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	<title>Berg (Stuttgart) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:06:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2025-11-17T17:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil in Stuttgart&lt;br /&gt;
| Name          = Berg&lt;br /&gt;
| Bezirk        = Stuttgart-Ost&lt;br /&gt;
| Wappen        = &lt;br /&gt;
| Karte         = Stuttgart Stadtteil Berg.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad   = 48/47/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad    = 9/12/28/E&lt;br /&gt;
| Eingemeindung = 1836-12-10&lt;br /&gt;
| Einwohner     = 2643&lt;br /&gt;
| Stand         = 2020-05-31&lt;br /&gt;
| Fläche        = 0.69&lt;br /&gt;
| PLZ           = 70190&lt;br /&gt;
| Quelle        = [https://www.stuttgart.de/medien/ibs/Datenkompass-Stuttgart-Ost.pdf Datenkompass Stuttgart] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Litho-Neckarwehr-S-Berg-Emminger.jpg|mini|Blick aufs Neckarwehr und Villa Berg um 1864]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Stuttgart-Ost]]. Der historische Stadtteil liegt zwischen [[Stuttgart-Mitte]] und dem [[Neckar]] am gegenüberliegenden Flussufer von [[Cannstatt]]. Schon seit der [[Römerzeit]] sind einige in Flussnähe gelegene [[Mineralquelle]]n bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Berg geht auf eine seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesene Siedlung zurück. Ein Ritter (&amp;#039;&amp;#039;miles&amp;#039;&amp;#039;) Wolframmus de Berge wird 1241 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Dölker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen der Stadt Stuttgart in ihrer sprachlichen und siedlungsgeschichtlichen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; (= Tübinger Germanistische Arbeiten, Band 16). Stuttgart 1933, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt; Berg gehörte bis zur Eingemeindung (1836) der herzoglichen [[Rentkammer]] und wurde von Amtmännern verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der benachbarte Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;[[Gaisburg]]&amp;#039;&amp;#039;, der ebenfalls auf das 12. Jahrhundert zurückgeht, war hingegen eine selbständige Gemeinde und kam erst im Jahr 1901 zu Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Stuttgart-Berg gehörte früher auch &amp;#039;&amp;#039;[[Gablenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, ein seit 1275 nachgewiesener Ausbau[[weiler]] von Berg. Er kam schon sehr früh zu Stuttgart, obwohl er – wie Berg und Gaisburg – räumlich von der heutigen Kernstadt Stuttgart getrennt war. Durch den Bau mehrerer Wohnsiedlungen wurden diese Stadtteile zu einem weitgehend geschlossen bebauten Gebiet. Die drei historischen Siedlungen bilden seit 1956 mit einigen Arbeitersiedlungen und der &amp;#039;&amp;#039;[[Uhlandshöhe]]&amp;#039;&amp;#039; den Kern des heutigen Stadtbezirkes &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgart-Ost]]&amp;#039;&amp;#039;, der noch um &amp;#039;&amp;#039;Stöckach&amp;#039;&amp;#039; und die Stadtrandsiedlung am &amp;#039;&amp;#039;[[Frauenkopf (Berg, Stuttgart)|Frauenkopf]]&amp;#039;&amp;#039; erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 wurden diese vier Stadtteilnamen reaktiviert und drei weitere Stadtteile (&amp;#039;&amp;#039;[[Ostheim (Stuttgart)|Ostheim]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Uhlandshöhe]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gänsheide]]&amp;#039;&amp;#039;) gebildet, indem der Stadtteil Stuttgart-Ost entsprechend aufgeteilt wurde. Mit dem am Hang gelegenen Stadtteil Frauenkopf umfasst der Stadtbezirk Stuttgart-Ost seither acht Stadtteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die neugotische [[Berger Kirche (Stuttgart)|Berger Kirche]] ist ein dominierender städtebaulicher Blickpunkt auf dem Weg vom [[Neckartal]] zur Stuttgarter Innenstadt. Seit der Erweiterung der Residenzstadt im 19. Jahrhundert stellt der [[Kirchturm]] eine der damals noch romantisch geprägten Sichtachsen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Kirche liegt heute die Straße am Mühlkanal. An dieser Stelle verlief der 1,7 km lange Mühlgraben, ursprünglich wohl ein natürlicher Altarm des Neckars. Im [[Spätmittelalter]] nutzte man die natürlichen Geländeverhältnisse, um den Mühlkanal mit Wasser zu versorgen. Ab 1304 entstanden beiderseits des Kanals mehrere [[Mühle]]n, darunter die „Vordere Mühle“, die nach einem Brand 1613 durch [[Heinrich Schickhardt]] wiederaufgebaut wurde. Sie wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Achim Bonenschäfer |url=https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/0e394247-625d-424c-a38b-8bf482775f29/1/Muehlgraben_in_Berg.html |titel=Mühlgraben in Berg |werk=stadtlexikon-stuttgart.de |hrsg=Stadtarchiv Stuttgart |datum=2020-08-24 |abruf=2020-10-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Institutionen ==&lt;br /&gt;
* [[Südwestrundfunk]] mit dem [[Stuttgarter Funkhaus|Funkhaus (Studio Berg)]]&lt;br /&gt;
* Landesarbeitsamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Anlagen und Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart-bad-berg-2005.jpg|mini|Mineralbad Berg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S-leuze-mineralbad.jpg|mini|Mineralbad Leuze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berger Kirche Westansicht.jpg|mini|hochkant|Berger Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S-villa-berg.jpg|mini|Villa Berg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mineralbad Berg]]&amp;#039;&amp;#039;: Das umgangssprachlich als das „Neuner“ oder das „Berg“ genannte Mineralbad wurde 1856 vom Hofgärtner Friedrich Neuner als „Bad am Königlichen Park“ eröffnet. Das Areal grenzt direkt an den &amp;#039;&amp;#039;Unteren [[Schlossgarten (Stuttgart)|Schlossgarten]]&amp;#039;&amp;#039; der Stuttgarter Innenstadt und gehört seit 2006 zur Gänze der Stadt; seine fünf [[Mineralwasser]]-Quellen speisen täglich fünf Millionen Liter in große Innen- und Außenbecken. Beim Bau des Mineralbades wurden Reste eines Turms der ehemaligen [[Wasserburg Berg]] gefunden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mineralbad Leuze]]&amp;#039;&amp;#039; Das direkt am Neckar liegende städtische Bad mit jährlich 900.000 Besuchern wurde 1985 vom Bildhauer [[Otto Herbert Hajek]] künstlerisch modern gestaltet. Die schon in der Römerzeit bekannten Mineralquellen waren 1851 von Ludwig Friedrich Karl Leuze gekauft und als Heilbad ausgebaut worden. Es sprudeln hier zwei stark kohlensäurehaltige Heilquellen und eine Mineralquelle für einen Teil der insgesamt acht Schwimm- und Badebecken mit über 1.700 Quadratmetern Wasserfläche. Die Saunalandschaft auf 1.500 Quadratmetern bietet viel Platz in neun Saunen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Berger Kirche (Stuttgart)|Berger Kirche]]&amp;#039;&amp;#039;: Das evangelische Gotteshaus wurde 1853–55 im Stil der [[Neugotik]] an der Stelle einer mittelalterlichen [[Wallfahrt]]s- und Pfarrkirche aus dem 13. bis 15. Jahrhundert errichtet. Von ihr stammt der gotische [[Taufbecken|Taufstein]] (um 1470). Bemerkenswert ist auch die große [[Orgel]] mit 25 Registern aus dem Jahr 1956.&amp;lt;br /&amp;gt;Als erster neugotischer Kirchenbau [[Württemberg]]s ist die Berger Kirche ein Architekturdenkmal für Stadt und Region – und sollte auch ein Prototyp für evangelische Kirchenbauten Württembergs im 19. Jahrhundert sein (siehe Eisenacher Regulativ 1861). Hier finden sich auch die Reste der Ringmauer der [[Ruine Berg|Burg Berg]] aus dem 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Berg]]&amp;#039;&amp;#039;: Errichtet 1845–53 von [[Christian Friedrich Leins]], diente die [[Neorenaissance]]-Villa und ihr 24 Hektar großer Park dem württembergischen Kronprinzen [[Karl (Württemberg)|Karl]] als Sommersitz. Ihr italienischer Stil wirkte beispielgebend für die südwestdeutsche [[Villa#19. Jahrhundert|Villenarchitektur]] des 19. Jahrhunderts. 1913 ging die Anlage in den Besitz der Stadt über. Nach ihrem Wiederaufbau war die Villa von 1950 bis 2004 das Sendestudio des [[Südwestrundfunk]]s.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Japanischer Garten|Japan-Garten]] Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;: Der direkt unter der Villa Berg liegende Garten wurde zur [[Internationale Gartenbauausstellung 1993|IGA 1993]] angelegt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rosensteinbrücke (Eisenbahnbrücke)|Rosensteinbrücke]]&amp;#039;&amp;#039;: Von [[Bad Cannstatt]] kommend, überquert hier die Eisenbahn den [[Neckar]] kurz nach Verlassen des [[Rosensteintunnel (1915)|Rosensteintunnels]]. Die erste, 1846 für die Zentralbahn gebaute Brücke in Holzbauweise ruhte auf acht Mittelpfeilern. 1858 ersetzte man sie durch eine gusseiserne Brücke, 1914 durch ein viergleisiges Bauwerk. Die 1945 gesprengte Brücke wurde aber bald wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Georg Gottlob Nittinger]] (1807–1874), Mediziner, Arzt, Badeanstaltbetreiber in Stuttgart-Berg, Vorstandsmitglied des Stuttgarter Liederkranzes &lt;br /&gt;
* [[Karl Ehmann (Ingenieur)|Karl Ehmann]] (1827–1889), Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Immanuel von Hiller]] (1843–1919), württembergischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kuhn (Unternehmer, 1853)|Ernst Kuhn]] (1853–1903), Ingenieur, Unternehmer und Vorsitzender des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)&lt;br /&gt;
* [[Theodor Alexander Meyer]] (1859–1936), Germanist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wüst]] (1860–1938), Eisenhüttenkundler und Gründungsdirektor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung&lt;br /&gt;
* [[Eugen Meyer (Ingenieur)|Eugen Erwin Meyer]] (1868–1930), Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Emil Wezel]] (1905–1984), Pädagoge und Herausgeber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Heilquellenschutzgebiet Stuttgart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[G. Kuhn|G. Kuhn, Maschinen- und Kesselfabrik, Eisen- &amp;amp; Gelbgießerei in Stuttgart-Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Annik Aicher u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart-Berg. Porträt eines bemerkenswerten Stadtteils&amp;#039;&amp;#039;. Verlag im Ziegelhaus, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-925440-49-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stuttgart-Berg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muse-o.de/geschichte-s-ost/stadtteil-berg/ Geschichte des Stadtteils Berg bei MUSE-O.de (Museumsverein Stuttgart-Ost)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4687020-9|VIAF=245421577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Stuttgart|Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuttgart-Ost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1836]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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