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	<title>Bensberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bensberg&amp;diff=142464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: /* In Bensberg geboren */ + Walter Schneeloch</title>
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		<updated>2026-04-04T08:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Bensberg geboren: &lt;/span&gt; + Walter Schneeloch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                       = Bensberg&lt;br /&gt;
| Alternativname                 =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                    = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                   = Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen                     = DEU Bensberg COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung        = Ehemaliges Stadtwappen von Bensberg bis 1974&lt;br /&gt;
| Breitengrad                    = 50.965633&lt;br /&gt;
| Längengrad                     = 7.157032&lt;br /&gt;
| Nebenbox                       =&lt;br /&gt;
| Bundesland                     = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix                    =&lt;br /&gt;
| Höhe                           = 140&lt;br /&gt;
| Höhe-von                       = 88&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                       = 190&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                     = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                         = 3.66&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle                  =&lt;br /&gt;
| Einwohner                      = 5757&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum          = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle               = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergischgladbach.de/entwicklung.aspx |titel=Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1975-01-01&lt;br /&gt;
|Eingemeindet-nach               = Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                  = 51429&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                  =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                       = 02204&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                       =&lt;br /&gt;
| Lagekarte                      =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung         =&lt;br /&gt;
| Poskarte                       = Deutschland NRW Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
| Bild                           = Bensberg Gesamtansicht.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung              = Bensberg, Gesamtansicht vom [[Kardinal-Schulte-Haus]] aus über den Stadtgarten auf das alte und das neue Schloss&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch                   =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bensberg, Schlosspark.jpg|mini|Schlosspark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bensberg Castle front side 06-2012.jpg|mini|Schloss Bensberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Schloss Bensberg and City Hall, June 2021.jpg|mini|Altes Schloss Bensberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut aufm Puetz Gartenstr.31 Bergisch-Gladbach-Bensberg Puetz Foto von Ivo Franz,Galerie-an-der-Ruhr,Muelheim,2009.jpg|mini|Gut auf’m Pütz, erbaut 1769]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. Januar 1975 ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Bergisch Gladbach]] und gehört unter Nr. 52 zum [[Liste der Stadtteile von Bergisch Gladbach|Statistik-Bezirk 5]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bensberg grenzt an die Stadtteile  Sand, Moitzfeld, Bockenberg, Kaule und Lückerath.&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Lückerath (Bergisch Gladbach)|Lückerath]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Sand (Bergisch Gladbach)|Sand]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Moitzfeld]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Lückerath (Bergisch Gladbach)|Lückerath]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Moitzfeld]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Kaule (Bergisch Gladbach)|Kaule]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Kaule (Bergisch Gladbach)|Kaule]], [[Bockenberg]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Bockenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Fast 30 denkmalgeschützte Bauwerke befinden sich in Bensberg. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das [[Schloss Bensberg|neue Schloss Bensberg]]. Nicht weit entfernt befindet sich das burgähnliche [[Altes Schloss Bensberg|Alte Schloss]] mit dem Rathaus, das 1962–1972 nach Plänen des Architekten [[Gottfried Böhm]] für die damalige Stadt Bensberg gebaut wurde. Am Burggraben hinter dem Alten Schluss liegt das &amp;#039;&amp;#039;[[Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe|Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe]]&amp;#039;&amp;#039;. Es widmet sich besonders dem früheren Erzbergbau im [[Bensberger Erzrevier]] und den handwerklich-ländlichen Lebensformen der heimischen Bevölkerung, wie sie gelebt und gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach|Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Plätze ===&lt;br /&gt;
