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	<title>Berchtoldstag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Funck77: Links hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-01-01T19:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berchtoldstag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, alemannisch &amp;#039;&amp;#039;Bächteli[s]tag, Berchteli[s]tag, Berteli[s]tag, Bärzeli[s]tag, Bechtelstag, Bechtle,&amp;#039;&amp;#039; in Glarus auch &amp;#039;&amp;#039;Nachneujahr (Naanüüjaar)&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den dialektalen Bezeichnungen siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; V 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ursprünglich ein Feiertag in Gegenden mit [[Alemannen|alemannischer]] Bevölkerung, insbesondere in Teilen der [[Schweiz]]&amp;amp;nbsp;– wo er mittels der [[Stadt und Republik Bern|Berner Herrschaft]] über die Waadt auch in die französischsprachige [[Westschweiz]] gelangt ist&amp;amp;nbsp;– sowie in [[Liechtenstein]]. Er fällt in den verschiedenen Gegenden bald früher, bald später in die Zeit des Jahresanfangs und wird im historischen Zürcher und Berner Einflussgebiet am 2.&amp;amp;nbsp;Januar, im Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]] am 5.&amp;amp;nbsp;Januar und im thurgauischen [[Frauenfeld]] am dritten Montag des Monats Januar begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist der 2.&amp;amp;nbsp;Januar in einigen Kantonen (zum Beispiel [[Kanton Bern]]) oder in Teilen eines Kantons ([[Kanton Aargau]]) ein dem Sonntag gleichgestellter Feiertag. In weiteren Kantonen (zum Beispiel [[Kanton Zürich]]) ist er ein gesetzlich zwar nicht anerkannter Feiertag, an dem aber trotzdem in der Regel im gesamten Kanton Arbeitsruhe gilt. In anderen (wie den beiden Basel) ist er jedoch kein Feiertag. Für Einzelheiten siehe [[Feiertage in der Schweiz #Nationale und allgemeine Feiertage]]. Generell (in allen Kantonen) geschlossen haben am 2.&amp;amp;nbsp;Januar die [[Schweizer Bankwesen|Banken in der Schweiz]], auch bei der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] gilt der Tag als Feiertag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
=== Berchtold – eine Person? ===&lt;br /&gt;
Der Tag hat nichts mit einem heiligen Berchtold zu tun. Aber auch der vielbehauptete germanische Ursprung im Zusammenhang mit einer Göttin Berchta oder [[Perchta]], angeblich der Frau [[Odin|Wotans]], die in der Zeit der [[Rauhnacht|Rauhnächte]] ihr Unwesen treibe und mit wilden Bräuchen gebannt werde, kann nicht schlüssig nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerischen Idiotikon]]&amp;#039;&amp;#039; wird auf das [[mittelhochdeutsch]]e &amp;#039;&amp;#039;{{lang|gmh|berchttac, berchteltac}}, {{lang|gmh|berchtnacht}}&amp;#039;&amp;#039; für [[Erscheinung des Herrn|Epiphanias]], «Dreikönigstag» (6.&amp;amp;nbsp;Januar) verwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;idiotikon-4.1538&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Idiotikon.&amp;#039;&amp;#039; Bd. IV 1538.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|gmh|bërcht, bërchtel}}&amp;#039;&amp;#039; bedeutet «glänzend, leuchtend»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mittelhochdeutsches Wörterbuch |Herausgeber=Kurt Gärtner, [[Klaus Grubmüller]], Karl Stackmann |Band=Band I |Spalten=600f. |Verlag=Hirzel |Ort=Stuttgart |Jahr=2006 |ISBN=978-3-7776-1399-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (vergleiche {{enS|bright}} «hell»); {{grcS|ἐπιφαίνειν|epiphainein}} bedeutet «erscheinen, hervorglänzen, hervorleuchten». Vielleicht hat bei der Übersetzung auch mitgespielt, dass die am 6.&amp;amp;nbsp;Januar vorgetragene Lesung aus dem biblischen Buch Jesaja mit «{{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Surge, illuminare, Ierusalem, quia venit lumen tuum, et gloria Domini super te orta est&amp;#039;&amp;#039;}}» beginnt («Mach dich auf, Jerusalem, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn ist aufgestrahlt über dir»). Die mittelhochdeutsche Wortbildung ist demnach eine Übertragung des griechisch-lateinischen {{lang|grc-Latn|epiphanias}} «Erscheinung», womit der schweizerische Berchtoldstag in der Nachfolge der Epiphanias steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/berchtoldstag &amp;#039;&amp;#039;Berchtoldstag&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Wortgeschichten,&amp;#039;&amp;#039; online publiziert von der Redaktion des Schweizerischen Idiotikons.