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	<title>Benjamin Thompson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;EN repariert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|bezieht sich auf den Erfinder. Der gleichnamige US-Kongressabgeordnete ist unter [[Benjamin Thompson (Politiker)]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumford.jpg|mini|Benjamin Thompson (Gemälde von [[Thomas Gainsborough]], 1783)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benjamin Thompson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1792 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsgraf von Rumford&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{enS}} &amp;#039;&amp;#039;Count Rumford&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1753]] in [[Woburn (Massachusetts)|Woburn]], [[Province of Massachusetts Bay|Provinz Massachusetts Bay]]; † [[21. August]] [[1814]] in [[Quartier d’Auteuil|Auteuil]] bei [[Paris]]), war ein britischer [[Offizier]], [[Politiker]], Experimentalphysiker, Waffentechniker und [[Erfinder]]. Er hatte bedeutenden Anteil an der Weiterentwicklung der [[Thermodynamik|Wärmelehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre in Amerika und England ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Benjamin Thompson Birthplace, Woburn, Massachusetts.JPG|mini|Thompsons Geburtshaus in Woburn, heute Museum]]&lt;br /&gt;
Thompson wurde als Sohn eines kleinen Farmers in dem Örtchen [[Woburn (Massachusetts)|Woburn]], etwa 15&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Boston]] (heute im US-Bundesstaat [[Massachusetts]]), geboren. Sein Vater starb, als Thompson noch ein Kind war. Er besuchte die örtliche Dorfschule und ging mit 13 Jahren bei einem Kaufmann im nahegelegenen [[Salem (Massachusetts)|Salem]] in die Lehre. Er zeigte schon früh eine große Begabung und ein lebhaftes Interesse für [[Mathematik]] und [[Naturwissenschaft]]en. Während eines Genesungsaufenthalts in Woburn 1769 führte er erste Experimente zur Erforschung der Wärme durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thompson arbeitete dann bei einem Kaufmann in Boston und nach einem gescheiterten Versuch, sich zum Arzt ausbilden zu lassen, als Lehrer in Rumford in der [[New Hampshire Colony|Provinz New Hampshire]], heute als [[Concord (New Hampshire)|Concord]] Hauptstadt des Staates [[New Hampshire]]. Gemeinsam mit dem später als Ingenieur bekannt gewordenen [[Loammi Baldwin]] (1744–1807) besuchte er physikalische Vorlesungen von [[John Winthrop (Astronom)|John Winthrop]] (1714–1779), Professor für Mathematik und Naturphilosophie an der nahegelegenen [[Harvard University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein sozialer Aufstieg begann, als er 1772 in Rumford Sarah Walker Rolfe (*&amp;amp;nbsp;1739, †&amp;amp;nbsp;19. Januar 1792) heiratete, eine dreizehn Jahre ältere, reiche Witwe aus angesehener Pfarrersfamilie. Mit ihr zog er nach [[Portsmouth (New Hampshire)|Portsmouth]], wo er zur örtlichen Oberschicht zählte. Das Ehepaar unterhielt enge gesellschaftliche Beziehungen zum Gouverneur der Kolonie, [[John Wentworth (Gouverneur)|John Wentworth]], der Thompson 1773 zum Major in der Miliz der Provinz New Hampshire machte. Durch sein Engagement für die englische Kolonialmacht zog er sich die Feindschaft der im Vorfeld des [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges]] zunehmend revolutionär gesinnten Bevölkerungsmehrheit zu. Nachdem eine Volksmenge versucht hatte, sein Haus zu stürmen, verließ er im November 1774 seine Frau und die knapp zwei Monate alte Tochter und floh zu den britischen Truppen nach Boston. Dort war er für den britischen Oberkommandierenden, General [[Thomas Gage (General)|Thomas Gage]], tätig, den er unter anderem über die Stärke der bewaffneten Rebellen informierte, was ihm den Vorwurf der Spionage eintrug. Als er im Frühjahr 1775 nach Woburn zurückkehrte, wurde er vor Gericht gestellt, blieb jedoch unbestraft. Nach dieser Erfahrung machte er große Teile seines Vermögens zu Geld und verließ im Oktober 1775 endgültig seine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 reiste er an Bord eines britischen Kriegsschiffs von Boston nach [[England]] und überbrachte dem britischen Kolonialminister, [[George Germain, 1. Viscount Sackville|Lord George Germain]], Depeschen des nunmehrigen englischen Oberkommandierenden, General [[William Howe, 5. Viscount Howe|William Howe]]. Germain war so von Thompson beeindruckt, dass