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	<title>Beram - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beram&amp;diff=1615764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: /* Neuzeit */ Formulierung; s. Disk.</title>
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		<updated>2024-01-11T20:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuzeit: &lt;/span&gt; Formulierung; s. Disk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum philippinischen Sprinter siehe [[Trenten Beram]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Kroatien&lt;br /&gt;
  |Wappen               = &lt;br /&gt;
  |lat_deg  = 45 | lat_min = 15 | lat_sec = 08&lt;br /&gt;
  |lon_deg  = 13 | lon_min = 54 | lon_sec = 02&lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = right&lt;br /&gt;
  |Gespanschaft         = Istrien&lt;br /&gt;
  |Insel                = &lt;br /&gt;
  |Gemeindeart          = Siedlung&lt;br /&gt;
  |Gemeinde             = [[Pazin]]&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = 321&lt;br /&gt;
  |Fläche               = &lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Einwohner            = 250&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2004&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = 52000&lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = PU&lt;br /&gt;
  |Bootskennzeichen     = &lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
  |Sonnenstunden        = &lt;br /&gt;
  |Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
  |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
  |Bild                 = Beram from below.jpg&lt;br /&gt;
  |BildInfo             = Beram aus nordöstlicher Sicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Vermo&amp;#039;&amp;#039;, deutsch veraltet &amp;#039;&amp;#039;Burgerdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein kleiner Ort in der [[Kroatien|kroatischen]] [[Gespanschaft Istrien]]. Er gehört zur Gemeinde [[Pazin]] und liegt rund fünf Kilometer nordwestlich dieser Stadt an der Straße nach [[Poreč]]. Beram hat etwa 250&amp;amp;nbsp;Einwohner. Das Dorf ist bekannt für die [[Armenbibel]] und den [[Totentanz]] der Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Maria im Fels]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes stammt aus vorrömischer Zeit. Die Burg von Beram wurde &amp;#039;&amp;#039;Verm&amp;#039;&amp;#039; genannt, woraus der italienische Ortsname Vermo entstand. &amp;#039;&amp;#039;Berm&amp;#039;&amp;#039; war der deutsche Burgname, aus dem sich der [[Slawische Sprachen|slawisch]]e Name Beram entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Lage ==&lt;br /&gt;
Beram liegt in der sanftwelligen [[Karst]]landschaft der Istrischen Platte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Karl Lieb, Peter Čede |url=https://www.yumpu.com/de/document/view/21627914/istrien-wandlungen-der-kulturlandschaft-seit-dem-beginn-des-20- |titel=Istrien – Wandlungen der Kulturlandschaft seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts |hrsg=Uni Graz |kommentar=abrufbar auf Yumpu.com |zugriff=2015-08-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305071443/https://www.yumpu.com/de/document/view/21627914/istrien-wandlungen-der-kulturlandschaft-seit-dem-beginn-des-20- |archiv-datum=2016-03-05 |offline=ja  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort befindet sich östlich des Tales des Baches &amp;#039;&amp;#039;Čipri&amp;#039;&amp;#039;, die Verlängerung des [[Draga (Fluss)|Lim-Tals]] &amp;#039;&amp;#039;(Limska draga)&amp;#039;&amp;#039;, auf einem nördlichen Hügel des Berges &amp;#039;&amp;#039;Càmus&amp;#039;&amp;#039; (365&amp;amp;nbsp;m) in einer Höhe von 321&amp;amp;nbsp;Metern. Neben Pazin im Südosten liegen im Nordwesten [[Motovun]], im Süden [[Sveti Petar u Šumi]] und an der Küste im Westen [[Poreč]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Eine befestigte Siedlung befand sich auf dem Hügel von Beram bereits in der [[Bronzezeit]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic3&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; wahrscheinlich auch schon vor mehr als 4000&amp;amp;nbsp;Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet, vor allem der südliche Hang,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tzpazin.hr/index_deu.php?stranica=134 |wayback=20090211031613 |text=&amp;#039;&amp;#039;Turistička zajednica Grada Pazina&amp;#039;&amp;#039;  }}. Auf: &amp;#039;&amp;#039;tzpazin.hr&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine große prähistorische [[Nekropole]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic3&amp;quot; /&amp;gt; Vor allem im 19. Jahrhundert konnten zahlreiche archäologische Funde gemacht werden, von denen einige mehrere tausend Jahre alt sind. Sie befinden sich heute unter anderem im Museum von [[Labin]]. Im Jahr 1882 wurde eine [[Bronze]]-[[Cista]] mit geometrischen Figuren und Vögeln entdeckt. Außerdem wurden 172&amp;amp;nbsp;[[Bestattungsurne]]n aus der Bronzezeit gefunden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities&amp;quot;&amp;gt;[https://www.istrianet.org/istria/towns/beram/beram1.htm &amp;#039;&amp;#039;Beram – Vermo. Cities, Towns and Hamlets&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;istrianet.org&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; was darauf hindeutet, dass zu dieser Zeit die [[Feuerbestattung]] üblich war. Spuren von [[Erdbestattung]] konnten nicht gefunden werden. Bis heute haben sich die Ausmaße des Ortes kaum verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Frühmittelalter ====&lt;br /&gt;
