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	<title>Benya-Formel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:17:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benya-Formel&amp;diff=2438005&amp;oldid=prev</id>
		<title>213.227.166.119: Die Url im Quellenverweis auf den Blogeintrag von Michael Mesch wurde auf die neue Adresse geändert, es ist nach wie vor der selbe Artikel.</title>
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		<updated>2024-07-26T07:51:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Url im Quellenverweis auf den Blogeintrag von Michael Mesch wurde auf die neue Adresse geändert, es ist nach wie vor der selbe Artikel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benya-Formel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nach dem ehemaligen österreichischen Gewerkschafter [[Anton Benya]] benannte Übereinkunft, wonach sich die jährlichen Lohnerhöhungen an der Inflations- und Produktionserhöhung orientieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Benya-Formel sollen Lohnerhöhungen die Abgeltung der [[Inflation]] plus den Wert des mittelfristigen [[Produktivitätszuwachs|Produktivitätszuwachses]] umfassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arbeit-wirtschaft.at&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.awblog.at/Arbeit/benya-formel-produktivitaetsorientierte-lohnpolitik |titel=Benya-Formel gleich produktivitätsorientierte Lohnpolitik - blog.arbeit-wirtschaft.at |werk=blog.arbeit-wirtschaft.at |zugriff=2016-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mesch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Mesch |Titel=Benya-Formel gleich produktivitätsorientierte Lohnpolitik |Reihe=Wirtschaft und Gesellschaft |BandReihe=41 |NummerReihe=4 |Verlag=LexisNexis |Ort=Wien |Datum=2015 |ISSN=0378-5130 |Seiten=593-599 |Online=[https://wug.akwien.at/WUG_Archiv/2015_41_4/2015_41_4_0593.pdf wug.akwien.at] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. etwa https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/492422_100-Jahre-Benya-OeGB-und-Parlament-wuerdigen-Langzeitpraesidenten.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztere umfasst für gewöhnlich die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität (Bruttoinlandsprodukt pro Beschäftigten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse-18-9-2011&amp;quot;&amp;gt;[https://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/509351/MetallerLoehne_Spielraeume-trotz-Krise &amp;#039;&amp;#039;Metaller-Löhne: Spielräume trotz Krise?&amp;#039;&amp;#039;] [[DiePresse.com]], 18. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem Wirtschaftsexperten Alois Guger vom [[Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung|Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung]] (WIFO) ist die Formel „eher langfristig angelegt“. Demnach gehe es nicht um die Inflation und den Produktivitätsfortschritt eines Jahres, sondern um einen längeren Zeitraum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse-18-9-2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Europäischer Gewerkschaftsbund|Europäische Gewerkschaftsbund]] (EGB) rief im Jahr 2000 seine Mitgliedsverbände auf, sich bei Lohnverhandlungen an der Benya-Formel zu orientieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-2-9-2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel ==&lt;br /&gt;
Durch die Übereinkunft soll die [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] der Arbeitnehmer erhalten werden und die Steigerung der Löhne nicht zu stark hinter jenen der Unternehmensgewinne zurückfallen. Dadurch soll die Inlandsnachfrage angeregt werden, wodurch wiederum auch die Firmen profitieren, welche dadurch im Inland mehr Produkte verkaufen können. Ausschließlich exportorientierte Betriebe profitieren nicht. Im Gegenteil, ihre Wettbewerbsfähigkeit wird durch starke Lohnerhöhungen geschwächt. Allerdings soll die Benya-Formel in wirtschaftlich guten Zeiten zu moderateren Lohnerhöhungen führen, was allen Unternehmen zugutekommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse-18-9-2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren gab der Präsident des [[Österreichischer Gewerkschaftsbund|Österreichischen Gewerkschaftsbunds]] (ÖGB), Anton Benya, eine neue Leitlinie für die jährlichen Lohnerhöhungen vor. Gemäß der neuen Formel wird den Arbeitnehmern die jährliche Inflation abgegolten und ihnen ein Anteil am mittelfristigen Produktivitätszuwachs zugestanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arbeit-wirtschaft.at&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mesch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Bartel |Titel=Zur Konzeption des Wohlfahrtsstaates – Grundlagen, Entwicklung und Probleme umfassenderder Sozialpolitik |TitelErg=Skriptum an der JKU Linz |Datum=1996 |Seiten= |Online=http://www.econ.jku.at/members/bartel/files/Skriptum_SozKurs.pdf |Format=PDF |KBytes= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wollte Benya den Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten mehren und gleichzeitig der Wirtschaft Luft zum Atmen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;profil-30-10-2013&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.profil.at/articles/1344/560/368703/benya-formel-zwischen-sozialpartnern-fetzen |wayback=20140107025444 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Benya-Formel“: Zwischen den Sozialpartnern fliegen die Fetzen&amp;#039;&amp;#039;. }} [[Profil.at]], 30. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Verweis auf die Zwänge der [[Globalisierung]] wurde die „Erfolgsformel“ ab Mitte der 1990er-Jahre in Österreich ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier-8-10-2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kurier.at/interaktiv/kommentare/4274985.php | wayback=20111009133557 | text=Die Wiederentdeckung einer Erfolgsformel}}, [[Kurier (Tageszeitung)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Lohnquote]] am [[Volkseinkommen]] sank in Österreich von 1995 bis 2011 von 76 auf 68 Prozent. Die [[Dividende|Dividendenausschüttung]] der Aktiengesellschaften hatte sich dagegen im selben Zeitraum auf zehn Prozent der Unternehmenswertschöpfung verdoppelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier-8-10-2011&amp;quot; /&amp;gt; Neben Österreich hielten auch Deutschland und die Niederlande seit Jahren ihre Lohnsteigerungen unter dem [[Produktivitätszuwachs]] und steigerten somit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten sinkender [[Reallohn|Reallöhne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-2-9-2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/gerechte-loehne-fallen-nicht-vom-himmel-486478/index.do | wayback=20111013040545 | text=Gerechte Löhne fallen nicht vom Himmel.}} [[Wirtschaftsblatt]], 2. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Journalist des [[Industriemagazin]] führt die geringe Steigerung der Reallöhne auf den „radikalen Transformationsprozess“ in der Wirtschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kreutzer: [http://www.industriemagazin.net/home/artikel/DEBATTE_SPAREN_ABER_WO/Andreas_Kreutzer_Pensionisten_muessen_ihren_Beitrag_leisten/aid/3121?analytics_from=thema_single &amp;#039;&amp;#039;Pensionisten müssen ihren Beitrag leisten&amp;#039;&amp;#039;.] [[Industriemagazin]], 7. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; zurück. Die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die wachsende Teilzeitquote.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse-18-9-2011&amp;quot; /&amp;gt; Laut WIFO dürfte „ein durchgängig vollzeitbeschäftigter Industriearbeiter, der nie in Kurzarbeit oder arbeitslos war in den vergangenen Jahren den Produktivitätsfortschritt in einem starken Ausmaß abgegolten bekommen haben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse-18-9-2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitik (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.227.166.119</name></author>
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