er ihm eine Anstellung im Kolonialministerium verschaffte. Thompson führte Versuche zur Sprengkraft von [[Schießpulver]] und zur Geschwindigkeit von Artilleriegeschossen durch, deren Ergebnisse weite Beachtung fanden, als er sie 1781 in den &amp;#039;&amp;#039;Philosophical Transactions&amp;#039;&amp;#039; der Londoner [[Royal Society]] veröffentlichte. Thompson wies nach, dass der verbreitete Glaube, leicht angefeuchtetes Schießpulver entfalte eine höhere Wirkung, unbegründet war. Außerdem entwickelte er ein Kommunikationssystem für Schiffe und verbesserte Schusswaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1779 wurde Thompson Mitglied der Royal Society, 1780 Staatssekretär für die amerikanischen Kolonien. 1781 kehrte er nach Amerika zurück und stellte in New York eine Kavallerieeinheit auf, die „King’s American Dragoons“, als deren Kommandeur er im Frühjahr 1782 zum Oberstleutnant ernannt wurde und das Fort Huntington auf der Insel [[Long Island]] befehligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in München ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sckell - Karl Theodor - Rumford.jpg|mini|Rumford (rechts), mit [[Friedrich Ludwig von Sckell]] und Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] im [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]] in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RumfordFireplaceAlc1.jpg|mini|Offener Kamin nach Rumford]]&lt;br /&gt;
Anfang 1783, noch vor dem [[Frieden von Paris (1783)|Friedensschluss]], kehrte Thompson nach England zurück, wo er zwar zum Obersten befördert wurde, aber nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges keine Chancen mehr für die erhoffte glänzende militärische Laufbahn sah. Daher nahm er 1784 Urlaub und brach nach [[Wien]] auf, um in die Dienste von Kaiser [[Joseph II.]] zu treten, da er mit einem neuen Krieg gegen die Türken rechnete ([[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Reise zog er in [[Straßburg]] die Aufmerksamkeit [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilians]], eines Verwandten und Erben des bayerischen Kurfürsten [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]], auf sich und kam auf diese Weise nach [[München]], wo ihm der Kurfürst anbot, in seine Dienste zu treten. Nachdem Thompson sich in Wien vergewissert hatte, dass die dortigen Aussichten auf eine militärische Karriere nicht so gut waren wie erhofft, kehrte er nach London zurück, wo er offiziell seinen Abschied nahm und von König [[Georg III. (Vereinigtes Königreich)|Georg III.]] zum [[Knight Bachelor|Ritter]] geschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München wurde er zum [[Adjutant]]en und [[Kammerherr]]n ernannt und 1788 als Nachfolger von [[Johann Ernst Theodor von Belderbusch]] mit der Reorganisation der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] beauftragt, die sich in einem desolaten Zustand befand. Insbesondere die gewöhnlichen Soldaten waren schlecht bezahlt, schlecht ernährt und schlecht gekleidet. Thompson ließ in jeder Garnison von den Soldaten Gärten anlegen, um ihre Lebensmittelversorgung zu verbessern, so auch in München auf dem Gebiet des heutigen [[Englischer Garten (München)|Englischen Gartens]]. Er machte seine wissenschaftlichen Interessen für die Armeereform nutzbar, indem er Untersuchungen zur [[Wärmedämmung|wärmedämmenden]] Wirkung von Uniformstoffen anstellte und eine wärmespeichernde Unterwäsche erfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 wurde auf Betreiben von Rumford in München eine höhere Schule für Jungen ins Leben gerufen. Sie war im Kolleggebäude des 1773 aufgehobenen Jesuitenordens in der Neuhauser Straße auf drei Etagen untergebracht. Rumford sorgte dafür, dass auch Nachwuchs aus unteren Schichten („die Talent und Genie verrathen“) die Chance hatte, aufgenommen zu werden. Dem Namen nach war es eine Militärakademie, es wurde aber ein über das Militärische hinausgehender Fächerkanon unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Weidner |Titel=Rumford – Rezepte für ein besseres Bayern. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Münchener Stadtmuseums 2014 |Verlag=Hirmer |Ort=München |Datum=2014 |ISBN=978-3-7774-2292-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Armut und das Elend der einfachen Soldaten wurde Thompson zum Sozialreformer. Um die Bettler von den Straßen zu entfernen, ließ er [[Armenhaus|Armenhäuser]], Schulen für Soldatenkinder, [[Arbeitshaus|Arbeitshäuser]] und [[Manufaktur]]en errichten und nutzte auch hier seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse, um die Lebensumstände der Bevölkerung zu verbessern: Er erfand den [[Rumford-Herd]], einen energiesparenden Küchenherd, der nur halb so viel Brennstoff verbrauchte wie die noch weithin üblichen offenen Herde. Beachtung fand auch seine Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;On Chimney Fireplaces&amp;#039;&amp;#039; über die Verbesserung des [[Kamin|offenen Kamins]]. Weiterhin entwarf er einen später als [[Rumfordofen]] bekannt gewordenen, verbesserten Kalkbrennofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumford Tyroff BY 2-05 (cropped 1).jpg|mini|Wappen Thompsons als &amp;#039;&amp;#039;Reichsgraf von Rumford&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Für [[Suppenküche]]n zur Speisung der Armen erfand er die [[Rumfordsuppe]], ein billiges, aber nahrhaftes Eintopfgericht, das europaweite Verbreitung in der Armenfürsorge fand. Hauptbestandteil der Rumfordsuppe waren neben Erbsen und [[Graupen]] Kartoffeln. Sie wurden bislang von der bayerischen Bevölkerung misstrauisch abgelehnt, von Thompson aber als Volksnahrungsmittel propagiert. In den Suppenküchen kamen von Thompson entwickelte holzsparende Herde zum Einsatz mit ausgeklügelten und steuerbaren Rauchzügen und geschlossenen Backröhren. In seinen Schriften sind ausführliche Überlegungen zu energiesparenden Töpfen und Einfassungsringe für den Herd enthalten. Seine Kochherde sind auch für damalige Privathäuser belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 begannen die Arbeiten zur Anlage des [[Englischer Garten (München)|Englischen Gartens]] – einer der ersten und bis heute größten städtischen Parks im [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Stil]]. Er wurde im Mai 1792 der Öffentlichkeit übergeben. Rumford plante, in den Park eine Musterlandwirtschaft als sogenannte Schweizerei und eine veterinärmedizinische Schule mit Tierklinik zu integrieren. Die dafür nötigen Neubauten wurden allerdings 1816 von [[Leo von Klenze|Klenze]] gestoppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Erfolge stieg Thompson über die Ränge Generalmajor, Generalleutnant und Oberkommandierender der Armee 1788 zum Kriegsminister und Polizeichef auf. 1785 war er bereits zum Ehrenmitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Kurbayerischen Akademie der Wissenschaften]] ernannt worden, 1789 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 sicherte sich Thompson vom Kurfürsten die Vollmacht für einen städtebaulichen Eingriff, der bei den Münchnern zunächst auf wenig Gegenliebe stieß: die Entfestigung im Bereich des [[Karlstor (München)|Neuhauser Tores]]. Dort entstanden nach Plänen von Franz Thurn nach umfangreichen Abrissarbeiten die heutigen Umrisse des [[Stachus|Karlsplatzes]] anstelle der Stadtmauer. Der Name Karlsplatz wurde von den Einheimischen nicht akzeptiert, dafür bürgerte sich der Begriff „Stachus“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der bayerische Kurfürst von März bis Juli 1792 während des [[Interregnum]]s zwischen [[Leopold II. (HRR)|Leopold II.]] und [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] [[Reichsvikar]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] war, erhob er Thompson am 9. Mai 1792 mit dem Titel „Graf von Rumford“ in den [[Reichsgraf#Reichsgrafen als Inhaber kaiserlicher Grafendiplome|Reichsgrafenstand]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maximilian Gritzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte Deutscher Landesfürsten während der letzten drei Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; I. Band: Anhalt bis Bayern. C. A. Starke, Görlitz 1881, S. 201a&amp;lt;/ref&amp;gt; 1795/96 hielt sich Rumford in London auf, wohin er auch seine Tochter aus Amerika einlud, und stiftete mit je 5.000 Dollar die [[Rumford-Medaille]] der Royal Society, deren erster Träger er 1800 selbst wurde, und den [[Rumford-Preis]] der American Academy of Arts and Sciences. Nach seiner Rückkehr nach München gelang es Rumford 1796 als Vorsitzender des Staatsrats (in Vertretung des geflohenen Kurfürsten), durch diplomatisches Geschick in Verhandlungen mit den Österreichern und den Franzosen die Stadt München vor Kriegszerstörung zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Benjamin Thompson Statue.jpg|mini|Bronzestandbild von Thompson (1866 von [[Caspar von Zumbusch]]) an der [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]] in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Woburn, Massachusetts, Library