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	<title>Benjamin Harrison - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/248362130&quot; title=&quot;Spezial:Diff/248362130&quot;&gt;248362130&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Alrael&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Alrael&quot;&gt;Alrael&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Präsidenten Benjamin Harrison. Zum Mitunterzeichner der Unabhängigkeitserklärung siehe [[Benjamin Harrison V]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:President Benjamin Harrison 1897.jpg|mini|Benjamin Harrison (1897)&lt;br /&gt;
[[Datei:Benjamin Harrison Signature.svg|rahmenlos|rechts|klasse=skin-invert-image|Harrisons Unterschrift]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1833]] in [[North Bend (Ohio)|North Bend]], [[Ohio]]; † [[13. März]] [[1901]] in [[Indianapolis]], [[Indiana]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Politiker und von 1889 bis 1893 der [[Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten|23.]]&amp;amp;nbsp;[[Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde in die einflussreiche [[Harrison (Politikerfamilie)|Harrison-Familie]] geboren; sein Großvater war Präsident [[William Henry Harrison]]. Während des [[Sezessionskrieg]]s diente Harrison als [[Brigadegeneral]] in der [[Unionsheer im Sezessionskrieg|Unionsarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Erziehung und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Benjamin Harrison entstammte der politisch einflussreichen [[Harrison (Familie)|Harrison-Familie]]. Er war der Sohn des relativ wohlhabenden Farmers und späteren Abgeordneten im [[Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten|Repräsentantenhaus]] [[John Scott Harrison]] und Enkel des neunten Präsidenten [[William Henry Harrison]], in dessen Haus er 1833 geboren wurde. Sein Urgroßvater, [[Benjamin Harrison V]], war Mitunterzeichner der [[Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten|Unabhängigkeitserklärung]]. Dieser war ein direkter Nachkomme von [[Thomas Harrison (General, 1606)|Thomas Harrison]], der das [[Todesstrafe|Todesurteil]] gegen [[Karl I. (England)|Karl I.]] unterschrieb.&amp;lt;!--eine Quelle wäre bei diesem häufigen Nachnamen angebracht--&amp;gt; Die Mutter Harrisons, Elizabeth Irwin Harrison, war eine strenggläubige [[Presbyterianer]]in. Harrison wuchs mit drei Brüdern und vier Schwestern in einem ländlich geprägten Umfeld auf. Anfänglich erhielt er Unterricht von Hauslehrern. Später besuchte er eine zweijährige Vorbereitungsschule in [[Cincinnati]]. Danach studierte Harrison Jura an der [[Miami University]] in [[Oxford (Ohio)|Oxford]], Ohio, welche er 1852 als einer der besten seines Semesters abschloss. Im Jahr darauf heiratete er [[Caroline Harrison|Caroline Lavinia Scott]], die Tochter eines Predigers&amp;lt;!--diese Info ist im angeführten Beleg nicht enthalten--&amp;gt;, welche er am College kennengelernt hatte. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. 1853 setzte er sein Studium bei der Anwaltspraxis &amp;#039;&amp;#039;Storer &amp;amp; Gwynne&amp;#039;&amp;#039; fort. Ein Jahr später absolvierte er erfolgreich seine Anwaltsprüfung und war danach in [[Indianapolis]], [[Indiana]], wo er sich mit seiner Frau häuslich niederließ, bis 1860 in seinem Beruf tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BP&amp;quot;&amp;gt;[https://millercenter.org/president/bharrison/life-before-the-presidency &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Life before the presidency&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Miller Center of Public Affairs&amp;#039;&amp;#039;, University of Virginia (englisch), abgerufen am 18. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Laufbahn bis zur Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Benjamin Harrison Home.jpg|mini|[[Benjamin Harrison Home]] in Indianapolis. Harrison lebte hier von 1874 bis zu seinem Lebensende 1901 mit Ausnahme seiner Amtszeiten als Senator und US-Präsident]]&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit engagierte er sich für die [[Republikanische Partei]] und während der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1856|Präsidentschaftswahl 1856]] für den Kandidaten [[John Charles Frémont]]. 