<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Benedikt_XII.</id>
	<title>Benedikt XII. - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Benedikt_XII."/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benedikt_XII.&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T06:37:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benedikt_XII.&amp;diff=25888&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trewq01: Link hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Benedikt_XII.&amp;diff=25888&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-03T22:52:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Benedikt XIIJS.jpg|mini|hochkant|Papst Benedikt XII., Unterkirche St. Peter, in Rom]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benedikt XII.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacobus Novelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Okzitanische Sprache|okzitanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Jaume Nouvel&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;Jacques de Novelles&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacques Fournier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 1285 in [[Saverdun]], [[Frankreich]]; † [[25. April]] [[1342]] in [[Avignon]], Frankreich) residierte vom 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1334 bis zu seinem Tod als [[Papst]] der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] in [[Avignonesisches Papsttum|Avignon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Karriere ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bäckers – nach anderen Quellen eines Müllers – wurde um 1285 in Saverdun in der Grafschaft [[Foix]] in der Region [[Languedoc]] geboren. Als Kind ins [[Kloster Boulbonne]] des [[Zisterzienser]]ordens eingetreten, absolvierte er auf Betreiben seines Onkels, des späteren päpstlichen Vizekanzlers (ab 1310) und [[Kardinal]]s [[Arnaud Nouvel]] († 1317), ein [[Collège des Bernardins|Theologiestudium in Paris]], das er mit dem Doktorat abschloss, und wurde 1311 als Nachfolger seines Onkels zum [[Abt]] des Klosters [[Abtei Sainte-Marie de Fontfroide|Fontfroide]] bei [[Narbonne]] gewählt. Im Zuge einer Reform der südfranzösischen Bistumsorganisation ernannte Papst [[Johannes XXII.]] den gelehrten Mönch 1317 zum Bischof von [[Bistum Pamiers|Pamiers]], aus dessen Bistum er gebürtig stammte. Seine Ernennung erfolgte explizit mit dem Auftrag, die Ketzerbekämpfung zu forcieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Matthias Benad: &amp;#039;&amp;#039;Domus und Religion in Montaillou.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1990, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1326 wurde er [[Liste der Bischöfe von Mirepoix|Bischof von Mirepoix]]; am 18. Dezember 1327 erhob ihn der Papst zum [[Kardinalpriester]] der [[Titelkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[Santa Prisca]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Bischof und Inquisitor ==&lt;br /&gt;
Als Bischof von Pamiers baute er die bischöfliche [[Inquisition]] in Konkurrenz zu der damals von Korruption und Willkür geprägten päpstlichen Inquisition der [[Dominikaner]] von [[Carcassonne]] zu einem Musterbetrieb nach den Vorgaben des [[Konzil von Vienne|Konzils von Vienne]] (1311–1312) aus und wirkte selbst als [[Inquisitor]], um die in seinem Bistum noch vorhandenen und vor allem im Hochland der [[Pyrenäen]] verbreiteten Reste der von der katholischen Kirche und der französischen Krone verfolgten Glaubensrichtung der [[Katharer]] aufzuspüren, die im Languedoc nach wie vor Anhänger besaßen und sich nach den vorausgegangenen Verfolgungen seit ca. 1296 unter Führung einzelner Wanderasketen (&amp;#039;&amp;#039;Perfecti&amp;#039;&amp;#039;) im Untergrund neu organisierten. Nachdem die meisten Wanderprediger und ihre Verstecke im Languedoc im Rahmen breit angelegter Fahndungsaktionen bereits in den Jahren 1309–1312 ausfindig gemacht worden waren, die unter anderem [[Bernard Gui]] als Inquisitor von [[Toulouse]] koordiniert hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Benad, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte Bischof Fournier im Frühjahr 1321 mit der Hilfe eines Spitzels auch die Ergreifung des letzten überlebenden katharischen Asketen [[Wilhelm Belibaste]] herbeiführen, der im gleichen Jahr in Carcassonne abgeurteilt und in [[Villerouge-Termenès]] in Anwesenheit des Erzbischofs von [[Erzbistum Narbonne|Narbonne]] verbrannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gauthier Langlois: &amp;#039;&amp;#039;[https://paratge.files.wordpress.com/2012/12/note-sur-bc3a9libaste.pdf Note sur quelques documents inédits concernant le parfait Guilhem Bélibaste et sa famille].