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	<title>Benterode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bötsy: /* Weblinks */ + 1</title>
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		<updated>2025-10-06T19:18:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Benterode&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Staufenberg (Niedersachsen)&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Benterode.png&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Staufenberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/20/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/37/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 244 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 606&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisgoettingen.de/PDF/Bev%C3%B6lkerungsfortschreibung.PDF?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=5565&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1744889299 |titel=Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025 |hrsg=Landkreis Göttingen |format=PDF; 229 kB |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34355&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05543&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Benterode - Wappenbrief vom 18. Juni 1960.jpg|mini|Wappenbrief vom 18. Juni 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbildaufnahme Benterode 2021.jpg|mini|Benterode (Luftbildaufnahme 2021)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Staufenberg (Niedersachsen)|Staufenberg]] in Süd-[[Niedersachsen]], [[Landkreis Göttingen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt rund neun Kilometer ([[Luftlinie]]) östlich von [[Kassel]] unweit der Grenze zu [[Hessen]] südwestlich der nördlichen Ausläufer des [[Kaufunger Wald]]es im [[Naturpark Münden]]. Er befindet sich auf einer Anhöhe oberhalb des Tals der Nieste und wird vom Wellebach, einem rechten bzw. nördlichen Zufluss der Nieste, durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung Benterodes, am Wellebach, fand 811 durch eine Urkunde [[Karl der Große|Karls des Großen]] statt. Diese wird heute im [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv|Bayerischen Hauptstaatsarchiv]] in München aufbewahrt. Karl der Große bestätigt darin dem Grafen [[Bennit I.]] (Bennicho) den Besitz der von seinem Vater, dem [[Billunger|Billing]] [[Amelung I. (Billunger)|Amelung I.]], im Kaufunger Wald angelegten Rodungssiedlungen.  Der Ortsname Benterode erinnert noch heute an Bennit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort besaß einst ein [[Brauhaus]] sowie das [[Braurecht]]. Am 30. April 1319 verpfändete Otto von Hunt (gen. Hund, dictus Hunt, dictus Canis) sein Dorf Benterode mit allen Gerechtigkeiten und Nutzen für 30 Mark reinen Silbers an Thilo, Conrad und Hermann gen. von Berlepsch.&amp;lt;ref&amp;gt;Eichbaum; Anh. Nr. 15 – Urk. in Sammlung Köhler, Fritzlar&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1700 wohnten in Benterode 61 Einwohner, 1867 wuchs die Anzahl auf 385 Seelen an, während 1871 377 Ortsansässige zu zählen waren, die insgesamt in 78 Wohngebäuden lebten und 81 Haushalte gegründet hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Lotze |Titel=Geschichte der Stadt Münden nebst Umgegend |Verlag=Eigenverlag |Ort=Hann. Münden |Datum=1878 |Seiten=311}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 wurde ein Einwohner namens Schacktebek aus Benterode in [[Helsa]] als vermeintlicher Wilddieb schwer verletzt, so dass er starb.&amp;lt;ref&amp;gt;„Am 21ten August 1828 erschoß bei einer nächtlichen Grenzpatrouile der Gendarm Vogel den, - wahrscheinlich auf Wild-Dieberei ausgegangen Forstläufer von Benterode Namens Schacktebek bei des General von Schliefen seinm in der Nähe befindlichen Grabe dergestalt, dass derselbe nach 24 Stunden in Kaßel an den erhaltenen Schußwunden starb.“ J. A. [[Johann Adam Vogt|Vogt]], [[Johann Adam Vogt#Aufzeichnungen des Bürgermeisters Vogt|Helsa-Chronik]], S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Benterode in die neue Gemeinde Staufenberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsrat ==&lt;br /&gt;
Der Ortsrat setzt sich aus neun Ratsleuten zusammen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Partei  &lt;br /&gt;
!Prozent  &lt;br /&gt;
