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	<title>Benjamin H. Unruh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:58:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benjamin_H._Unruh&amp;diff=1341263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fritz Krischen am 20. Dezember 2024 um 08:43 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-20T08:43:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Benjamin H. Unruh and H. S. Bender, circa 1930 (5366939877).jpg|miniatur|Benjamin H. Unruh (links) mit Harold S. Bender, etwa 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benjamin Heinrich Unruh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1881]] in Philippstal, heute Timir Bulat, [[Russland]]; † [[12. Mai]] [[1959]] in [[Mannheim]], [[Deutschland]]) war ein [[Russlandmennoniten|russlandmennonitischer]] bzw. [[russlanddeutsche]]r Professor, Autor und Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Benjamin Unruh wurde als zehntes von elf Kindern von Heinrich Benjamin Unruh, eines Gemeindeältesten der [[Mennoniten|Mennonitischen]] Kirche in Karassan, und seiner Ehefrau Elisabeth geb. Wall geboren. Er besuchte die Orloffer Zentralschule in der [[Kolonie Molotschna|Mennonitenansiedlung Molotschna]]. Er erwarb das Lehrerexamen an der russischen Mittelschule in [[Simferopol]] und 1899 das russische Staatsexamen in [[Charkiw|Charkow]]. Von 1900 bis 1907 besuchte er zwei Hochschulen in [[Basel]], [[Schweiz]], studierte an der Universität und in den frühen Jahren besuchte er parallel dazu ein Predigerseminar. Am Ende seiner Studienjahre heiratete er in [[Bayern]] Frieda Hege. Nach Russland zurückgekehrt, unterrichtete er an der Halbstadt Kommerzschule die Fächer Deutsch und Religion. In dieser Zeit schrieb er eine Bibelkunde für die mennonitischen Schulen in Russland, die in manchen Kreisen zu Kontroversen führte. Aufgrund der sich verschlechternden Bedingungen in Russland durch den atheistischen [[Kommunismus]], wurde Unruh 1920 von den [[Russlandmennoniten]] als Mitglied einer Studienkommission ausgewählt, die nach Möglichkeiten einer Auswanderung in andere Länder suchten. Seine Aufgabe führte ihn nach [[Nordamerika]] und [[Westeuropa]], wo er sich 1920 dann in Deutschland in [[Karlsruhe]] niederließ. 1937 bekam er von der [[Universität Heidelberg]] die Ehrendoktorwürde in [[Theologie]]. Lange Jahre war er Lektor für russische Sprache und [[Literatur]] an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn seiner Zeit in Deutschland an half er als Kommissar des &amp;#039;&amp;#039;Canadian Mennonite Board of Colonization&amp;#039;&amp;#039; und später für das &amp;#039;&amp;#039;[[Mennonite Central Committee|Mennonitische Zentralkomitee]]&amp;#039;&amp;#039; Mennoniten aus Russland bei der Auswanderung nach [[Kanada]] und [[Paraguay]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] setzte er sich unermüdlich für die vielen russlanddeutschen [[Flüchtling]]e ein. Er war Mitglied in zahlreichen Organisationen, die die Rechte der [[Russlanddeutsche]]n vertraten, darunter auch „Brüder in Not“ und der [[Landsmannschaft der Deutschen aus Russland]], wo er als Gründungsmitglied in den Beirat gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Kampen| first = Johann| title = 50 Jahre Landsmannschaft der Deutschen aus Russland| publisher = landsmannschaft-der-deutschen-aus-russland.de| accessdate = 2012-06-02| url = http://www.landsmannschaft-der-deutschen-aus-russland.de/LmdDaR/lmddar.html| archiveurl = https://web.archive.org/web/20180203215033/http://www.landsmannschaft-der-deutschen-aus-russland.de/LmdDaR/lmddar.html| archivedate = 2018-02-03| offline = 0 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch sein Engagement für die [[Vertreibung|Vertriebenen]] wurde er weit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau heiratete er Paula Hotel. Am 12. Mai 1959 starb er in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Sein wichtigstes Werk war unzweifelhaft das wissenschaftliche und historische Buch über die mennonitischen Wanderbewegungen. Es enthält Namenslisten aus Originaldokumenten von verschiedenen Volkszählungen der Mennoniten in Westpreußen und Russland und trägt bedeutend zum Verständnis und zur Ahnenforschung von Russlandmennoniten bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die niederlaendisch-niederdeutschen Hintergruende der mennonitischen Ostwanderungen in 16., 18., und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Karlsruhe-Rüppurr 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fügung und Führung im Mennonitischen Welthilfswerk 1920 - 1933.&amp;#039;&amp;#039; H. Schneider, Karlsruhe 1966  Selbstverlag, 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kreuz als Botschaft für unsere Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Diesterweg, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kollektiv-Erziehung.&amp;#039;&amp;#039; Eckart-Verlag, Berlin-Steglitz 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution und Reformation in Russland.&amp;#039;&amp;#039; H. Harder, Wernigerode a.H. 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.mennlex.de/doku.php?id=art:unruh_benjamin_heinrich&lt;br /&gt;
* http://www.gameo.org/encyclopedia/contents/U5796.html&lt;br /&gt;
* http://www.landsmannschaft-der-deutschen-aus-russland.de/LmdDaR/lmddar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13902767X|LCCN=no2018166232|VIAF=111668829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unruh, Benjamin H}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mennonitischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mennonit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Unruh, Benjamin H.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Unruh, Benjamin Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russlanddeutscher Mennonitenvertreter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Timir Bulat|Philippstal]], Russisches Kaiserreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fritz Krischen</name></author>
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