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	<title>Benzoin-Addition - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|1&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benzoin-Addition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (häufig, aber fälschlicherweise auch als &amp;#039;&amp;#039;Benzoin-Kondensation&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lapworth-Kondensation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Boy Cornils, Wolfgang A. Herrmann, Horst‐Werner Zanthoff, Chi‐Huey Wong: &amp;#039;&amp;#039;Catalysis from A to Z: A Concise Encyclopedia.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Wiley-VCH, 2013, {{DOI|10.1002/9783527671380}}, S.&amp;amp;nbsp;1320.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist die Addition von meist aromatischen [[Aldehyd]]en, insbesondere [[Benzaldehyd]], unter [[Cyanid]]-[[Katalyse]] zu aromatischen α-Hydroxyketonen ([[Benzoin]]). Der Mechanismus wurde bereits 1903 von [[Arthur Lapworth]] vorgeschlagen. Dargestellt wird die Reaktion am Beispiel der Reaktion zweier Moleküle Benzaldehyd zu Benzoin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:Benzoin-Addition Ü-v2.svg|rahmenlos|hochkant=2.0|ohne|Übersichtsreaktion zur Benzoin-Addition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mechanismus ==&lt;br /&gt;
Der Mechanismus der Reaktion wird ebenfalls an dem obigen Beispiel erläutert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:Benzoin-Addition M-v1.svg|rahmenlos|hochkant=2.8|ohne|Mechanismus der Benzoin-Addition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt erfolgt durch das [[Cyanid]]-Ion eine [[Umpolung]] des [[Carbonylgruppe|Carbonylkohlenstoffes]] am Benzaldehyd (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Durch Anlagerung des Cyanidions an die Carbonylgruppe entsteht das [[Anion]] des entsprechenden [[Cyanhydrine|Cyanhydrins]]. Aus diesem wird durch Übertragung des Protons vom Kohlenstoff zum Sauerstoff das [[Tautomerie|tautomere]] [[Carbanion]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet, welches nun [[Nukleophilie|nukleophil]] ein weiteres Benzaldehyd angreift. Unter einem intramolekularen [[Protonentransfer]] und Abspaltung des Cyanids aus Molekül &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird das Produkt Benzoin (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) gebildet. Die Reaktion ist reversibel.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Beyer, W. Walter, W. Francke: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;. 23. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart, Leipzig 1998, ISBN 978-3-7776-0808-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Cyanid ist dabei ein sehr spezifischer [[Katalysator]]. Es erleichtert durch seinen [[Induktiver Effekt|−I-Effekt]] die Wanderung des [[Proton (Chemie)|Protons]] vom Kohlenstoff- zum Sauerstoffatom und ermöglicht dadurch die [[nukleophile Addition]] des zweiten Aldehydmoleküls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Aldehydmoleküle haben verschiedene Rollen. Der Aldehyd, der sein Proton abgibt, wird als Donor, derjenige, der es aufnimmt, als Akzeptor bezeichnet. Einige Aldehyde können nur als Donor fungieren (z.&amp;amp;nbsp;B. [[4-Dimethylaminobenzaldehyd]]), andere können beide Rollen übernehmen (z.&amp;amp;nbsp;B. Benzaldehyd). Dies ermöglicht die gezielte Synthese einiger unsymmetrischer Benzoine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion kann durch die Verwendung bestimmter [[Thiazole|Thiazoliumsalze]] in basischem Milieu auch auf aliphatische Aldehyde und Gemische aus aliphatischen und (hetero)aromatischen Aldehyden ausgedehnt werden. Der Mechanismus ist im Wesentlichen dem obigen analog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei diesen Reaktionen erhaltenen α-Hydroxyketone werden auch als [[Acyloine]] bezeichnet und sind wichtige Ausgangsstoffe für weitergehende Synthesen, insbesondere von [[Heterocyclen|heterocyclischen]] Verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Addition kann auch an α,β-ungesättigte [[Ketone]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Methylvinylketon]]) erfolgen. Diese Variante wird als [[Stetter-Reaktion]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Organismus vorkommende, dort für die Synthese von Acyloinen zuständige, [[Coenzym]] [[Thiamin]] enthält gleichermaßen ein solches Thiazoliumsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleophile Addition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homologisierungsreaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-haznK</name></author>
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