with statue of Benjamin Thompson.JPG|mini|Kopie des Münchner Bronzestandbilds vor der Bibliothek in Woburn, Massachusetts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792 erhielt Thompson die [[Copley-Medaille]] der Royal Society. Während seiner Zeit in München führte er seine wissenschaftlichen Versuche weiter. So nahm er die Experimente zur Messung der Explosionskraft von Schießpulver wieder auf und veröffentlichte die Ergebnisse am 4. Mai 1797 in einer Arbeit für die Royal Society. Insbesondere verfolgte er seine Forschungen zur Natur der Wärme weiter. Er entwickelte eine Methode zur Messung der [[Spezifische Wärmekapazität|spezifischen Wärme]] von Stoffen, für die aber [[Johannes Wicke]] Priorität beanspruchte, und untersuchte die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien wie Pelz, Wolle und Federn. Ihre Isolationsfähigkeit führte er zu Recht darauf zurück, dass sie die Luft einschließen und dadurch die [[Konvektion]] verhindern. Thompson kam aber auch zu der ebenso gewagten wie falschen Annahme, dass Gase keine Wärme leiten können, die er später auf Flüssigkeiten ausdehnte. Obwohl diese These damals messtechnisch nicht widerlegt werden konnte, stieß sie auf lebhaften Widerspruch, vor allem durch [[John Dalton]] und [[John Leslie (Physiker)|John Leslie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thompsons wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung für die Entwicklung der [[Wärmelehre]] beruht aber hauptsächlich auf seinen berühmten Versuchen zum Kanonenbohren von 1798.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RumKaBo&amp;quot; /&amp;gt; In der kurfürstlichen [[Geschütz]]gießerei wurde die [[Lauf (Schusswaffe)|Seele]] der gegossenen [[Bronze]]geschütze mit stählernen Bohrern ausgebohrt. Die damit verbundene erhebliche Wärmeentwicklung erregte Thompsons wissenschaftliche Neugier und weckte bei ihm Zweifel an der damals allgemein anerkannten [[Kalorische Theorie|Stofftheorie der Wärme]]. Diese von [[Antoine Laurent de Lavoisier|Lavoisier]] 1787 formulierte Theorie postulierte die Existenz eines „Wärmeelements“ namens „[[Caloricum]]“, eines unsichtbaren, gewichtslosen, in den Körpern gebundenen flüssigkeitsartigen Stoffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thompson maß die beim Bohren entstehende Wärme und stellte fest, dass die über einen längeren Zeitraum abgegebene Wärmemenge ausgereicht hätte, um in kurzer Zeit das Kanonenrohr zum Schmelzen zu bringen. Daraus schloss er, dass eine so große Menge an Wärme nicht im ursprünglichen Kanonenrohr gebunden sein konnte. Zudem blieb die beim Bohren erzeugte Wärme über einen beliebig langen Zeitraum und bei wiederholten Bohrvorgängen am selben Rohr gleich groß. Wurde lange genug gebohrt, konnte beliebig viel Wärme erzeugt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hund, Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der physikalischen Begriffe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Mannheim (1978), S. 209–210&amp;lt;/ref&amp;gt; Die daraus abgeleitete Schlussfolgerung, dass mechanische Reibung eine unerschöpfliche Wärmequelle darstellt, widerlegte die Wärmestofftheorie, nach der die im Kanonenrohr gebundene und beim Bohren freigesetzte Wärme irgendwann hätte zur Neige gehen müssen. Thompson schloss aus seinen Versuchsergebnissen, dass Wärme kein Stoff sein könne, sondern eine Form von Bewegung sein müsse, und schuf damit die Grundlage für die moderne Theorie der Wärme als Energie und den [[Energieerhaltungssatz|Ersten Hauptsatz der Thermodynamik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thompson entwickelte verschiedene Geräte zur Erwärmung von Nahrungsmitteln und entdeckte zufällig mit seinen Küchengehilfinnen das [[Niedertemperaturgaren]], da eine Hammelschulter, welche über Nacht in einem erloschenen Trockenkasten für Kartoffeln liegen blieb, einen perfekten Gargrad erreicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Thompson: &amp;#039;&amp;#039;The complete works of Count Rumford (1870), Essays, political, economical, and philosophical, Volume 3&amp;#039;&amp;#039;, S. 188. [http://archive.org/details/completeworksofc03rumfiala PDF (englisch)], Suchbegriff &amp;#039;&amp;#039;drying potatoes&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 19. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thompson spielte eine wegweisende Rolle bei der frühen Entwicklung der [[Stempeluhr|Stechuhr]] (auch Kontrolluhr genannt). Als bayerischer Kriegsminister führte er 1797/98 in München eine einfache Kontrolluhr ein, um die Arbeitszeiten von Polizeibeamten und Soldaten zu überwachen und Bummeleien zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Monika Zwettler |url=https://www.konstruktionspraxis.vogel.de/die-entwicklung-der-stechuhr-a-9f480941cb8238e203994b4963180d70/ |titel=Die Entwicklung der Stechuhr |werk=Konstruktionspraxis.de |datum=2024-01-26 |sprache=de |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cornelia Fiedler |url=https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2021/04/von-der-fabrikglocke-ueber-die-stechuhr-bis-zur-app-die-arbeitszeiterfassung-wird-immer-moderner-387719 |titel=Von der Fabrikglocke über die Stechuhr bis zur App – die Arbeitszeiterfassung wird immer moderner · Leipziger Zeitung |werk=Leipziger Zeitung |datum=2021-04-15 |sprache=de |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letzte Lebensjahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Benjamin Thompson.jpg|mini|Benjamin Thompson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 sollte Rumford als bayerischer Gesandter an den britischen Hof gehen. Als [[Königreich Großbritannien|britischer]] Untertan konnte er in dieser Funktion nicht akkreditiert werden, blieb aber als privater Agent der bayerischen Regierung in London. Aufgrund seiner Initiative wurde Anfang März 1799 die [[Royal Institution of Great Britain]] als Forschungs- und Ausbildungseinrichtung für angewandte Naturwissenschaften gegründet. Im April 1799 wurde ein Haus in der Albemarle Street, [[Mayfair]], im Zentrum Londons gekauft. Rumford wurde der Sekretär der Institution, [[Thomas Garnett (Naturforscher, 1766)|Thomas Garnett]] (1766–1802) war der erste Dozent und [[George Finch, 9. Earl of Winchilsea|George Finch]] ihr erster Präsident. Als ihren ersten Direktor schlug Thompson [[Humphry Davy]] vor, mit dem es aber in der Folge zu erheblichen Reibungen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot des US-Präsidenten [[John Adams]], in den Vereinigten Staaten eine Militärakademie aufzubauen und zu leiten (die spätere Akademie von [[United States Military Academy|West Point]]), verbunden mit der Ernennung zum Generalinspekteur der Artillerie, lehnte Rumford ab. Die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] nahm ihn 1787 als auswärtiges Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-benjamin-thompson-graf-von-1790-rumford-2345| titel=Mitglieder – historisch: Benjamin Thompson| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1801 wurde er zum Mitglied der [[Royal Society of Edinburgh]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rse.org.uk/wp-content/uploads/2021/07/RSE-Fellows-BiographicalIndex-2.pdf |titel=Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–200, Part Two |hrsg=Royal Society of Edinburgh |format=PDF |abruf=2020-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1802 zum auswärtigen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr ging er nach Paris, wo er sich 1804 endgültig niederließ, Mitglied der [[Académie des sciences]] wurde und 1805 [[Marie Lavoisier]] heiratete, die wohlhabende Witwe des 1794 guillotinierten Chemikers [[Antoine Laurent de Lavoisier]] und selbst Chemikerin. Die Ehe verlief wenig glücklich; die Eheleute trennten sich schon 1807, und im Jahre 1810 wurde die Ehe geschieden. Rumford ließ sich in [[Quartier d’Auteuil|Auteuil]] bei Paris nieder, wo er sich weiter seinen Forschungen und Erfindungen widmete (unter anderem einer [[Kaffeemaschine]] nach dem Perkolator-Prinzip) und 1814 im Alter von 61 Jahren nach einem plötzlichen Fieberanfall starb. Er vermachte der [[Harvard University]] 50.000 Dollar, die damit 1816 den Rumford-Lehrstuhl für angewandte Physik und Mathematik einrichtete&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Jungnickel, Russell McCormmach: Cavendish. The Experimental Life. Bucknell, Pennsylvania 1999, S.