1857 kandidierte er erfolgreich für die Anwaltschaft der Stadt Indianapolis. Des Weiteren wurde er Sekretär des Zentralausschusses der Republikaner von [[Indiana]]. Im [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1860|Präsidentschaftswahlkampf von 1860]] setzte er sich für [[Abraham Lincoln]] ein. Danach wurde er verantwortlicher Berichterstatter für den [[Supreme Court#Vereinigte Staaten von Amerika|Supreme Court]] von Indiana.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Sezessionskrieg]]s trat er 1862 als [[Second Lieutenant]] in das 70. Indiana Infanterieregiment der [[Unionsheer im Sezessionskrieg|Unionsarmee]] ein. Bis zu seinem Abschied im Juni 1865 brachte er es dort bis zum [[Brigadegeneral|Brigadier General]]. Er kommandierte eine Brigade in den Schlachten von Resaca, [[Cassville (Georgia)|Cassville]], New Hope Church, Lost Mountain, Kennesaw Mountain, Marietta, Peachtree Creek, Atlanta und [[Schlacht von Nashville|Nashville]]&amp;lt;!--hier fehlt noch eine Quelle--&amp;gt;. Während des [[Atlanta-Feldzug]]s diente er unter [[William Tecumseh Sherman]], der Harrison als einen vorausschauenden, disziplinierten und kämpferischen Soldaten beschrieb, und gehörte zu den ersten Unionstruppen, die nach der Kapitulation in Atlanta einmarschierten. Nach dem Ende des Krieges nahm er seine Tätigkeiten als Anwalt und Berichterstatter beim obersten Gerichtshof von [[Indiana]] wieder auf. Harrison bewarb sich 1872 erfolglos für die Kandidatur der Republikaner um den Posten des [[Gouverneur (Vereinigte Staaten)|Gouverneurs]]. 1876 konnte er sich zwar bei den Republikanern durchsetzen, unterlag aber in einer knappen Wahl dem Kandidaten der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokraten]], [[James Douglas Williams]]. Aus Anerkennung für seinen Einsatz im [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1876|Präsidentschaftswahlkampf von 1876]] wurde Harrison von Präsident [[Rutherford B. Hayes]] in die [[Mississippi River Commission]] berufen. 1880 führte er den Vorsitz der Delegation aus Indiana auf der [[Republican National Convention]]. Dort unterstützte er die Präsidentschaftskandidatur des noch relativ unbekannten [[James A. Garfield]]. Von 1881 bis 1887 war er [[Senat der Vereinigten Staaten|Senator]] für Indiana im [[Kongress der Vereinigten Staaten|Kongress]]. Dort verfolgte er programmatische Schwerpunkte, wie zum Beispiel Pensionen für Veteranen des Bürgerkriegs, die Anerkennung des [[Dakota-Territorium]]s als Bundesstaat, hohe [[Schutzzölle]] und die Modernisierung der Marine, welche auch später seine Präsidentschaft prägten. Mit seiner Opposition gegen den [[Chinese Exclusion Act]] von 1882 entfernte Harrison sich vom [[Mainstream#Weitere Verwendung|Mainstream]] seiner Partei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nominierung und Wahl ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Harrison-inauguration.jpg|mini|Amtseinführung am 4. März 1889]]&lt;br /&gt;
Auf der Republican National Convention 1888 in Chicago war er für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat nur zweite Wahl hinter den Favoriten [[James G. Blaine]] und [[John Sherman]]. Als Ersterer sich nicht durchsetzen konnte, unterstützte er mit seinen Delegierten Harrison, der somit im achten Wahlgang die Nominierung erreichen konnte. Als [[Running Mate]] für den Posten des [[Vizepräsident der Vereinigten Staaten|Vizepräsidenten]] entschied er sich für [[Levi P. Morton]]. Der Slogan seiner Präsidentschaftskampagne lautete &amp;#039;&amp;#039;Rejuvenated Republicanism&amp;#039;&amp;#039;, also in etwa „verjüngter Republikanismus“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CE&amp;quot;&amp;gt;[https://millercenter.org/president/bharrison/campaigns-and-elections &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Campaigns and Elections&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Miller Center of Public Affairs&amp;#039;&amp;#039;, University of Virginia (englisch), abgerufen am 18. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Jeffrey Normand Bourdon: [https://www.jstor.org/stable/10.5378/indimagahist.110.3.0246 &amp;#039;&amp;#039;Trains, Canes, and Replica Log Cabins: Benjamin Harrison’s 1888 Front-Porch Campaign for the Presidency.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Indiana Magazine of History.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 110, No. 3, September 2014, {{ISSN|0019-6673}}, S. 246–269.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1888|Wahlen]] konnte sein Gegenkandidat von den Demokraten, der amtierende Präsident [[Grover Cleveland]], zwar rund 90.000 Stimmen mehr als Harrison erzielen, dieser lag aber bei den Wahlmännerstimmen in Führung, wobei der Bundesstaat New York den Ausschlag gab, wo der republikanische Kandidat die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Benjamin Harrison (official Presidential portrait, 1895).jpg|mini|Harrisons offizielles Porträt im [[Weißes Haus|Weißen Haus]]]]&lt;br /&gt;
Seine Amtseinführung im März 1889 stellte ein Jubiläum dar, fand sie doch genau 100 Jahre nach der ersten Amtseinführung [[George Washington]]s statt, was seinen Zeitgenossen angesichts von Harrisons Ahnenreihe Anlass zu oft wenig schmeichelhaften Vergleichen gab. In seiner [[Amtseinführung des Präsidenten der Vereinigten Staaten|Inaugurationsrede]], eine der kürzesten der Geschichte, beschwor Harrison das Wachstum der amerikanischen Nation aufbauend auf den Einfluss von Religion und Bildung und forderte die Bergbaustaaten im Westen und die Baumwollstaaten im Süden dazu auf, ein Industriepotential wie jenes der östlichen Bundesstaaten anzustreben und kündigte Schutzzölle an. Die großen Unternehmen forderte er auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen, so hätten sie weniger Grund sich über die Behinderung ihrer Geschäfte zu beschweren. Im Bereich der Außenpolitik betonte er die [[Monroe-Doktrin]] als Grundpfeiler, forderte die Modernisierung der Kriegsflotte sowie den Aufbau einer zivilen Handelsflotte. Er verpflichtete sich zur Aufrechterhaltung des internationalen Friedens, durch die Politik der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten. Zum Ende seiner Präsidentschaft kam es 1892 mit dem 400. Jahrestag der [[Entdeckung Amerikas 1492|Entdeckung Amerikas]] durch [[Christopher Kolumbus]] zu einem weiteren bedeutenden runden Jubiläum, das allerdings erst unter seinem Nachfolger mit der Eröffnung der [[World’s Columbian Exposition]] im Frühjahr 1893 offiziell begangen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harrison ist der erste Präsident der Vereinigten Staaten, dessen Stimme 1889 mit Hilfe einer [[Phonographenwalze]] aufgezeichnet wurde, und der letzte, der einen Vollbart trug. Während seiner Amtszeit wurde das [[Weißes Haus|Weiße Haus]] elektrifiziert. Außerdem fand während seiner Präsidentschaft im Bundesstaat [[New York (Bundesstaat)|New York]] 1890 weltweit die erste Exekution auf dem [[Elektrischer Stuhl|Elektrischen Stuhl]] statt.&amp;lt;!--noch unbelegte Infos, z.T. eher Rubrik Vermischtes als Bedeutsames, aus der Version vor meiner Bearbeitung, erstmal hier geparkt--&amp;gt; Harrison zog ins Weiße Haus mit seiner gesamten Familie einschließlich seiner Enkel. Neben vielen anderen Haustieren hielt er die Ziege [[Old Whiskers]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.theatlantic.com/politics/archive/2015/05/the-great-white-house-goat-chase/454449/ The Great White House Goat Chase]&amp;#039;&amp;#039; auf der Website von [[The Atlantic]]; abgerufen am 4. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kandidierte zwar für eine Wiederwahl mit [[Whitelaw Reid]] als Running Mate, führte 1892 aber keinen Wahlkampf, da er sich um seine tuberkulosekranke Frau kümmerte, die schließlich zwei Wochen vor der Wahl starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Donald Marquand Dozer: [https://www.jstor.org/stable/1841756 &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison and the Presidential Campaign of 1892.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The American Historical Review.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 54, No. 1, Oktober 1948, {{ISSN|0002-8762}} S. 49–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; So setzte sich bei der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1892|Präsidentschaftswahl 1892]] Harrisons Vorgänger, Cleveland, durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Innenpolitik ====&lt;br /&gt;
Obwohl er Präsident war, galt anfangs [[Thomas Brackett Reed]] als der einflussreichere Politiker der Republikaner. Eine der bedeutendsten Entscheidungen der Präsidentschaft Harrisons war der &amp;#039;&amp;#039;[[William McKinley|McKinley]] Tariff&amp;#039;&amp;#039;, welcher die [[Schutzzölle]] auf nahezu 50 % hob. Zudem stattete dieses Gesetz den Präsidenten mit weitreichenden [[Handelspolitik|handelspolitischen]] Befugnissen aus, die keine Beteiligung des Kongresses mehr vorsahen. Harrison unterstützte den [[Sherman Antitrust Act]], der die marktbeherrschende Stellung von [[Trust (Wirtschaft)|Trusts]] und [[Wirtschaftskartell|Kartellen]] wie zum Beispiel der [[Standard Oil Company]] einschränken sollte. Das auf Senator [[John Sherman]] zurückgehende Gesetz war das erste dieser Art [[Politisches System der Vereinigten Staaten#Gewalten auf Bundesebene|auf Bundesebene]] in den Vereinigten Staaten. Der Sherman Antitrust Act war allerdings zu vage gefasst und mit zu geringen finanziellen und personalen Mitteln ausgestattet, um eine besondere Wirkung zu entfalten. Zudem waren die in ihm vorgesehenen Sanktionen, die eine Höchststrafe von 5.000 US-Dollar (nach heutiger Kaufkraft {{Inflation|US|5000|1890|r=-3}} Dollar) vorsahen, sehr niedrig und kaum abschreckend. Die Amtsnachfolger von Harrison verschärften das Gesetz nach und nach und schränkten damit die Macht der [[Monopol]]e ein. Der Sherman Antitrust Act ist bis heute die Grundlage des US-amerikanischen [[Wettbewerbsrecht]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DA&amp;quot;&amp;gt;[https://millercenter.org/president/bharrison/domestic-affairs &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Domestic Affairs&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Miller Center of Public Affairs&amp;#039;&amp;#039;, University of Virginia (englisch), abgerufen am 18. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Außenpolitik ====&lt;br /&gt;
Im außenpolitischen Tagesgeschäft kam es zu einem Streit mit dem Nachbarn Kanada um die reichen Fisch- und [[Robben]]gründe um den [[Aleuten]]-Archipel in [[Alaska]] und mit einigen europäischen Staaten, insbesondere mit dem [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]], die aus hygienischen Bedenken ein Embargo auf amerikanisches Schweinefleisch verhängten. 1891 gerieten die [[chile]]nisch-amerikanischen Beziehungen in eine tiefe Krise, als der dortige US-Botschafter Patrick Egan sich zu sehr in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt hatte, indem er Flüchtlingen in der Botschaft Unterschlupf bot. Die [[Baltimore-Zwischenfall|Affaire (Baltimore-Zwischenfall)]] um die Gefangensetzung von einem Dutzend amerikanischer Seeleute und der Mord an zwei von ihnen brachten die beiden Länder an den Rande eines Krieges. Im Rückblick lobte der spätere Präsident [[Theodore Roosevelt]] die energische Außenpolitik Harrisons und seines Außenministers [[James G. Blaine]]. Als 1893 US-amerikanische Pflanzer die [[Königreich Hawaiʻi|Monarchie]] in [[Hawaii]] stürzten, hielt sich Harrison, der sehr wohl an einer Marinebasis interessiert war, zurück und reagierte nicht wie erwartet mit der Annexion der Inseln.