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	<title>Bentzin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bentzin&amp;diff=423355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Gemeinde */ + 1 Person</title>
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		<updated>2025-01-27T05:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Gemeinde: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Gemeinde in Deutschland. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Bentzin (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53.946602&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13.274292&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bentzin in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt               = Jarmen-Tutow&lt;br /&gt;
|Höhe              = 12&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17129&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039997&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075009&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE B5O&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Dr.-Georg-Kohnert-Str. 5 17126 Jarmen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.jarmen.de/Gemeinde_Bentzin www.jarmen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Grit Gawrich&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bentzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]. Sie liegt westlich von [[Jarmen]]. Bis zum 1. Januar 2004 war die Gemeinde Teil des [[Amt Tutow|Amtes Tutow]] und ist seitdem Teil des [[Amt Jarmen-Tutow|Amtes Jarmen-Tutow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bentzin liegt etwa sechs Kilometer westlich von [[Jarmen]]. Die [[Bundesstraße 110]] verläuft südlich der Gemeinde. Der Ort ist über den Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Jarmen&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 20]] zu erreichen. Durch das Gemeindegebiet fließt die [[Peene]]. An der Peene befindet sich im Ortsteil Alt Plestlin ein [[Wasserwanderrastplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:250px&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Bentzin&lt;br /&gt;
* Leussin&lt;br /&gt;
* Alt Plestlin&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:250px&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Neu Plestlin&lt;br /&gt;
* Zarrenthin&lt;br /&gt;
* Zemmin&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortsnamen deuten auf eine [[Slawische Sprachen|slawische]] Herkunft hin, aber schon in der [[Steinzeit]] war die Gegend besiedelt. Die Dörfer wurden Ende des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Die Gegend litt stark unter dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], als einige Gemeindedörfer verwüstet wurden. Von 1720 bis 1815 war die Peene Grenzfluss zwischen [[Preußen]] und [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alt Plestlin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Plestlin DM Herrenhaus Suedseite.jpg|mini|Herrenhaus Alt Plestlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut Plestlin geht auf einen im 13. Jahrhundert erstmals erwähnten ritterschaftlichen Besitz zurück. Während des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts befand es sich im Besitz der adligen Familie Suckow, denen auch Jagetzow gehörte. Am 5. März 1504 belehnte Herzog Bogislaw X. die Brüder Clawes, Ertwann, Thomas, Hermann, Dietrich und Gerth Suckow mit den Gütern Plestlin und Gawetzow (Jagetzow). Am 14. April 1561 erhielt Henning Suckow zu Plestlin die Belehnung und am 27. Januar 1602 wurden Dietrich, Claus und Thomas Suckow belehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Greifswald, Rep. 40 II, Nr. 1 und Nr. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Besitzer aus der Familie Suckow war Joachim, der um 1660 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Greifswald, Rep. 41 Plathe, Bd. 3. [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landesarchiv-Greifswald/Best%C3%A4nde/ Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[Schwedisch-Pommern|Schwedenzeit]] gelangte das Gut in den Besitz der 1650 in den schwedischen Adelsstand erhobenen [[Keffenbrinck (Adelsgeschlecht)|Freiherrn von Keffenbrink]]. Am 3. November 1652 erteilte Königin Christina von Schweden dem Andreas Axelsson Keffenbrink, Assessor am Hofgericht zu Greifswald, die Anwartschaft auf das Lehngut Plestlin, welches sich noch im Besitz des Joachim Suckow befand.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Greifswald, Rep. 41 Plathe, Bd. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Mitte des 19. Jahrhunderts ließen diese das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] in Alt Plestlin bauen. Nach dem Aussterben der freiherrlichen Linie 1910 wurde der Besitz dem [[Familienfideikommiss|Fideikommiss]] der Grafen von Keffenbrink auf [[Süderholz|Griebenow]] angeschlossen. Nach dem Tode von Siegfried Graf von Keffenbrink-Griebenow 1920 kam das Gut durch Erbschaft an die Freiherrn von Langen, die sich hier von Langen-Keffenbrinck nannten. Plestlin gehörte jetzt dem [[Olympiasieger]] [[Carl-Friedrich von Langen|Carl Freiherr von Langen-Keffenbrink]]. Sein Pferd &amp;#039;&amp;#039;Hanko&amp;#039;&amp;#039; aus dem Film „… sie reiten für Deutschland“ ist beim Schloss in Alt Plestlin begraben. 1945 wurde der letzte adlige Besitzer Dr. Hans-Wolfgang Freiherr von Langen-Keffenbrinck (1904–1986) enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] |Hrsg=Ausschuss für adelsrechtliche Fragen der Deutschen Adelsverbände/[[Deutsches Adelsarchiv|Dt. Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser / B 1954 |Sammelwerk=GHdA von 1951 bis 2014, Vorgänger des neuen GGH |Band=I |Nummer=7 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1954 |ISSN=0435-2408 |Seiten=198–201 |DNB=451802586}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leussin ===&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung von Leussin bestand ebenfalls adeliges Gut und ein Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Jakob Floerken |Hrsg=Johann Georg Krünitz |Titel=D. Johann Georg Krünitz ökonomisch-technologische Encyklopädie, oder allgemeines System der Staats-Stadt-Haus-und Land-Wirthschaft. 1806 |Band=77. Theil |Auflage=2. |Verlag=Joachim Pauli |Ort=Berlin |Datum=1806 |Seiten=338 |Online=https://www.google.de/books/edition/D_Johann_Georg_Kr%C3%BCnitz_%C3%B6konomisch_tech/Rv86AAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Leussin&amp;amp;pg=PA338&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rittergut gehörte über einige Generationen den Freiherren von Sobeck und dann ihren Nacherben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Leussin eine Gutsherrin, Henriette von der Schulenburg (1856–1937). Ihre Mutter war Luise&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1862 |Band=Sobeck |Nummer=Sobeck-Kruckow |Auflage=12. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1861-09-27 |Seiten=758–759 |Online=https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/efhSAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Schulenburg+Filehne+Leussin&amp;amp;pg=PA759&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von der Schulenburg, geborene Freiin von Sobeck (1836–1913), Ehefrau des Politikers [[Adelbert von der Schulenburg-Filehne]]. Das Rittergut Leussin hatte einen Umfang von 463 ha, davon waren einst 32 ha Waldbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zarrenthin ===&lt;br /&gt;
Die aus Schlesien eingewanderte Gutsbesitzerfamilie von Sobeck bildete bald eine eigene genealogische Familienlinie für Altvorpommern heraus. Bekanntester Vertreter war der [[Generalmajor]] [[Franz Freiherr von Sobeck]] (1721–1778).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ernst Heinrich Kneschke]] |Titel=Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon |Band=7 |Nummer=Sobeck |Verlag=Friedrich Voigt |Ort=Leipzig |Datum=1867 |Seiten=514–516 |Online=https://www.google.de/books/edition/Neues_allgemeines_deutsches_Adels_Lexico/nVsBAAAAQAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Leussin+Schulenburg&amp;amp;pg=RA3-PA515&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie in Leussin war vor 1914 lange Henriette Gräfin von der Schulenburg-Filehne die Gutsbesitzerin vor Ort. Gut Zarrenthin war in Pacht an den Amtsrat hauptmann a. D. Kanold gegeben, der wiederum einen Inspektor Winkler bestellte. Das Rittergut Zarrenthin hatte eine Größe von 441 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zemmin ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Zemmin wurde als &amp;#039;&amp;#039;Summyn&amp;#039;&amp;#039; am 14. Februar 1305 erstmals urkundlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Winter (Historiker)|Georg Winter]] |Hrsg=Paul Niekammer |Titel=[[Pommersches Urkundenbuch]] |Band=Band 4 Abteilung 1 |Nummer=2206 |Ort=Stettin |Datum=1902 |Seiten=171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt, als der Bischof [[Heinrich von Wacholz|Heinrich]] von [[Bistum Cammin|Cammin]] Zemmin an den Pommernherzog [[Otto I. (Pommern)|Otto. I.]] verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der urkundlichen Ersterwähnung heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Im Namen des Herrn Amen. Otto von Gottes Gnaden, Herzog der Slawen und Cassuben, Herr zu Stettin, allen auf immer. Damit nicht zweifelhaft werde, was verhandelt wird, muß es durch dauernde Bekräftigung befestigt werden. Darum haben wir mit unseres