Während der römischen Besatzung war Beram wahrscheinlich keine lateinische Siedlung, da aus dieser Zeit keine Funde gemacht wurden. Im frühen [[Mittelalter]] war die Siedlung von einer doppelten Mauer mit einem rechteckigen Turm umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss &amp;#039;&amp;#039;Fojba&amp;#039;&amp;#039;, welcher heute in die gleichnamige Schlucht stürzt, floss einst weiter durch das Tal von Beram, das zum Lim-Tal &amp;#039;&amp;#039;(Limska draga)&amp;#039;&amp;#039; gehört. Womöglich nach dem Fall des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] waren hier Soldaten stationiert, die diesen wichtigen Verkehrsweg bewacht haben, um den Verkehr zwischen Zentral-Istrien und dem Meer zu blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 6. Jahrhunderts erlitt Beram eine [[Invasion (Militär)|Invasion]] von [[Slawen]], die im gesamten Nordosten Istriens blutige Kämpfe lieferten. Es scheint, dass das Dorf dabei völlig zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hoch- und Spätmittelalter ====&lt;br /&gt;
Beram wurde im Jahr 911 in einer Schenkungsurkunde von König [[Berengar I.|Berengar]] an den [[Liste der Bischöfe von Triest|Bischof von Triest]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit der Kirche von Beram wechselte zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert häufig. Im Jahr 1177 wurde sie zusammen mit anderen Kirchen der [[Diözese]] an die Kirche von Poreč angeschlossen. Im Jahr 1230 ging das Lehen an den Bischof von Triest, was bereits 1040 beschlossen worden war. Im Jahr 1333 übergab es der Bischof an den [[Podestà|Podestaten]] von Triest. Im Jahr 1355 übergab der Bischof von Triest, der inzwischen wieder das Recht innehatte, das Lehen an den [[Liste der Bischöfe von Poreč|Bischof von Poreč]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1344 brach durch die zahlreichen Raubzüge („[[Razzia|Razzien]]“) in [[Venezien]] zwischen den Venezianern und dem Grafen von Pazin, Albert IV., ein Krieg aus. Im Kriegsverlauf wurde der Graf gefangen genommen. Um wieder freigelassen zu werden, musste er schwören, unter anderem die Mauern und die Burg von Beram abzugeben. Im Jahr 1374 starb der Graf von Pazin. Damit ging Beram mit der gesamten Grafschaft an Österreich, ausgenommen die feudalen Rechte der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert wurde ein großer Teil Berams zerstört. In den Jahren 1508 und 1509 war der Ort von den Venezianern besetzt, nachdem ihn Österreich unter [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] im Krieg gegen die Venezianer kampflos aufgegeben hatte. Im Jahr 1511 führten die Türken in der Umgebung von Beram einige Raubzüge durch, wodurch das Gebiet verwüstet und zerstört wurde. Durch den Krieg und die Folgen der [[Pest]] war das Land verlassen. Daher veranlassten die Herren von Beram große Einwanderungsströme der [[Maurowalachen]] aus dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]]. Durch den Zuwachs der Bevölkerung hatte Beram im Jahr 1578 den Status einer kleinen Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des österreichisch-venezianischen Krieges befand sich Beram für mehrere Jahrhunderte weitgehend in Frieden. Im 17. Jahrhundert fand in dem Ort ein ständiger Markt statt. Im Jahr 1797 fiel Istrien nach dem [[Frieden von Campo Formio]] an [[Österreich]] und 1805 im [[Friede von Pressburg|Frieden von Pressburg]] an [[Frankreich]]. Nach der Rückeroberung im Jahr 1815 wurde Istrien wieder an Österreich angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Istrien zu [[Italien]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte das Gebiet zu [[Jugoslawien]]. Im Jahr 1991 erklärte die Republik Kroatien ihre Unabhängigkeit und wurde am 23. Januar 1992 völkerrechtlich anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert sank die Bevölkerungszahl infolge von Kriegen und der [[Pest]] (siehe oben) zunächst sehr stark. Sie stieg noch im selben Jahrhundert bedeutend durch die Einwanderungsströme der [[Maurowalachen]] aus dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]], die etwa 150 Familien umfassten, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 waren unter den insgesamt 234 Einwohnern etwas mehr Männer (121) als Frauen (113). Bei den Männern lässt sich eine leicht größere Häufigkeit zwischen fünf und 14 Jahren sowie zwischen 30 und 45 Jahren feststellen. Bei den Frauen ist ein größerer Anteil vor allem unter den fünf- bis 14-Jährigen erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dzs*&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dzs.hr/Eng/censuses/Census2001/Popis/E01_01_01/e01_01_01_zup18-3212.html &amp;#039;&amp;#039;Population by sex and age, by settlements, census 2001&amp;#039;&amp;#039;] bei Crostat. *&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den insgesamt 62 [[Privathaushalt]]en befinden sich vor allem Paare mit Kindern (40).