Bensberg verfügt über ein umfangreiches Netz an Grünflächen und Fußgängern vorbehaltenen bzw. verkehrsberuhigten Wegen und Straßen. Hierzu gehören der Schlosspark hinter [[Schloss Bensberg]], das [[Milchborntal]] und der Stadtgarten Bensberg.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Parks, Grünflächen und Plätze in Bergisch Gladbach|Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stadtgarten Bensberg ====&lt;br /&gt;
Auf dem Fußweg von Bensberger Zentrum zum [[Vinzenz-Pallotti-Hospital]] im Stadtteil [[Bockenberg]] an der Grenze zu Bensberg liegt der &amp;#039;&amp;#039;Stadtgarten&amp;#039;&amp;#039;, der mit 11,6 [[Hektar]] zu einer der größten zusammenhängenden Grünflächen der Stadt Bergisch Gladbach wurde und bei klarer Sicht eine beeindruckende Sicht auf Köln bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helga Niekammer |url=https://in-gl.de/2020/09/01/der-neue-stadtgarten-bietet-panoramablick-und-fitness-in-bensberg/ |titel=Der neue Stadtgarten bietet Panoramablick und Fitness in Bensberg |werk=Bürgerportal Bergisch Gladbach |datum=2020-09-01 |sprache=de |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergischgladbach.de/bautagebuch-stadtgarten.aspx |titel=Bautagebuch: Stadtgarten – Stadt Bergisch Gladbach |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claus Boelen-Theile |url=https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/wege-im-park-neu-angelegt-eroeffnung-des-neuen--stadtgartens--in-bensberg-37325340 |titel=Entspannen am Blühstreifen |werk=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |datum=2020-09-11 |abruf=2020-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bensberg, in alten Schriften &amp;#039;&amp;#039;Bainsbur, Bensbure, Behnsburg&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Painspurg&amp;#039;&amp;#039; genannt, war vermutlich schon gegen Ende des [[Frühmittelalter]]s im Bereich eines &amp;#039;&amp;#039;Königsforstes&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Deutzgau&amp;#039;&amp;#039; um eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Burg angelegt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Vorzeit der Länder Cleve-Mark, Jülich-Berg und Westphalen[183]169&amp;quot;&amp;gt;[[Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio]], in: &amp;#039;&amp;#039;Die Vorzeit der Länder Cleve-Mark, Jülich-Berg und Westphalen.&amp;#039;&amp;#039; 1837, Viertes Heft, S. [183]169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein [195]189&amp;quot;&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. 1873, Heft 25, S. [195]189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bensberg wurde urkundlich zum ersten Mal im Jahre 1139 erwähnt. Nach einer älteren Veröffentlichung soll bereits [[Engelbert I. (Berg)|Engelbert I. von Berg]] um 1170 [[Raubritter]], die als Gauerben die [[Altes Schloss Bensberg|Burganlage]] benutzten, vertrieben und die Anlage für die Grafschaft Berg in Besitz genommen haben. Der bergische Burgvogt &amp;#039;&amp;#039;Curt von Arloff&amp;#039;&amp;#039; verteidigte 1198 die Burg gegen böhmische Landsknechte, die im Rahmen des Kronstreites zwischen [[Philipp von Schwaben]] und [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] im Rheinland umherzogen und plünderten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Vorzeit der Länder Cleve-Mark, Jülich-Berg und Westphalen[183]169&amp;quot; /&amp;gt; In einer „acta apud Bensburg“ von 1218 wurde die dortige Kirche, die im rheinfränkischen Decanate Tuytiensis lag, als Mutterkirche von [[Immekeppel]] angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;A.J. Binterim, J.H. Mooren, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Erzdiocese Köln bis zur französischen Staatsumwälzung&amp;#039;&amp;#039;. 1892, S. [20]XIV.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Bensberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Altes Schloss Bensberg}}&lt;br /&gt;
