] und den Bischofsthron des Herrnbruders [[Jakobus (Bruder Jesu)|Jakobus]]. Im 7. Jahrhundert kam die Tradition vom [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Entschlafen Mariens]] hinzu. Außerdem wurden Orte der [[Passionsgeschichte]] auf dem Zion lokalisiert: die Paläste von [[Hannas]], [[Kajaphas|Kajafas]] und [[Herodes Antipas]].&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 605f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für rund 100 Jahre gab es während der Kreuzfahrerherrschaft eine Umprägung der christlichen Pilgertraditionen auf dem Zionsberg. Denn die Orte der Passionsgeschichte wurden nun, jedenfalls für die westkirchliche Christenheit, von hier weg nach Norden verlegt. Dafür kam die Tradition des [[Davidsgrab]]s und des darüber errichteten [[Abendmahlssaal]]s neu hinzu. Die Kathedrale &amp;#039;&amp;#039;Sancta Maria in Monte Sion&amp;#039;&amp;#039; mit [[Chorherrenstift auf dem Berg Sion bei Jerusalem|Chorherrenstift]] dominierte den Hügel architektonisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 606.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon in byzantinischer Zeit wurden in der Jerusalemer Liturgie König David und der Herrenbruder Jakobus am Weihnachtstag auf dem Zionsberg kommemoriert. Das bedeutete nicht, dass man zu jener Zeit geglaubt hätte, David sei hier begraben; vielmehr sollte die Bedeutung der &amp;#039;&amp;#039;Hagia Maria Sion&amp;#039;&amp;#039; als Mutter aller Kirchen unterstrichen werden. Vermutlich, so Ora Limor, gab es in der Hagia Sion eine byzantinische Davidskapelle, die die Kreuzfahrer vorfanden. Das liturgische Gedenken führte dann zum Bau eines Gedenkorts (Davidsgrab).&amp;lt;ref&amp;gt;Ora Limor: &amp;#039;&amp;#039;The Origins of a Tradition: King David&amp;#039;s Tomb on Mount Sion&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Traditio]] 44 (1988), S. 453–462, hier S. 461.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 13. Jahrhundert übernahm der Islam auf dem Zionsberg den Ort der Verehrung Davids; nur ausnahmsweise erhielten Juden und Christen in mamlukischer und osmanischer Zeit Zugang zum Davidsgrab bzw. zum Abendmahlssaal.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 606f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 20. Jahrhundert erhielt der Südwesthügel durch Grundstückskäufe verschiedener europäischer Organisationen wieder eine stark christliche Prägung: architektonisch hebt sich die römisch-katholische [[Dormitio-Basilika|Dormitio-Kirche]] mit Benediktinerkloster heraus (am 31. Oktober 1898 von [[Kaiser Wilhelm II.]] für den [[Deutscher Verein vom Heiligen Lande|Deutschen Verein vom Heiligen Lande]] erworben). Am Hang belebte der Orden der [[Assumptionisten]] die Passionstraditionen des Zionsbergs neu. Das Bild wird ergänzt durch das griechisch-orthodoxe Hagias-Trias-Kloster mit Garten und die anglikanische &amp;#039;&amp;#039;Bishop-Gobat-School&amp;#039;&amp;#039; sowie das 1936 erbaute kleine Franziskanerkloster. Verschiedene christliche Konfessionen legten auf dem Berg Friedhöfe an.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 607.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 eroberten israelische Truppen im Palästinakrieg den Zionsberg. Zu einer Zeit, in der die [[Jerusalemer Altstadt|Altstadt]] mit der [[Klagemauer]] und dem [[Jüdisches Viertel von Jerusalem|Jüdischen Viertel]] unter jordanischer Kontrolle standen und für Israelis unzugänglich waren, wurde das Davidsgrab als jüdischer heiliger Ort aufgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;David, Tomb of&amp;#039;&amp;#039;. In: Adele Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Dictionary of the Jewish Religion&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 2. Auflage, Online. Version von 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jacob Pinkerfeld]] erkannte in einem Teil des Innenraums der byzantinischen Basilika sowie der Kreuzfahrerkirche Hagia Sion eine antike Synagoge.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Pinkerfeld: &amp;#039;&amp;#039;David&amp;#039;s Tomb. Notes on the History of the Building&amp;#039;&amp;#039;. Preliminary Report, Jerusalem 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Souvenirs d&amp;#039;Orient, 1878 by Félix Bonfils 0130-2.jpg|Davids-Moschee (1878)&lt;br /&gt;
PikiWiki Israel 51622 church of the dormition.jpg|Dormitio (1920er Jahre)&lt;br /&gt;
Moses Montefiore Windmill Jerusalem 1948.jpg|Zwei Wochen vor Abzug der Briten (1948)&lt;br /&gt;
PikiWiki Israel 73798 mount zion jerusalem.jpg|Davidsgrab (2020)&lt;br /&gt;
Schindlergrave 20070324.jpg|Grab von [[Oskar Schindler]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Berg Zion umfasst die [[Dormitio-Abtei]], das [[Davidsgrab]], den katholischen Friedhof mit dem Grab von [[Oskar Schindler]], das [[Essener-Tor]], den protestantischen [[Zionsfriedhof (Jerusalem)|Zionsfriedhof]] und weitere historische Stätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Küchler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-50170-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mount Zion|Berg Zion|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.graves.mountzion.org.il/?lang=de &amp;#039;&amp;#039;Die Friedhöfe auf dem Zionsberg&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.zionsberg-jerusalem.de/ Ausgrabungen] des [[Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes|Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes]]&lt;br /&gt;
* [https://digmountzion.com/ Ausgrabungen] der University of North Carolina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zion}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg Zion| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19728-82</name></author>
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