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	<title>Benjamin Ludwig Ramhaufski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;FordPrefect42 am 16. Juli 2025 um 23:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-16T23:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benjamin Ludwig Ramhaufski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1631 in [[Prag]]; † [[19. Januar]] [[1694]] in [[Lambach]]) war ein österreichischer [[Organist]] und [[Komponist]] des [[Barockmusik|Barocks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Benjamin Ludwig Ramhaufski stammte aus Prag. Er sang zunächst als Kapellknabe beim Fürsten [[Martinic|Martenitz]] in [[Passau]]. 1648 kam er ins [[Stift Lambach|Kloster Lambach]] und nahm ein Orgelstudium auf. Der dortige Abt [[Placidus Hieber von Greifenfels| Placidus Hieber]] stellte ihn daraufhin als Organist ein. In die Zeit seines Wirkens fällt die Konzeption und Errichtung der bis heute erhaltenen Orgel durch den Orgelbauer [[Christoph Egedacher der Ältere| Christoph Egedacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramhaufski heiratete 1655 die Organistin Anna Siemer aus [[Linz]]. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor. Zudem nahm das Paar einige Nichten und Neffen zu sich, die nach dem [[Passau#Geschichte|Großbrand von 1662]] ihre Heimatstadt Passau verlassen mussten.&lt;br /&gt;
Ramhaufskis erste Ehefrau starb im November 1678. Im Mai 1679 heiratete Ramhaufski die ebenfalls aus Linz stammende Anna Barbara Weichlein, Schwester des Komponisten und Lambacher Konventualen [[Romanus Weichlein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin Ludwig Ramhaufski ist am 19. Januar 1694 in Lambach verstorben. An der [[Lambach#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Lambacher Friedhofskirche]] würdigt ihn ein [[Epitaph]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;Alhier ruhet in Gott der wohl /&lt;br /&gt;
Edl und kunstreiche Herr BENIA /&lt;br /&gt;
MIN LUDOVICUS RAMBHAUFSKI /&lt;br /&gt;
in dem hochlöbl. Closter Lambach in die /&lt;br /&gt;
41. Jahr wohlbestelter Organist und Com= /&lt;br /&gt;
ponist ist gestorben Anno 1694 den 19. /&lt;br /&gt;
Januarii seines Alters im 63. Jahr ligt /&lt;br /&gt;
auch bey ihm seyn Crstl. Haüßfrau Anna /&lt;br /&gt;
ein geborene Siemerin sein anderte Haüß- /&lt;br /&gt;
frau Anna Barbara ein geborene Weichlin /&lt;br /&gt;
hat Ihnen zu lieb und gedechtnüs diesen /&lt;br /&gt;
Grabstein aufrichten lassen Gott verleiche /&lt;br /&gt;
Ihnen ein fröliche Aüfferstehung zu dem /&lt;br /&gt;
Ewigen Leben Amen /&lt;br /&gt;
lieber Leser stehe nicht hier verblünst [?] /&lt;br /&gt;
bete ein Vater unser und AVE MARIA /&lt;br /&gt;
für uns&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Auftrag an seiner hauptsächlichen Wirkungsstätte schuf Ramhaufski vorwiegend die im Stift Lambach benötigte Kirchenmusik. Auch die [[Universität Salzburg| Benediktineruniversität Salzburg]] gab bei ihm Musiktheaterstücke in Auftrag.&lt;br /&gt;
Ob Ramhaufski auch Beziehungen nach Mähren hatte, ist ungeklärt. Eine im Kloster [[Kroměříž|Kremsier]] anonym überlieferte Toccata wird ihm zugeschrieben.&lt;br /&gt;
Zu Ramhaufskis Schülern gehört der Komponist [[Johann Beer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Töchter Ramhaufskis, Anna Kunigund (1659–1725) und Maria Eleonora (1662–1728) traten in das [[Benediktinen-Frauenstift Nonnberg]] in Salzburg ein und waren dort beide als Kapellmeisterinnen tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Linda Maria Koldau: &amp;#039;&amp;#039;Frauen-Musik-Kultur: ein Handbuch zum deutschen Sprachgebiet der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2005, ISBN 3-412-24505-4, S. 690; {{Google Buch|BuchID=QmkQScqES9UC|Seite=690|Hervorhebung=Ramhaufski}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einspielung ==&lt;br /&gt;
Ramhaufskis einzig erhaltenes Werk liegt in Kremsmünster, eine Messe für 23 Stimmen, komponiert 1670 und Abt Erenbert Schreyvogl gewidmet (Missa á 23, Sig. A-Kr/C8,659). Ramhaufskis &amp;#039;&amp;#039;Missa á 23&amp;#039;&amp;#039; wurde von Gunar Letzbor mit dem Ensemble Ars Antiqua Austria und den [[St. Florianer Sängerknaben]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Deinhammer]] im Booklet zur oben genannten CD-Einspielung&lt;br /&gt;
* Peter Deinhammer: &amp;#039;&amp;#039;[[Joseph Balthasar Hochreither]] (1669–1731). Eine Biographie. Mit besonderer Berücksichtigung seines Wirkens im Benediktinerstift Lambach.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 2009, S. 20&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130888169X|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* Klaus Petermayr, Peter Deinhammer: [https://musikland-ob-der-enns.at/bio.htm#Ramhaufski Lebenslauf Ramhaufkis auf der Webseite Musikland ob der Enns.at]&lt;br /&gt;
* [https://rism.online/people/30007961 Benjamin Ludwig Ramhaufski] im -[[RISM]]-Opac&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132613794|LCCN=no2008134369|VIAF=11012187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ramhaufski, Benjamin Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Barock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stift Lambach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1694]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ramhaufski, Benjamin Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Organist und Komponist des Barock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1631&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1694&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lambach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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