Nach aktuellen Historikern soll die Alte Burg Bensberg im 12. Jahrhundert von den Grafen von Bilstein über die Landgrafen von Thüringen an die Grafen von Berg gelangt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/6131790 |titel=Rheinische Vierteljahresblätter / Jahrgang 80 (2016) &amp;amp;#91;33&amp;amp;#93; |datum=2016 |sprache=de |abruf=2023-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Altes Schloss Bensberg|Burganlage aus dieser Zeit]] diente ab dem 13. Jahrhundert den [[Herzogtum Berg|Grafen von Berg]] teilweise als Residenz, da die bergischen Landesherrn in ihrem Land ihren Regierungssitz ständig wechselten. Die zunächst zum Landesausbau von den Grafen von Berg verwendete Burg Bensberg wurde später als Wohnburg ausgebaut und von den Grafen und späteren Herzögen von Berg wie andere landesherrliche Burgen im Eigenbesitz der Landesherrn benutzt, um von hier aus das [[Bergisches Land|Bergische Land]] zu regieren. Ab 1218 nutzte mit [[Engelbert I. von Köln|Engelbert I.]], Erzbischof von Köln, einer der mächtigsten Reichsfürsten seiner Zeit die Burg Bensberg, da er von hier aus, wegen der Nähe zu Köln, beide Territorien regieren konnte. Er wurde von [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] während seines Aufenthalts in Italien als Reichsverweser eingesetzt und zum Vormund und Erzieher des jungen Königssohnes Heinrich bestellt, den er im Jahr 1222 in Aachen zum König [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrich VII.]] krönte. Er blieb bis zum Tod dessen Vormund und war damit die politisch stärkste Person des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amt Bensberg ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts ist das Amt &amp;#039;&amp;#039;Bainsbure&amp;#039;&amp;#039; nachweisbar. Zu dieser Zeit gehörten nachweisbar 1363/1387 neben Bensberg die Ortschaften [[Bergheim (Troisdorf)|Bergheim]], [[Burscheid]], [[Dürscheid]], [[Herkenrath]], [[Immekeppel]], [[Lülsdorf]], [[Mondorf (Niederkassel)|Mondorf]], [[Odenthal]], [[Paffrath]], [[Porz (Köln)|Porz]], [[Stammheim (Köln)|Stammheim]], [[Refrath]] und [[Hoffnungsthal (Rösrath)|Volberg]] zu diesem Amt. Die Gerichtsstätten im Amtsgebiet lagen in Bensberg, Porz und Odenthal. Danach während der Herrschaft des [[Herzogtum Berg|Herzogtums Berg]] gehörte Bensberg zum [[Amt Porz]], blieb aber Sitz des [[Keller (Amt)|Kellners]].&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. 1873, Heft 25, S. [196]190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Geldproblemen der Herrscherfamilien wurden häufiger Gebietsteile verpfändet. Eine dieser Verpfändungen war die vom 26. Juli 1413. Graf [[Adolf (Jülich-Berg)|Adolf von Berg]] verpfändete gegen 6400 französische Kronen für einige Jahre das Amt Bensberg an den Herzog [[Rainald (Jülich-Geldern)|Rainald von Jülich-Geldern]].&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. 1873, Heft 25, S. [197]191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Bensberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Bensberg|Kadettenhaus Bensberg}}&lt;br /&gt;
Einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr Bensberg durch den Bau des neuen Schlosses zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als Herzog [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm]] II. (im Volksmund: Jan Wellem) ein barockes Jagdschloss errichten ließ, das in unmittelbarer Nähe seines Jagdreviers, des [[Königsforst]]s, steht. Das Gebäude wurde von 1840 bis 1997 mit Unterbrechungen als Internat genutzt: bis 1918 als [[Kadettenhaus Bensberg|Kadettenhaus]], von 1935 bis 1944 als [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt|Nationalpolitische Erziehungsanstalt (Napola)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://napola-bensberg.de/ |titel=NAPOLA in Bensberg – Erziehungsanstalt der Nazis im Schloss |sprache=de |abruf=2026-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 1965 als Sitz des  [[Belgische Schulen in Deutschland|belgischen Gymnasiums]] &amp;#039;&amp;#039;Koninklijk Atheneum Bensberg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kabensberg.net/index.php/KAB:School |titel=KAB:School - BSDwiki |sprache=nl |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161221090739/http://www.kabensberg.net/index.php/KAB:School |archiv-datum=2016-12-21 |abruf=2026-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanton Bensberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kanton Bensberg}}&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] hatte Bensberg von 1807 bis 1813 verwaltungsmäßig den Status sowohl als Kanton Bensberg als auch als [[Mairie]] Bensberg im [[Arrondissement Mülheim am Rhein]]&amp;amp;nbsp;im&amp;amp;nbsp;[[Rheindepartement]] des&amp;amp;nbsp;[[Großherzogtum Berg|Großherzogtums Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterei Bensberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bürgermeisterei Bensberg}}&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 ging das Großherzogtum in der [[Preußen|preußischen]] [[Rheinprovinz]] auf. Aus der Mairie Bensberg wurde 1816 die Bürgermeisterei Bensberg im [[Kreis Mülheim am Rhein]], bis diese 1927 zur Gemeinde Bensberg wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadt Bensberg ===&lt;br /&gt;