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heresis.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25 (1995), S. 130–134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgegangen waren Ermittlungen im Umfeld der Bauern des [[Sabartès]], einer abgelegenen Landschaft im Süden der Grafschaft Foix am Oberlauf der [[Ariège]], bei denen Fournier ein zwischen 1301 und 1320 um das Haus der Familie Clerici (frz. Clergue) im Dorf [[Montaillou]] bestehendes katharisches Netzwerk aufgedeckt hatte, das jahrelang von einem insgeheim [[Häresie|häretischen]] Pfarrer, einem Sohn der Familie, geführt und geschützt worden war. Erst durch Ausschaltung der Korruption innerhalb des Inquisitionsbetriebs gelang es dem bereits von Zeitgenossen als „unbestechlich“, „gerecht“ und „sehr scharfsinnig“ charakterisierten&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Benad, S. 73; 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bischof von Pamiers mit seiner durch akribische Aktenführung, kriminalistischen Spürsinn und geschickte und einfühlsame Verhörmethoden&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Untersuchungs- und Verhörmethoden vgl. die 2008 in Paris verteidigte Dissertation von Danielle Laurendeau: &amp;#039;&amp;#039;«Cet évêque fait sortir la vérité, même si cela ne plaît pas à ceux qui la disent» : faire parler et savoir taire au tribunal d’Inquisition de Pamiers (1318–1325).&amp;#039;&amp;#039; Atelier national de Reproduction des Thèses, Lille 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; geprägten Vorgehensweise unter weitestgehendem Verzicht auf die [[Folter]],&amp;lt;ref&amp;gt;Die offenbar kritische Haltung Fourniers zur Folter als Instrument der „Wahrheitsfindung“ und die persönlichen Beweggründe, die ihn bei seiner Tätigkeit als Inquisitor leiteten, sind differenziert besprochen bei Benad, S. 9–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; die letzten verbliebenen Ketzergruppen in der Grafschaft Foix und im [[Katalonien|katalanischen]] Exil effektiv zu zerschlagen und die Verfolgung im Sinne der Kirche erfolgreich zu beenden. Er wollte die Angeklagten nicht nur bestrafen, sondern sie zur Reue bewegen, damit sie ihre Seelen retten konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Emmanuel LeRoy Ladurie: &amp;#039;&amp;#039;Montaillou. Ein Dorf vor dem Inquisitor&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein Sachbuch 1983, ISBN 3 548 34114 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele der vorbildlich geführten Protokolle seiner Untersuchungen sind durch einen Zufall erhalten geblieben und werden in der [[Vatikanische Bibliothek|Vatikanischen Bibliothek]] verwahrt; sie stellen eine wichtige Quelle der Inquisitions- und Ketzerforschung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Ediert von Jean Duvernoy: &amp;#039;&amp;#039;Le registre d’inquisition de Jacques Fournier évêque de Pamiers (1318–1325).&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Toulouse 1965.&amp;lt;br /&amp;gt;Kommentierte [[Französische Sprache|französische]] Übersetzung: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Le registre d’inquisition de Jacques Fournier (évêque de Pamiers) 1318–1325. Traduit et annoté par Jean Duvernoy.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Paris 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Akten sind wissenschaftlich intensiv aufgearbeitet und durch populäre Publikationen auch der breiteren historisch interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emmanuel Le Roy Ladurie]]: &amp;#039;&amp;#039;Montaillou, village occitan de 1294 à 1324.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1975 (ins Deutsche übersetzt und bearbeitet von Peter Hahlbrock: &amp;#039;&amp;#039;Ein Dorf vor dem Inquisitor.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1980).