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	<title>Benrad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:04:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benrad&amp;diff=1157195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2025-01-02T22:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gebiet innerhalb der Stadt [[Krefeld]] und eine ehemalige Landgemeinde. Es basiert auf einer alten [[Honschaft]], deren Rodungsgebiet sich bis ins 11./12. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Benrad wurde mehrmals aufgeteilt; in dem seit dem 1. August 1929 zu Krefeld zählenden Teil wohnten 2012 etwa 14.500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten grenzt &amp;#039;&amp;#039;Benrad&amp;#039;&amp;#039; an [[Hüls (Krefeld)|Hüls]] im Norden und Osten an den Stadtteil [[Kempener Feld]]/[[Baackeshof]], weiter im Osten an [[Dießem]], im Südosten an [[Fischeln]] sowie im Südwesten an den [[Forstwald (Krefeld)|Forstwald]]. Westlich liegt die Stadt [[Tönisvorst]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Krefeld Benrad.png|350px|mini|Links: Lage und Ausdehnung der Historischen Honschaft Benrad mit Bauerschaften. Rechts: Heutige Stadtteile Benrad-Süd und -Nord im Stadtgebiet von Krefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die heutigen Krefelder Stadtteile Benrad Nord und Benrad Süd zeigen nur einen Teil der Ausdehnung der historischen Honschaft Benrad.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaiser&amp;quot;&amp;gt;Hans Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Territorienbildung in…Kempen, Oedt, Linn / Honschaften&amp;#039;&amp;#039;. Verlagshaus Lapp, Mönchengladbach 1979 / S. 239f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Honschaft Benrad entstand als langgezogene Rodungsfläche (Binnenrode) wahrscheinlich im 11./12. Jahrhundert, die durch verstreut liegende Einzelhöfe besiedelt wurde. Die Honschaft zählte zu [[Kurköln]] und wurde vom kurkölnischen Amt Kempen verwaltet. Der umgebende Wald wurde als Allmende gemeinschaftlich genutzt, u.&amp;amp;nbsp;a. zur Schweinemast. Abgesehen von dinglichen Leistungen (Spanndienste, Folge zum Glockenschlag = Wehrdienst) und als [[Kurmud]], [[Leibgewinn]] und Schatz zu leistende Zahlungen waren die Siedler relativ frei – um 1400 war bereits eine Siedlungsdichte erreicht, aus der sich in der Honschaft fünf Bauerschaften herausbildeten, die unterschiedlichen Kirchspielen zugehörig waren – von Nord nach Süd:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lilla&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Benrad – Rekonstruktion einer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Hülser Heimatblätter Heft 49&amp;#039;&amp;#039;, Verlag H. Kaltenmeier Söhne, Krefeld-Hüls, 2002, S. 671&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaiser&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steeg: überwiegend zur Pfarre (Kirchspiel) der [[Herrlichkeit Hüls]] zählend&lt;br /&gt;
* Velthusen: überwiegend zum Kirchspiel Hüls, Teile zu St. Tönis zählend&lt;br /&gt;
* Weiden (Wyden): überwiegend dem Kirchspiel Kempen zugehörig&lt;br /&gt;
* Widderath: zum Kirchspiel St. Tönis zählend&lt;br /&gt;
* Bennert: der südlichste Teil; überwiegend zum Kirchspiel St. Tönis zählend&lt;br /&gt;
* außerdem gab es östlich vom heutigen Krefeld-Hüls ein zu Benrad gehöriges Bruchgelände im Kliedbruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1726 gab es im Osten einige Grenzkorrekturen, wodurch Randzonen zu Krefeld (zur Grafschaft Moers/Oranien gehörig) kamen. In preußischer Zeit erfolgte 1819 eine weitere Gebietsänderung; das Hauptgebiet von Benrad wurde mit [[Hüls (Krefeld)|Hüls]] zu einer gemeinsamen Bürgermeisterei zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Volkszählung ergab für das Jahr 1895 in der Gemeinde Benrad 1404 Personen, im Jahre 1928 waren es 1681 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die meisten Einwohner von Benrad sich gegen eine Neuordnung aussprachen, wurden der südliche Teil der Gemeinde Benrad im Jahr 1929 nach Krefeld eingemeindet, der nördliche Teil kam nach Hüls, damals im [[Kreis Kempen]], einige westliche Randzonen gingen an die Stadt [[Kempen]] bzw. nach [[Tönisvorst|St. Tönis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Lichtenberg: &amp;#039;&amp;#039;Höfe der Bauernschaft Steeg –  in Hülser Mitteilungen Nr. 22 / Seite 128f&amp;#039;&amp;#039;. Verlag H. Kaltenmeier Söhne, Krefeld-Hüls, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Ende der historischen Honschaft Benrad. Die Bauerschaft Weiden kam überwiegend zu Kempen, die Bauerschaft Steeg und der größere Teil von Velthusen waren jetzt Teil von Hüls, Teile von Widderath kamen zu St. Tönis bzw. Krefeld, der komplette Süden – die Bauerschaft Bennert – kam zu Krefeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaiser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Eingemeindung von Hüls nach Krefeld kamen 1975 auch die inzwischen zu Hüls gehörigen Bauerschaften Steeg und Velthusen zu Krefeld, allerdings nicht unter dem Oberbegriff „Benrad“ – diese Bezeichnung wird heute nur noch angewandt für einen Teil des ehemaligen Widderath und für die Bauerschaft Bennert, jetzt als Benrad Nord und Benrad Süd.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lilla&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg war in einem Ring um die westliche Grenze der Stadt Krefeld ein Flakregiment stationiert. Dessen Leitzentrale war im früheren Restaurant Weinbauer auf der Oberbenrader Str.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Benrad umfasst zwei Krefelder Stadtteile, den Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benrad-Nord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und den Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benrad-Süd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benrad-Nord ===&lt;br /&gt;
Benrad-Nord hatte im Juni 2011 7.072&amp;amp;nbsp;Einwohner. Es handelt sich nicht um einen homogenen Stadtteil. Im Norden ist der Stadtteil dicht mit Wohnsiedlungen bebaut, in der Mitte herrscht lockere Bebauung vor und im Süden liegt das Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Schicksbaum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benrad-Süd ===&lt;br /&gt;
Benrad-Süd hatte im Juni 2011 7.274&amp;amp;nbsp;Einwohner. Dieser Stadtteil besteht aus den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Gatherhof&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;Lindental&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tackheide&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Lindental erstreckt sich westlich und östlich der Forstwaldstraße, die hier als eine Allee mit Lindenbäumen ausgeführt ist.&lt;br /&gt;
Der Name „Lindental“ lässt sich schon auf alten Landkarten des frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts finden.&lt;br /&gt;
Insbesondere westlich der Forstwaldstraße befinden sich typische Siedlungshäuser einer „[[Gartenstadt]]“: Einfamilienhäuser mit großen Gärten, die früher (auch) der landwirtschaftlichen Selbstversorgung dienten. Größere Bereiche wurden 1938 durch die Firma Thyssen für Werksangehörige geplant und gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Benrad-Nord}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Benrad-Süd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Benrad (Krefeld)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.krefeld.de/ www.krefeld.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/19/39/N |EW=6/31/55/E |type=city |pop=7413 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Krefeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Krefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Krefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1929]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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