Im August 1945 hatte die Stadt Köln bei der Militärregierung beantragt, Bensberg gemeinsam mit Bergisch Gladbach, Odenthal, Overath, [[Rösrath]] und Porz nach Köln einzugemeinden. Die betroffenen Gemeinden wehrten sich erfolgreich gegen diesen Plan. Stattdessen genehmigte die Militärregierung am 17. Juni 1947 den Antrag der Gemeinde Bensberg auf Verleihung der [[Stadtrecht]]e. Am 5. November kam auch die Zustimmung des neuen Innenministers von Nordrhein-Westfalen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Peter Müller |url=https://in-gl.de/2020/05/12/gl-nach-dem-krieg-3-entnazifizierung-und-erste-wahlen/ |titel=GL nach dem Krieg (3): Entnazifizierung und erste Wahlen |werk=Bürgerportal Bergisch Gladbach |datum=2020-05-12 |sprache=de |abruf=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Willi Fritzen, Hans J. Andersen |Titel=Jean Werheit, ein Sohn unserer Stadt. |Online=https://www.willi-fritzen-bensberg.de/41473.html |Abruf=2025-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zog es die Menschen von der Stadt Köln aufs Land nach Bensberg und Umgebung. Insbesondere im Westen des damaligen Stadtgebietes, in den Ortsteilen [[Refrath]], [[Frankenforst]] und [[Lustheide]], entstanden seit Ende der 1950er Jahre zahlreiche Neubaugebiete. Im heutigen Bergisch Gladbacher Stadtteil [[Bockenberg]]  wurde Anfang der 1970er Jahre mit dem &amp;#039;&amp;#039;Wohnpark Bensberg&amp;#039;&amp;#039; eine Hochhaussiedlung für mehr als 1000 Bewohner erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Köln]] versuchte, dieser Abwanderung entgegenzuwirken und durch Eingemeindungspläne die Abwanderer wieder einzugliedern. Im Rahmen der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|Kommunalen Neugliederung]] kam es ab 1964 zu zahlreichen Neugliederungsvorschlägen auf lokaler, regionaler und auf Landesebene. „Geheimpläne“ sorgten zunächst für heftige Diskussionen auf lokaler Ebene. Vorschläge zur Neugliederung machten der [[Oberkreisdirektor]], der [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]], mehrere Gutachter, die Stadt Köln, die Stadt Bergisch Gladbach, die Stadt Bensberg und der Innenminister. Bis zuletzt wehrte sich die Stadt Bensberg gegen eine [[Städtefusion]] mit [[Bergisch Gladbach]]. Eine [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] wurde 1976 vom [[Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen|Verfassungsgerichtshof]] in [[Münster]] abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Stadtdirektoren ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bürgermeister von Bensberg}} 1809 bis 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtteil von Bergisch Gladbach ===&lt;br /&gt;
Mit dem Inkrafttreten der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1975 verlor Bensberg seine Selbständigkeit; das vormalige Stadtgebiet – mit den heutigen Stadtteilen Bensberg, [[Kaule (Bergisch Gladbach)|Kaule]], [[Refrath]] (mit [[Alt Refrath]], [[Kippekausen]] und [[Lustheide]]), [[Frankenforst]], [[Bockenberg]], [[Moitzfeld]], [[Herkenrath]], [[Asselborn (Bergisch Gladbach)|Asselborn]], [[Bärbroich]] und [[Lückerath (Bergisch Gladbach)|Lückerath]] – gehört seitdem größtenteils zu Bergisch Gladbach (49,25&amp;amp;nbsp;km², 41.958 Einwohner); kleinere Teile wurden in die Gemeinden [[Overath]] (6,87&amp;amp;nbsp;km², 2773 Einwohner), [[Kürten]] (4,86&amp;amp;nbsp;km², 1918 Einwohner, unter anderen die Ortschaft [[Dürscheid]]) und [[Rösrath]] (0,69&amp;amp;nbsp;km², 44 Einwohner) eingegliedert (siehe auch: [[Köln-Gesetz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zusammenlegung mussten neue Strukturen organisiert werden. Man führte zunächst [[Wohnplatz|Wohnplätze]] ein, die teilweise nicht mehr mit den früheren und von den Einwohnern „gefühlten“ [[Stadtteil]]en übereinstimmten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Bergisch Gladbach, Statistikdienststelle |url=http://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=7737 |titel=Wohnplatzeinteilung |hrsg=Stadt Bergisch Gladbach |datum=2015-11-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151123094153/http://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=7737 |archiv-datum=2015-11-23 |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3.&amp;amp;nbsp;November 2015 entschied der Rat der Stadt Bergisch Gladbach, diese Wohnplätze in Stadtteile umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/bergisch-gladbach/aus-wohnplaetzen-werden-stadtteile-bergisch-gladbach-sote,15189226,32487676.html Aus Wohnplätzen werden Stadtteile: Der Rat hat nach 17 Jahren die Neustrukturierung des Gebietes von Bergisch Gladbach beschlossen.] Kölner Stadt-Anzeiger, Lokalausgabe für Bergisch Gladbach vom 24.