&amp;amp;nbsp;479–484&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumfords Tochter Sarah (*&amp;amp;nbsp;18. Oktober 1774, †&amp;amp;nbsp;2. Dezember 1852), aus erster Ehe mit Sarah Walker Rolfe, war vermutlich die erste Amerikanerin, die den Titel einer Gräfin erbte. Thompson wurde 1814 auf dem Friedhof von Auteuil  &amp;#039;&amp;#039;(Cimetière d’Auteuil)&amp;#039;&amp;#039; in Paris beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombe Benjamin Thompson (1), Cimetière d&amp;#039;Auteuil, Paris.jpg|mini|Thompsons Grab auf dem Cimetière d’Auteuil (Paris)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thompson war ohne Zweifel eine schillernde, widersprüchliche Persönlichkeit: einerseits ein Frauenheld und Karrierist, der, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen, auf sein eigenes Fortkommen bedacht war, andererseits durch sein Wirken in München ein Wohltäter der Menschheit, dazu ein Mann von aufrichtigem wissenschaftlichen Interesse, der trotz begrenzter theoretischer Kenntnisse durch seine praktische Genialität wichtige Impulse für die Fortentwicklung und die Nutzbarmachung der Physik gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Rumford sind die [[Rumfordstraße]] im Münchener [[Gärtnerplatzviertel]] und das [[Rumfordhaus]] im [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]] benannt, heute eine städtische Jugendfreizeiteinrichtung. Ebenfalls im Englischen Garten, am Südende, gibt es einen Gedenkstein, der an den Menschenfreund als Erschaffer des Gartens erinnert. In der [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]] steht sein von [[Caspar von Zumbusch]] geschaffenes Standbild.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:File:Benjamin Thompson Statue.jpg|Standbild Benjamin Thompson]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Büste]] fand Aufstellung in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]]. 1970 wurde der Mondkrater [[Rumford (Mondkrater)|Rumford]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlanetaryNames|5220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recherches sur la chaleur&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1804–1813.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recherches sur les bois et le charbon&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1813.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Essays political, economical and philosophical&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände, London 1796–1803; (deutsch: Weimar 1800–1805)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Complete Works&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von George E. Ellis, 5 Bände. London/Boston 1876.&lt;br /&gt;
* Thompson, Benjamin: &amp;#039;&amp;#039;Experiments on the Production of Dephlogisticated Air from Water with Various Substances.&amp;#039;&amp;#039; In a Letter from Sir Benjamin Thompson, Knt. F. R. S. to Sir Joseph Banks, Bart. P. R. S. Phil. Trans. R. Soc. Lond. January 1, 1787 77:84-124; [[doi:10.1098/rstl.1787.0015]] [http://rstl.royalsocietypublishing.org/content/77/84.full.pdf (PDF; 6,4&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
* Thompson, Benjamin; [[Charles Blagden|Blagden, Charles]]: &amp;#039;&amp;#039;Experiments Made to Determine the Positive and Relative Quantities of Moisture Absorbed from the Atmosphere by Various Substances, under Similar Circumstances.&amp;#039;&amp;#039; By Sir Benjamin Thompson, Knt. F. R. S.; Communicated by Charles Blagden, M. D. Sec. R. S. Phil. Trans. R. Soc. Lond. January 1, 1787 77:240-245; [[doi:10.1098/rstl.1787.0022]] [http://rstl.royalsocietypublishing.org/content/77/240.full.pdf (PDF; 717&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Åkerman, Juliane von: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Thompson, Graf von Rumford&amp;#039;&amp;#039;. In: Wurst, Jürgen und Langheiter, Alexander (Hrsg.): Monachia. München: Städtische Galerie im Lenbachhaus, 2005. S. 159. ISBN 3-88645-156-9&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|643|655|Rumford, Benjamin Thompson Graf von|[[Karl Maximilian von Bauernfeind]]|ADB:Rumford, Benjamin Thompson Graf von}}&lt;br /&gt;
* Duane Bradley. &amp;#039;&amp;#039;Count Rumford: Strange American&amp;#039;&amp;#039;. Van Nostrand, Princeton 1967.&lt;br /&gt;
* George I. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Graf Rumford. Das abenteuerliche Leben des Benjamin Thompson&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 2002, ISBN 3-423-24342-2 (englische Originalausgabe: George I. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Count Rumford: The Extraordinary Life of a Scientific Genius – Scientist, Soldier, Statesman, Spy&amp;#039;&amp;#039;. Sutton Publishing, Gloucester 2001, ISBN 0-262-02138-2).&lt;br /&gt;
* S. C. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Thompson, Count Rumford&amp;#039;&amp;#039;. MIT Press, Cambridge USA 1981, ISBN 0-262-02138-2.&lt;br /&gt;
