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	<title>Bengerode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:09:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bengerode&amp;diff=1724198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Punkt hinter Abkürzung gesetzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-05-05T20:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt hinter Abkürzung gesetzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |map=right |article=/ |NS=51.74|EW=9.81|type=landmark|region=DE-NI|pop= |elevation=695 |dim=1000 |mapsize= }}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bengerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Wüstung]] eines [[Töpferei|Töpferdorfes]] zwischen [[Fredelsloh]] und der [[Burg Grubenhagen (Einbeck)|Burg Grubenhagen]] in [[Südniedersachsen]]. Im [[Hochmittelalter]] war Bengerode eine wichtige Produktionsstätte für [[Töpferei|Töpferware]]. Heute ist das Areal ein [[Bodendenkmal]]. Es gehört der Stadt [[Moringen]] und dient als Weide. Die Funde aus der Wüstung Bengerode werden in Fredelsloh im Museum &amp;#039;&amp;#039;[[Keramikum|Keramik.um]]&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Töpferei Klett&amp;#039;&amp;#039; gezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bengerode Beterlein.png|mini|Fundstück „Beterlein“ aus 14. Jh., [[Irdenware]], heute im [[Stadtmuseum Einbeck]]]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Existenz des Ortes wird 1138 erstmals urkundlich fassbar, als Erzbischof [[Adalbert II. von Saarbrücken|Adalbert II.]] von Mainz den Zehnten in &amp;#039;&amp;#039;Beiggerode&amp;#039;&amp;#039; und weiteren Orten dem wenige Jahre zuvor gegründeten [[Augustinische Orden|Augustinerstift]] Fredelsloh überlässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Erhard Kühlhorn | Titel=Die mittelalterlichen Wüstungen in Südniedersachsen | Band= Band 1: A – E | Verlag=Verlag für Regionalgeschichte | Ort=Bielefeld | Jahr=1994 | Seiten= 138–148 | ISBN=3-89534-131-2 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Kirstin Casemir, Franziska Menzel, Uwe Ohainski | Herausgeber=Jürgen Udolph | Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Northeim | Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) | Band=Teil V | Verlag=Verlag für Regionalgeschichte | Ort=Bielefeld | Jahr=2005 | Seiten=47f | ISBN=3-89534-607-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Töpferei entstand im 12. Jahrhundert auf [[Ton (Bodenart)|tonhaltigem]] Boden und bestand mindestens zwei Jahrhunderte. Die Töpfer hatten gelernt, ihren Ton mit hohen Temperaturen so zu brennen, dass die Gefäße wasserdicht wurden und als Glasersatz dienten. Glas war damals sehr teuer. Deshalb wurden die Tonwaren aus Bengerode bis nach Skandinavien und Russland verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum beherrschten die Häuser [[Grafschaft Dassel|Dassel]], [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Everstein]] und wenige andere die umliegenden Handelswege. Daher gelangte das hier hergestellte Töpfergut bevorzugt über deren Handels- und Verwandtschaftsbeziehungen bis nach Nordosteuropa. Als ein möglicher Grund der Verwüstung Bengerodes wird die [[Hildesheimer Stiftsfehde]] des Jahres 1519 angenommen. Jedoch wird angegeben, dass zumindest für das benachbarte Fredelsloh die Stiftsfehde ohne weitere Folgen verlief, in den Urkunden finden sich keine Hinweise auf diese.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=65_2SI0zc_cC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Horst Gramatzki: Das Stift Fredelsloh von der Gründung bis zum Erlöschen seines Konvents, 2001, S. 88]&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwüstungen durch die Fehde fanden in [[Uslar]] und [[Dassel]] statt, also in eher entfernterer Umgebung Bengerodes. Damit wird wahrscheinlicher, dass das Auflassen Bengerodes mit der Zusammenfassung klösterlichen und städtischen Besitzes zusammenhing, was in den (Alt-)Kreisen [[Landkreis Osterode am Harz|Osterodes]] und [[Landkreis Northeim|Northeims]] zu der Zeit häufiger vorkam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Karl Lechte| Titel=Geschichte der Stadt Hardegsen| Ort=Hardegsen| Jahr=1968| Seiten=224}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Töpfereien in Fredelsloh stehen in der Tradition dieser Wüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeitliche Raubgrabung ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 2011 wurde das Bodendenkmal Bengerode durch [[Raubgrabung]]en teilweise zerstört. Das von den Dieben entwendete Material ist auf dem Kunstmarkt faktisch wertlos, da ohne staatliches Zertifikat. Da nicht nur gegen das [[Schatzregal]] verstoßen wurde, sondern zugleich die ursprüngliche Fundsituation zerstört wurde, ist an dem [[Kulturelles Erbe|kulturellen Erbe]] unwiederbringlicher Schaden entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1319181777756/Deutschland-Mittelalterliche-Ausgrabungsstaette-von-Raubgraebern-gepluendert derStandard.at: Mittelalterliche Ausgrabungsstätte von Raubgräbern geplündert 2. November 2011 12:21]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 fand die 7. Raubgrabung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Petra Lönne]] unter Mitarbeit von Johannes Klett-Drechsel und Sonja M.-A. König: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Töpfereiwüstung Bengerode bei Fredelsloh, Ldkr. Northeim.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mamoun Fansa]], Frank Both, [[Henning Haßmann]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie|Land|Niedersachsen. 400 000 Jahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Landesmuseum für Natur und Mensch, Oldenburg 2004 = Lizenzausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Seite 264–266.&lt;br /&gt;
* [[Sonja König]]: &amp;#039;&amp;#039;Holla, Potelgen koepen Potelgen!&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologie in Niedersachsen]]&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 124–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://cma.gbv.de/dr,cma,007,2004,a,04.pdf Römer-Strehl/Gebel/Frischat/Krabath: &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffwissenschaftliche Untersuchungen an bleiglasierten mittelalterlichen Scherben aus der Töpfereiwüstung Bengerode bei Fredelsloh, Ldkrs. Northeim&amp;#039;&amp;#039; (pdf)] (780&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/fredelsloh101.html | wayback=20111106133248 | text=Raubgräber plündern historische Töpferei}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mittelalter-recherche.de/realien13.html Kugelbecher aus Bengerode in der Töpferei Klett in Fredelsloh nachgetöpfert.]&lt;br /&gt;
* [http://www.keramik-um.de/fileadmin/content/presse/HNA_111102_Bengerode.pdf Raubgräber stehlen 800 Jahre alte Keramik.] (PDF-Datei; 566&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Moringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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