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	<title>Berg Tabor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berg_Tabor&amp;diff=80213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: Stil</title>
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		<updated>2025-11-28T11:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Mount Tabor4.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Berg Tabor&lt;br /&gt;
|HÖHE=588&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IL&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Israel]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=32/41/12/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=35/23/25/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IL-Z&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg Tabor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|הַר תָּבוֹר&amp;amp;lrm;|Har Tavōr|la=Itabyrium}}, {{elS|Ιταβύριον|Itabyrion}}) ist ein {{Höhe|588|IL|link=true}} hoher [[Berg]] am Ostrand der [[Jesreʿel-Ebene]] in [[Galiläa]] im Norden [[Israel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einst eine berühmte vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der [[Verklärung des Herrn|Verklärung Jesu Christi]] gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe machen ihn sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von römisch-katholischen und griechisch-orthodoxen Pilgern sowie von Touristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Berg ist ein [[Inselberg]], ein isolierter Hügel bzw. kleiner Berg, der in der sanft abfallenden Ebene des umliegenden Landes steht. Er ist nicht vulkanischen Ursprungs. Trotz seiner Nähe zu den höheren Bergen [[Nazareth]]s stellt er eine separate geologische Form dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Herkunft und Bedeutung des Ortsnamens Tabor sind unklar. Nicht durchgesetzt hat sich die These von [[Otto Eißfeldt]], der Name sei angesichts der griechischen Wiedergabe mit Itabyrion auf den Gott Zeus Atabyrios oder Itabyrios zurückzuführen, der auf Rhodos bezeugt ist (siehe [[Attavyros]]), aber semitische Wurzeln habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Eißfeld: &amp;#039;&amp;#039;Der Gott des Tabor und seine Verbreitung&amp;#039;&amp;#039;. ARW 31, 1934, S. 14–41&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Erasmus Gaß]] hält eine Ableitung von dem postulierten Begriff tadbôr ([[Präfix]] &amp;#039;&amp;#039;ta + dbr&amp;#039;&amp;#039; „sprechen“) mit der Bedeutung „Orakelstätte“ für das wahrscheinlichste.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Gaß: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Richterbuches in historischer und redaktioneller Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. ADPV 35, Wiesbaden 2005, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 2. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. verehrten die [[Kanaanäer]] am Berg Tabor den Gott [[Ba’al]]. Im [[Altes Testament|Alten Testament]] wird der Berg ebenfalls als Kultstätte erwähnt. Im Jahr 55 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde ein von Alexander – dem Sohn des [[Hasmonäer]]s [[Aristobulos II.]] – geführtes Heer von 30.000 Aufständischen gegen die [[Römisches Reich|römische]] Herrschaft im Vorderen Orient am Berg Tabor von [[Aulus Gabinius]], dem römischen Statthalter der Provinz [[Syria]], vernichtend geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] gründete [[Tankred von Tiberias]] 1100 das [[Kloster S. Salvator auf dem Berg Tabor|Benediktinerkloster S. Salvator]] auf dem Berg Tabor. Nach der [[Schlacht bei Hattin]] 1187 mussten sie vor den muslimischen [[Ayyubiden]] fliehen. Die Mönche siedelten sich in [[Akkon]] an. Zwischen 1211 und 1213 ließ der Ayyubiden-Sultan [[al-Adil I.]] um das strategisch günstig gelegene Klostergebäude eine [[Gipfelburg]] errichten, mit einer massiven Umfassungsmauer von 1750 Metern Länge und zehn Türmen. Im Dezember 1217 wurde diese Burg auf dem Berg Tabor erfolglos vom Heer des [[Kreuzzug von Damiette|Fünften Kreuzzugs]] unter König [[Andreas II. (Ungarn)|Andreas&amp;amp;nbsp;II. von Ungarn]] belagert. Da sie durch ständige Angriffe des [[Templerorden]]s auf das Umland der Burg vom Nachschub abgeschnitten waren, zerstörten die Muslime die Anlage 1218 und zogen sich zurück. 1255 übereignete Papst [[Alexander IV. (Papst)|Alexander&amp;amp;nbsp;IV.]] die Anlage an den [[Geschichte des Johanniterordens|Hospitaliterorden]]. Üblicherweise hätten die Ordensritter die muslimische Burganlage wieder befestigt, aber anscheinend besetzten sie lediglich das bestehende Klostergebäude in der Südostecke der Burganlage und verließen sich auf ihre geschützte Position auf dem Berggipfel, umgeben von steilen Hängen. 1263 wurde die Anlage vom [[Mamluken]]-Sultan [[Baibars I.]] erobert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristian Molin: &amp;#039;&amp;#039;Unknown Crusader Castles.