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	<title>Benedikt Kautsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:49:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-36089-46: /* Literatur */ Ergänzung nachdem ich das neue Buch über ihn gelesen habe</title>
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		<updated>2026-01-02T02:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Ergänzung nachdem ich das neue Buch über ihn gelesen habe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Benedikt Kautsky.jpg|mini|Benedikt Kautsky nach seiner Befreiung im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benedikt Kautsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1894]] in [[Stuttgart]]; † [[1. April]] [[1960]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Ökonom und Finanzfachmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war Sohn von [[Luise Kautsky|Luise]] und [[Karl Kautsky]] und Enkel der Schriftstellerin [[Minna Kautsky]] und des Malers [[Johann Kautsky]]. Von 1912 bis 1920 war Kautsky Sekretär von [[Otto Bauer]] und von 1921 bis 1938 Sekretär der Wiener [[Kammer für Arbeiter und Angestellte|Arbeiterkammer]] sowie ab 1923 auch Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Arbeit und Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Im Mai 1938 wurde er nach dem „[[Anschluss  Österreichs]]“ an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] verhaftet. Zunächst war Kautsky für drei Monate im [[KZ Dachau]] inhaftiert, bevor er in das [[KZ Buchenwald]] verlegt wurde. Von dort wurde er im Oktober 1942 nach [[Auschwitz]] verbracht, wobei er als Häftling im [[KZ Auschwitz III Monowitz]] auf der Baustelle des [[I.G. Farben|I.G.-Farben]]-Werks [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] leisten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde Kautsky zurück in das [[KZ Buchenwald]] verlegt. Dort gehörte er neben [[Hermann Brill]] und [[Ernst Thape]] zu den Sozialdemokraten, die gemeinsam mit Kommunisten und christlichen Demokraten im Februar 1945 das [[Volksfrontkomitee Buchenwald]] bildeten. Er gehörte auch zu den Mitunterzeichnern des [[Buchenwalder Manifest]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Röll: [http://books.google.de/books?id=-nrAHr3OwqUC&amp;amp;pg=PA245&amp;amp;lpg=PA245&amp;amp;dq=Buchenwalder+Manifest+Benedikt+Kautsky&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_s61DBpDt7&amp;amp;sig=uLLSxmXdhUP5i3ZToDUM4eeB_IM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=HWbrU9rVE4XP4QSu8IGgDw&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Buchenwalder%20Manifest%20Benedikt%20Kautsky&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945. Unter Einbeziehung biographischer Skizzen&amp;#039;&amp;#039;.] Wallstein Verlag, Göttingen 2000, S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kautsky wurde im April 1945 aus dem KZ Buchenwald befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende lebte Kautsky von 1945 bis 1950 in [[Zürich]]. Er arbeitete in den Jahren 1950 bis 1958 nacheinander als Privatdozent an der [[Universität Graz]] und als Leiter der Otto-Möbes-Volkswirtschaftsschule in [[Graz]]. Kautsky trat der Sozialistischen Partei Österreichs bei. 1958 wurde Kautsky zum stellvertretenden [[Generaldirektor]] der [[Creditanstalt-Bankverein]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war außerdem Verfasser des Vorentwurfes des Parteiprogramms der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialistischen Partei Österreichs]] (SPÖ) im Jahre 1958 und einer der maßgeblichen Autoren des [[Godesberger Programm]]s der deutschen Sozialdemokraten im Jahr 1959.&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerhalle Simmering - Urnenhain - Benedikt Kautsky.jpg|mini|hochkant|Grabstätte von Benedikt Kautsky]]&lt;br /&gt;
Er ruht in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] (Abteilung 1, Ring 3, Gruppe 2, Nummer 74) im Urnenhain der [[Feuerhalle Simmering]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.friedhoefewien.at/media/files/2008/FS_EG_04-08_5825.pdf Ehrenhalber gewidmete Gräber im Friedhof Feuerhalle Simmering] www.friedhoefewien.at (abgerufen am 30. November 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der [[Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler]] (BSA) [[Graz]] verleiht seit 2002 einen Benedikt-Kautsky-Wirtschaftspreis. Der seit 1960 bestehende [[Arbeitskreis Dr. Benedikt Kautsky]], eine sozialdemokratische Ökonomenvereinigung, trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Brügel Benedikt Kautsky Der deutsche Sozialismus 1931 Einband.jpg|mini|hochkant|[[Fritz Brügel]], Benedikt Kautsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Sozialismus von Ludwig Gall bis Karl Marx&amp;#039;&amp;#039;. Hess &amp;amp; Co., Wien 1931]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Theorie vom fixen und zirkulierenden Kapital.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Dissertationen der Philosophischen Fakultät Berlin 1919–1920.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1921, S. 169–175.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsprobleme der Gegenwart. Gewerkschaftskommission Deutschösterreichs&amp;#039;&amp;#039;. Arbeit und Wirtschaft, Wien 1923.&lt;br /&gt;