&amp;amp;nbsp;November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Bergisch Gladbach, Statistikdienststelle |url=http://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=7737 |titel=Stadtteileinteilung Januar 2016 |datum=2016-01-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160129021859/http://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=7737 |archiv-datum=2016-01-29 |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute bildet Bensberg zusammen mit den &amp;#039;&amp;#039;Stadtteilen&amp;#039;&amp;#039; [[Bockenberg]], [[Kaule (Bergisch Gladbach)|Kaule]], [[Moitzfeld]], und [[Lückerath (Bergisch Gladbach)|Lückerath]] den &amp;#039;&amp;#039;Statistischen Bezirk 5&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stadtarchiv Bergisch Gladbach]] sichert nicht nur die historische Überlieferung der Stadt Bergisch Gladbach (alte und neue Stadt) und ihrer Stadtteile und Vorgängergemeinden, sondern auch der ehemaligen Stadt Bensberg. Das im Stadtteil [[Heidkamp (Bergisch Gladbach)|Heidkamp]] gelegene Stadtarchiv macht diese [[Archivale|Archivalien]] der Öffentlichkeit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung ===&lt;br /&gt;
In Bensberg wurden 1602 acht Frauen als [[Hexe]]n verbrannt, darunter fünf aus [[Odenthal]] und eine Frau vom „Bloemengut“ aus [[Nittum]]. 1612 traf das Todesurteil Agnes Polwirth und 1613 [[Katharina Güschen]], alle aus Nittum. Die angeklagte Christina Kirschbaum erhängte sich nach mehrfachen Folterungen im Hexenturm von Bensberg. Vom Prozess gegen Katharina Güschen berichtet ein Teil der noch überlieferten Protokolle. Der damalige [[Schultheiß]] Gottfried Borken leitete das Verfahren. Nach einjähriger Haft im Bensberger Hexenturm wurde Katharina Güschen „am Steinenbrückchen“, unweit von Bensberg-Lustheide, am 10. Januar 1613 erhängt und verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hetty Kemmerich: &amp;#039;&amp;#039;Sagt, was ich gestehen soll&amp;#039;&amp;#039;, Dortmund 2004, S. 179ff, 288, 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Münster-Schröer: &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung in Jülich-Berg und der Einfluss Johann Weyers&amp;#039;&amp;#039;, in: Spee Jahrbuch 2000, Trier 2000, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Jux: &amp;#039;&amp;#039;Eine Hexen-Verbrennung am Hagdorn im Jahre 1612&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Rheinisch-Bergischer Kalender|Bergischer Kalender]] 1959, S. 90–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Bensberg befindet sich am Rathaus ([[Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg#Wilhelm-Wagener-Platz*|Wilhelm-Wagener-Platz]]) eine Gedenktafel zur Erinnerung an die [[Hexenverfolgung|Hexenprozesse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://anton-praetorius.de/downloads/Bergisch_Gladbach_Bensberg_Hauptausschussprotokolle_1988.pdf |titel=Gedenktafel für die Opfer der Hexenprozesse in Bergisch-Gladbach (Bensberg) |abruf=2022-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Bensberger Erzrevier]], das sich um Bensberg herum erstreckte, stammt aus der wissenschaftlichen Diskussion der [[Geologie]]. Neue Verhüttungstechniken ermöglichten die [[Metallurgie|Verhüttung]] der bis dahin ungenutzten [[Zinkblende]]. Dadurch wurde überall in der weiten Umgebung nach Bodenschätzen gesucht. Diese Aktivitäten und Suchaktionen nach Bodenschätzen gingen einher mit der einsetzenden [[Industrielle Revolution in Deutschland|Industrialisierung]]. Das führte zu einem erheblichen Bevölkerungsanstieg. In der Literatur, die bisher zum Thema Bensberger Erzrevier vorliegt, werden 143 [[Bergwerk]]e beschrieben, die vielfach mit weiteren Grubenfeldern [[Konsolidation (Bergbau)|konsolidiert]] waren. Heute ist der Erzbergbau ohne Bedeutung. Mit der Schließung der [[Grube Weiß]] am 1. Dezember 1957 ging der Bergbau im [[Bensberg#Stadt Bensberg|ehemaligen Stadtgebiet Bensberg]] und der weiten Umgebung zu Ende. Als letzte Grube des Bensberger Erzreviers wurde 1978 die [[Grube Lüderich]] geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Literatur zum Bergbau ====&lt;br /&gt;
Zum Bergbau im Bensberger Erzrevier schrieben [[Gerhard Geurts]], [[Herbert Ommer]] und [[Herbert Stahl]] als Hauptautoren folgende Bücher:&lt;br /&gt;