&amp;lt;!-- Familien mit zwei, vier und fünf Mitgliedern sind am häufigsten. --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dzs.hr/Eng/censuses/Census2001/Popis/E02_01_02/e02_01_02_zup18-3212.html &amp;#039;&amp;#039;Households by family structure and family households, by number of members, by settlements, census 2001&amp;#039;&amp;#039;] bei Crostat.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beram ist [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt, ebenso wie die übergeordnete Gemeinde Pazin, in der 88&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner katholischen Glaubens sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dzs.hr/Eng/censuses/Census2001/Popis/E01_02_04/E01_02_04_zup18.html &amp;#039;&amp;#039;Population by religion, by towns/municipalities, census 2001&amp;#039;&amp;#039;] bei Crostat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1972 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 200&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 234&amp;lt;ref name=&amp;quot;dzs&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dzs.hr/Eng/censuses/Census2001/Popis/E01_01_01/e01_01_01_zup18-3212.html &amp;#039;&amp;#039;Population by sex and age, by settlements, census 2001&amp;#039;&amp;#039;] bei Crostat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 250&amp;lt;ref name=&amp;quot;strigl&amp;quot;&amp;gt;Egmont Strigl: &amp;#039;&amp;#039;Istrien entdecken: Unterwegs zwischen Poreč, Pula und Opatija&amp;#039;&amp;#039;. Trescher Verlag, 2004, ISBN 3-89794-048-5. S. 230 ([http://books.google.de/books?id=ywLBXujPEbgC Scan] bei Google Books).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Schriften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Beram wurden außergewöhnlich viele Schriften verfasst. Dazu gehören auch mehrere Urschriften Istriens sowie einige der ältesten Werke aus dem 13. und 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic4*&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 4. *&amp;lt;/ref&amp;gt; Beram war eines der wichtigsten Zentren für [[Glagolitische Schrift|glagolitische Schreibkenntnis]]. Schüler kamen aus großen Teilen Istriens in den Ort, um die Schrift zu erlernen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin*&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tzpazin.hr/index_deu.php?stranica=134 |wayback=20090211031613 |text=&amp;#039;&amp;#039;Turistička zajednica Grada Pazina&amp;#039;&amp;#039;  }}. Auf: &amp;#039;&amp;#039;tzpazin.hr&amp;#039;&amp;#039;. *&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schriften finden sich in Form von öffentlichen [[Inschrift]]en, in Büchern und an den Wänden [[mittelalter]]licher Kirchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic4&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den bedeutendsten Werken aus Beram zählen illuminierte (illustrierte) glagolitische Handschriften wie die [[Homilie|Predigtsammlung]] aus dem 13. Jahrhundert und das reich bemalte [[Messbuch]] aus dem 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere illuminierte glagolitische Handschriften aus dem 14. und 15. Jahrhundert aus Beram sind in der [[Slowenische National- und Universitätsbibliothek|Slowenischen National- und Universitätsbibliothek]] ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;reisetipps-kroatien&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.reisetipps-kroatien.de/Kroatien,Istrien,Beram.htm |wayback=20160322142733 |text=&amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Beram&amp;#039;&amp;#039;  }}. Auf: &amp;#039;&amp;#039;reisetipps-kroatien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Orte und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mala Vrata Beram.JPG|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Mala Vrata&amp;#039;&amp;#039; (Kleine Tür) im Süden, der ehemalige Eingang in den Ort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calvary Beram.jpg|mini|Der Kalvarienberg im Westen aus dem Jahr 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinkreuz Beram.JPG|mini|hochkant|Das Steinkreuz im Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Martin