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das später nicht mehr verstandene erste Wortglied wurde in den Mundarten vielfach variiert, schriftsprachlich nach «Berchtold» umgedeutet beziehungsweise in der westlichen Deutschschweiz vielleicht auch auf die [[Zähringer|zähringischen]] Herzöge namens Berthold oder aber auf die burgundische Königin [[Berta von Alamannien|Berta]] bezogen, die in der [[Westschweiz]] vielfach als Kirchengründerin gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;idiotikon-4.1538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusatzfeiertag der reformierten Kantone ===&lt;br /&gt;
Beim schweizerischen Berchtoldstag handelt es sich um einen arbeitsfreien Nachfeiertag zum Neujahrstag, wie es der Ostermontag zu Ostern, der Pfingstmontag zu Pfingsten und der [[Stephanitag|Stephanstag]] zu Weihnachten sind. Da der Berchtoldstag ursprünglich allein in [[Reformierte Kirchen|reformierten]] Kantonen ein arbeitsfreier Tag war, liegt es nahe, in ihm eine Kompensation zum gestrichenen [[Dreikönigstag]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Der Berchtoldstag ist beziehungsweise war in der reformierten Schweiz mit vielseitigem Neujahrs-, Winter- und Fasnachtsbrauchtum verbunden; eine Zusammenstellung der historischen und rezenten Bräuche geben das &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Idiotikon&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;XII, 962–967 und der &amp;#039;&amp;#039;Atlas der schweizerischen Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;II, 165&amp;amp;nbsp;f. bzw. Kommentarband&amp;amp;nbsp;II, 75–83. In der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Schweiz hingegen steht der Dreikönigstag (6.&amp;amp;nbsp;Januar) im Zentrum, und nur vereinzelt treffen sich dort Zünfte und Gesellschaften am &amp;#039;&amp;#039;Bärzelitag&amp;#039;&amp;#039; zu einem Bankett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastmähler und Neujahrsblätter ===&lt;br /&gt;
Am Berchtoldstag wird in den Kantonen Zürich, Schaffhausen und Thurgau vielerorts Geselligkeit gepflegt. Im [[Zürcher Unterland]], beispielsweise in der Gegend um [[Bülach]] und [[Rafz]], versammelt sich am Bächtelisnachmittag und -abend die Bevölkerung in verschiedenen Kneipen, um zu &amp;#039;&amp;#039;bächteln&amp;#039;&amp;#039;. Dabei ziehen lokale Musik-, Comedy- und andere Unterhaltungsgruppen von Kneipe zu Kneipe, um die jeweiligen Gäste zu unterhalten. Die Wirte der Kneipen ihrerseits versorgen die Gruppen mit Speis und Trank. Als Spezialität gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Bächtelswurst&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Bächtelsweggen;&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Bächtelswurst&amp;#039;&amp;#039; wird nach speziellem Rezept nur für diesen Anlass einmal im Jahr hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt [[Zürich]] schickten früher die [[Zunft (Zürich)|Zunft]]- beziehungsweise Gesellschaftsmitglieder ihre festtäglich gekleideten Kinder auf die Gesellschafts- beziehungsweise Zunftstube, damit diese einen bestimmten Geldbetrag zugunsten der Heizung der Stube abgeben sollten &amp;#039;&amp;#039;(Stubenhitz, Stubehitzete)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Idiotikon,&amp;#039;&amp;#039; Band II, Sp.