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	<title>Beni Israel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:21:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mateus2019: dort</title>
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		<updated>2024-04-14T17:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beni-israel-india.jpg|miniatur|hochkant|Beni Israel, 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beni Israel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bene Israel, Benai Israel, B&amp;#039;nai Israel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bani Israel&amp;#039;&amp;#039;, „Söhne Israels“) sind eine Gruppe von [[Juden in Indien]], die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hauptsächlich in [[Mumbai]] und der Umgebung der Stadt in der Region [[Konkan]] bis nach [[Karatschi]] im Norden lebten. Ihre Sprache ist das im Bundesstaat [[Maharashtra]] gesprochene [[Marathi]], während die [[Cochin-Juden]] im [[Südindien]] [[Malayalam]] sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beni Israel behaupten, von Juden abzustammen, die nach den Verfolgungen des 2. Jahrhunderts v. Chr. in [[Galiläa]] geflohen sind. Die Beni Israel ähneln dem nicht-jüdischen Volk der [[Marathen]] in Aussehen und Sitten, was auf eine Vermischung der Juden mit den Indern schließen lässt. Die Beni Israel halten sich an die [[Jüdische Speisegesetze|jüdischen Speisegesetze]], an die [[Brit Mila|Beschneidung]] und halten den [[Sabbat]] als Ruhetag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beni Israel sagen, ihre Vorfahren seien Ölpresser in [[Galiläa]] gewesen und stammten von den Überlebenden eines [[Schiffbruch]]es. Im 18. Jahrhundert wurden sie von Händlern aus [[Bagdad]] „entdeckt“. Zu dieser Zeit praktizierten die Beni Israel nur wenige äußerliche Formen des [[Judentum]]s (daran wurden sie als Juden erkannt) und hatten keine eigenen Gelehrten. Ihre Religion zeigte auch christlich-islamische Einschläge. Gelehrte aus Bagdad und [[Kochi (Indien)|Kochi]] lehrten sie daraufhin die Hauptrichtungen des Judentums des 18. und 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüdische Händler aus Europa bereisten im Mittelalter den indischen Subkontinent, es ist aber nicht klar, ob sie dauerhaft dort siedelten. Der erste verlässliche Beleg für Juden in Indien stammt aus dem 11. Jahrhundert. Es gilt als sicher, dass sich die ersten Siedlungen entlang der Westküste befanden. Der Verweis [[Abraham ibn Daud]]s auf Juden in Indien aus dem 12. Jahrhundert ist recht vage. Für die nächsten Jahrhunderte fehlen Belege. Eine Quelle aus dem 16. Jahrhundert ist der holländische Kaufmann [[Jan Huygen van Linschoten]], der über die Jahre 1579 bis 1592 berichtet, es habe in [[Kochi (Indien)|Cochin]], [[Goa]] und im Landesinneren Muslime und Juden in großer Zahl gegeben. Nachfolgend berichtet [[Pieter van den Broecke]] zwischen 1621 und 1630 entsprechend über Juden in [[Gujarat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ishrat Alam: &amp;#039;&amp;#039;Jewish Merchants in the Mughal Empire.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Indian History Congress,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, 2004, S. 267–276, hier S. 267&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die 1830er Jahre werden 6.000 Beni Israel angenommen, für die Jahrhundertwende 10.000 und 1948, als sie den Gipfel in Indien erreicht hatten, waren es 20.000. Seitdem ist (vor allem wegen der Abwanderung nach [[Israel]]) die Bevölkerung in Indien auf unter 5.000 gesunken. Einige Gelehrte (Afzal Khan Khatak, Hafez Rahmat Khan, Sir William Jones u.&amp;amp;nbsp;a.) vertreten die Theorie, dass aus den Beni Israel das Volk der [[Paschtunen]] entstanden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahmedabad Synagogue.jpg|miniatur|Magen-Abraham-Synagoge der Beni Israel in [[Ahmedabad]]]]&lt;br /&gt;
Die Beni Israel sind nur eine Gruppe innerhalb der Juden Indiens. Eine andere sind die Baghdadi („aus Baghdad [stammend]“), wie Juden aus dem Mittleren Osten, hauptsächlich aus dem [[Irak]] genannt werden, die Anfang des 18. Jahrhunderts nach Indien übersiedelten. Bis zur Auswanderung der meisten Juden nach Israel im Zuge der Unabhängigkeit Indiens 1948 betonten die Baghdadi ihr „nicht-indisches“ Judentum und bezweifelten wie die britischen Juden das Jüdischsein der Beni Israel.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitch Numark: &amp;#039;&amp;#039;Constructing a Jewish Nation in Colonial India: History, Narratives of Discent, and the Vocabulary of Modernity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jewish Social Studies, New Series,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, Nr. 2, Winter 2001, S. 89–113, hier S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 erklärte das israelische Rabbinat, dass die Beni Israel volle Juden im Sinne der [[Halacha]] seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Gottesdienste übernahmen die Beni Israel von den Hindus den devotionalen Gesangsstil [[Kirtan#Jüdischer kirtan|Kirtan]], in welchem sie oftmals die [[Josefsgeschichte]] (&amp;#039;&amp;#039;kirtan Yosef&amp;#039;&amp;#039;) vortragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Musik. IV: Östliche Diaspora (14.–19. Jahrhundert). 3. Orientalische Gemeinden. b. Indien (Bene Israel, Cochin).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online,&amp;#039;&amp;#039; November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Israel leben die Beni Israel mehrheitlich in einigen Siedlungen als Gemeinschaften beieinander, wodurch sie viele ihrer kulturellen Traditionen aus Indien bewahrt haben. Hierzu gehören indischen Heiratsbräuche und der [[Sari (Kleidung)|Sari]], den die meisten Frauen zumindest als Festtagskleidung tragen. Ihre hauptsächlichen traditionellen Musikinstrumente sind das [[Harmonium#Das Harmonium in Indien|indische Harmonium]] und die ebenfalls aus Indien stammende Tastenzither &amp;#039;&amp;#039;[[bulbultarang]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rina Krut Moskovich: &amp;#039;&amp;#039;The Role of Music in the Liturgy of Emigrant Jews from Bombay: The Morning Prayer for the Three Festivals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Music,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17, Nr. 2 (Music in the Ethnic Communities of Israel) Frühjahr–Sommer 1986, S. 88–107, hier S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Shirley Berry Isenberg: &amp;#039;&amp;#039;India&amp;#039;s Bene Israel: A Comprehensive Inquiry and Sourcebook.&amp;#039;&amp;#039; Judah L Magnes Museum, 1989, ISBN 0-943376-27-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bene Israel|Beni Israel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=710&amp;amp;letter=B www.jewishencyclopedia.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.infoplease.com/ce6/society/A0806993.html www.infoplease.com] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Indien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mateus2019</name></author>
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