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1319 war Bischof Fournier als Richter (zusammen mit dem [[Benediktiner]] Raymond de Mostuéjouls, 1317–1329 Bischof von [[Bistum Saint Papoul|Saint-Papoul]]) mit der Führung des Verfahrens gegen den damals schon verhafteten Inquisitionskritiker Bernard Délicieux (Bernardus Deliciosus) betraut, einen [[Franziskanerorden|Franziskaner]], der seit der Jahrhundertwende als Wortführer der städtischen Opposition gegen die Dominikanerinquisition in Carcassonne und Toulouse aufgetreten war. Das Verfahren stand unter starkem Druck der königlichen Behörden sowie der päpstlichen Inquisition, die zu diesem Zeitpunkt im Rahmen des [[Armutsstreit]]s in den Kampf Papst Johannes XXII. gegen franziskanische [[Spiritualen]] involviert war, denen sich auch Bernard angeschlossen haben soll. Sie war an dem Prozess durch den Dominikanerprior Jean de Beaune (Johannes von Belna) beteiligt, – als Inquisitor von Carcassonne ein persönlicher Feind des Angeklagten – der gleichzeitig in den Ketzerverfahren von Pamiers in Zuständigkeitskonkurrenz zu Fournier stand. Délicieux wurde zweimal gefoltert und wegen Behinderung der Inquisition zu lebenslangem verschärften Kerker verurteilt (offenkundig unrealistische Anklagepunkte wie der, Bernard habe den inquisitionsfreundlichen Papst [[Benedikt XI.]] durch [[Magie|Zauberei]] zu Tode gebracht, wurden jedoch fallengelassen); er starb bereits 1320 in der Kerkerhaft in Carcassonne.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Henry Charles Lea]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Inquisition im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Bonn 1909, S. 108–110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach seinem Weggang aus Pamiers dürfte sich Fournier mit Inquisitionsfragen beschäftigt und auch in Mirepoix Untersuchungen geführt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Benad, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kardinal an der Kurie in Avignon verfasste er mehrere theologische Traktate, in denen er sich mit den damals gängigen Irrlehren und theologischen Fehlmeinungen auseinandersetzte (unter anderem gerichtet gegen [[Fratizellen]], [[Meister Eckhart]], [[Petrus Johannis Olivi|Petrus Johannes Olivi]], [[Durandus von St. Pourçain]] und die vom damaligen Papst – seinem Vorgänger Johannes XXII. – zuletzt vertretene Lehre von der unvollkommenen Gottesschau der Seligen).&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Schimmelpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Zisterzienserideal und Kirchenreform. Benedikt XII. (1334–1342) als Reformpapst.&amp;#039;&amp;#039; In: Zisterzienser-Studien 3, Berlin 1976, S. 15 u. Anm. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch als Papst befasste er sich gelegentlich noch mit Missständen und Korruptionsfällen aus diesem Gebiet, als dessen ausgezeichneter Kenner er galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Papst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of Benedict XII, Cathédrale de Notre-Dame-des-Doms, Avignon.JPG|mini|Grab von Benedikt XII, in der Cathédrale de Notre-Dame-des-Doms, [[Avignon]]]]&lt;br /&gt;
Noch Papst [[Johannes XXII.]] hatte 64 Prozent seiner Ausgaben für Kriegszwecke verwendet. Bei Papst Benedikt waren es nur noch sechs Prozent. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern lehnte er jeden [[Nepotismus]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Papst reformierte er die kirchliche Ämterbesetzung, die Verwaltung der Kirche und vor allem das Mönchtum: Neben Einzelmaßnahmen (&amp;#039;&amp;#039;Pastor bonus&amp;#039;&amp;#039; 1335: gegen das Vagieren, &amp;#039;&amp;#039;Regularem vitam&amp;#039;&amp;#039; 1335: Bindung des Übertritts von Bettelmönchen an päpstliche Genehmigung) große Reformbullen für die Zisterzienser (&amp;#039;&amp;#039;Fulgens sicut stella&amp;#039;&amp;#039; 1335), Benediktiner (&amp;#039;&amp;#039;Summi magistri&amp;#039;&amp;#039; 1336), Franziskaner (&amp;#039;&amp;#039;Redemptor noster&amp;#039;&amp;#039;) und Augustiner (&amp;#039;&amp;#039;Ad decorem Ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; 1339). Der Versuch, auch die Dominikaner zu reformieren scheiterte an deren Widerstand. Direkte Erfolge der Reformen sind nur sporadisch zu fassen, spätere Reformen, etwa der Benediktiner (Konzil von Konstanz, Petershausen) und die Kastler und Melker Klosterreform und die Bursfelder, bezogen sich auf &amp;#039;&amp;#039;Summi magistri&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als vielfach