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu George W. Baker, Jr.: [https://www.jstor.org/stable/3636837 &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison and Hawaiian Annexation: A Reinterpretation.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pacific Historical Review.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 33, No. 3, August 1964, {{ISSN|0030-8684}}, S. 295–309.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of President Benjamin Harrison and his two wives in Indianapolis, Indiana.jpg|mini|Grab von Benjamin Harrison und seinen beiden Frauen auf dem Crown Hill National Cemetery]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Amtszeit kehrte er nach Indianapolis zurück und heiratete 1896 die verwitwete Mary Lord Dimmick, eine Nichte seiner ersten Gattin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LB&amp;quot;&amp;gt;[https://millercenter.org/president/bharrison/life-in-brief &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Life in Brief&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Miller Center of Public Affairs&amp;#039;&amp;#039;, University of Virginia (englisch), abgerufen am 18. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ansonsten führte Harrison das Leben eines [[Elder statesman|Elder Statesman]]. So hielt er eine Vorlesungsreihe über Verfassungsrecht an der [[Stanford University]] und war leitender Berater [[Venezuela]]s bei seinen Grenzdisputen mit [[Britisch-Guayana]]. Er starb 1901 an einer Lungenentzündung in seinem Haus in Indianapolis. Harrison wurde neben seiner ersten Frau auf [[Crown Hill National Cemetery]] in Indianapolis begraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AP&amp;quot;&amp;gt;[https://millercenter.org/president/bharrison/life-after-the-presidency &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Life after the Presidency&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Miller Center of Public Affairs&amp;#039;&amp;#039;, University of Virginia (englisch), abgerufen am 18. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Seine Zeitgenossen hielten Harrison nach der [[Wirtschaftskrise von 1893|Panik von 1893]], welche die Amtszeit seines Nachfolgers Cleveland überschattete, zunächst in guter Erinnerung, wurde aber in Folge der stürmischen Entwicklung und des großen Wirtschaftsaufschwungs, welcher die USA um die Jahrhundertwende erfasste, bald schon wieder vergessen. Im Urteil der Historiker stand Harrison lange Zeit im Schatten späterer Präsidenten wie [[William McKinley]] und [[Theodore Roosevelt]] und galt als farblos und unbedeutend. In letzter Zeit wird jedoch sein Eintreten für [[Bürgerrechtsbewegung|Bürgerrechte]] positiv hervorgehoben. Seine Außenpolitik, insbesondere in Hinblick auf die Beziehungen mit Lateinamerika und dem pazifischen Raum, gilt ebenso als richtungsweisend.&amp;lt;!--eine Quelle wäre hier und für den seltsame Gewichte setzenden Abschnitt Präsidentschaft dringend nötig, millercenter.org allerdings noch nicht daraufhin gegengelesen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Benjamin Harrison|Kabinett Harrison]]&lt;br /&gt;
* [[Harrison (Familie)|Harrison-Familie]]&lt;br /&gt;
* [[Oklahoma Land Run]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;This Country of ours.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage. C. Scribner, New York 1897, {{LCCN|04003866}}.&lt;br /&gt;
* Mary Lord Harrison (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Views of an ex-president.&amp;#039;&amp;#039; Bowen-Merrill, Indianapolis 1901, {{LCCN|01023276}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Allan B. Spetter: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison.&amp;#039;&amp;#039; In Ken Gormley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Presidents and the Constitution. Volume 1&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;From the Founding Fathers to the Progressive Era&amp;#039;&amp;#039;). New York State University Press, New York 2020, ISBN 978-1-4798-2323-9, S. 297–307.&lt;br /&gt;