* [[Karl Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kapital]]. Kritik der politischen Ökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Im Zusammenhang ausgewählt und eingeleitet von Benedikt Kautsky. Kröner, Leipzig 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reparationen und Rüstungen&amp;#039;&amp;#039;. Hess, Wien 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willst du Marxist werden? Kleiner Wegweiser durch die sozialistische Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Wiener Volksbuchhandlung, Wien 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und England vor dem Weltkrieg. Historische Parallelen&amp;#039;&amp;#039;. Thalia, Wien 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luise Kautsky zum Gedenken.&amp;#039;&amp;#039; Nachrufe von [[Friedrich Adler (Politiker)|Friedrich Adler]] und Oda Lerda-Olberg. Berichte aus Amsterdam, Annie van Scheltema; aus Birkenau, Dr. med. [[Lucie Adelsberger]]; Briefe aus und über Buchenwald von Benedikt Kautsky. Willard, New York NY 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teufel und Verdammte. Erfahrungen und Erkenntnisse aus sieben Jahren in deutschen Konzentrationslagern.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Zürich 1946.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: [[Rosa Luxemburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Freunde. Nach dem von Luise Kautsky fertiggestellten Manuskript.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt EVA, Hamburg 1950.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. und Bearbeiter: &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Engels]]’ Briefwechsel mit Karl Kautsky&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Quellen und Untersuchungen zur Geschichte der deutschen und österreichischen Arbeiterbewegung,&amp;amp;nbsp;1). 2., durch die Briefe Karl Kautskys vervollständigte Ausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Aus der Frühzeit des Marxismus.&amp;#039;&amp;#039; Danubia, Wien 1955.&lt;br /&gt;
* Nachwort zu: Otto Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; Einleitung [[Ernst Winkler (Politiker)|Ernst Winkler]]. Wiener Volksbuchhandlung, Wien 1956&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: Karl Kautsky: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen und Erörterungen&amp;#039;&amp;#039; (= Quellen und Untersuchungen zur Geschichte der deutschen und österreichischen Arbeiterbewegung.&amp;amp;nbsp;3). Mouton, ’s-Gravenhage 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Morden und Stehlen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Günther Adler]], [[Hermann Langbein]], [[Ella Lingens-Reiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Zeugnisse und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; 2., rev. Auflage. EVA, Köln 1979, ISBN 3-434-00411-4, S. 84ff. (Erstauflage 1962)&lt;br /&gt;
** 6. Auflage. mit einem Vorwort zur Editionsgeschichte von Katharina Stengel: Schriftenreihe 1520. [[Bundeszentrale für politische Bildung]] BpB, Bonn 2014, ISBN 978-3-8389-0520-4, S. 88–93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Bolz: &amp;#039;&amp;#039;Der Marxist Benedikt Kautsky&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1960.&lt;br /&gt;
* Günther Chaloupek: &amp;#039;&amp;#039;Marxismus und Wirtschaftspolitik: Benedikt Kautsky als ökonomischer Theoretiker der Arbeiterkammer.&amp;#039;&amp;#039; In: Günther Chaloupek u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Reformismus und Gewerkschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;. Leykam Verlag, Graz 2006, ISBN 3-7011-7573-X.&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|373||Kautsky, Benedikt|Norbert Leser|124431380}}&lt;br /&gt;
* Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945&amp;#039;&amp;#039;. Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung. Wallstein Verlag, Göttingen 1999, ISBN 3-89244-222-3.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Thape]]: &amp;#039;&amp;#039;In Erinnerung an Benedikt Kautsky. Sein Tod ist ein großer Verlust für den freiheitlichen Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1960. ([http://library.fes.de/spdpd/1960/600404.pdf PDF; 327&amp;amp;nbsp;kB])&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=41760631|Titel=Benedikt Kautsky|Autor=|Jahr=1958|Nr=6|Seiten=56|Datum=1958-02-05}}&lt;br /&gt;
* [[Florian Wenninger]] in: [[Peter Autengruber]], Wolfgang Greif, Alexander Neunherz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ins Rampenlicht. Persönlichkeiten der SPÖ zu Beginn der Zweiten Republik.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Benedikt Kautsky. Pragmatiker – Überlebender – Einzelgänger.&amp;#039;&amp;#039; Wien, [[Mandelbaum Verlag]], 2025, Seite 115 ff. ISBN 978-3-99136-107-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124431380}}&lt;br /&gt;
* [http://www.iisg.nl/archives/en/files/k/10753986full.php Kautsky Papers (eng.)]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=pMtaxw6bAFwC&amp;amp;pg=PA286&amp;amp;dq=benedikt+kautsky&amp;amp;lr=#PPA286,M1 Auszug aus Kautskys Bericht über die Befreiung des KZs Buchenwald]&lt;br /&gt;
* {{Rwien|kautsky-benedikt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124431380|LCCN=n89653629|VIAF=5865674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kautsky, Benedikt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Ökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kautsky, Benedikt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-36089-46</name></author>
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