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	<title>Benediktinerkloster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T00:59:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benediktinerkloster&amp;diff=210591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julian schoe: typo</title>
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		<updated>2025-07-17T19:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abbey 3.png|miniatur|Der St. Galler Klosterplan – das idealisierte Benediktinerkloster]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benediktinerkloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine ortsfeste, [[Kloster|klösterliche]] Gemeinschaft von [[Mönchtum|Mönchen]] (Priestern und Laien) oder [[Ordensschwester|Nonnen]] des [[Benediktiner]]ordens bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kloster, Abtei und Stift ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Benediktinerkloster&amp;#039;&amp;#039; ist in der Regel eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benediktiner[[abtei]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eine Klostergemeinschaft, deren Vorsteher ein [[Abt]] ist, dem ein [[Prior]] zur Seite steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Benediktinerklöster nennt man &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Priorat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Es finden sich auch die [[Lateinische Sprache|lateinischen]] Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;abbatiola&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;cella&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;monasteriolum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;praepositura&amp;#039;&amp;#039;. Priorate können vollständig von einer Mutterabtei abhängig sein, aber auch rechtlich autonom und finanziell eigenständig, ohne zur Abtei erhoben worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|Dominicus M. Meyer|Priorat|3|8|598}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benediktinerstift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht meist der [[Gebäude]]komplex und die [[Stift (Kirche)|Kirche]] im Vordergrund, was allerdings (außer bei früheren, zerstörten oder aufgelassenen Niederlassungen) die Existenz einer Klostergemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;([[Konvent (Kloster)|Konvent]])&amp;#039;&amp;#039; einschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptaufgabe eines Benediktinerklosters ist der Vollzug des [[Liturgie|liturgischen]] „Offiziums“, das in Gemeinschaft vollzogene [[Stundengebet]] und die tägliche Feier der [[Heilige Messe|heiligen Messe]]. Eine Abtei oder ein [[Stift (Kirche)|Stift]] kann auch [[Seelsorge|seelsorgliche]] Tätigkeiten in der Umgebung ausüben (Betreuung von [[Pfarrei]]en und Gemeinden, Beichtseelsorge usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Benediktinerabtei untersteht in ihren inneren Angelegenheiten nicht dem [[Bischof]], in dessen [[Diözese]] sie gelegen ist, sondern ist [[Exemtion|exemt]] (&amp;#039;&amp;#039;exemptio partialis&amp;#039;&amp;#039;). Der Abt hat im Kloster einen Rang ähnlich dem Bischof einer Diözese und ist der Obere/Vorsteher und Geistliche Vater (&amp;#039;&amp;#039;Vater Abt&amp;#039;&amp;#039;) der Klosterangehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäudekomplex ==&lt;br /&gt;
Die Örtlichkeit eines Stiftes – und meist auch von Klöstern und Abteien – beinhaltet&lt;br /&gt;
* die [[Kirchengebäude|Kirche]] als das Zentrum der benediktinischen [[Frömmigkeit]] und [[Gebet]]es. Sie steht in vielen Fällen auch der Ortsgemeinde zur Verfügung.&lt;br /&gt;
* das Klostergebäude mit der [[Klausur (Kloster)|Klausur]], Wohneinheiten für die Ordensmitglieder, Ess- und Gemeinschaftsräumen&lt;br /&gt;
* jeweils örtlich verschiedene Zusatzräumlichkeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. Gästehaus oder [[Private Zimmervermietung|Gästezimmer]], [[Musikschule]], Begegnungs- und Veranstaltungsräume)&lt;br /&gt;
* die [[Bibliothek]], fallweise [[Apotheke]], Garten ([[Klostergarten]], [[Kräutergarten]]), Werkstätten usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Bildungswesen ==&lt;br /&gt;
Die Gebets- und [[Kultur]]-Tradition hängt mit den spezifischen [[Ordensregel]]n und der Geschichte der Benediktiner zusammen:&lt;br /&gt;
* dem Auftrag &amp;#039;&amp;#039;[[Ora et labora]] et lege&amp;#039;&amp;#039; (Bete und arbeite und lies!)&lt;br /&gt;