&amp;amp;nbsp;1833, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Stube&amp;lt;sup&amp;gt;n&amp;lt;/sup&amp;gt;hitz,&amp;#039;&amp;#039; Bedeutung 2 ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/195149 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieraus hat sich das heutige Brauchtum entwickelt, dass eine Reihe von Vereinen auf diesen Tag hin Bücher oder Bildreproduktionen (sogenannte «[[Neujahrsblatt|Neujahrsblätter]]») veröffentlichen und in geselligem Rahmen verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Yvonne Boerlin-Brodbeck: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Neujahrsblätter, Wandel und Funktion als Bildträger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Librarium,&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft, Jg. 39, 1996, S.&amp;amp;nbsp;109–128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Neujahrsblatt schuf der Maler [[Conrad Meyer (Maler)|Conrad Meyer]], der für 1645 für die Burgerbibliothek Zürich einen Einblattdruck konzipierte und diesen mit einem Gedicht des Barockdichters [[Johann Wilhelm Simler]] versah,&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Widmer: &amp;#039;&amp;#039;Zürich. Eine Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 13 Bände. Artemis, Zürich 1976–1986; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Puritaner im Barock,&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1978, ISBN 3-7608-0412-8, wo S.&amp;amp;nbsp;93 über die Künstlerfamilie Meyer.&amp;lt;/ref&amp;gt; fortgeführt bis heute durch die [[Zentralbibliothek Zürich]]; andere Gesellschaften, die Neujahrsblätter herausgeben, sind unter anderem die [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich]] seit 1837, die [[Naturforschende Gesellschaft in Zürich]] seit 1871, die [[Allgemeine Musik-Gesellschaft Zürich]] seit 1876 und [[Zürcher Kunstgesellschaft]] seit 1901.&amp;lt;ref&amp;gt;[Hans Rohr]: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Neujahrsblätter 1645–1966.&amp;#039;&amp;#039; Beschreibendes Verzeichnis mit Personen-, Orts- und Sachregister. Buchhandlung Rohr, Zürich 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Aarau]] brachte die örtliche Literarische und Lesegesellschaft erstmals 1910 die &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039; heraus, deren weitere Nummern allerdings erst ab 1927 folgten. Seit 2006 werden die Neujahrsblätter von der Ortsbürgergemeinde Aarau herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Frauenfeld]] ist der &amp;#039;&amp;#039;Bächtelitag&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– der hier am 3.&amp;amp;nbsp;Montag im Januar begangen wird&amp;amp;nbsp;– ein Fest für die ganze Stadt und wird mit einem «Bürgermahl», zu welchem eine &amp;#039;&amp;#039;Salzisse&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--sic, nicht Salsiz--&amp;gt; genannte Brühwurst sowie Brot und Wein serviert werden, im Rathaussaal gefeiert. Das Bürgermahl hat seine Anfänge im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wird ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als gemeinsame gesellige Unterhaltung von Bürgern und Handwerkern gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.patrimoineculinaire.ch/Produkte?text=Frauenfelder+Salzissen&amp;amp;canton=&amp;amp;categorie=#301 Kulinarisches Erbe der Schweiz: Frauenfelder Salzissen.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Luzern]] hält die [[Zunft zu Safran (Luzern)|Zunft zu Safran]] Mitte Januar ihr &amp;#039;&amp;#039;Bärteliessen&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zunft-zu-safran.ch/fileadmin/docs/agenda2017.pdf Zunft zu Saffran: Agenda 2017 und 2018.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maskenlaufen und Bälle ===&lt;br /&gt;
Im aargauischen [[Hallwil]] und in einigen anderen Ortschaften der Schweiz ziehen am &amp;#039;&amp;#039;Bärzelistag&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;[[Bärzeli]]buebe&amp;#039;&amp;#039; als schaurige Maskengestalten durchs Dorf. Maskiertes Herumziehen am Berchtoldstag ist für das 19. und das frühe 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch für verschiedene Orte im [[Kanton Schaffhausen]], im westlichen Thurgau sowie im nördlichen und östlichen Kanton Zürich bezeugt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;idiotikon-12.966&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Idiotikon.&amp;#039;&amp;#039; Bd. XII 966.