* Raimund Lammersdorf: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison (1889–1893): Präsident im Schatten des Kongresses.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christof Mauch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanischen Präsidenten: 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama.&amp;#039;&amp;#039; 6., fortgeführte und aktualisierte Auflage. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-58742-9, S. 234–238.&lt;br /&gt;
* Michael J. Gerhardt: &amp;#039;&amp;#039;The Forgotten Presidents: Their Untold Constitutional Legacy.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 2013, ISBN 978-0-19-938998-8, S. 141–154 (= &amp;#039;&amp;#039;9. Benjamin Harrison&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Charles W Calhoun: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;The American Presidents Series.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Arthur M. Schlesinger]], [[Sean Wilentz]]. The 23rd President). Times Books, New York City 2005, ISBN 978-0-8050-6952-5.&lt;br /&gt;
* Homer E. Socolofsky, Allan Spetter: &amp;#039;&amp;#039;The Presidency of Benjamin Harrison.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Kansas, Lawrence 1987, ISBN 978-0-7006-0320-6.&lt;br /&gt;
* Harry Joseph Sievers:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Hoosier Warrior.&amp;#039;&amp;#039; New York University Press, New York 1960, {{OCLC|1152918564}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Hoosier statesman, from the Civil War to the White House, 1865–1888.&amp;#039;&amp;#039; New York University Press, New York 1960, {{OCLC|999549969}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison: Hoosier President, The White House and after, 1889–1901.&amp;#039;&amp;#039; Bobbs Merrill, 1968, ISBN 9780672506154.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Benjamin Harrison speech.ogg|Benjamin Harrisons Stimme]] ([[Ogg|OGG]]; 695&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.whitehouse.gov/history/presidents/bh23.html |text=Biografie |wayback=20090117204624}} auf whitehouse.gov (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://millercenter.org/president/bharrison &amp;#039;&amp;#039;American President: Benjamin Harrison (1833–1901)&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;Miller Center of Public Affairs&amp;#039;&amp;#039; der [[University of Virginia]] (englisch, Redakteur: Allan B. Spetter)&lt;br /&gt;
* [https://www.presidency.ucsb.edu/people/president/benjamin-harrison &amp;#039;&amp;#039;The American Presidency Project: Benjamin Harrison.&amp;#039;&amp;#039;] Datenbank der [[University of California, Santa Barbara]] mit Reden und anderen Dokumenten aller amerikanischen Präsidenten (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.c-span.org/video/?151616-1/life-portrait-benjamin-harrison &amp;#039;&amp;#039;Life Portrait of Benjamin Harrison&amp;#039;&amp;#039;] auf [[C-SPAN]], 20. August 1999, 130 Minuten (englischsprachige Dokumentation und Diskussion mit den Historikern Douglas Shumavon und Charles W. Calhoun sowie Führung durch das [[Benjamin Harrison Home]])&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11872049X|LCCN=n50026594|VIAF=102441725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harrison, Benjamin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benjamin Harrison| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Politikerfamilie Harrison|Benjamin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator der Vereinigten Staaten aus Indiana]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harrison, Benjamin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Politiker, 23. Präsident der USA (1889–1893)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1833&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[North Bend (Ohio)|North Bend]], Ohio&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Indianapolis]], Indiana&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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