* und der &amp;#039;&amp;#039;[[Stabilitas loci]]&amp;#039;&amp;#039; (der Mönch bleibt im Regelfall in dem Kloster, wo er seine [[Ordensgelübde]] abgelegt hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orden des [[Benedikt von Nursia|heiligen Benedikt]] (&amp;#039;&amp;#039;Ordo Sancti Benedicti&amp;#039;&amp;#039;, Abkürzung OSB) war der erste, der in [[Europa]] in größerem Ausmaß tätig wurde, und ist daher geschichtlich mit der [[Besiedelung]] (auch nach der [[Völkerwanderung]], als bei Klöstern häufig auch Zivilsiedlungen entstanden), mit der [[Mission (Christentum)|Mission]], oft mit [[Urbarmachung]] (Rodungen etc.) und fast immer mit Aufgaben der [[Bildung]] und des [[Bildungspolitik|Bildungsauftrags]] eng verknüpft. In der Hochblüte, im Mittelalter, gab es bis zu 37.000 Klöster, die als Bildungs- und Gasthäuser dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansjürg Stückelberger: &amp;#039;&amp;#039;Europas Aufstieg und Verrat – Wie Gott Geschichte macht.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Edition PJI, Adelberg 2015, ISBN 978-3-944764-05-4, S. 158 ([http://www.agentur-pji.com/Europas-Aufstieg-Leseprobe.pdf Leseprobe]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da im [[Mittelalter]] oft die [[Priester (Christentum)|Priester]] die einzigen waren, die lesen und schreiben konnten, ergab sich das [[Schulwesen]] des Ordens fast von selbst. Mehrere Benediktinerabteien führen heute noch eine [[Klosterschule|Schule]] oder machen Angebote der Erwachsenenbildung und [[Rekreation]]; im [[Kloster auf Zeit]] in einigen Abteien kann man im Kloster oder Gästehaus wohnen und am Leben der Mönche teilhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Abteien pflegen auch besondere Formen des [[Buchdruck]]s und der literarisch-kulturhistorischen [[Wissenschaft]]en, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Kloster Ettal|Abtei Ettal]] (Bayern), theologische und liturgische Forschungen und Editionen sowie weitere Aufgaben der [[Geisteswissenschaft|Geistes-]] und [[Naturwissenschaft]]. Abteien können Buch- und Kunstverlage, Buchhandlungen, Handwerksbetriebe oder eine Landwirtschaft betreiben, wie etwa die [[Abtei Maria Laach]]. Benediktinerabteien mit ihren Kirchen sind Orte, an denen [[Gregorianischer Choral|Gregorianischer Gesang]] und andere Formen der [[Kirchenmusik]] gepflegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kunst]]- und [[Musik]]tradition wird auch an manchen [[aufgelassenes Kloster|aufgelassenen Klöstern]] fortgeführt, teilweise in Form von [[Festival]]s oder [[Musikwettbewerb]]en. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Kirche von [[Stift Ossiach]] (Kärnten) und ihre Sommerkonzerte ([[Orgel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung waren Benediktinerklöster mit einem [[Klostergarten]] ausgestattet, der die wirtschaftliche Unabhängigkeit sichern soll. Durch ihre Kultivierung von Nutz- und Zierpflanzen innerhalb der Klostermauern gelten die Benediktiner als Begründer des Gartenbaus im Mittelalter.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmgard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heilpflanzen aus Klostergärten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe der Klostermedizin: Symposion im Kloster Eberbach, Eltville/Rh. am 10.9.1977, Wortlaut der Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; Ingelheim a. Rh. 1978, S. 9–14, hier: S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Becela-Deller: &amp;#039;&amp;#039;Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994) Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1998 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 65). ISBN 3-8260-1667-X, S. 104–110 (&amp;#039;&amp;#039;Klostergarten&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches wie für Benediktinerklöster gilt auch für die Klöster der [[Zisterzienser]], deren Orden aus dem der Benediktiner hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benediktinerklöster im deutschen Sprachraum ==&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] gibt es 30 Niederlassungen der Benediktiner, 16 in [[Österreich]], sieben in der [[Schweiz]] sowie zwei in [[Südtirol]]. Dazu kommen jene der [[Benediktinerinnen]] und der [[Zisterzienser]]/-innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Benediktinerklöster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Benediktinerabtei}}&lt;br /&gt;
* [http://benediktiner.de/ Benediktiner in Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.benediktiner.at/ Benediktiner in Österreich]&lt;br /&gt;
* [http://benediktiner.ch/ Benediktiner/innen in der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [http://www.osbatlas.com/default.asp?id=368 Benediktinerklöster weltweit], auf den Seiten der &amp;#039;&amp;#039;[[Benediktinische Konföderation|Confoederatio Benedictina Ordinis Sancti Benedicti]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 8. Oktober 2017&lt;br /&gt;
* {{HLS|11707|Benediktiner|Autor=Leo Ettlin|Datum=2008-10-02 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4199693-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julian schoe</name></author>
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