Beram.JPG|mini|hochkant|Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Sankt Martin&amp;#039;&amp;#039; auf dem Hauptplatz]]&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Ortes liegt der Hauptplatz mit der [[Martinskirche]] und dem Turm. Außerdem gibt es ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] für die Gefallenen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und einen Brunnen. An der Südseite des Platzes, von dem die Straßen strahlenförmig ablaufen, befindet sich das Geburtshaus von [[Vladimir Gortan]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt; in dem sich ein kleines Denkmal für diesen befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities&amp;quot; /&amp;gt; Ein Gedenk[[beinhaus]] Gortans liegt abseits des Ortes in Podberam auf der anderen Seite der Straße von Pazin nach Poreč.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde im Jahr 1951 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden des Ortes befinden sich die &amp;#039;&amp;#039;Mala Vrata&amp;#039;&amp;#039; (Kleine Tür), die in der frühesten Phase als Eingang in den Ort diente, sowie ein Rest der mittelalterlichen Festungsmauern. Ein weiteres Überbleibsel findet sich im Westen. Dort liegt auch der [[Kalvarienberg]] aus dem Jahr 1901.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin*&amp;quot; /&amp;gt; Im Norden, an der Zufahrtsstraße, befindet sich ein großes [[Steinkreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martinskirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Gotik|gotische]] [[Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;Sankt Martin&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1431 erbaut. Davon zeugt die [[Glagolitische Schrift|glagolitische Inschrift]] auf dem [[Taufbecken|Taufstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities*&amp;quot;&amp;gt;[https://www.istrianet.org/istria/towns/beram/beram1.htm &amp;#039;&amp;#039;Beram – Vermo. Cities, Towns and Hamlets&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;istrianet.org&amp;#039;&amp;#039;. *&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic4&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt; Im Jahr 1910 wurde die katholische Kirche, wie sie heute besteht, zusammen mit den Überresten der mittelalterlichen Kirche, bestehend aus einem kleinen [[Kirchenschiff|Schiff]] und einer [[Apsis]], errichtet und somit um ein neues Schiff erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist durch eine Inschrift in der Fassade dokumentiert. Daher besteht der Hauptbau der Kirche im Wesentlichen aus zwei Teilen; dem [[Gotik|gotischen]] [[Sanktuarium]] – als älterer Teil hinter dem Altar – und dem neueren Teil ([[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]) davor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wird das Schiff des älteren Teils heute als [[Chor (Architektur)|Altarraum]] und die Apsis als [[Sakristei]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur und Innenausstattung ====&lt;br /&gt;
In der Außenwand des Einganges befinden sich vier [[Pilaster]] aus [[Kalkstein]]. Dazwischen sind Statuen zweier Heiligen in die Fassade eingelassen. Zwei Säulen mit Korinthischen [[Kapitell]]en tragen den Giebel über dem Eingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der separate [[Glockenturm]] steht etwa fünf Meter von der Kirche entfernt, ist rund 30&amp;amp;nbsp;Meter hoch&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetmartin&amp;quot;&amp;gt;[https://www.istrianet.org/istria/architecture/churches/beram/smartin.htm &amp;#039;&amp;#039;Beram – Vermo. Churches and Cemeteries. Church of St. Martin&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;istrianet.org&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im Jahr 1903 auf den Grundmauern eines älteren Turmes errichtet. Seine Mauern bestehen aus Kalksteinen in regelmäßiger Anordnung, von denen die Ecksteine leicht herausragen und mit Blumen verziert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetmartin&amp;quot; /&amp;gt; Der Turm besitzt mehrere [[Gesims]]e. Unter dem zweiten Sims ist die [[Turmuhr]] angebracht. Darüber befinden sich in allen Seiten des Turmes [[Biforienfenster]] (doppelbogige Fenster). Darauf ist ein [[Oktogon (Architektur)|oktogonaler]] Abschnitt gesetzt, auf dem sich die Turmspitze befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetmartin*&amp;quot;&amp;gt;[https://www.istrianet.org/istria/architecture/churches/beram/smartin.htm &amp;#039;&amp;#039;Beram – Vermo. Churches and Cemeteries. Church of St. Martin&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;istrianet.org&amp;#039;&amp;#039;. *&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Kirche stand einst ein mächtiger Turm, der bis ins 17. Jahrhundert intakt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altarraum besitzt ein [[Kreuzrippengewölbe]] mit einem spitzen [[Triumphbogen]]. Das Schiff hat eine flache Balkendecke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6&amp;quot; /&amp;gt; In der Kirche befinden sich gotische Wandgemälde aus dem 15. Jahrhundert sowie ein spätgotisches Steinrelief des [[Martin von Tours|Heiligen Martin]]. Das Altarbild von [[Celestin Mato Medović]] entstand im 19. Jahrhundert und zeigt die Verbindung Berams mit den kroatischen Gebieten zu dieser Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem befinden sich in der Kirche wertvolle Silbergegenstände und [[Liturgisches Gewand|Messgewänder]] aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reisetipps-kroatien&amp;quot; /&amp;gt; Neben einigen glagolitische Inschriften in der Taufkapelle gibt es einige Handschriften in [[Latein]] aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die [[Homilie|Predigtsammlung]] aus dem 13. Jahrhundert und das reich bemalte [[Messbuch]] aus dem 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fresken ====&lt;br /&gt;
Die gotischen Wandgemälde im älteren Teil der Kirche, dem heutigen Altarraum, stammen aus der Zeit, in der der erste Bau errichtet wurde. Damit sind die Malereien älter als die viel bekannteren [[Fresko|Fresken]] in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria im Fels&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic5f&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurden von zwei unterschiedlichen Künstlern geschaffen. Die Triumphalwand bemalte ein [[friaul]]ischer Meister der [[Venezianische Schule|venezianischen Schule]]. Der zweite Maler gestaltete das Gewölbe sowie die Wände und ist [[oberitalien]]ischer Herkunft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6*&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 6. *&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Triumphalwand sind heute noch ein [[Marienbildnis#Byzantinische Kunst nach dem Bilderstreit|byzantinisch-ikonographisches Marienbildnis]] sowie singende und musizierende Engel im Stil des [[Trecento]] erhalten. Letztere gehörten ursprünglich zu der Komposition &amp;#039;&amp;#039;Verherrlichung Mariä&amp;#039;&amp;#039;. In den Malereien kontrastiert der Künstler blasse Hautfarben und kräftige Gewandfarben sowie warme und kalte Töne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gewölbe befinden sich die Symbole der vier Evangelisten und rote [[Cherub]]im; an den Wänden sind Heiligengestalten zu sehen, unter anderem der Heilige Martin. Im Gegensatz zu dem anderen Künstler verwendet dieser Künstler ausgeglichene Farben und hebt die Modellierung hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic6*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Maria im Fels ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Maria im Fels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrtskirche]] &amp;#039;&amp;#039;Maria im Fels&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Heilige Maria auf den Steintafeln&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Sveta Marija na Škriljinah)&amp;#039;&amp;#039; wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie befindet sich etwa einen Kilometer nordöstlich von Beram auf dem Friedhof des Ortes. Die Kirche ist vor allem bekannt für ihre 46 Fresken aus dem Jahr 1474 von Vincent aus [[Kastav]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dario Alberi: &amp;#039;&amp;#039;Vermo – Beram&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Istria. Storia, arte, cultura&amp;#039;&amp;#039;. Lint, Triest 1997. S. 1453–1461. (Quelle für Angaben ohne Einzelnachweise; online unter [http://www.istriadalmazia.it/scoprire/paesi/vermo/Vermo_01.pdf www.istriadalmazia.it]; PDF; 120&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tzpazin.hr/index_deu.php?stranica=134 &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;Pazin Tourist Board&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Turistička zajednica Grada Pazina)&amp;#039;&amp;#039;, 23. April 2007 (deutsch).&lt;br /&gt;
* [http://www.istriadalmazia.it/scoprire/paesi/vermo/Vermo_01.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vermo – Beram. Note di storia&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;istriadalmazia.it&amp;#039;&amp;#039; (italienisch). (PDF-Datei; 117&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Die Verweise beziehen sich auf die unmittelbar vorhergehenden Aussage. Referenzen, die sich auf mehrere Sätze bis zum vorhergehenden Nachweis oder den gesamten Absatz beziehen, sind mit einem [[Sternchen (Schriftzeichen)|Asterisk]] („*“) am Ende gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|25. Mai 2009|60425594}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4371546-1|LCCN=n94078787|VIAF=152599443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pazin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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