treuen Bruders, nämlich des Herzogs Bugislavs und unserer Getreuen Rat, von dem ehrwürdigen in Christo Vater, Herrn Heinrich, der Caminischen Kirche Bischof und vom Kapitel derselben Kirche gekauft für 3000 slawische Mark gewöhnlicher Münze das ganze Land Germyn (Jarmen) mit seinen Grenzen und unten genannten Dörfern, nämlich das Städtlein Germen (Anmerkung: Jarmen) selbst mit allen seinen Scheiden und das slavische Dorf Doytin (Anmerkung: Klein Toitin) und das deutsche Dorf Toytin (Anmerkung: Groß Toitin), Mossentin (Anmerkung: Müssenthin = Müssentin bei Jarmen), Summyn (Anmerkung: Zemmin), Bentin (Anmerkung: Bentzin), Sarntin (Anmerkung: Zarrenthin), mit allen Scheiden, Grenzen und Nutznießungen, Freiheiten, Rechten und allen anderen, welche daraus herfließen können, gleichwie derselbe Bischof und das Kapitel jenes Land bisher besessen haben, jedoch so, daß das Eigentum des Landes ihnen verbleibt.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Pommersches Urkundenbuch, Winter, 1903, Band 4/1, Nr. 2206, S. 171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut Zemmin war erst im Besitz der Familie von [[Horn (Adelsgeschlecht, Tutow)|Horn]] und wurde Ende des 17. Jahrhunderts Besitz der Familie [[Parsenow (Adelsgeschlecht)|von Parsenow]]. Ihnen folgte die briefadelige&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Berghaus|Heinrich Karl Wilhelm Berghaus]] |Titel=Zemmin |Sammelwerk=Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen |Band=II. Theils. Band I. |Verlag=W. Dietze. Druck Gunkel &amp;amp; Mutschall Berlin |Ort=Anklam |Datum=1865 |Seiten=146–147 |Online=https://www.google.de/books/edition/Landbuch_des_Herzogthums_Pommern_und_des/gtQAAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Zemmin+Sobeck&amp;amp;pg=PA147&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Familie von Müller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marcelli Janecki]] |Hrsg=Königliches Herold-Amt |Titel=Handbuch des Preußischen Adels |Band=1 |Nummer=von Müller |Verlag=Ernst Siegfried Mittler und Sohn |Ort=Berlin |Datum=1892 |Seiten=409–410 |Online=https://www.google.de/books/edition/Handbuch_des_preussischen_Adels/GQoyAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Zemmin+Sobeck&amp;amp;pg=PA410&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Landschaftsrat (Ritterschaftsrat) Detlof von Müller (1772–1839) heiratete einst Henriette von Sobeck-Zarentin und so kam wohl ihr Adelsgeschlecht in das Besitztum von Zemmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war die Familie &amp;#039;&amp;#039;[[von Sobeck]]&amp;#039;&amp;#039; letzter Gutsbesitzerfamilie in Zemmin. Ein bekannter Vertreter dieser Familie war das Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]], Rechtsritter des Johanniterordens und Grundbesitzer vor Ort [[Wilhelm von Sobeck]]. Er war mit Marie Karoline von Quillfeldt verheiratet. Erbe auf Zemmin wurde ihr jüngster Sohn Rittmeister und Johanniter Axel sen. von Sobeck, liiert mit Marie Freiin von Brockdorff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1918 |Band=Sobeck |Auflage=68. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1917-11-22 |Seiten=800–801 |Online=https://archive.org/details/gothaischesgenea682unse/page/n649/mode/2up |Abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Gutsherr in Zemmin war wiederum dann im Minorat der jüngste Sohn Axel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Reuter |Titel=Katharineum zu Lübeck. Bericht über das 378. Schuljahr von Ostern 1908 bis Ostern 1909. Schulnachrichten. |Band=Ostern 1909 wurden vom Gymnasium mit dem Reifezeugnis entlassen: |Nummer=Axel von Sobeck |Auflage=1909. Progr. Nr. 967 |Verlag=Gebrüder Borchers GmbH |Ort=Lübeck |Datum=1909 |Seiten=19 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/5724679 |Abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Freiherr von Sobeck (1888–1942), Oberleutnant im Ersten Weltkrieg und 1939, ganz in Tradition seiner sämtlichen Vorfahren, in den Johanniterorden eingetreten. Seine Begüterungen waren umfangreich. Das Rittergut Zemmin mit 637 ha und das Rittergut Bentzin mit 903 ha Fläche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=H. Seeliger |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern 1939. Verzeichnis von ca. 20000 landwirtschaftlichen Betrieben von 20 ha aufwärts mit Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Gesamtgröße des Betriebes und Flächeninhalt der einzelnen Kulturen. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Sammelwerk=Letzte Ausgabe Paul Niekammer |Band=Band I f. Ausgabe Pommern |Nummer=Regierungsbezirk Stettin. Kreis Demmin |Auflage=9. Reprint Klaus D. Becker Potsdam. Facsimile Edition |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1939 |ISBN=3-88372-229-4 |Seiten=22 |Online=https://www.google.de/books/edition/Landwirtschaftliches_Adre%C3%9Fbuch_der_Prov/LzgDEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Zemmin+Sobeck+1939&amp;amp;pg=PA22&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut führte zuletzt die Ehefrau Elisabeth (Lisa) geb. von Schwerin-Hohenbrünzow (1894–1981). Das Ehepaar hatte fünf Kinder, von denen die beiden ältesten 1936 starben. Bis Oktober 1945 hielt sich die Familie von Sobeck in Zemmin auf und ging später nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeisterin) aus 8 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/5/9/8/9/Ergebnis_GV_Bentzin.pdf |titel=Endgültiges Wahlergebnisses&amp;lt;!--[sic]--&amp;gt; der Gemeindevertretungswahl am 26.05.2019 in der Gemeinde Bentzin |format=PDF; 410&amp;amp;nbsp;kB |werk=daten.verwaltungsportal.de |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Freie Wähler Bentzin&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |62,05&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |15,56&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Einzelbewerber Logall&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |8,27&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Einzelbewerber Schultz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,38&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeisterin der Gemeinde ist Grit Gawrich, sie wurde mit 67,99 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/5/9/9/0/Ergebnis_BGM_Bentzin.pdf |titel=Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses der Bürgermeisterwahl am 26.05.2019 in der Gemeinde Bentzin |format=PDF; 94&amp;amp;nbsp;kB |werk=daten.verwaltungsportal.de |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE BENTZIN“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/7/2/7/2/Hauptsatzung_Bentzin_2020.pdf |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Bentzin, §&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;2 |format=PDF; 6,3&amp;amp;nbsp;MB |werk=daten.verwaltungsportal.de |datum=2019-12-12 |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Bentzin}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jarmen-Hügelgrab-100417-19.JPG|mini|Rekonstruktion des Steinhügelgrabes von Zarrenthin]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Alt Plestlin]]: Chor vom 14. oder 15. Jahrhundert, Kirchensaal später; Sanierungen, Veränderungen, Westempore und Fachwerkturm mit Westportal vom 17. Jh.&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus Alt Plestlin]] von um 1850 auf älteren Fundamenten, Festsaal mit [[Stuck]]decke sowie Verwalterhaus und Stall aus Feldstein aus der Zeit, engl. Landschaftspark vom 19. Jh.&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Bentzin]] als [[Gotik|neugotischer Feldstein-Ziegelbau]] von 1862&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Zemmin]] aus dem 15. Jahrhundert mit Sobeckscher Gruft und Mausoleum vom 19. Jahrhundert auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
* Rekonstruierter [[Grabhügel Zarrenthin]] am [[Zarrenthiner Kiessee]]&lt;br /&gt;
* Hügelgräber im Zemminer Wald in Richtung Sophienhof&lt;br /&gt;
* [[Teufelsstein (Bentzin)|Teufelsstein]], Findling bei Neu Plestlin&lt;br /&gt;
* Wasserwander-Rastplatz Alt Plestlin an der Peene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Friedrich von Keffenbrink]] (1714–1775), Jurist, Numismatiker und preußischer Regierungsbeamter aus Alt Plestlin&lt;br /&gt;
* [[William Wendt]] (1865–1946), deutsch-amerikanischer Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Berthold Beitz]] (1913–2013), Industrieller in der Montanindustrie, geboren in Zemmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Bentzin verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Jens Schulze-Wiehenbrauk]] (* 1966), Politiker (AfD), lebt in Zemmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Nahe Bentzin verlief die Bahnstrecke der [[Demminer Bahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232195463}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jarmen.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=232048 Gemeinde Bentzin] auf der Website von [[Amt Jarmen-Tutow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.zemmin.de/ Zemmin Homepage Heimatverein]&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Zemmin Mausoleum Sobeck 01.JPG|Mausoleum der Freiherren von Sobeck Zemmin]]&lt;br /&gt;
* [https://neuplestlin.de/ Neu Plestlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7604730-1|VIAF=248763411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1963]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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