* D. S. L. Cardwell: &amp;#039;&amp;#039;From Watt to Clausius: The Rise of Thermodynamics in the Early Industrial Age&amp;#039;&amp;#039;. Heinemann, London 1971, ISBN 0-435-54150-1, S. 95–107.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|244|246|Rumford, Benjamin Thompson Graf von|[[Ludwig Hammermayer]]|118750372}}&lt;br /&gt;
* E. Larsen: &amp;#039;&amp;#039;An American in Europe: The life of Benjamin Thompson, Count Rumford&amp;#039;&amp;#039;. Rider, London und New York 1953.&lt;br /&gt;
* Hans-Erhard Lessing: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Pioniere&amp;#039;&amp;#039;. Wellhöfer-Verlag, Mannheim 2007.&lt;br /&gt;
* V. Orton: &amp;#039;&amp;#039;The Forgotten Art of Building a Good Fireplace: The Story of Sir Benjamin Thompson, Count Rumford, an American Genius &amp;amp; His Principles of Fireplace Design Which Have Remained Unchanged for 174 Years&amp;#039;&amp;#039;. Alan C. Hood and Company Inc, York 2000, ISBN 0-911469-17-6.&lt;br /&gt;
* W. J. Sparrow: &amp;#039;&amp;#039;Knight of the White Eagle: A biography of Sir Benjamin Thompson, Count Rumford, 1753–1814&amp;#039;&amp;#039;. Hutchinson, New York 1964.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Weidner&lt;br /&gt;
   |Titel=Rumford - Rezepte für ein besseres Bayern&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Münchener Stadtmuseum 2014&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hirmer&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sir Benjamin Thompson, Ein Amerikaner wird bayerischer Minister&amp;#039;&amp;#039;, Ein BR-Dokumentarfilm von [[Bernhard Graf (Kunsthistoriker)|Bernhard Graf]], 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118750372}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rumford.com/chimneyfireplacesa.html On Chimney Fireplaces] Englischer Originaltext von Rumfords Aufsatz&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/data/Insel/Information/KT/heftarchiv/1983/7-4-235.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sir Benjamin Thompson, Graf von Rumford (1753–1814)&amp;#039;&amp;#039;] -ausführlicher Lebenslauf und Darstellung seines Wirkens als [[Portable Document Format|PDF]] auf den Seiten des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/benjamin-thompson-rumford-100.html |text=„Mit wenig Mühe Gutes stiften“ |wayback=20140429080500}} Radiobeitrag über Benjamin Thompson, Graf Rumford (30&amp;amp;nbsp;min, 20&amp;amp;nbsp;MB bzw. 35&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Andrea Kath: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rumford104.html &amp;#039;&amp;#039;21.08.1814 - Todestag von Sir Benjamin Th. Graf Rumford&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] (Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RumKaBo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=„[[Count Rumford]]“&lt;br /&gt;
 |Titel=„Inquiry concerning the Source of the Heat“&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Essays, political, economical, and philosophical&lt;br /&gt;
 |Band=„Volume the second“&lt;br /&gt;
 |Datum=&lt;br /&gt;
 |Online={{archive.org |essayspoliticale04rumf/page/468/mode/2up |Online}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefs des Generalstabes der Bayerischen Armee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118750372|LCCN=n79060711|NDL=00621409|VIAF=84815521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thompson, Benjamin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benjamin Thompson| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffentechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Großbritannien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Copley-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Kurpfälzischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thompson, Benjamin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Count Rumford&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Offizier, Politiker, Experimentalphysiker und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1753&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Woburn (Massachusetts)|Woburn]], [[Province of Massachusetts Bay|Provinz Massachusetts Bay]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1814&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Quartier d’Auteuil|Auteuil]] bei [[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Poupou l&#039;quourouce</name></author>
	</entry>
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