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Brauch ist dort wie auch teilweise in der Westschweiz jedoch in Vergessenheit geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Atlas der schweizerischen Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; Kommentarband II 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; In früheren Zeiten war mit den Umzügen auch das &amp;#039;&amp;#039;Heischen&amp;#039;&amp;#039; (das Erbetteln von Esswaren) verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Atlas der schweizerischen Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; Kommentarband II 81&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den Kantonen Bern und Waadtland, etwas weniger auch im Kanton Zürich wurde der Tag mit Bällen begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Atlas der schweizerischen Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; Karte II 166, dazu Kommentarband II 79&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fanden in der Stadt [[Zürich]] Maskenbälle für Kinder statt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kinderfreuden. Festgabe für die Schülerinnen und ihre Freunde zur freundlichen Erinnerung an die Einweihung des neuen Töchterschul-Gebäudes in Zürich am 7.&amp;amp;nbsp;April 1853.&amp;#039;&amp;#039; Von Orelli, Füssli und Comp., Zürich 1853, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; und für das 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist belegt, dass Zürcher «an sant Berchtlins tag zuo nacht&amp;amp;nbsp;[…] zum tantz» gingen und «in bög[g]enwis und verwandloten kleidern» zurückkehrten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;idiotikon-12.966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Maskenlaufen am Berchtoldstag ist in einem grösseren volkskundlichen Zusammenhang zu sehen. Eng verwandt sind etwa das Appenzeller [[Silvesterklaus]]en, das Nikolausbrauchtum im Berner [[Oberaargau]] und im [[Zürcher Oberland]] sowie natürlich das [[Fastnacht|Fasnachtsbrauchtum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feiertage in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yvonne Boerlin-Brodbeck: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Neujahrsblätter, Wandel und Funktion als Bildträger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Librarium. Zeitschrift der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 39, 1996, S.&amp;amp;nbsp;109–128.&lt;br /&gt;
* Emil Stauber: &amp;#039;&amp;#039;Sitten und Bräuche im Kanton Zürich. II. Teil (Schluss).&amp;#039;&amp;#039; 124. Neujahrsblatt, hrsg. von der Hülfsgesellschaft in Zürich auf das Jahr 1924. Beer, Zürich 1924, S.&amp;amp;nbsp;131–141.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Spalte 1538&amp;amp;nbsp;f. ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/163167 &amp;#039;&amp;#039;Bërchta, bërchtelen&amp;#039;&amp;#039;] usw.) und Band XII Spalten 962–968 [https://digital.idiotikon.ch/p/lem/224102 &amp;#039;&amp;#039;(Bërchtelens-Tag)&amp;#039;&amp;#039;], mit umfassenden Informationen zu Herkunft und Brauchtum.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Atlas der schweizerischen Volkskunde]],&amp;#039;&amp;#039; Band II, Karte 165&amp;amp;nbsp;f., dazu Kommentarband II 75–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Landolt]]: [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/berchtoldstag &amp;#039;&amp;#039;Berchtoldstag&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Wortgeschichten,&amp;#039;&amp;#039; online publiziert von der Redaktion des Schweizerischen Idiotikons.&lt;br /&gt;
* [https://www.zh-kirchenspots.ch/content/e1161/e1558/index_ger.html Bertoldstag – 2. Januar  in Zürich], Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauchtum (Weihnachten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neujahrsbrauchtum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feiertag in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenk-, Feier- oder Aktionstag im Januar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Funck77</name></author>
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