# Das Erbe des Erzes – Die Grube Weiß. Bergisch Gladbach 2003, ISBN 3-00-011243-X.&lt;br /&gt;
# Das Erbe des Erzes, Band 2, Die Gruben auf den Gangerzlagerstätten im Erzrevier Bensberg. Köln 2004, ISBN 3-00-014668-7.&lt;br /&gt;
# Das Erbe des Erzes, Band 3, Die Gruben in der Paffrather Kalkmulde. Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-932326-49-0.&lt;br /&gt;
# Das Erbe des Erzes, Band 4, Der Lüderich, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 3-932326-52-0.&lt;br /&gt;
# Das Erbe des Erzes, Band 5, Neue Nachrichten und Geschichten zum Erzrevier Bensberg, Bergisch Gladbach 2014, ISBN 978-3-00-044826-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
1939 hatte Bensberg rund 15.000 Einwohner, bis 1960 verdoppelte sich diese Zahl. 1974, im Jahr vor dem Verlust der städtischen Selbstständigkeit, betrug die Einwohnerzahl knapp 48.000 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Kluxen |Titel=Geschichte von Bensberg |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=1976 |ISBN=3-506-74590-5 |Seiten=437}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 hatte der Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg insgesamt 5.761 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergischgladbach.de/statistik.aspx |titel=Statistik – Stadt Bergisch Gladbach |sprache=de |abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Stadtteile von Bergisch Gladbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Mit dem Puppenpavillon Bensberg beherbergt Bensberg seit 1988 ein bekanntes stationäres [[Puppentheater]] der rheinisch-bergischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Puppenpavillon Bensberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Bensberg verfügt über mehrere Sportvereine, zum Beispiel die beiden Fußballvereine FC Bensberg 02 und SC 27. Der [[TV Bensberg]] ist ein erfolgreicher Turnverein. Insbesondere seine Basketballabteilung, deren erste Damenmannschaft lange in der [[1. Damen-Basketball-Bundesliga]] spielte, und die Jugendarbeit (unter anderem ein zweiter und ein dritter Platz bei Deutschen Meisterschaften), ist überregional bekannt. Der Tennisclub Grün-Gold Bensberg spielt aktuell in der Verbandsliga und hatte mit [[David Prinosil]] einen ehemaligen Davis-Cup-Spieler in seinen Reihen (heute Rot-Blau Regensburg). Die Eissporthalle Saaler Mühle ist die Spielstätte des ESV Bergisch Gladbach, der ebenfalls für seine Jugendarbeit bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sakralbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St Nikolaus, Bensberg (2004).jpg|mini|St.-Nikolaus-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Bensberg)|Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Bensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Friedhof Bensberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johannes-Gutenberg-Realschule Bensberg-5297.jpg|mini|Johannes-Gutenberg-Realschule]]&lt;br /&gt;
* [[Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Otto-Hahn-Gymnasium (Bensberg)|Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg]]&lt;br /&gt;
* Otto-Hahn-Realschule Bensberg&lt;br /&gt;
* [[Johannes-Gutenberg-Realschule (Bergisch Gladbach)|Johannes-Gutenberg-Realschule Bensberg]]&lt;br /&gt;
* Katholische Grundschule Bensberg (Eichelstraße)&lt;br /&gt;
* Evangelische Grundschule Bensberg (Gartenstraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Stadtbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Bahn-Zugang Bensberg.jpg|mini|Zugang zur U-Bahn in Bensberg]]&lt;br /&gt;
Mit der [[Stadtbahn Köln|Kölner Stadtbahnlinie]] {{Bahnlinie|1}} (Bensberg – Köln-Weiden) erreicht man die Kölner Innenstadt in ungefähr einer halben Stunde. Die Linie endete früher in Höhe der Falltorstraße. Im Mai 2000 wurde der Tunnel für die Verlängerung der Strecke um 487 Meter bis zum Bus- und [[U-Bahnhof Bensberg]] in Betrieb genommen. Für eine Verlängerung der Linie über den Technologiepark nach Herkenrath und [[Spitze (Kürten)|Spitze]] wurde 2017 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Bensberg.jpg|mini|Bahnhof am Olefant in Bensberg 1899]]&lt;br /&gt;
Früher gab es im Ortsteil [[Olefant]] den Bensberger [[Bahnhof]] an der [[Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar]], der auf Höhe des heutigen Autohauses auf der Kölner Straße lag, und ein [[Bahnbetriebswerk]]. Die Strecke ist in diesem Abschnitt aber schon seit 1965 stillgelegt. Das Problem des Bensberger Bahnhofes war, dass er außerhalb der wesentlich höher liegenden Innenstadt lag und somit für den Personenverkehr unpraktisch war. Das Empfangsgebäude wurde abgerissen, der alte Bahndamm ist heute noch zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahren wird in Bergisch Gladbach eine sehr kontroverse Diskussion darüber geführt, ob über den Bahndamm eine Stadtautobahn von der [[Bundesautobahn 4|A4]] in das Zentrum von Bergisch Gladbach gebaut werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten von Bensberg ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger der Bürgermeisterei Bensberg bzw. Stadt Bensberg vor 1975 ===&lt;br /&gt;
* 1904: [[Hermann von Budde]] (1851–1906), preußischer Staatsminister&lt;br /&gt;
* 1952: [[Hermann Joseph Hecker]] (1876–1960), Kölner Dompropst, in Bensberg tätig 1917–1937 als Pfarrer und Leiter des Priesterseminars&lt;br /&gt;