in der deutschen Literatur behauptet, kann Benedikts Festhalten am Kirchenbann gegen [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig den Bayern]] nicht mit seiner Parteinahme für Frankreich und dessen König [[Philipp VI. (Frankreich)|Philipp VI.]] erklärt werden. Erst nachdem Ludwigs Gesandte den Bruch an der Kurie provoziert hatten und er als Verbündeter Englands in dessen Konflikt mit Frankreich auftrat (Hundertjähriger Krieg), unterstützte Benedikt Frankreich, nachdem er lange die Umwidmung des Kreuzzugszehnten für die Rüstung gegen England untersagt hatte. Am 16. Juli 1338 wurde in [[Rhens|Rense am Rhein (heute Rhens)]] von den deutschen Kurfürsten der [[Kurverein von Rhense|Kurverein]] gegründet. Dieser lehnte die Bestätigung der Königswahl durch den Papst ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ausbruch des [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieges]] hatte Benedikt zunächst durch Verhandlungen zu verhindern und nach dem Ausbruch zu beenden versucht. Diese Bemühungen blieben erfolglos. Kaiser Ludwig wechselte nach einem kurzen Bündnis mit England auf die Seite Frankreichs, weil er hoffte, mit Hilfe König Philipps die Lösung vom Bann zu erreichen, doch Benedikt rückte nicht von seinen Bedingungen ab. Die weitere Politik Ludwigs d. B. machte eine Aussöhnung mit der Kurie nicht möglich und verschärfte den Widerstand im Reich, der schließlich, unter Benedikts Nachfolger, zur Königswahl [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt bekräftigte mit der Bulle &amp;#039;&amp;#039;Benedictus Deus&amp;#039;&amp;#039; von 1336 gegen zeitweilige Ansichten seines Vorgängers Johannes XXII., die von Kritikern als häretisch bezeichnet wurden, die kirchliche Lehre von der unmittelbaren Gottesschau der [[Seele]]n der Verstorbenen. Diese Definition ist im Wesentlichen bis heute für den [[Katholizismus]] verbindlich. Er versuchte vergeblich, eine Vereinigung mit der Ostkirche zu erreichen sowie einen [[Kreuzzug]] in die Wege zu leiten. [[Giovanni de Marignolli]] verhandelte 1339 als [[Päpstlicher Legat]] in [[Konstantinopel|Byzanz]] über die beabsichtigte Kirchenunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seinem Pontifikat begann der Bau des [[Papstpalast (Avignon)|Papstpalastes]] in Avignon, wo er 1342 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinalskreierungen Benedikts XII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Ballweg: &amp;#039;&amp;#039;Konziliare oder päpstliche Ordensreform. Benedikt XII. und die Reformdiskussion im frühen 14. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Spätmittelalter und Reformation N.R. 17. Mohr Siebeck, Tübingen 2001, ISBN 3-16-147413-9.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613082719/http://www.bautz.de/bbkl/b/benedikt_xii_p.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|band=1|spalten=486-487}}&lt;br /&gt;
* Irene Bueno (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pope Benedict XII (1334–1342). The Guardian of Orthodoxy&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam University Press 2018.&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Felten|Franz J. Felten]]: &amp;#039;&amp;#039;München, Paris und Avignon im Frühjahr 1337. Anmerkungen zur Wirkmächtigkeit von Geschichtsbildern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bayern und Europa. Festschrift für Peter Claus Hartmann zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v. Konrad Amann [u.&amp;amp;nbsp;a.]. Frankfurt/a.&amp;amp;nbsp;M. [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2005, S. 1–16&lt;br /&gt;
* Franz J. Felten: &amp;#039;&amp;#039;Die Ordensreformen Benedikts XII. unter institutionengeschichtlichem Aspekt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Institutionen und Geschichte. Theoretische Aspekte und mittelalterliche Befunde.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v. Gert Melville. Köln, Weimar, Wien 1992 (= Norm und Struktur. Studien zum sozialen Wandel in Mittelalter und Früher Neuzeit 1), S. 369–435.&lt;br /&gt;
* Franz J. Felten: &amp;#039;&amp;#039;Auseinandersetzungen um die Finanzierung eines Kreuzzuges im Pontifikat Johannes’ XXII. (1316–1334).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;L’Hostie et le denier. Les finances ecclésiastiques du haut Moyen Age à l’époque moderne. Actes du colloque de la Commission internationale d’histoire ecclésiastique comparée, Genève, août 1989.&amp;#039;&amp;#039; Édités par Marcel Pacaut et Olivier Fatio avec la collaboration de Michel Grandjean. Genf 1991 (= Publications de la Fac. Théologie de l’Université de Genève 14), S. 79–99.&lt;br /&gt;