&amp;#039;&amp;#039; Continuum International Publishing Group, 2001. S. 18, 70, 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nahendes [[Osmanische Armee|osmanisches Entsatzheer]] unter [[Dschezzar Pascha|Dschezzar Ahmet Pascha]] wurde während der [[Belagerung von Akkon (1799)|Belagerung von Akkon]] am 16. April 1799 in der [[Schlacht am Berg Tabor]] von den zahlenmäßig deutlich unterlegenen Franzosen bei [[Ägyptische Expedition|Napoleons Ägyptenfeldzug]] in die Flucht geschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:TOBIN(1855) p261 MOUNT TABOR.jpg|mini|Blick auf den Berg Tabor (um 1850)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berg Tabor BW 2.JPG|mini|Verklärungskirche auf dem Berg Tabor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Mt. Tabor, Fanziskanerkloster-Dia 247-05919.tif|mini|Zustand 1933]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1631 ließen sich die [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] auf dem Berg nieder. Ihre in der Zeit von 1921 bis 1924 gebaute römisch-katholische [[Verklärungskirche (Tabor)|Verklärungskirche]] ist bis heute der markante Punkt auf der östlichen Seite des Bergplateaus, der Nordteil wird von einer Elias-Kirche und einem griechisch-orthodoxen Kloster eingenommen. Außerdem finden sich Reste der antiken und mittelalterlichen Befestigungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde [[Kfar Tabor]] gegründet, am Fuße des Berges und nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie und religiöse Quellen ==&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tanach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kommt der Berg Tabor in folgenden Zusammenhängen vor:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Monika Müller |url=https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/32198/ |titel=Tabor |werk=Wibilex |hrsg= |datum= |zugriff=2018-10-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tabor liegt an der Grenze der Stammesgebiete [[Sebulon]], [[Issachar]], [[Naftali]] (Jos 19,12.22.34; 1Chr 6,62); dass Tabor den [[Leviten]] gegeben wird, ist nur in 1Chr 6,62 bezeugt, aber nicht im Parallelbericht Jos 21.&lt;br /&gt;
* [[Barak (Richter)|Barak]] zieht gegen Sisera auf den Berg Tabor und von dort hinab mit 10.000 Soldaten (Ri 4,6.12.14).&lt;br /&gt;
* Sebach und Zalumna haben Männer am oder in Tabor erschlagen (Ri 8,18) – hier ist unklar, ob der Berg oder der Ort gemeint ist.&lt;br /&gt;
* [[Saul]] begegnet an der Tabor-Terebinthe drei nach [[Bet-El]] ziehenden Männern, von denen er mit zwei Broten versorgt wird ({{B|1. Samuel|10}}); die im Kontext genannten Orte erwecken aber nicht den Anschein, als ob es sich um eine Bezugnahme auf den Berg Tabor handelt (Bet-El, Gibea, [[Rahelgrab]] zu Bethlehem sind jeweils im Gebiet Benjamin oder seiner Nähe zu lokalisieren; also viel weiter südlich als der Berg Tabor).&lt;br /&gt;
* Tabor und Hermon jubeln über Gottes Namen (Ps 89,13).&lt;br /&gt;
* Die Höhe Gottes wird verglichen mit der Höhe Tabors gegenüber anderen Bergen (Jer 46,18); daneben kommt Tabor in der prophetischen Literatur nur noch in Hos 5,1 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der biblischen Überlieferung ist der Berg Tabor der [[Weltenberg]]: hebräisch &amp;#039;&amp;#039;tabbur&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Nabel (der Welt)“. Christen bringen die [[Verklärung des Herrn]] mit ihm in Verbindung. [[Jesus Christus|Jesus]] erschien dabei auf dem „Verklärungsberg“ seinen [[Jünger]]n in göttlicher Gestalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Verklärungsberg&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Mont Thabor wird beispielsweise erwähnt in: Franz Georg Willeit: &amp;#039;&amp;#039;Kreuz und Kreuzigungsdarstellung im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Magisterarbeit der katholischen Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 1992, S. 11 mit dem Textzitat zu dessen religiöser Verklärung: &amp;quot;Einerseits war es verboten Gott darzustellen, andrerseits könne man auch Jesus nicht darstellen, da seine menschliche Erscheinung schon zu Lebzeiten derart von seiner Göttlichkeit überstrahlt war, daß sogar die Jünger es nicht ertrugen ihn am Verklärungsberg anzusehen.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{B|Matthäus|17}}, {{B|Markus|9}}, {{B|Lukas|9}}). Das Licht, das sie dabei sahen, wird [[Taborlicht]] genannt; es spielte eine große Rolle bei den Debatten um den [[Hesychasmus]] im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Berg als Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Nach diesem Berg wurde 1217 die Stadt [[Montabaur]] in [[Rheinland-Pfalz]] und 1421 zur Zeit der Hussitenkriege in [[Böhmen]] die Stadt [[Tábor]] als „Ansiedlung der Verklärten“ benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen [[Mont Thabor]] mit einer spätmittelalterlichen Kapelle in einer Höhe von 3178 Metern gibt es in den französischen Alpen, auf der Grenze zwischen den nördlichen [[Savoyer Alpen]] und den südlichen Alpen der &amp;#039;&amp;#039;Haute-Provence&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Berg Tabor bzw. der im böhmischen Tabór entwickelten Verteidigungsanlage wurden zahlreiche Wehranlagen des Mittelalters &amp;#039;&amp;#039;[[Tabor (Wehranlage)|Tabor]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, oft Standorte von [[Wehrkirche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Taborberg]]&lt;br /&gt;
*[[Mont Thabor]]&lt;br /&gt;
*[[Mount Tabor]]&lt;br /&gt;
*[[Taborkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|II,2|1888||Atabyrion 2|[[Immanuel Benzinger]]|RE:Atabyrion 2}}&lt;br /&gt;
* Monika Müller: [https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/tabor &amp;#039;&amp;#039;Tabir&amp;#039;&amp;#039;] auf die-bibel.de, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mount Tabor|Berg Tabor}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|32198|Tabor|Autoren=Monika Müller|Datum=2008-08|Abruf=2009-02-25|Abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tabor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg Tabor| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Bibel|Tabor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzfahrerburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehranlage des Malteserordens in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesreelebene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Asien|Tabor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakrale Stätte des Christentums]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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