!Sitze  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |23,44&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Wählergruppe]] „Wir für Staufenberg“&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |76,56&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ev.-luth. Kirche Benterode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Benterode 01.jpg|mini|Kirche zu Benterode]]&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 1019 soll in Benterode eine Kapelle gestanden haben. In den Jahren 1786/87 wurde eine neue Dorfkirche errichtet, nachdem der Vorgängerbau als baufällig eingestuft wurde.  Der Prediger reiste damals stets vom Nachbarort [[Landwehrhagen]] an. Benterode wurde aufgrund dessen als [[Filialkirche|&amp;#039;&amp;#039;filia&amp;#039;&amp;#039;]] von Landwehrhagen bezeichnet. Von 1917 bis 2023 war Benterode (mit Sichelnstein) mit der Kirche in Uschlag pfarramtlich verbunden. Seither teilt sich Benterode/Sichelnstein ein Pfarramt mit Landwehrhagen, Lutterberg und Speele mit Sitz in Landwehrhagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengemeindelexikon: &amp;#039;&amp;#039;[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/benterode/ Benterode]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benteröder Kirche zeigt sich in einem barocken, rechteckigen Stil mit Eckquadern aus Sandstein, wobei das Baumaterial teilweise mit hoher Wahrscheinlichkeit von der benachbarten [[Burgruine Sichelnstein|Burg Sichelnstein]] stammte. Als Vorbild diente die Kirche in [[Varlosen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus misst knapp 18&amp;amp;nbsp;m in seiner Länge und 12&amp;amp;nbsp;m in der Breite. Die Fenster und Türen sind rundbogig, die Decke aus Holz bestehend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mithoff |Titel=Lutherische und reformirte Kirchen und Capellen im Fürstenthum Göttingen |Sammelwerk=Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen |Band=6 |Datum=1862 |Seiten=386}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innenraum ist durch eine Emporenanlage dreiseitig gegliedert und wurde in den Jahren 1982 bis 1984 renoviert. Der Turm steigt an der Südseite aus einem [[Risalit|risalitartigen]] Vorbau auf. Er ist im Obergeschoss in Fachwerk gehalten, schiefergedeckt und wird von einer ebenfalls schieferbedeckten [[Laterne (Architektur)|Laterne]] bekrönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche zu Benterode - Innenansicht.jpg|mini|Kirche zu Benterode – Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Das Altargemälde mit der Grablegung Jesus stammt von Rudolf Siegmund, es wurde 1921 gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel aus dem Jahr 1797 steht unter Denkmalschutz. Sie wurde von dem Orgelbauer Stephan Heeren aus [[Gottsbüren]] gebaut. Die einmanualige Orgel mit Pedal hatte wahrscheinlich 14 Register. 1958 wurde sie durch [[Paul Ott (Orgelbauer)|Paul Ott]] aus Göttingen instand gesetzt, 1993 durch [[Werner Bosch Orgelbau|Werner Bosch]] aus Niestetal restauriert und verfügt heute über 15 Register.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/benterode/ |titel=Benterode {{!}} kirchengemeindelexikon.de |abruf=2022-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule zu Benterode (Ende des 19. Jahrhunderts).png|mini|Schule zu Benterode (Ende des 19. Jahrhunderts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Benterode}}&lt;br /&gt;
* [https://www.staufenberg-nds.de/leben-in-staufenberg/staufenberg/ortsteile/benterode/ Benterode auf der Gemeindehomepage]&lt;br /&gt;
* [https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/benterode/ Benterode in: Kirchengemeindelexikon]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/@heimatpflege_benterode_-_lower_saxony_-_germany Heimatpflege Benterode auf archive.org]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/kirchenbuch-benterode-sichelnstein-1642-1874_202207/mode/1up Kirchenbuch 1642 - 1874 der Kirchengemeinde Benterode-Sichelnstein]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/erste-chronik-der-schule-zu-benterode-1883-1895-transkription_202212/mode/1up Erste Chronik der Schule zu Benterode 1883 - 1895 (Transkription)]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/zweite-chronik-der-schule-zu-benterode-1895-1917-transkription_202212/mode/1up Zweite Chronik der Schule zu Benterode 1895 - 1917 (Transkription)]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/wenn-haeuser-aufreissen-benterode-leidet-unter-dauerbaustelle-risse-schaeden,benterode-100.html &amp;#039;&amp;#039;Wenn Häuser aufreißen: Benterode leidet unter Dauerbaustelle&amp;#039;&amp;#039;] am 6. Oktober 2025 auf ndr.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Staufenberg (Niedersachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4087198-8|VIAF=246103825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Staufenberg, Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bötsy</name></author>
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