* 1954: [[Wilhelm Darius]] (1875–1969), Bürgermeister von Bensberg 1918–1921, 1945&lt;br /&gt;
* 1959: [[Jean Werheit]] (1894–1971), Bürgermeister von Bensberg 1946–1956&lt;br /&gt;
* 1972: [[Ulrich Müller-Frank]] (1917–1996), Bürgermeister von Bensberg 1956–1974&lt;br /&gt;
=== In Bensberg geboren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Stucker Denkmal Bensberg 2025.jpg|mini|Stucker-Denkmal auf dem [[Deutscher Platz (Bensberg)|Deutschen Platz]] in Bensberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20251220 Friedhof Bensberg Grab Budde 6.jpg|mini|Grabanlage für Hermann von Budde auf dem [[Friedhof Bensberg]]]]&lt;br /&gt;
Hier werden nur Persönlichkeiten aufgeführt, die bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1974 in der ehemaligen Stadt Bensberg geboren sind und bei denen von daher Bensberg als Geburtsort im Personalausweis steht.&lt;br /&gt;
* [[Hans Georg Amsel]] (1905–1999), Entomologe&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Baldauf]] (* 1961), Jazztrompeter&lt;br /&gt;
* [[Georg Jacobs]] (* 1962), Maschinenbauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Marcus Barsch]] (* 1967), Radiomoderator&lt;br /&gt;
* [[Oliver Bäte]] (* 1965), Manager&lt;br /&gt;
* [[Marcus Barsch]] (* 1967), Radiomoderator und Autor&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Bergsdorf]] (1941–2024), Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Budde]] (1851–1906), preußischer Offizier und Minister im Deutschen Kaiserreich&lt;br /&gt;
* [[Karl Budde]] (1850–1935), evangelischer Theologe und Alttestamentler&lt;br /&gt;
* [[Paul Busch (Physiker)|Paul Busch]] (1955–2018), Physiker, Wissenschaftsphilosoph, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Gero Debusmann]] (* 1943), Richter&lt;br /&gt;
* [[Dennie Christian]] (* 1956), Schlagersänger&lt;br /&gt;
* [[Serge Corteyn]] (* 1967), Fusionmusiker&lt;br /&gt;
* [[Tülay Durdu]] (* 1974), deutsche Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Engel (Diplomat)|Jürgen Engel]] (* 1946), Diplomat, Botschafter in Jamaika&lt;br /&gt;
* [[Jakob Euler]] (1842–1917), Tischlermeister, Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Hans Florenz]] (* 1953), Komponist und Textautor&lt;br /&gt;
* [[Dick W. Frangenberg]] (* 1948), Musiker, Musikproduzent und Musikverleger&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Fröde]] (1952–2009), Maler&lt;br /&gt;
* [[Klaus Günther (Chemiker)|Klaus Günther]] (* 1957), Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Axel Häfner]] (* 1965), Schauspieler und Sprecher&lt;br /&gt;
* [[Richard Hamann (Mediziner)|Richard Hamann]] (1868–1956), Sanitätsoffizier&lt;br /&gt;
* [[Helene Hammelrath]] (* 1950), Landtagsabgeordnete (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hebborn]] (1878–1967), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Götz Heidelberg]] (1923–2017), Physiker und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Henrici]] (1878–1950), Offizier&lt;br /&gt;
* [[Alban Nikolai Herbst]] (* 1955), Schriftsteller, Librettist&lt;br /&gt;
* [[Marie-Luise Heuser]] (* 1954), Philosophin&lt;br /&gt;
* [[Oscar Heym]] (* 1967), Jurist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Esther Horn]] (* 1965), Malerin, Zeichnerin und Kuratorin&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Houben]] (* 1960), Unternehmer, Politiker, MdB&lt;br /&gt;
* [[Hubert Käppel]] (* 1951), Gitarrist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kirsch (Manager)|Wolfgang Kirsch]] (* 1955), Manager&lt;br /&gt;
* [[Kurt Kluxen]] (1911–2003), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kluxen]] (1922–2007), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Claudia Knape]] (* 1969), Welt- und Europameisterin im Motorbootrennsport&lt;br /&gt;
* [[Hexe Köbes]] (1865–1944), [[Original (Person)|Original]]&lt;br /&gt;
* [[Theo Koll]] (* 1958), Journalist und Moderator&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Kraus]] (* 1956), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Georg Küpper]] (1949–2016), Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Eric Langner]] (* 1966), Schauspieler und Synchronsprecher&lt;br /&gt;
* [[German Mäurer]] (1811–1883), preußischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Petra Mönter]] (* 1962), Autorin&lt;br /&gt;
* [[Marcus Mombauer]] (* 1966), Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Veronika Moos-Brochhagen]] (* 1961), Textilkünstlerin&lt;br /&gt;
* [[Max Morsches]] (* 1946), Mathematiker und Genealoge&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Mueller (Schriftsteller)|Wolfgang Mueller]] (* 1967), Jurist, Schriftsteller und Filmproduzent&lt;br /&gt;
* [[Claudia Nemat]] (* 1968), Unternehmensberaterin und Managerin&lt;br /&gt;