* [[Karl August Fink]]: &amp;#039;&amp;#039;Benedikt XII. (1334/42)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans-Georg Beck]], Karl August Fink, [[Josef Glazik]], [[Erwin Iserloh]], [[Hans Wolter (Kirchenhistoriker)|Hans Wolter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Vom kirchlichen Hochmittelalter bis zum Vorabend der Reformation&amp;#039;&amp;#039; (= [[Handbuch der Kirchengeschichte]], Bd. III/2). Herder, Freiburg im Breisgau 1968, Sonderausgabe 1999, ISBN 3-451-27100-1, S. 393–399.&lt;br /&gt;
* Hans Kühner: &amp;#039;&amp;#039;Benedikt XII.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Kühner: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Päpste. Kirchengeschichte, Weltgeschichte, Zeitgeschichte. Von Petrus bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Lizenzausgabe. Fourier, Wiesbaden 1991, ISBN 3-925037-59-4.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schimmelpfennig]]: &amp;#039;&amp;#039;Zisterzienserideal und Kirchenreform. Benedikt XII. (1334–1342) als Reformpapst.&amp;#039;&amp;#039; In: Zisterzienser-Studien 3 (= Studien zur europäischen Geschichte, 13). Colloquium Verlag, Berlin 1976, ISBN 3-7678-0421-2, S. 11–43.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|1|1861|1862|Benedikt XII|Bernhard Schimmelpfennig}}&lt;br /&gt;
* Verschiedene Autoren: &amp;#039;&amp;#039;La papauté d’Avignon et le Languedoc 1316–1342&amp;#039;&amp;#039; (= Cahiers du Fanjeaux – Collection d’Histoire religieuse du Languedoc aux XIII&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; et XIV&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècles, 26). Editions Privat, Toulouse 1991, ISBN 2-7089-3424-4 (Sammelband mit 17 Fachaufsätzen sowie Einführung und Schlusswort in französischer Sprache, davon 8 Beiträge mit direktem Bezug im Titel auf Jacques Fournier/Benedikt XII., auch zur Reform der Dominikaner [http://www.editions-privat.com/index.php?page=shop.product_details&amp;amp;flypage=flypage.tpl&amp;amp;product_id=331&amp;amp;category_id=87&amp;amp;option=com_virtuemart&amp;amp;Itemid=4 Inhalt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Benedictus XII|Benedikt XII.}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118508903}}&lt;br /&gt;
* {{NNDB Name|228/000094943}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bvh.univ-tours.fr/Consult/index.asp?numfiche=162&amp;amp;numtable=VatLat4006 &amp;#039;&amp;#039;De statu animarum ante generale judicium&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;De visione Dei&amp;#039;&amp;#039;], Digitalisat der Handschrift Vat. lat. 4006&lt;br /&gt;
* [https://www.bvh.univ-tours.fr/Consult/index.asp?numfiche=266 &amp;#039;&amp;#039;B. Benedicti Papae Vndecimi Tarvisini ex ordine Praecdicatorum assumpti&amp;#039;&amp;#039;], Digitalisat der Ausgabe Venedig 1603&lt;br /&gt;
*{{catholic-hierarchy|bishop|bfourj}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT        = [[Papst]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER  = [[Johannes XXII.]]&lt;br /&gt;
|ZEIT       = 1334–1342&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER = [[Clemens VI.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118508903|LCCN=n/85/88928|VIAF=36914465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benedikt 12}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Avignon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1285]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1342]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Pamiers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Mirepoix]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benedikt XII.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fournier, Jacques&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Papst (1334–1342)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1285&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saverdun]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1342&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Avignon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trewq01</name></author>
	</entry>
</feed>