* [[Herbert Nicke]] (1952–2016), Heimatforscher und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Offermann]] (1851–1932), Lederwarenfabrikant und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Herbert Ommer]] (1952–2021), Montanhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Klaus Orth]] (* 1953), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Handan Özgüven]] (* 1973), deutsche Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Peters (Politikwissenschaftler)|Bernhard Peters]] (1949–2005), Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Monika Piel]] (* 1951), Journalistin&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Poffet]] (* 1965), Improvisationsmusikerin und Komponistin&lt;br /&gt;
* [[Julius Rütgers]] (1830–1903), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Edgar Salvé]] (1946–2026), belgischer Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Karin Sander (Künstlerin)|Karin Sander]] (* 1957), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Carl Philipp von Schatte]] (1746–1833), kurfürstlich pfälzischer Amtsverwalter&lt;br /&gt;
* [[Walter Schneeloch]] (* 1947), Sportfunktionär und Schulleiter&lt;br /&gt;
* [[Bondina Schulze]] (* 1963), Kommunalpolitikerin&lt;br /&gt;
* [[Monika Schwarz-Friesel]] (* 1961), Kognitionswissenschaftlerin&lt;br /&gt;
* [[Guido Spars]] (* 1966), Volkswirt, Stadtökonom und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Herbert Stahl]] (* 1936), Volkskundler&lt;br /&gt;
* [[Frank Stein (Politiker)|Frank Stein]] (* 1963), Politiker, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
* [[Simon Stockhausen]] (* 1967), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Stucker]] (1772–1824), Freiheitskämpfer während der Koalitionskriege&lt;br /&gt;
* [[Herbert Watterott]] (* 1941), Sportjournalist&lt;br /&gt;
* [[Jean Werheit]] (1894–1971), Bürgermeister von Bensberg von 1946 bis 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bensberger Kreis]]&lt;br /&gt;
* [[Emilie Schmitz (Wohltäterin)|Emilie Schmitz]]&lt;br /&gt;
* [[Emilienbrunnen]]&lt;br /&gt;
* [[Erdbebenstation Bensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Weyerburg (Villa)|Weyerburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stadtteile von Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Parks, Grünflächen und Plätze in Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Bendel]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Köln-Mülheim 1925.&lt;br /&gt;
* Veronika Darius: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Gottfried Böhm. Bauten der sechziger Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf: Beton-Verlag 1988 (Baumeisterforum).&lt;br /&gt;
* Albert Eßer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bergisch Gladbach 2006.&lt;br /&gt;
* Paul Falk: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Karneval in Bensberg&amp;#039;&amp;#039;. Bergisch Gladbach 1979.&lt;br /&gt;
* Willi Fritzen: &amp;#039;&amp;#039;Die alte Grafen- und Herzogsresidenz Bensberg&amp;#039;&amp;#039;. Bergisch Gladbach 1985.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Kluxen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Bensberg&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 1976, ISBN 3-506-74590-5.&lt;br /&gt;
* Peter Köster: &amp;#039;&amp;#039;Städte-Ehe – Die Neugliederung von Bensberg und Bergisch Gladbach 1964–1976&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv Bergisch Gladbach. Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach Band 6. Bergisch Gladbach 1999, ISBN 3-9804448-3-X.&lt;br /&gt;
* Lothar Speer: &amp;#039;&amp;#039;Die Erstnennung Bensbergs in der Urkunde von 1138 / 1139. Wem gehörte die Burg Bensberg im 12. Jahrhundert?&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimat zwischen Sülz und Dhünn 12, 2005, S. 4–8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bensberg|Bergisch Gladbach-Bensberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lust-auf-bensberg.de/bensberg/lokal.php www.lust auf Bensberg.de] – „Schlossstadt Bensberg“&lt;br /&gt;
* [http://www.erdbebenstation.de/ www.erdbebenstation.de] – [[Erdbebenstation Bensberg]] der Universität zu Köln&lt;br /&gt;
* [http://www.bensberg-im-blick.de/ www.bensberg-im-blick.de] – Bensberg und Region – Ansichten – Aussichten – Ereignisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile in Bensberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4087194-0|LCCN=n89634459|VIAF=124461301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bergisch Gladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rheinisch-Bergischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1139]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bergisch Gladbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bensberg (Bergisch Gladbach)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
	</entry>
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